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19 Minuten
Eigene 3D-Modelle konstruieren: Wie gelingt der Einstieg mit Tinkercad – und wie plant man Toleranzen, damit Steckverbindungen und Passungen wirklich funktionieren?
In Folge 5 von „Druckfehler erlaubt“ geht es ums eigene Konstruieren statt nur ums Herunterladen fertiger STL-Dateien. Klaus erzählt, warum Tinkercad trotz einfacher Bedienung eine echte Lernkurve besitzt, wie weit er mit Fusion 360, FreeCAD und Blender gekommen ist und wie ihm seine frühere Arbeit als Zahntechniker im CAD/CAM-Bereich beim Verständnis von Passungen hilft.
Darum geht es:
• Warum eigenes Konstruieren im 3D-Druck langfristig wichtig ist
• Tinkercad als einfacher Einstieg mit überraschender Tiefe
• Erste Erfahrungen mit Fusion 360, FreeCAD und Blender
• Toleranzen bei Steckverbindungen und Presssitzen richtig einplanen
• Erfahrungen aus dem Dental-CAD/CAM-Bereich
• Mollepanel-Update: Wenn der Bauraum zu klein ist
• Geplante Teilung mit einer Schwalbenschwanzverbindung
• Ein Türhaken als gelungenes eigenes Konstruktionsbeispiel
• Was man von fremden Modellen mit guter Passgenauigkeit lernen kann
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Adapter für Thule-Fahrradträger
Passend für Thule Caravan Superb bzw. Superb Short mit Y-förmigen Schienen. Der Adapter erhöht den Boden der Schiene, damit auch breite Mountainbike-Reifen sicher stehen können.
Material: ASA
Druckzeit: gut 2 Stunden pro Adapterpaar
Menge: 6 Stück
Passung: weder zu streng noch zu locker
Modell: https://www.printables.com/model/616824-thule-caravan-superb-superb-short-smart-adapter
2. Magnetischer Schlüsselhaken
Ein kompakter Haken mit zwei eingelassenen Magneten für Schlüssel und leichte Gegenstände an magnetischen Oberflächen.
Material: ASA für den Außeneinsatz
Magnete: Neodym, 10 × 2 mm
Menge: 4 Stück
Tipp: Magnete zusätzlich mit Sekundenkleber fixieren und leicht versenkt einsetzen, damit der Haken bündig aufliegt.
Modell: https://makerworld.com/de/models/139804-magnetic-key-hook
KONSTRUKTIONSTIPP DER FOLGE
Bei Steckverbindungen und Presssitzen nicht exakt auf das gemessene Maß konstruieren, sondern bewusst Spiel einplanen. Als Ausgangspunkt eignen sich ungefähr 0,1 bis 0,3 mm – abhängig von Drucker, Material, Ausrichtung und gewünschter Passung. Für locker sitzende Bauteile wie einen Türhaken kann deutlich mehr sinnvoll sein.
Am besten zuerst ein kleines Teststück mit mehreren Abstufungen drucken. So lässt sich die passende Toleranz schnell ermitteln, ohne das gesamte Bauteil mehrfach drucken zu müssen.
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen.
Abonniere den Podcast für praktische CAD-Tipps, reale Projekte und ehrliche Erfahrungen rund um den 3D-Druck.
#Tinkercad #3DModellierung #DruckfehlerErlaubt
In Folge 5 von „Druckfehler erlaubt“ geht es ums eigene Konstruieren statt nur ums Herunterladen fertiger STL-Dateien. Klaus erzählt, warum Tinkercad trotz einfacher Bedienung eine echte Lernkurve besitzt, wie weit er mit Fusion 360, FreeCAD und Blender gekommen ist und wie ihm seine frühere Arbeit als Zahntechniker im CAD/CAM-Bereich beim Verständnis von Passungen hilft.
Darum geht es:
• Warum eigenes Konstruieren im 3D-Druck langfristig wichtig ist
• Tinkercad als einfacher Einstieg mit überraschender Tiefe
• Erste Erfahrungen mit Fusion 360, FreeCAD und Blender
• Toleranzen bei Steckverbindungen und Presssitzen richtig einplanen
• Erfahrungen aus dem Dental-CAD/CAM-Bereich
• Mollepanel-Update: Wenn der Bauraum zu klein ist
• Geplante Teilung mit einer Schwalbenschwanzverbindung
• Ein Türhaken als gelungenes eigenes Konstruktionsbeispiel
• Was man von fremden Modellen mit guter Passgenauigkeit lernen kann
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Adapter für Thule-Fahrradträger
Passend für Thule Caravan Superb bzw. Superb Short mit Y-förmigen Schienen. Der Adapter erhöht den Boden der Schiene, damit auch breite Mountainbike-Reifen sicher stehen können.
Material: ASA
Druckzeit: gut 2 Stunden pro Adapterpaar
Menge: 6 Stück
Passung: weder zu streng noch zu locker
Modell: https://www.printables.com/model/616824-thule-caravan-superb-superb-short-smart-adapter
2. Magnetischer Schlüsselhaken
Ein kompakter Haken mit zwei eingelassenen Magneten für Schlüssel und leichte Gegenstände an magnetischen Oberflächen.
