Table Today Archiv
835 Episoden
23 Minuten
In Niedersachsen hat Ministerpräsident Stephan Weil seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Die CDU fordert Neuwahlen. Der Vorsitzende der CDU Niedersachsen, Sebastian Lechner, kritisiert die geplante Amtsübergabe im Gespräch mit Michael Bröcker. Es sei kein Generationswechsel – „auch kein Neuaufbruch, sondern ein schlichtes Weiter-so der rot-grünen Politik für Niedersachsen. Und das ist keine gute Botschaft.“
Der brandenburgische SPD-Wirtschaftsminister Daniel Keller hat sich gegen eine Nominierung von SPD-Parteichefin Saskia Esken für das neue Bundeskabinett ausgesprochen. „Wir haben das historisch schlechteste Wahlergebnis eingefahren. Saskia Esken sollte sich auch überlegen, ob sie Teil der neuen Bundesregierung sein muss – oder eben auch nicht.“
Der SPD-Minister geht im Gespräch mit Michael Bröcker auf Distanz zu Tesla-Gründer Elon Musk. „Dass ich eine andere Position zu vielen politischen Themen habe als Elon Musk, muss ich nicht sagen.“
Innenministerin Nancy Faeser hat von rückläufigen Flüchtlingszahlen berichtet. Ein Grund dafür sind offenbar die ausgeweiteten Grenzkontrollen – die Faeser zuvor lange abgelehnt hatte.
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Der brandenburgische SPD-Wirtschaftsminister Daniel Keller hat sich gegen eine Nominierung von SPD-Parteichefin Saskia Esken für das neue Bundeskabinett ausgesprochen. „Wir haben das historisch schlechteste Wahlergebnis eingefahren. Saskia Esken sollte sich auch überlegen, ob sie Teil der neuen Bundesregierung sein muss – oder eben auch nicht.“
Der SPD-Minister geht im Gespräch mit Michael Bröcker auf Distanz zu Tesla-Gründer Elon Musk. „Dass ich eine andere Position zu vielen politischen Themen habe als Elon Musk, muss ich nicht sagen.“
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27 Minuten
Omid Nouripour fordert mehr Leidenschaft im Bundestag. Der neue Bundestagsvizepräsident plädiert für emotionalere Debatten im Parlament. „Leidenschaftlich heißt, dass Emotionen sein müssen, dass auch Zwischenrufe sein müssen“, sagt er im Gespräch mit Helene Bubrowski. Wichtig sei aber, dass das Präsidium klare Grenzen setze – wie in der Erziehung: „Wenn die Kinder merken, dass bei Papa alles geht und bei Mama nichts, dann versuchen sie es bei Papa. So funktioniert das im Präsidium aber nicht.“ Um einheitliche Maßstäbe bei Ordnungsrufen zu gewährleisten, stimme man sich im Präsidium derzeit intensiv ab.
Wer bekommt welches Amt in einer möglichen künftigen Bundesregierung? Helene Bubrowski und Michael Bröcker sprechen über Namen, die derzeit in politischen Hinterzimmern kursieren – und darüber, wer sich berechtigte Hoffnungen machen kann.
Marine Le Pen sieht sich als Opfer einer politischen Justiz. Sie will ihre Verurteilung nicht hinnehmen, die ihr eine Kandidatur bei der nächsten Präsidentschaftswahl untersagt. In einem Interview mit dem Sender TF1 warnte sie, Millionen Franzosen würden faktisch ihres Wahlrechts beraubt.
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25 Minuten
Die Digitalisierung in Deutschland ist in den letzten Koalitionen immer wieder ausgebremst worden – das müsse sich dringend ändern, sagt Ralf Wintergerst, Präsident des Digitalverbands Bitkom. Im Gespräch mit Michael Bröcker erklärt er, warum ein eigenes Digitalministerium überfällig ist – und wie die neue Bundesregierung endlich Tempo machen könnte.
Viele Wähler sind frustriert: Union und SPD, die gerade über eine Koalition verhandeln, überzeugen bislang nicht. Wenn jetzt gewählt würde, käme Schwarz-Rot nicht mehr auf eine Mehrheit.
Donald Trump plant in dieser Woche neue Strafzölle – und hat den 2. April zum Liberation Day erklärt. Aus seiner Sicht der Tag, an dem sich die USA endlich von der “unfairen Behandlung” durch andere Länder befreien.
