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Episoden

22 Minuten
Graue Tage, wenig Sonne, wenig Antrieb – was wir Menschen im Winter kennen, macht auch unseren Tieren zu schaffen. In dieser Folge widmet sich Dirk Röse dem Winterfrust bei Hund und Pferd. Aufgefallen ist ihm das Thema, als ihm unterwegs Hunde begegneten, die lustlos und freudlos wirkten, statt neugierig die Welt zu beschnüffeln.

Dirk zeigt, wie eng Mensch und Tier dabei zusammenhängen. Werden die Spaziergänge in der kalten Jahreszeit kürzer und schlägt die Stimmung der Halter:innen ins Trübe um, überträgt sich das schnell aufs Tier – und es entsteht ein Kreislauf aus weniger Bewegung, weniger Appetit und schwindender Muskulatur. Er erklärt, warum der Fellwechsel den Stoffwechsel zusätzlich belastet, weshalb manche Tiere mäkelig fressen, während andere eher zunehmen, und welche Rolle das fehlende Tageslicht spielt. Am Beispiel des Pferds „Horst“ wird deutlich, wie Haltung, dunkle Reithallen mit künstlichem Licht, Schur, Decken und Stall-Solarien das Ganze beeinflussen – und warum ein beiläufiger Satz wie „Ich bin so froh, wenn es wieder warm wird“ für ihn längst zur Diagnose gehört.

Am Ende steht eine klare Empfehlung: Raus an die frische Luft, und zwar für Tier und Mensch gleichermaßen. Licht und Bewegung in der Natur sind das wirksamste Mittel gegen den Winterfrust. Worum es in der nächsten Folge geht? Um Ernährung und Stoffwechsel.

Weiterführende Links:

tierheilpraktiker.de

theralupa.de

Igel im Herbst

23 Minuten
Was tun, wenn im Herbst plötzlich ein Igel im Garten, im Holzschuppen oder unter dem Laubhaufen auftaucht? In dieser Folge des Podcasts von tierheilpraktiker.de spricht Dirk Röse mit Sascha SaschaMarquardt, der sich mit Wildtieren, Igeln und der Rehkitzrettung auskennt, über die kleinen Nadelkissen, die uns gerade jetzt so häufig begegnen.

Die beiden klären, woran man erkennt, ob ein Igel wirklich Hilfe braucht oder einfach nur auf der Suche nach einem Winterquartier ist. Es geht darum, was in den Futternapf darf und warum Omas gut gemeinter Tipp vielleicht nicht der Beste war. Außerdem besprechen sie, was es mit der Winterruhe auf sich hat und warum man manchen Igel sogar an Heiligabend noch durch den Garten laufen sieht. Auch Parasiten, der Kontakt zu Hund und Katze und die Frage, wer eigentlich die Tierarztkosten für ein verletztes Wildtier übernimmt, kommen zur Sprache.

Dazu gibt es eine Wildkamera, die einen besonders dreisten Futterdieb entlarvt, eine Kindergartengruppe mit großen Plänen und einen kurzen Ausflug in die Frage, wie gut Igel eigentlich in Deutschland geschützt sind. Eine Folge für alle, die im Herbst genauer hinschauen und dem Igel im eigenen Garten etwas Gutes tun möchten.

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tierheilpraktiker.de

theralupa.de
18 Minuten
Ein Tier bleibt oft ein ganzes Leben und genau das unterschätzen viele.

In dieser Folge sprechen Dirk Röse und sein Gast Monika darüber, was man vor der Anschaffung wirklich bedenken sollte: die lange Lebenserwartung (Katzen werden schnell 20+, Ponys bis 40), die hohen Tierarzt- und Haltungskosten und die Frage, ob Tier und Lebenssituation überhaupt zusammenpassen. Mit echten Geschichten aus der Praxis - vom „Handtaschenhund" bis zum Jagdhund im Hochhaus - machen die beiden klar, warum eine ehrliche Anschaffungsberatung so wichtig ist.

Die Kernbotschaft: Mach vorher eine ehrliche Pro-und-Contra-Liste. Und wenn's nicht passt, gibt es Alternativen - etwa eine passive Mitgliedschaft im Tierheim oder Besuche auf dem Gnadenhof.

Tiergesundheit fängt schon bei den Lebensumständen an.

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tierheilpraktiker.de

theralupa.de
30 Minuten
Der Herbst ist da, das Laub wird braun und in den Katalogen türmt sich die Herbst- und Wintermode für Hund und Pferd. In dieser Folge geht Dirk Röse einer Frage nach, über die immer noch gerne geschmunzelt wird: Was zieht mein Tier im Winter eigentlich an und braucht es das überhaupt?

