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Episoden
17 Minuten
„Ich bin mutig, ich bin stark, ich schaff alles, was ich mag. Darf probieren, Fehler machen, denn nur so lernt man Sachen."
Ein Kinderreim, den ich online gesehen hab und inspirierend fand. Beim zweiten Lesen bin ich allerdings an zwei Wörtern hängen geblieben: „darf" und „alles".
Wer entscheidet eigentlich, ob wir Fehler machen dürfen? Und was passiert, wenn man von klein auf hört, dass man alles schafft, und es dann doch einmal nicht funktioniert?
Ich erzähle, warum ich mich damals für EMPOVVER und gegen eine klassische Karriere entschieden hab, warum sich der Podcast für mich gar nicht mutig anfühlt und wie es ist, im selben Jahr die eigene Firma zuzusperren und zur MUTmacherin gewählt zu werden.
Als bei dir das letzte Mal etwas nicht geklappt hat: Hast du den Grund bei dir selbst gesucht, oder auch bei den Umständen?
Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder an marlene@thetiredfeministclub.com - ich lese wirklich jede Nachricht.
Mach es dir gemütlich und hör rein!
Gesehen bei
Den Reim hab ich im Übrigen bei Milla (@blondehairpinkheart) gesehen. Wichtig: diese Folge ist kein Seitenhieb gegen sie, sondern meine weiterführenden Gedanken dazu.
Erwähnte Forschung
Dana Kanze, Laura Huang, Mark A. Conley & E. Tory Higgins: We Ask Men to Win and Women Not to Lose (2018)
Anna Bruk, Sabine G. Scholl & Herbert Bless: Beautiful Mess Effect (2018)
Ein Kinderreim, den ich online gesehen hab und inspirierend fand. Beim zweiten Lesen bin ich allerdings an zwei Wörtern hängen geblieben: „darf" und „alles".
Wer entscheidet eigentlich, ob wir Fehler machen dürfen? Und was passiert, wenn man von klein auf hört, dass man alles schafft, und es dann doch einmal nicht funktioniert?
Ich erzähle, warum ich mich damals für EMPOVVER und gegen eine klassische Karriere entschieden hab, warum sich der Podcast für mich gar nicht mutig anfühlt und wie es ist, im selben Jahr die eigene Firma zuzusperren und zur MUTmacherin gewählt zu werden.
Als bei dir das letzte Mal etwas nicht geklappt hat: Hast du den Grund bei dir selbst gesucht, oder auch bei den Umständen?
Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder an marlene@thetiredfeministclub.com - ich lese wirklich jede Nachricht.
Mach es dir gemütlich und hör rein!
Gesehen bei
Den Reim hab ich im Übrigen bei Milla (@blondehairpinkheart) gesehen. Wichtig: diese Folge ist kein Seitenhieb gegen sie, sondern meine weiterführenden Gedanken dazu.
Erwähnte Forschung
Dana Kanze, Laura Huang, Mark A. Conley & E. Tory Higgins: We Ask Men to Win and Women Not to Lose (2018)
Anna Bruk, Sabine G. Scholl & Herbert Bless: Beautiful Mess Effect (2018)
18 Minuten
Anfang September ist Gloria Steinem gestorben, mit 92, zu Hause in New York. Hängen geblieben ist bei mir eine kleine Geschichte: 2013 hat feminist.com sie gefragt, ob sie einen Satz für ein Armband aussuchen möchte. Ein Satz, in dem fünfzig Jahre politische Arbeit Platz haben müssen. Sie hat sich entschieden für: We are linked, not ranked. Wir sind verbunden, nicht gereiht.
Das ist eine Folge inspiriert von Gloria Steinem, aber nicht über Gloria Steinem. Es geht um diesen einen Satz von ihr und um die Menschen, die ihn jeden Tag einlösen, ohne dass es irgendwer mitbekommt. Die, die die pflegebedürftige Oma versorgen. Die anrufen und wirklich nachfragen, wie es dir geht. Die jemanden Neuen in die Gruppe reinholen, obwohl es einfacher wäre, es nicht zu tun.
Ich rede darüber, warum Vorbilder eher Ermutigung als Maßstab sein sollten und darüber, dass wir unsere eigene Wirkung meist unterschätzen.
Und dann hätte ich eine Frage an dich: Wer ist bei dir diese Person? Die, die in eurem Leben etwas verändert hat, ohne je eine Bühne dafür gehabt zu haben. Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder an marlene@thetiredfeministclub.com - ich lese wirklich jede Nachricht.
Mach es dir gemütlich und hör rein!