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Viele Wähler sind frustriert: Union und SPD, die gerade über eine Koalition verhandeln, überzeugen bislang nicht. Wenn jetzt gewählt würde, käme Schwarz-Rot nicht mehr auf eine Mehrheit.
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18 Minuten
Lutz Diederichs, Deutschlandchef von BNP Paribas, erklärt im Gespräch mit Michael Bröcker, wie sich eine der größten Banken Europas auf Nachhaltigkeit ausrichtet – und warum Klimaschutz für ihn längst kein PR-Thema mehr ist.
Diederichs sagt auch: „Es wäre ein Riesenfehler, Unternehmen nicht zu finanzieren, nur weil sie heute noch nicht grün sind.“
Entscheidend ist für BNP Paribas Deutschland, dass Unternehmen einen Transitionskurs eingeschlagen haben.
Zu den Schuldenplänen der möglichen neuen Bundesregierung sagt Diederichs: „Wenn wir es investiv-intelligent einsetzen, wird es einen Push setzen.“
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15 Minuten
Donald Trump will Autoimporte mit 25 Prozent Zoll belegen – ein schwerer Schlag für die deutsche Industrie. Über 450.000 Autos wurden 2024 aus Deutschland in die USA exportiert, doch Trumps Taktik zielt nicht nur auf Handelsbilanzen, sondern auf geopolitische Machtverhältnisse. Die EU möchte sich wehren, doch zu viel Gegenwehr könnte eine Eskalation provozieren, erklärt Europe.Table-Chef Till Hoppe.
Bärbel Bas gehört zu den zentralen Akteurinnen bei den schwarz-roten Koalitionsverhandlungen. Sie ist optimistisch und hält die Diskussion über angeblichen Streit für übertrieben. „Die, die Papiere leaken, sind selbst schuld an dieser Debatte“, sagt die frühere Bundestagspräsidentin im Gespräch mit Michael Bröcker. Sie räumt ein, dass man sich beim Zeitplan vielleicht zu viel vorgenommen habe, betont aber: „Wir werden Wege finden, dass wir uns einigen und zusammenkommen.“
Die Deutsche Bahn ist minimal pünktlicher geworden – aber das spüren die Fahrgäste auf der Schiene nach wie vor nicht. Auch die neue Bundesregierung wird sich mit der Modernisierung des staatseigenen Betriebs beschäftigen müssen.
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25 Minuten
Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin des Bereichs „Demokratie stärken“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, fordert mehr Aufmerksamkeit für den demokratischen Betrieb selbst: „Es reicht nicht, im politischen Betrieb zu arbeiten – man muss auch am politischen Betrieb arbeiten.“ Sie spricht über den Vertrauensverlust in Institutionen und die Verantwortung von Medien, Parteien und Zivilgesellschaft.
Sachsens Innenminister Armin Schuster spricht über die schwierigen Verhandlungen zur Migrationspolitik in der künftigen Großen Koalition. Er verteidigt den Kurswechsel an der Grenze und erklärt, warum eine koordinierte europäische Linie möglich sei: „Ich glaube, man könnte in kürzester Zeit mit Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz und Frankreich eine gemeinsame Grenzpolitik definieren.“ Schuster betont auch: „Wenn wir an der deutschen Grenze unsere Entscheidungen jedes Mal davon abhängig machen würden, ob der Nachbar dem zustimmt, dann würden wir einen sehr relevanten Teil unserer staatlichen Souveränität preisgeben.“
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22 Minuten
In der konstituierenden Sitzung des Bundestags zeigt sich, wie herausfordernd die kommenden vier Jahre werden könnten. Die AfD tritt selbstbewusst und laut auf, Julia Klöckner wird zur Bundestagspräsidentin gewählt, und die Rede von Alterspräsident Gregor Gysi enttäuscht. Helene Bubrowski und Michael Bröker analysieren den ersten Tag des neuen Bundestags.
Das Bundesverfassungsgericht verkündet heute sein Urteil über den Solidaritätszuschlag. FDP-Politiker Florian Toncar, einer der Kläger, erklärt, warum der Soli seiner Meinung nach spätestens seit 2019 nicht mehr erhoben werden dürfte. Sollte das Gericht ihm recht geben, stehen die Haushaltspläne der nächsten Bundesregierung vor neuen Herausforderungen.
