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  3. A(u)DHS Selbsthilfe – Der Podcast für ADHS, Autismus und neurodivergente Menschen Podcast

Episoden

1 Stunde 5 Minuten
ADHS ist auf Social Media überall. Aber was macht das eigentlich mit unserem Blick auf uns selbst – und auf eine mögliche Diagnose?Ich spreche mit Jo Letschert vom Pegasuszentrum, bei dem selbst erst im Erwachsenenalter ADHS diagnostiziert wurde.Wir sprechen darüber, warum Social Media gleichzeitig hilfreich und problematisch sein kann: Menschen erkennen sich plötzlich wieder und finden Erklärungen für Schwierigkeiten, die sie vielleicht seit Jahrzehnten begleiten. Gleichzeitig können einzelne ADHS-Eigenschaften schnell so wirken, als würden sie bereits eine Diagnose beweisen.Außerdem sprechen wir sehr persönlich über Jos eigene Erfahrungen mit ADHS und Medikation: Was verändert sich durch Medikamente? Was sollten Ärztinnen und Ärzte begleiten? Und warum reicht es nicht, die Erfahrungen anderer Menschen aus dem Internet einfach auf sich selbst zu übertragen?Und wir gehen noch einen Schritt weiter: Muss sich ein Mensch mit ADHS immer besser an Schule und Arbeitswelt anpassen – oder lohnt sich manchmal die Frage, ob man schlicht am falschen Ort versucht zu funktionieren?Themen im Gespräch:• ADHS und Neurodivergenz• Diagnose im Erwachsenenalter• ADHS auf Social Media• Selbstdiagnose und professionelle Diagnostik• Medikamente und persönliche Erfahrungen• Impulsivität und Selbstreflexion• Schule, Lernen und Arbeitswelt• Stärken, Bedürfnisse und der passende Platz im LebenHinweis: Unsere persönlichen Erfahrungen ersetzen keine medizinische Beratung. Fragen zu Diagnose und Medikamenten gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachpersonen.Schreibt gerne in die Kommentare: Hat Social Media euch geholfen, ADHS bei euch zu erkennen – oder hat es euch eher verunsichert? Jo Letscherts Podcast „55 Minuten – der Psycho-Podcast beyond Freud“Besonders passend zu unserem Gespräch: Folgen 39–41 zum Thema Neurodivergenzhttps://podcasts.apple.com/de/podcast/55-minuten-der-psycho-podcast-beyond-freud/id1471645494 HPPsycho Lecture-E-Books von Jo Letschert / PegasusZentrumZur Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Prüfung und für alle, die sich für Psychologie und Psychopathologie interessieren.https://www.pegasuszentrum.de/product-category/heilpraktiker-psychotherapie-2/hppsycho-lecture-e-books?utm_source=chatgpt.com Passend zum Thema Schule & Lernen:Unser Gespräch mit Mario Binz darüber, wie Lernen anders funktionieren kann.https://youtu.be/PfIUbcm5vfYMusik über Soundstripe lizenziert.Code: X2RRASLXC1BFM3NE, QKYP537CRNRWL2JB
3 Minuten
Seit meiner ADHS-Diagnose denke ich bei anderen Menschen plötzlich immer wieder: „Du hast doch auch ADHS!“ Eine Zuschauerin fragt: Wie bekommt man das wieder aus dem Kopf?In dieser Zuschauerfrage geht es darum, warum Wiedererkennen noch keine Diagnose ist. Viele Eigenschaften, die wir mit ADHS verbinden, kennen auch Menschen ohne ADHS: mal unkonzentriert sein, Dinge vergessen, impulsiv reagieren oder sich schnell langweilen.Entscheidend ist nicht eine einzelne Eigenschaft. Bei ADHS geht es um ein anhaltendes Muster mehrerer Symptome, das bereits in der Entwicklung begonnen hat, in verschiedenen Lebensbereichen auftritt und das Leben relevant beeinträchtigt.Ich erkläre das im Video mit einem Gärtner: Nur weil jemand seinen Rasen mäht, die Hecke schneidet und ein Beet anlegt, ist er noch lange kein Gärtner. Vielleicht macht er das nur im eigenen Garten – und manchmal noch bei seiner Mutter. Genauso macht eine ADHS-typische Eigenschaft noch kein ADHS.Und vielleicht hilft genau dieser Gedanke dabei, anderen Menschen ihre Eigenschaften wieder zu lassen, ohne sie im Kopf gleich zu diagnostizieren.Hast du selbst eine Zuschauerfrage? Dann schick sie an info@engel-chaos-beziehung.de oder schreib sie in die Kommentare.#ADHS #ADHSDiagnose #Neurodivergenz #Zuschauerfrage
54 Minuten
Was ist richtig für mein Kind – Medikamente, andere Erziehung, eine andere Schule oder doch noch ein ganz anderer Weg?Gerade bei ADHS oder Autismus geraten Eltern schnell in schwierige Entscheidungen. Besonders belastend wird es, wenn Mutter und Vater die Situation unterschiedlich einschätzen: Braucht das Kind Medikamente? Liegt das Problem vielleicht an den Erwartungen der Erwachsenen oder am Schulsystem? Wie viel sollte das Kind selbst mitentscheiden?In dieser Folge des A(u)DHS Selbsthilfepodcasts sprechen Mario und Rena über genau diese Konflikte – und darüber, warum es möglicherweise weniger darum geht, sofort die eine richtige Lösung zu finden, als gemeinsam herauszufinden, was diesem konkreten Kind tatsächlich hilft.Wir sprechen unter anderem über:• innere Konflikte und Schuldgefühle von Eltern• Uneinigkeit zwischen Eltern bei ADHS und Autismus• Medikamente und die Verantwortung der Erwachsenen• die Frage, wie Kinder in Entscheidungen einbezogen werden können• Grenzen, Führung und respektvolle Kommunikation• Lernmethoden, die zum Kind passen• Schwierigkeiten im klassischen Schulsystem• Zusammenarbeit mit Lehrkräften und Fachleuten• externe Unterstützung und den Austausch mit anderen Eltern• Selbstreflexion: Wann geht es noch um das Kind – und wann um das eigene Ego?Ein wichtiger Gedanke dabei: Nicht eine bestimmte Position muss gewinnen, sondern möglichst das beste Argument. Und manchmal bedeutet das auch, eine Entscheidung auszuprobieren, ihre Wirkung ehrlich zu beobachten und sie wieder zu verändern.Denn bei ADHS und Autismus gibt es selten die eine Lösung, die für jedes Kind und jede Familie funktioniert. Wie erlebt ihr das? Seid ihr euch als Eltern bei Medikamenten, Schule oder Erziehung immer einig – oder kennt ihr solche Konflikte?#ADHS #Autismus #Neurodivergenz #ADHSKinder #Eltern #Medikamente #Erziehung #Schule #ElternKindBeziehungMusik über Soundstripe lizenziert.Code: NCBMYV6Q4TD9URL0, A6YPE8YBPYP1EPUT, YGOBXLLBWV2AZN57
22 Minuten
Was ist wirklich ADHS oder Autismus – und was schreiben wir unserer Diagnose vielleicht vorschnell zu?

Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Gespräch von Lukas Klaschinski mit dem Psychologen und Stresscoach Jacob Drachenberg. Drachenberg beschreibt, wie er während einer schweren depressiven Episode plötzlich keinen Small Talk mehr führen konnte: Er konnte sich selbst kaum spüren – und auch sein Gegenüber nicht.

Das hat mich nachdenklich gemacht. Denn Schwierigkeiten mit Small Talk gelten online schnell als „Zeichen für Autismus“. Vergesslichkeit? ADHS. Empfindlichkeit gegenüber Ablehnung? RSD. Widerstand gegen Anforderungen? PDA.

Eine Diagnose kann unglaublich viel erklären und entlasten. Gleichzeitig verändert sie die Brille, durch die wir auf uns und unsere Vergangenheit schauen.

In dieser Folge geht es deshalb um die Fragen:• Was gehört tatsächlich zu ADHS oder Autismus – und welche anderen Erklärungen könnte es geben?

• Wann hilft uns eine Diagnose, uns besser zu verstehen?

• Wann beginnen wir, uns durch sie selbst zu begrenzen?

• Was kann ich wirklich nicht – und was glaube ich inzwischen, nicht zu können?

• Wie finden wir einen Weg zwischen „Ich muss mich ändern“ und „Ich bin eben so, die anderen müssen damit klarkommen“?

Für mich führt die entscheidende Frage am Ende weg von „Ist das typisch ADHS oder Autismus?“ und hin zu:

So bin ich gerade. Wo möchte ich damit hin? Was möchte ich verändern, was darf bleiben – und welche Unterstützung brauche ich dafür?

Im Video verwende ich mit Erlaubnis Ausschnitte aus:„Stresscoach: Was ich nach meinen Depressionen über Stress gelernt habe“ –

Lukas Klaschinski im Gespräch mit Jacob Drachenberg. https://youtu.be/Vqy0AgzYTOw

Danke Lukas!

Musik über Soundstripe lizenziert.

Code: YMMOTEDS6J0WLECA
1 Stunde 4 Minuten
Wann braucht ein Kind eigentlich eine Schulbegleitung – undwie bekommt man überhaupt eine?

In dieser Folge sprechen Mario und ich über Schulbegleitungbei ADHS und Autismus: Welche Schwierigkeiten können eine Schulbegleitungnotwendig machen? Wo und wie stellt man einen Antrag? Wer entscheidet darüber –und was passiert danach?

Wir schauen uns außerdem an, was eine Schulbegleitung imSchulalltag konkret leisten kann und sollte: Unterstützung bei Struktur,Kommunikation, Pausen, Gruppenarbeit, Überforderung und Selbststeuerung – mitdem Ziel, dem Kind nicht alles abzunehmen, sondern möglichst vielSelbstständigkeit zu ermöglichen.

Außerdem geht es um den Hilfeplan und das Hilfeplangespräch(HPG): Was ist das eigentlich, wer sitzt dabei am Tisch und warum lohnt essich, Ziele möglichst konkret zu formulieren?

Und natürlich sprechen wir auch darüber, was schwierigwerden kann, wenn Schulbegleitung und Kind nicht zusammenpassen oderUnterstützung eher zur Abhängigkeit als zur Selbstständigkeit führt.

Von der Antragstellung bis zum Schulalltag – und aus unserereigenen Erfahrung.

Wie sind eure Erfahrungen mit Schulbegleitung? Was hatwirklich geholfen – und was eher nicht?
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Über diesen Podcast

Bei A(u)DHS Selbsthilfe geht es um ADHS, Autismus und das Leben mit einem neurodivergenten Gehirn. Ich verbinde wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und alltagsnahen Ideen. Wir sprechen über Diagnostik, Medikamente, Schule, Familie, Beziehungen und Therapie – ohne Schwarz-Weiß-Denken, dafür mit Verständnis, Humor und dem Wunsch, gemeinsam passende Wege zu finden. 🎥 Mehr Inhalte auf YouTube: @audhsselbsthilfe 📷 Instagram: @audhsselbsthilfe
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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