Eine alte Wirtschafterin. Ein schwerer Schlüsselbund. Ein Geist, der nach seinem Tod keine Ruhe findet.
In Brüssow soll einst eine grausame Wirtschafterin gelebt haben. Der Sage nach erschlug sie eine Magd mit ihrem Schlüsselbund und wurde dafür gehängt. Doch danach begann sie, als Spukgestalt zurückzukehren.
Sie soll nachts durch Häuser und Ställe gelaufen sein, während ihr Schlüsselbund klirrte und sie immer wieder „Hoa, hoa!“ rief. Ein reisender Scharfrichter fing den Geist schließlich ein und brachte ihn zum Ganznow, einem tiefen See bei Carmzow.
Doch auch dort soll das Hoawief weiter sein Unwesen treiben. Es täuscht Menschen, die am Ufer Nüsse sammeln, und zieht Badende angeblich an den Beinen in die Tiefe.
Außerdem geht es in dieser Folge um zwei Brüder, die einen vermeintlich toten Dachs nach Hause tragen, bis der Sack plötzlich immer schwerer wird. Und um eine unheimliche Nacht im Brüssower Amtshaus, in der das Hoawief die Füße und Köpfe schlafender Gäste ausrichtet.
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Quellen und Hinweise: Gerhard Hänsel: Uckermärkische Sagen, KIRO-Verlag, 1996.
Rudolf Schmidt: Sagenschatz der uckermärkischen Kreise, Eberswalde und Prenzlau, 1922.
Musik: die verwendeten Soundbetten wurden mit Suno AI generiert.
Radaktion: Recherche, Skript, Moderation und Schnitt: Kim Schäfer
Die Geschichte wird als Sage und Überlieferung erzählt. Die geschilderten Ereignisse und die Existenz des Hoawiefs als Spukgestalt sind nicht historisch belegt.
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