In der Folge erwähnt:
Fowler & Christakis (2008), Dynamic spread of happiness in a large social network, BMJ
Fowler & Christakis (2010), Cooperative behavior cascades in human social networks, PNAS
Kumar & Epley (2022), A little good goes an unexpectedly long way, Journal of Experimental Psychology
Gloria Steinem, My Life on the Road (2015)
Gloria Steinem, A Bunny's Tale, Show Magazine 1963
Das ist eine Folge inspiriert von Gloria Steinem, aber nicht über Gloria Steinem. Es geht um diesen einen Satz von ihr und um die Menschen, die ihn jeden Tag einlösen, ohne dass es irgendwer mitbekommt. Die, die die pflegebedürftige Oma versorgen. Die anrufen und wirklich nachfragen, wie es dir geht. Die jemanden Neuen in die Gruppe reinholen, obwohl es einfacher wäre, es nicht zu tun.
Ich rede darüber, warum Vorbilder eher Ermutigung als Maßstab sein sollten und darüber, dass wir unsere eigene Wirkung meist unterschätzen.
Und dann hätte ich eine Frage an dich: Wer ist bei dir diese Person? Die, die in eurem Leben etwas verändert hat, ohne je eine Bühne dafür gehabt zu haben. Schreib mir deine Gedanken in die Kommentare oder an marlene@thetiredfeministclub.com - ich lese wirklich jede Nachricht.
Mach es dir gemütlich und hör rein!
In der Folge erwähnt:
Fowler & Christakis (2008), Dynamic spread of happiness in a large social network, BMJ
Fowler & Christakis (2010), Cooperative behavior cascades in human social networks, PNAS
Kumar & Epley (2022), A little good goes an unexpectedly long way, Journal of Experimental Psychology
Gloria Steinem, My Life on the Road (2015)
Gloria Steinem, A Bunny's Tale, Show Magazine 1963
25 Minuten
Inhaltshinweis: In dieser Folge geht es um Krebs, Pflege und den Tod eines nahen Menschen.
Ein Anruf vom Oberarzt, irgendwann im März 1989. Für die einen eine Diagnose unter vielen, für Marlenes Mama Daniela der Moment, in dem ihr Leben mit 19 eine andere Richtung nimmt. Vier Jahre lang pflegt sie ihre Mutter Waltraud, während andere in ihrem Alter fortgehen und sich selbst finden. In dieser Folge wird es persönlicher als je zuvor.
Daniela erzählt über die Beziehung zu ihrer Mutter. Sie spricht darüber, wie sie nach der Diagnose Vollzeitjob, Haushalt und Pflege gleichzeitig gestemmt hat und teilt, was ihr geholfen hat diese Zeit und den darauffolgenden Tod zu verarbeiten.
Du möchtest deine Geschichte mit uns teilen? Hinterlasse uns gerne ein Kommentar oder schreibe uns per E-Mail. Marlene liest und beantwortet jede Nachricht persönlich. In den Show Notes findest du außerdem Anlaufstellen für pflegende Angehörige.
E-Mail: marlene@thetiredfeministclub.com
Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gerne ein Follow oder eine Bewertung da. Das hilft uns riesig zu wachsen. Wir freuen uns auch immer sehr über Feedback und deine Themenwünsche!
Mach es dir gemütlich und hör rein!
Links zu ANLAUFSTELLEN
Österreich
Angehörigengespräch des Sozialministeriums
Young Carers
Rat auf Draht
Trauerbegleitung
Telefonseelsorge
Ö3 Kummernummer
Deutschland
Wege zur Pflege
Pausentaste
Nummer gegen Kummer
Bundesverband Trauerbegleitung
Telefonseelsorge
Studie aus der Folge
Grigoryeva, A. (2017). Own Gender, Sibling’s Gender, Parent’s Gender: The Division of Elderly Parent Care among Adult Children: The Division of Elderly Parent Care among Adult Children. American Sociological Review, 82(1), 116-146.
Ein Anruf vom Oberarzt, irgendwann im März 1989. Für die einen eine Diagnose unter vielen, für Marlenes Mama Daniela der Moment, in dem ihr Leben mit 19 eine andere Richtung nimmt. Vier Jahre lang pflegt sie ihre Mutter Waltraud, während andere in ihrem Alter fortgehen und sich selbst finden. In dieser Folge wird es persönlicher als je zuvor.
Daniela erzählt über die Beziehung zu ihrer Mutter. Sie spricht darüber, wie sie nach der Diagnose Vollzeitjob, Haushalt und Pflege gleichzeitig gestemmt hat und teilt, was ihr geholfen hat diese Zeit und den darauffolgenden Tod zu verarbeiten.