Röse startet beim Menschen: Wenn es kälter wird, greifen wir zum Hoodie und haben plötzlich mehr Appetit. Der Körper legt Reserven an, weil er bei gleicher Bewegung mehr Energie verbrennt. Bei Tieren läuft Ähnliches ab. Manche kommen mit dickem Winterfell bestens klar, andere, etwa Hunde mit wenig Unterwolle, tun sich schwer, ihre Temperatur zu halten. Statt pauschaler Sprüche à la „dann soll er sich halt mehr bewegen“ plädiert er für einen genauen, individuellen Blick.

Worum es geht:

• Die thermoneutrale Zone (Behaglichkeitstemperatur) einfach erklärt: der Bereich, in dem der Körper weder heizen noch kühlen muss

• Woran du erkennst, dass deinem Hund kalt ist: zusammengerollt wie ein Donut statt lang gestreckt. Gepaart mit leichtem, aber stetigem Gewichtsverlust

• Warum auch ein „proppiger“ oder schwerer Hund frieren kann und der Körper still an Reserven zehrt (Fellwechsel, Thermoregulation)

• Heizung hochdrehen oder Jäckchen? Warum die Entscheidung oft zu Lasten des Tieres ausfällt

• Bewegung, Gelenke und Wetterfühligkeit: Warum ein Tier, dem etwas wehtut, sich weniger bewegt und dadurch schneller friert

• Pferdedecken mit Augenmaß: Wie du den „thermischen Stau“ unter der zu dicken Steppdecke erkennst (Handprobe: schwitzt es darunter?)

• Lieber mit einer dünnen Übergangsdecke herantasten als gleich zur 300-Gramm-Decke greifen und warum Ein- wie Ausdecken im Frühling ein Thema ist

• Ein Blick zurück: Jute-Decke und Stroh von früher gegen das heutige Überangebot aus dem Katalog

Röses Appell an alle (angehenden) Therapeut:innen und Tierhalter:innen: nicht aus Prinzip dafür oder dagegen sein, sondern neutral und individuell beurteilen - mit Blick auf Ernährung, Behaglichkeitstemperatur und Bewegungslust. Sein Merksatz: das Schwitzen bei kleinster Bewegung ist das Signal, dass Parka oder Decke zu früh dran waren.

Und zum Schluss die gute Nachricht für alle Katzenhalter:innen: Katzen machen sich darüber keinen Kopf. Sie suchen sich einfach die wärmste Stelle im Haus.

Weiterführende Links:

tierheilpraktiker.de

theralupa.de
18 Minuten
Dirk Röse erzählt mit einem Augenzwinkern von seinem eigenen Ausritt auf der Mecklenburger Stute Else - und davon, wohin ihn eine anschließende Internet-Symptomsuche führte. Von dort geht es zum eigentlichen Thema: fragwürdige Ratschläge in Social-Media-Gruppen und Foren.

Anhand konkreter Beispiele:

- eine 19 Jahre alte Katze mit vermutlichem Katarakt

- ein Koi, dessen normale Fortbewegung fehlgedeutet wird

- und ein Hund, dessen Zähne mit selbst angemischter Kohlepaste „gebleacht" werden sollten

zeigt er, wie schnell im Netz pauschale und teils gefährliche Empfehlungen kursieren. Sein Appell an Kolleginnen und Kollegen: Patientenbesitzer für seriöse Plattformen sensibilisieren und vernünftige Aufklärungsarbeit leisten, statt sich auf Kommentarspalten und ungeprüfte Online-Rezepte zu verlassen.

Weiterführende Links:

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Über diesen Podcast

Hier dreht sich alles um die Gesundheit unserer Tiere: um Heilmethoden, Prävention und die Menschen, die sich täglich dafür einsetzen. Mit Expertenwissen, Einblicken in Berufe und echten Geschichten von Tierhaltern. Gastgeber Dirk Röse spricht mit Fachleuten aus dem Bereich der Tierheilkunde über das Berufsbild des Tierheilpraktikers, den Weg in die Ausbildung, naturheilkundliche Verfahren und die Zusammenarbeit mit der Tierärzteschaft - fundiert, praxisnah und immer wieder mit einem Augenzwinkern. Der Podcast vom Verband Deutscher Tierheilpraktiker e.V. Folgt uns beim Kanal eurer Wahl, um keine neue Folge zu verpassen. Tierheilpraktiker und Experten findest du auch auf theralupa.de Weiterführende Links: tierheilpraktiker.de theralupa.de
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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