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Episoden

55 Minuten
Andreas Hille sollte nur schnell eine Lichtanlage programmieren. Es wurden vierzig Stunden im Regieraum – und danach 35 Jahre Stadthalle Deggendorf.In dieser Folge von „Mensch Eller!" spreche ich mit dem ehemaligen Geschäftsführer der Stadthallen Deggendorf über seinen Einstieg 1985 als Techniker, den Weg über die Prokura in die Geschäftsführung und darüber, was eine Veranstaltungshalle für eine Stadt wirklich bedeutet.Es geht um Zahlen, die nie aufgehen können, um den Bau der zweiten Halle, um Nana Mouskouri, Chris Barber und einen Whisky, der nur ein Test war. Und um einen Mann, der im Anzug den Schneepflug gefahren ist, weil sonst gerade keiner da war.00:00 Zu Gast beim ehemaligen Stadthallen-Chef00:52 Erstes Treffen in der Tiefgarage, 200303:10 Faschingsdekoration und eine kreative Ausrede05:38 „Zu allem bereit und zu nichts zu gebrauchen"07:35 Forstwirtschaft, Numerus clausus, Umweg08:56 Landbau bis zum vierten Semester09:15 Die Lichtanlage, die keiner bedienen konnte10:24 40 Stunden, 56 Lichtstimmungen, 1.000 wartende Leute11:58 „Bleib doch noch ein bisschen"13:04 Die Gastronomie, die Verluste brachte14:31 Zwei Geschäftsführer und der Weg hinein14:47 Als Techniker: Stühle schleppen, Bühne bauen15:40 5. Januar 198516:02 Prokura, dann Geschäftsführung17:10 Finanzen, Personal, Energie18:42 Eigenveranstaltung oder Fremdveranstaltung22:28 Warum sich eine kommunale Halle nie rechnet24:04 Der Bau der zweiten Halle26:32 Nana Mouskouri, Chris Barber, Wolfgang Ambros28:30 14 Jahre Münchner Opernbühne30:45 Was in einer Bühnenanweisung steht31:08 Der Whisky-Test33:06 Warum er jeden Künstler selbst begrüßt hat34:18 Im Anzug auf dem Schneepflug35:30 200 Veranstaltungen im Jahr36:05 Ohne die Frau wäre nichts gegangen37:07 Das Team: zehn Leute39:10 Garten, Bayerischer Wald, Bund Naturschutz40:02 Schrauben, ein Roller und ein Alfa Romeo43:26 „Eigentlich scheißegal — aber wenn ich helfen kann"46:33 Der Sohn: Solobassist am Gärtnerplatztheater50:38 Haindling ohne Eintrittskarten53:50 Idee für eine Anekdoten-Spezialfolge54:21 Verabschiedung
4 Minuten
Willkommen bei „Mensch Eller!" – Menschen, Geschichten, Inspiration. Ich bin Stefan H. Eller und lade mir Gäste aus meinem Umfeld ein: Freunde, Bekannte, Kunden und Geschäftspartner aus Deggendorf, Niederbayern und darüber hinaus. Wir sprechen über Lebenswege, Projekte, Unternehmen, Hobbys – und darüber, was man aus echten Erfahrungen für den eigenen Weg mitnehmen kann.

Jeden Monat eine neue Folge. Folge dem Podcast, wenn du Lust auf ehrliche Gespräche und neue Perspektiven hast.
54 Minuten
Alles wird digital — und dann gibt es Menschen, die aus einer Datei etwas machen, das man in der Hand halten kann. Christian Ebner ist so einer.

Er führt die Verlag Druckerei Ebner in Deggendorf in dritter Generation. Angefangen hat es 1967: Der Großvater, zuvor bei der Presse in Frankfurt, übernahm einen bestehenden Betrieb. Dann Vater Heinz, heute Christian.