Ein Signal-Chat in den USA sorgt für Aufsehen: Mehrere Regierungsmitglieder, darunter der Verteidigungsminister und der Vizepräsident, diskutieren sicherheitsrelevante Themen in einer Gruppe, zu der versehentlich ein Journalist eingeladen war. Donald Trump hat am frühen Morgen einem nicht näher genannten Mitarbeiter von Sicherheitsberater Waltz die Schuld an der Panne gegeben.
Die geleakten Inhalte jedenfalls offenbaren einen erschreckend deutlichen Tonfall gegenüber Europa – voller Häme und Missachtung.
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Ein Signal-Chat in den USA sorgt für Aufsehen: Mehrere Regierungsmitglieder, darunter der Verteidigungsminister und der Vizepräsident, diskutieren sicherheitsrelevante Themen in einer Gruppe, zu der versehentlich ein Journalist eingeladen war. Donald Trump hat am frühen Morgen einem nicht näher genannten Mitarbeiter von Sicherheitsberater Waltz die Schuld an der Panne gegeben.
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25 Minuten
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan geht mit aller Härte gegen seine politischen Gegner und ihre Unterstützer vor. Zehntausende gehen auf die Straße, um gegen diese Politik zu demonstrieren. Und auch Deutschland und die EU verurteilen die Verhaftung von Ekrem İmamoğlu scharf. Wieso handelt Erdoğan ausgerechnet jetzt und was bedeutet das für die Beziehungen der Türkei mit der EU? Darüber spricht Leonard Schulz mit Yaşar Aydin von der Stiftung Wissenschaft und Politik.
Das wohl umstrittenste Gesetz der vergangenen Jahre soll wieder abgeschafft werden. Die Verhandler von Union und SPD in der Arbeitsgruppe Verkehr und Infrastruktur, Bauen und Wohnen haben sich laut Abschlusspapier auf die Abschaffung des Heizungsgesetzes in seiner bisherigen Form geeinigt.
Zu Gast ist außerdem Carlo Lazzarini, CEO der PWO-Gruppe. Lazzarini berichtet über den wirtschaftlichen Erfolg des Automobilzulieferers. Alle Standorte wachsen - nur einer nicht: der in Deutschland. Michael Bröcker spricht mit Lazzarini über Reformen, die mehr als überfällig sind.
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Zu Gast ist außerdem Carlo Lazzarini, CEO der PWO-Gruppe. Lazzarini berichtet über den wirtschaftlichen Erfolg des Automobilzulieferers. Alle Standorte wachsen - nur einer nicht: der in Deutschland. Michael Bröcker spricht mit Lazzarini über Reformen, die mehr als überfällig sind.
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25 Minuten
Heute endet die Frist für die Arbeitsgruppen von CDU und SPD – viele Fragen sind noch offen. Die Konfliktlinien im Koalitionspoker zeigen sich besonders deutlich bei Steuern, Migration und Haushalt. Die großen Brocken sind also noch nicht aus dem Weg geräumt.
In der Türkei sorgt die Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu für Proteste. Die Opposition sieht darin einen Angriff auf die Demokratie – kurz vor der nächsten Präsidentschaftswahl. Zehntausende demonstrieren, trotz Verbots.
Thüringens Finanzministerin Katja Wolf ist zu Gast bei Leonard Schulz. Sie erklärt die BSW-Haltung zur Aufrüstung, die Rolle von Sarah Wagenknecht – und die viel diskutierte Nähe zur AfD. Welche Richtung schlägt das BSW jetzt ein?
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Thüringens Finanzministerin Katja Wolf ist zu Gast bei Leonard Schulz. Sie erklärt die BSW-Haltung zur Aufrüstung, die Rolle von Sarah Wagenknecht – und die viel diskutierte Nähe zur AfD. Welche Richtung schlägt das BSW jetzt ein?
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31 Minuten
Wacker-Chemie-CEO Christian Hartel fordert im Gespräch mit Michael Bröcker einen bezahlbaren Strompreis für die Industrie. Ein niedriger Energiepreis sei keine Subvention, sondern „ein Synonym für Wohlstand“.
