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Episoden

23 Minuten
Ein Mord. Ein verhängnisvoller Schwur. Und ein Toter, der einfach nicht verwest.

In Kampehl liegt bis heute der mumifizierte Leichnam von Christian Friedrich von Kahlbutz. Der Sage nach soll der Gutsherr im Jahr 1690 einen Schäfer ermordet haben. Vor Gericht beteuerte er seine Unschuld und soll geschworen haben, sein Körper möge nach seinem Tod nicht verwesen, sollte er der Mörder sein.

Kahlbutz wurde der Überlieferung nach freigesprochen.

Doch nach seinem Tod geschah ausgerechnet das, was er selbst als Beweis seiner Schuld genannt haben soll: Sein Körper verweste nicht.

Seit Jahrhunderten ranken sich deshalb Geschichten um den berühmten Toten von Kampehl. Doch hat Kahlbutz wirklich einen Mord begangen? Gab es den Prozess und seinen unheimlichen Schwur tatsächlich? Und warum wurde sein Körper zur Mumie?

In dieser Folge von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ folgen wir den Spuren einer jahrhundertealten Sage und schauen uns an, was historische Quellen und moderne Forschung über einen der berühmtesten Toten Brandenburgs verraten.

Eine Geschichte über Mord, Legenden und die Frage, was passiert, wenn ein ungewöhnlicher Toter seinen eigenen Mythos erschafft.

Hinweis: In dieser Folge werden Tod, Mord und menschliche Überreste thematisiert.
22 Minuten
Spuk, Sage oder Naturphänomen?

Das Brieselanger Licht gehört zu den bekanntesten mysteriösen Geschichten aus Brandenburg. Seit Jahrzehnten erzählen Menschen von geheimnisvollen Lichtern, die nachts im Brieselanger Forst auftauchen, sich bewegen und plötzlich wieder verschwinden.

Doch was steckt wirklich dahinter? In dieser Folge von Brandenburgs dunkle Geheimnisse geht es um die Sage vom Brieselanger Licht, die Geschichte von Elisabeth Wieja und mögliche Erklärungen für das rätselhafte Phänomen.

Sage oder Wahrheit? Was lässt sich belegenbund was gehört zur Legende?

Content-Warnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt und den Tod eines Kindes.

Mehr über den Podcast, neue Folgen und geheimnisvolle Orte in Brandenburg findest du auf brandenburgsdunklegeheimnisse.de

Quellen & weiterführende Informationen: Die Quellen zur Folge findest du auf brandenburgsdunklegeheimnisse.de.
26 Minuten
Was, wenn hinter dem nächsten dunklen Fließ jemand auf dich wartet?

Seit Generationen erzählen sich die Menschen im Spreewald Geschichten vom Wassermann - einem geheimnisvollen Wesen, das unter der Wasseroberfläche leben und sich sogar unter die Menschen mischen soll. Seine Töchter sollen auf Festen tanzen und Fremde mit in ihre Wasserwelt locken.

Doch was steckt wirklich hinter diesen alten Geschichten?

In dieser Folge von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ geht es tief hinein in die sorbisch-wendische Sagenwelt des Spreewalds. Wir folgen den Überlieferungen vom Wassermann  und der Frage, ob hinter dem unheimlichen Wesen vielleicht eine ganz reale Warnung steckt.

Denn die Fließe können wunderschön sein.

Aber sie können auch gefährlich werden.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum der Wassermann bis heute nicht verschwunden ist.

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Mehr über den Podcast, neue Folgen und geheimnisvolle Orte in Brandenburg findest du auf https://brandenburgsdunklegeheimnisse.de

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Musik: die verwendeten Soundbetten wurden mit Suno AI generiert.

Radaktion: Recherche, Skript, Moderation und Schnitt: Kim Schäfer

Quellen & weiterführende Informationen: Die vollständigen Quellen zur Folge findest du auf https://brandenburgsdunklegeheimnisse.de
23 Minuten
Der See, in dem das Böse versank.

Ein dunkler Waldsee südlich von Potsdam, ein geheimnisvolles Götzenbild und ein italienischer Mönch, der das Böse besiegen soll.

In Folge 3 von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ geht es zum Teufelssee bei Potsdam, mitten in die Ravensberge. Eine alte Sage erzählt von den Wenden, einem Götzenbild und einem Gewitter, bei dem die Erde aufbrechen und der Teufelssee entstanden sein soll.

Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Der Teufelssee ist ein Toteisloch aus der letzten Eiszeit. Seine Entstehung lässt sich wissenschaftlich erklären. Die Geschichte vom versunkenen Götzenbild gehört dagegen zur regionalen Überlieferung.