In Folge 5 von „Mensch Eller!" geht es um das Aufwachsen zwischen Maschinen — die ersten Erinnerungen reichen ins Kindergartenalter, wenn das Messer der Schneidemaschine in den Papierstapel fährt. Um einen Beruf, den es nicht mehr gibt: Sein Vater lernte Schriftsetzer, Bleibuchstaben aus dem Schubladenkasten.

Und um die Frage, warum dieser Betrieb noch da ist, während andere in der Region zugemacht haben. Ebners Antwort ist bemerkenswert unspektakulär: Er hat gefragt, warum es woanders besser lief — und Antworten bekommen, weil er auf Augenhöhe fragte statt als Chefsohn. Statt ein fertiges Workflow-System für einen sechsstelligen Betrag zu kaufen, hat er am Ende seiner Lehrzeit selbst eines programmiert. Es läuft bis heute.

Wir sprechen auch über den ersten großen Krach mit dem Vater, der seine Auftragstaschen weiter von Hand schrieb. Über die vierte Generation, fünf und sechs Jahre alt, die in den Sommerferien Restpapier für den Kindergarten schneidet. Und über eine Studie, die zeigt, was passiert, wenn ein Discounter seine Prospekte weglässt: über acht Prozent Umsatzeinbußen — und der alte Stand wurde auch nach der Wiederaufnahme nicht mehr erreicht.

Ein Gespräch über Familie, Wandel und den feinen Unterschied zwischen gesehen und in der Hand gehalten.

Über die Verlag Druckerei Ebner

Der Familienbetrieb in Deggendorf deckt Gestaltung, Offset- und Digitaldruck sowie die Weiterverarbeitung ab — mit eigener Buchbinderei und Veredelung. Dazu Leistungen, die viele Druckereien nicht mehr anbieten: Aufbereitung von Postsendungen, Produktfotografie, Betreuung von Kunden ohne fertige Druckdaten.

www.verlag-ebner.de

Über „Mensch Eller!"

Ich bin Stefan H. Eller, Inhaber der eller-design Werbeagentur in Deggendorf. In „Mensch Eller!" treffe ich Menschen aus meinem Umfeld — Freunde, Kunden, Geschäftspartner — und wir sprechen über das, was sie antreibt: Lebenswege, Projekte, Unternehmen, Hobbys und die kleinen Entscheidungen, die am Ende den großen Unterschied machen. Ungefiltert, neugierig, nah dran.

Alle Folgen und die Videofassung:

www.eller-design.de/podcast/christian-ebner-verlag-druckerei/
1 Stunde 15 Minuten
Manche Menschen können nicht stillsitzen. Günther Drumm ist so einer — und er weiß es. Sein Wort für sich selbst: ruhelos. Was er zu schnell beherrscht, verliert für ihn den Reiz. Deshalb sucht er sich Dinge, in denen Perfektion nicht erreichbar ist.

In Folge 4 von „Mensch Eller!" bin ich bei ihm in Aidenbach. Drumm ist Elektroinstallationsmeister und führt seit 1993 seinen eigenen Betrieb. Elektriker aus Leidenschaft sei er allerdings nie gewesen: Das Realschulzeugnis war schlecht, der Jahrgang 1966 geburtenstark, Lehrstellen gab es kaum. Das Vorstellungsgespräch besorgte die Mutter, und es bestand aus einem einzigen Satz des Chefs — er habe drei Monate Zeit zu zeigen, wer er sei.

Wir sprechen über Darts bis in die zweite Bundesliga, über den Pferdesport, den Drumm vor drei Jahren beendet hat, und über das Traditionsfahren mit historischen Kutschen, das er stattdessen für sich entdeckte. Über den Schießsport, bei dem ihn das Wiederladen mehr beschäftigt als das Training — weil er wissen muss, warum etwas funktioniert.

