Was ist ein Plenum? Nicht das Wort aus dem Sitzungssaal – sondern der Raum, in dem alle Stimmen Platz haben. Auch die leisen. Auch die, die widersprechen.
In der ersten Folge sprechen Alfred Strigl und Sylvia Brenzel mit Samuel Kümmel über eine Frage, die klein klingt und groß ist: Wie gelingt das Wir? In Gemeinschaften, in Organisationen, in einer Gesellschaft, die es schwer aushält, wenn Menschen verschieden sind.
Es geht um das, was ein Plenum braucht, damit es mehr wird als eine Besprechung: Stille. Zeit. Raum. Aufmerksamkeit füreinander. Und es geht um das, was dann möglich wird – dass ein Mensch seine widersprüchlichen inneren Anteile mitbringen darf, dass selbst in tiefen Konflikten Heilung und Versöhnung entstehen können.
Am Ende steht ein Satz, der die Richtung des ganzen Podcasts vorgibt: Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Liebe gelingen kann.
Der Auftakt zu Plenum – Vollversammlung der Lebenskünste.
Aus dieser Folge
Was ein Plenum von einer Besprechung unterscheidet
Warum Stille und Raum keine Pausen sind, sondern die eigentliche Arbeit
Wie man Unterschiede aushält, ohne sie glattzubügeln
Was möglich wird, wenn das innere Team mit in den Raum darf
Wie Versöhnung in tiefen Konflikten entstehen kann
Warum am Ende alles auf die Liebe zuläuft – und was das praktisch heißt
Kapitel
00:00 Willkommen im Plenum
03:00 Was ein Plenum ist – und was nicht
15:44 Warum Besprechungen selten Begegnungen sind
19:30 Warum gerade jetzt
27:02 Unterschiede aushalten
33:41 Stille, Raum, Zeit
36:19 Das innere Team
40:28 Heilung und Versöhnung
52:54 Räume, in denen Liebe gelingt
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