Aber warum heißt der See dann Teufelssee? Und was hat es mit dem italienischen Mönch auf sich?

Eine Folge über Sage und Wahrheit, alte Glaubensvorstellungen und einen geheimnisvollen Ort bei Potsdam.

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Quellen und Hinweise:

Wikipedia: Teufelssee (Nuthetal)

Johann Georg Theodor Grässe: Sagenbuch des Preußischen Staats, 1868.

Mark Brandenburg Bildarchiv: Der Teufelssee (Nuthetal)

Brandenburg-Lese: Teufelssee Potsdam

Wanderblues: Teufelssee und Engelsquelle

Musik: die verwendeten Soundbetten wurden mit Suno AI generiert.

Radaktion: Recherche, Skript, Moderation und Schnitt: Kim Schäfer

Die Sage ist als volkskundliche Überlieferung zu verstehen; archäologische Belege für einen heidnischen Opferplatz an dieser Stelle liegen nicht vor.
21 Minuten
Eine alte Wirtschafterin. Ein schwerer Schlüsselbund. Ein Geist, der nach seinem Tod keine Ruhe findet.

In Brüssow soll einst eine grausame Wirtschafterin gelebt haben. Der Sage nach erschlug sie eine Magd mit ihrem Schlüsselbund und wurde dafür gehängt. Doch danach begann sie, als Spukgestalt zurückzukehren.

Sie soll nachts durch Häuser und Ställe gelaufen sein, während ihr Schlüsselbund klirrte und sie immer wieder „Hoa, hoa!“ rief. Ein reisender Scharfrichter fing den Geist schließlich ein und brachte ihn zum Ganznow, einem tiefen See bei Carmzow.

Doch auch dort soll das Hoawief weiter sein Unwesen treiben. Es täuscht Menschen, die am Ufer Nüsse sammeln, und zieht Badende angeblich an den Beinen in die Tiefe.

Außerdem geht es in dieser Folge um zwei Brüder, die einen vermeintlich toten Dachs nach Hause tragen, bis der Sack plötzlich immer schwerer wird. Und um eine unheimliche Nacht im Brüssower Amtshaus, in der das Hoawief die Füße und Köpfe schlafender Gäste ausrichtet.

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Quellen und Hinweise: Gerhard Hänsel: Uckermärkische Sagen, KIRO-Verlag, 1996.

Rudolf Schmidt: Sagenschatz der uckermärkischen Kreise, Eberswalde und Prenzlau, 1922.

Musik: die verwendeten Soundbetten wurden mit Suno AI generiert.

Radaktion: Recherche, Skript, Moderation und Schnitt: Kim Schäfer

Die Geschichte wird als Sage und Überlieferung erzählt. Die geschilderten Ereignisse und die Existenz des Hoawiefs als Spukgestalt sind nicht historisch belegt.
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Über diesen Podcast

Der Podcast über Sagen, Legenden, geheimnisvolle Orte und wahre Geschichten aus Brandenburg. Was verbirgt sich hinter den stillen Seen, dichten Wäldern und alten Dörfern Brandenburgs? Welche Geschichten ranken sich um geheimnisvolle Orte, verschwundene Dörfer und längst vergessene Ereignisse? Ich bin Kim und nehme dich mit auf eine Reise durch Brandenburg. Von der Uckermark bis in den Spreewald, von alten Sagen und rätselhaften Legenden bis zu historischen Kriminalfällen und wahren Geschichten. In jeder Folge besuchen wir einen besonderen Ort in Brandenburg und gehen seiner Geschichte auf den Grund. Was steckt hinter der Sage? Welche historischen Quellen gibt es? Was ist tatsächlich passiert und was wurde im Laufe der Zeit immer weiter ausgeschmückt? „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ verbindet atmosphärisches Storytelling mit sorgfältiger Recherche. Der Podcast ist für alle, die sich für Brandenburg, Geschichte, Mystery, Sagen, Legenden und True Crime interessieren und die Mark einmal von einer anderen, geheimnisvollen Seite kennenlernen möchten. Denn manchmal liegen zwischen Sage und Wahrheit nur wenige Schritte. Nicht jede Geschichte ist wahr. Aber jede Geschichte erzählt etwas über die Menschen, die sie weitererzählt haben. Eine neue Folge von „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ gibt es jeden Donnerstag. *** Folgt „Brandenburgs dunkle Geheimnisse“ auf Instagram: @brandenburgsdunklegeheimnisse! https://www.instagram.com/brandenburgsdunklegeheimnisse/ Für mehr Infos zu den Folgen schaut auf der Website vorbei: https://brandenburgsdunklegeheimnisse.de/
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„Brandenburgs dunkle Geheimnisse“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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