Die aktuelle Hochpreisphase müsse als Übergang verstanden werden: „Wir brauchen eine Brücke – von fünf bis zehn Jahren.“ Nur mit politischem Willen lasse sich der Wandel gestalten. „Ich bin zutiefst überzeugt: Das ist ein Business Case für dieses Land. Wir haben ja gar keine Alternative.“
Deutschland befinde sich bereits in einer Phase der Deindustrialisierung – doch: „Wir können den Hebel noch umlegen.“
Für Hartel ist die Energiekostenfrage von zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. „Bezahlbare, gute, wettbewerbsfähige Energiepreise sind der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg“, sagt er. Statt kleinteiliger Regulierung brauche es klare Rahmenbedingungen und langfristige Planbarkeit.
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Deutschland befinde sich bereits in einer Phase der Deindustrialisierung – doch: „Wir können den Hebel noch umlegen.“
Für Hartel ist die Energiekostenfrage von zentraler wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung. „Bezahlbare, gute, wettbewerbsfähige Energiepreise sind der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg“, sagt er. Statt kleinteiliger Regulierung brauche es klare Rahmenbedingungen und langfristige Planbarkeit.
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57 Minuten
Fünf Jahre nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie blickt der frühere RKI-Präsident Lothar Wieler im Gespräch mit Michael Bröcker zurück. Wieler beschreibt den Moment, in dem ihm klar wurde, dass die Pandemie Deutschland erreicht hat, spricht über frühe Fehler in der Kommunikation und erläutert, warum er heute auf mehr Transparenz setzen würde.
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25 Minuten
Helene Bubrowski und Michael Bröcker diskutieren über den Aufstand der Frauen in Union und SPD und analysieren mit dem Deutschlandfunk-Moderator Korbinian Frenzel, ob die neue Große Koalition eine neue Debattenkultur in diesem Land bringen könnte. Außerdem hat der Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen einen kurzen Gastauftritt.
Der frühere Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, hält einen Laborunfall in Wuhan als Ursprung der Corona-Pandemie für wahrscheinlich. „Nach dem jetzigen Kenntnisstand halte ich die These, dass das Virus im Labor generiert wurde und durch einen Unfall in die Umwelt gelangte, für die wahrscheinlichere“, sagt Wieler im Gespräch mit Michael Bröcker. Heute gibt es erste Auszüge – das ganze Gespräch morgen bei Table Today.
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Der frühere Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, hält einen Laborunfall in Wuhan als Ursprung der Corona-Pandemie für wahrscheinlich. „Nach dem jetzigen Kenntnisstand halte ich die These, dass das Virus im Labor generiert wurde und durch einen Unfall in die Umwelt gelangte, für die wahrscheinlichere“, sagt Wieler im Gespräch mit Michael Bröcker. Heute gibt es erste Auszüge – das ganze Gespräch morgen bei Table Today.
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22 Minuten
Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, äußert sich kritisch zu den geplanten Milliarden-Investitionen. Im Gespräch mit Helene Bubrowski befürchtet er, dass sich Union und SPD nicht zu entscheidenden Reformen durchringen werden.
Zum Sondierungspapier sagt Kampeter: „Jetzt haben Sie groß gedacht bei Schulden, jetzt müssen Sie groß denken bei Reformen. Sonst wird diese Koalition, die rechnerisch ja eine kleine ist, auch keine große bei den Inhalten werden.“
Es reicht nicht, sagt Kampeter, „nur Geld auszugeben – egal, ob es aus Steuern, aus Beiträgen oder aus Schulden finanziert wird. Wenn es beispielsweise für eine Infrastruktur ausgegeben wird und wir zehn Jahre auf die Genehmigung warten müssen, dann ist das möglicherweise rausgeschmissenes Geld.“
Daniel Mack, Mitglied der Geschäftsleitung von Dassault Systèmes, sieht große Chancen für Deutschland und Europa. Dassault Systèmes entwickelt Grafiksoftware, die vor allem von Firmen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Architektur und der Stadtplanung genutzt wird.