Und über zwei Themen, die ihn spürbar umtreiben. Warum er den Leistungssport mit Pferden aufgegeben hat: weil dabei eine Komponente zu kurz kommt, die Rücksicht auf das Lebewesen. Und warum es kaum noch Nachwuchs im Handwerk gibt: weil das Bild vom Beruf nach Drumms Überzeugung in der Kinderstube kaputtgeredet wird — öffentlich heißt es, Handwerk habe goldenen Boden, zu Hause dann: Du gehst mir nicht auf den Bau.

Am Ende steht ein Satz, den er mit zwölf Jahren an einer Bürowand gelesen hat und der ihm nie mehr aus dem Kopf ging: Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.

Über den Gast

Günther Drumm führt die Drumm Elektrotechnik in Aidenbach, Niederbayern. Schwerpunkt ist der gewerbliche Umbau — von der Elektroinstallation über Haus- und Kommunikationstechnik bis zu Smart Home, Wallboxen und Elektroprüfungen.

www.drumm-und-drin.de

Über „Mensch Eller!"

Ich bin Stefan H. Eller, Inhaber der eller-design Werbeagentur in Deggendorf. In „Mensch Eller!" treffe ich Menschen aus meinem Umfeld — Freunde, Kunden, Geschäftspartner — und wir sprechen über das, was sie antreibt: Lebenswege, Projekte, Unternehmen, Hobbys und die kleinen Entscheidungen, die am Ende den großen Unterschied machen. Ungefiltert, neugierig, nah dran.

Alle Folgen und die Videofassung:

www.eller-design.de/podcast/guenther-drumm/
39 Minuten
Ein Mann malt in einer Werkstatt Schriften auf Lastwagen. Präzise, mit ruhiger Hand, sechs Meter hohe Buchstaben nach Augenmaß. Und derselbe Mann malt Bilder, die später in Paris hängen. Das klingt nach zwei Leben — ist aber eins.

In der dritten Folge von „Mensch Eller!" besuche ich Johann Meier in seinem Deggendorfer Atelier. Heute ist er hauptsächlich Künstler, mit Ausstellungen unter anderem im Haus der Kunst in München, im Phantastenmuseum Wien und im Grand Palais in Paris. Davor war er jahrzehntelang Schilder- und Lichtreklameherstellermeister mit eigenem Betrieb, den er inzwischen längst übergeben hat.

Wir reden über beide Etappen — und darüber, dass sie enger zusammenhängen, als es auf den ersten Blick scheint. Die Präzision der Pinselschrift und die Freiheit der surrealen Bildvision kommen aus derselben Hand.

Meier beschreibt, wie seine Arbeiten entstehen: aus spontanen Bildvisionen, die er sofort festhalten muss, sonst sind sie weg. Manche Skizze liegt ein Jahr, bevor er sie ausführt; fünfzig bis sechzig Ideen warten noch. Warum er den Künstler einen Botschafter nennt, ein Medium. Und wie es ist, mitten in Niederbayern Bilder zu malen, die anschließend in Paris hängen.

Ein Gespräch über Wandlung, Handwerk und Hingabe — und über das, was bleibt, wenn man einer inneren Stimme folgt.

Über Johann Meier

Atelier und Werke: www.surreal-meier.de

Der frühere Betrieb, heute übergeben: www.schriften-meier.de

Über „Mensch Eller!"

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www.eller-design.de/podcast/johann-meier-surrealist/
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Über diesen Podcast

Menschen aus Niederbayern und ihre Geschichten: Unternehmer, Handwerksmeister, Künstler, Originale — Leute, die etwas aufgebaut haben und erzählen, wie es dazu kam. Ich bin Stefan H. Eller, Inhaber der Werbeagentur eller-design in Deggendorf. In „Mensch Eller!" treffe ich Menschen aus meinem Umfeld: Freunde, Kunden, Geschäftspartner. Wir sprechen über Lebenswege, Projekte, Betriebe, Hobbys — und über die kleinen Entscheidungen, die am Ende den großen Unterschied machen. Ungefiltert, neugierig, nah dran. Neue Folgen monatlich.
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„Mensch Eller!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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