Du möchtest deine Geschichte mit uns teilen? Hinterlasse uns gerne ein Kommentar oder schreibe uns per E-Mail. Marlene liest und beantwortet jede Nachricht persönlich. In den Show Notes findest du außerdem Anlaufstellen für pflegende Angehörige.
E-Mail: marlene@thetiredfeministclub.com
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Österreich
Angehörigengespräch des Sozialministeriums
Young Carers
Rat auf Draht
Trauerbegleitung
Telefonseelsorge
Ö3 Kummernummer
Deutschland
Wege zur Pflege
Pausentaste
Nummer gegen Kummer
Bundesverband Trauerbegleitung
Telefonseelsorge
Studie aus der Folge
Grigoryeva, A. (2017). Own Gender, Sibling’s Gender, Parent’s Gender: The Division of Elderly Parent Care among Adult Children: The Division of Elderly Parent Care among Adult Children. American Sociological Review, 82(1), 116-146.
24 Minuten
Ein leises, trockenes Rascheln – für die einen ist es nur Papier, für Marlene das Öffnen einer Tür in eine völlig neue Welt. In dieser Folge dreht sich alles um die Magie von Büchern und warum das Lesen so viel mehr ist als nur Zeitvertreib.
Marlene teilt ihre ganz persönlichen Assoziationen zu dem Thema: Warum sind Buchhandlungen kleine Zufluchtsorte, was hat es mit dem psychologischen Phänomen der „Narrativen Transportation“ auf sich und wie stärkt Lesen laut Studien sogar unsere Gesundheit?
Gibt es ein Buch (oder mehrere), das dein Leben oder deine Entscheidungen maßgeblich geprägt hat? Schreibe uns deine Geschichte oder deine Buchempfehlungen in die Kommentare oder per E-Mail – Marlene liest und beantwortet jede Nachricht persönlich!
E-Mail: marlene@thetiredfeministclub.com
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Marlene teilt ihre ganz persönlichen Assoziationen zu dem Thema: Warum sind Buchhandlungen kleine Zufluchtsorte, was hat es mit dem psychologischen Phänomen der „Narrativen Transportation“ auf sich und wie stärkt Lesen laut Studien sogar unsere Gesundheit?
Gibt es ein Buch (oder mehrere), das dein Leben oder deine Entscheidungen maßgeblich geprägt hat? Schreibe uns deine Geschichte oder deine Buchempfehlungen in die Kommentare oder per E-Mail – Marlene liest und beantwortet jede Nachricht persönlich!
E-Mail: marlene@thetiredfeministclub.com
Wenn dir diese Folge gefällt, lass uns gerne ein Follow oder eine Bewertung da – das hilft uns riesig zu wachsen. Wir freuen uns auch immer sehr über Feedback und deine Themenwünsche!
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19 Minuten
Ein alter Videomitschnitt einer Kinder-Tanzaufführung bringt Marlene zum Nachdenken über die Frage, ob wir als Kinder am ehesten wissen, wer wir eigentlich sind.
Verlieren wir uns im Laufe der Jahre durch Anpassung, Sicherheitsstreben und gesellschaftliche Erwartungen ein Stück weit selbst? Und wie schaffen wir es , den roten Faden unseres Lebens wiederzufinden?
Community-Aktion: Schau mal zurück in deine Kindheit! Was hast du damals stundenlang und völlig freiwillig gemacht? Schreibe mir deine Gedanken oder schicke mir eine Sprachnachricht – in der nächsten Folge spiele ich eure Einsendungen ein!
E-Mail: marlene@thetiredfeministclub.com
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Zieh dich gemütlich an und hör rein!
Verlieren wir uns im Laufe der Jahre durch Anpassung, Sicherheitsstreben und gesellschaftliche Erwartungen ein Stück weit selbst? Und wie schaffen wir es , den roten Faden unseres Lebens wiederzufinden?
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Über diesen Podcast
Der Podcast begleitet Marlene Frauscher durch ihr Leben mit Anfang
30: Single, Feministin, Overthinker und vor allem – müde. In der
Lebensphase, in der die Weichen gestellt werden, fragt sie sich:
„Was mache ich hier eigentlich?" Schonungslos ehrlich über Egg
Freezing, toxische Beziehungen, Freundschaften, Start-up-Leben und
Informationsüberflutung. Jede Folge verbindet Persönliches mit
Forschung. Alle zwei Wochen, allein oder mit Gästen. Mit EMPOVVER
stand Marlene auf der Forbes-Liste „30 under 30" und hat den
Marktplatz 2026 dann eingestellt. Im selben Jahr wurde sie zur
MUTmacherin gewählt.
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