Mack sagt: „Wenn aus den geplanten Milliarden-Investitionen gute Förderprogramme entstehen, wenn man das unterstützt, was an Universitäten passiert, was Start-ups auf den Weg bringt und wie sich Konzerne transformieren, dann kann daraus, glaube ich, eine ziemlich gute Geschichte werden, die in Europa Nachahmer finden wird.“
Vom Abgesang auf den Standort Deutschland hält Mack nichts. „Europa ist kein abgehängter Kontinent. Unternehmen aus anderen Ländern investieren hier, weil wir eine Top-Landschaft haben, was unsere Universitäten betrifft – vor allem im Bereich der Entwicklung des Manufacturings und der Produktion. Wer in Europa und Deutschland in die Produktion investiert, vor allem in die industrielle Produktion, weiß, was er bekommt.“
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Zum Sondierungspapier sagt Kampeter: „Jetzt haben Sie groß gedacht bei Schulden, jetzt müssen Sie groß denken bei Reformen. Sonst wird diese Koalition, die rechnerisch ja eine kleine ist, auch keine große bei den Inhalten werden.“
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Daniel Mack, Mitglied der Geschäftsleitung von Dassault Systèmes, sieht große Chancen für Deutschland und Europa. Dassault Systèmes entwickelt Grafiksoftware, die vor allem von Firmen in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Architektur und der Stadtplanung genutzt wird.
Mack sagt: „Wenn aus den geplanten Milliarden-Investitionen gute Förderprogramme entstehen, wenn man das unterstützt, was an Universitäten passiert, was Start-ups auf den Weg bringt und wie sich Konzerne transformieren, dann kann daraus, glaube ich, eine ziemlich gute Geschichte werden, die in Europa Nachahmer finden wird.“
Vom Abgesang auf den Standort Deutschland hält Mack nichts. „Europa ist kein abgehängter Kontinent. Unternehmen aus anderen Ländern investieren hier, weil wir eine Top-Landschaft haben, was unsere Universitäten betrifft – vor allem im Bereich der Entwicklung des Manufacturings und der Produktion. Wer in Europa und Deutschland in die Produktion investiert, vor allem in die industrielle Produktion, weiß, was er bekommt.“
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26 Minuten
Was bleibt nach der Abstimmung im Bundestag über die neuen Schulden? Geht Friedrich Merz trotz allem geschwächt in die nächsten Verhandlungsrunden mit den Sozialdemokraten?
Helene Bubrowski und Stefan Braun diskutieren, wie es nach der Bundestagsentscheidung weitergeht.
Zu Gast ist der Düsseldorfer Ökonom Justus Haucap, der große Zweifel hat, dass die mögliche neue Koalition durchgreifende Reformen in Angriff nimmt: „Das Sondierungspapier lässt nicht allzu viel Gutes vermuten.“
Annalena Baerbock will neue Präsidentin der UN-Generalversammlung werden – und das, nachdem sie angekündigt hatte, sie wolle erst einmal kürzertreten.
Das Telefonat von Donald Trump und Wladimir Putin hat keine Waffenruhe in der Ukraine gebracht.
Putin soll lediglich bereit sein, 30 Tage lang auf Angriffe gegen Energieanlagen und Infrastruktur zu verzichten. Er soll bei dem Gespräch einen Stopp der westlichen Waffenhilfe für die Ukraine gefordert haben.
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Annalena Baerbock will neue Präsidentin der UN-Generalversammlung werden – und das, nachdem sie angekündigt hatte, sie wolle erst einmal kürzertreten.
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26 Minuten
In den USA wächst der Druck auf die Wissenschaft. Kündigungen, Arbeitsverbote und die Rücknahme bereits zugesagter Fördermittel bringen Forscher sowie ganze Universitäten in Gefahr. Thorsten Denkler hat mit dem Vorsitzenden der Einstein Stiftung Berlin, Martin Rennert, über die Gefahr für die Wissenschaftsfreiheit gesprochen, die von Donald Trump ausgeht.
Auch das Justizsystem in den USA wird von der Trump-Administration geschwächt oder zumindest ignoriert. Das Weiße Haus hat sich über eine richterliche Anordnung hinweggesetzt und 200 Menschen per Abschiebeflug außer Landes gebracht, obwohl ein Gericht dies untersagt hatte.
Woher kam vor etwa fünf Jahren das neuartige Coronavirus? Möglicherweise doch aus einem chinesischen Labor. Es scheint immer mehr Indizien dafür zu geben, dass das Virus nicht vom Wetmarket in Wuhan stammt.
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