Material: ASA für den Außeneinsatz
Magnete: Neodym, 10 × 2 mm
Menge: 4 Stück
Tipp: Magnete zusätzlich mit Sekundenkleber fixieren und leicht versenkt einsetzen, damit der Haken bündig aufliegt.
Modell: https://makerworld.com/de/models/139804-magnetic-key-hook
KONSTRUKTIONSTIPP DER FOLGE
Bei Steckverbindungen und Presssitzen nicht exakt auf das gemessene Maß konstruieren, sondern bewusst Spiel einplanen. Als Ausgangspunkt eignen sich ungefähr 0,1 bis 0,3 mm – abhängig von Drucker, Material, Ausrichtung und gewünschter Passung. Für locker sitzende Bauteile wie einen Türhaken kann deutlich mehr sinnvoll sein.
Am besten zuerst ein kleines Teststück mit mehreren Abstufungen drucken. So lässt sich die passende Toleranz schnell ermitteln, ohne das gesamte Bauteil mehrfach drucken zu müssen.
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen.
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#Tinkercad #3DModellierung #DruckfehlerErlaubt
36 Minuten
Spaghetti, Warping und schlechte Haftung: Wie findet man bei einem 3D-Druck-Fehler systematisch die Ursache, statt wahllos Einstellungen zu verändern?
In Folge 4 von „Druckfehler erlaubt“ geht es um strukturierte Fehlersuche beim 3D-Druck. Klaus berichtet von einem selbst konstruierten Mollepanel, das durch Polycarbonat mit einem versehentlich gewählten PLA-Profil als großer Haufen Spaghetti endete. Der zweite Versuch gelang deutlich besser, kämpfte aber noch mit Warping. Mit ABS ließ sich das Panel schließlich erfolgreich drucken.
Darum geht es:
• Warum die erste Schicht entscheidend ist
• Polycarbonat versehentlich mit einem PLA-Profil drucken
• Warping bei großen technischen Bauteilen
• ABS als erfolgreiche Alternative
• Fiberlogy CPE HT als möglicher nächster Materialtest
• Feuchtes PETG, Bläschen und schwammige Oberflächen
• Warum Stringing nicht immer von Feuchtigkeit kommt
• Abgebrochenes Filament im Extruder
• Eine durch überkreuztes Filament blockierte Rolle
• Druckplatte richtig reinigen
• Brim bei kleinen Auflageflächen
• TPU sinnvoll einstellen
• Warum immer nur ein Wert gleichzeitig geändert werden sollte
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Aufbewahrungsbox mit TPU-Einsatz
Außenbox: PLA
Flexibler Einsatz: TPU
Nach anfänglichen Haftungsproblemen und starkem Stringing halfen angepasste TPU-Werte aus der Prusa-Wissensdatenbank.
Hinweis: Die Box dient nur zur Organisation geeigneter kleiner Behälter und Utensilien. Sie ist kein steriler oder medizinisch geprüfter Behälter und ersetzt keine vorgeschriebene Originalverpackung oder Kühllagerung. Ein Modelllink ist derzeit nicht verfügbar.
2. Türhaken fürs Wohnmobil
Der selbst konstruierte Haken wird von oben auf eine Tür gesteckt und bietet auf beiden Seiten eine Aufhängemöglichkeit.
Material: transparent-lilafarbenes PETG
Druckzeit: ca. 20 Minuten
Einstellungen: vier Wandlinien, kein Infill
Erster Fehler: zu kleine Auflagefläche
Lösung: Brim aktivieren
EINFACHE FEHLER-CHECKLISTE
1. Stimmen Modell, Material und Druckprofil?
2. Ist die Druckplatte sauber?
3. Sieht die erste Schicht gleichmäßig aus?
4. Kann das Filament frei transportiert werden?
5. Ist das Filament trocken?
6. Wird wegen kleiner Auflageflächen ein Brim benötigt?
7. Tritt der Fehler nur in bestimmten Bereichen auf?
8. Welche einzelne Änderung prüft die vermutete Ursache?
Links:
Fiberlogy CPE HT Pure Transparent:
https://www.3djake.at/fiberlogy/cpe-ht-pure-transparent
Prusa-Wissensdatenbank:
https://help.prusa3d.com/de/
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen. Wenn etwas schiefgeht, ist der Druck vielleicht verloren – aber die Geschichte ist gerettet.
Abonniere den Podcast für weitere praktische Fehleranalysen und ehrliche Erfahrungen vom Druckbett.
#3DDruckFehler #Warping #DruckfehlerErlaubt
In Folge 4 von „Druckfehler erlaubt“ geht es um strukturierte Fehlersuche beim 3D-Druck. Klaus berichtet von einem selbst konstruierten Mollepanel, das durch Polycarbonat mit einem versehentlich gewählten PLA-Profil als großer Haufen Spaghetti endete. Der zweite Versuch gelang deutlich besser, kämpfte aber noch mit Warping. Mit ABS ließ sich das Panel schließlich erfolgreich drucken.
Darum geht es:
• Warum die erste Schicht entscheidend ist
• Polycarbonat versehentlich mit einem PLA-Profil drucken
• Warping bei großen technischen Bauteilen
• ABS als erfolgreiche Alternative
• Fiberlogy CPE HT als möglicher nächster Materialtest
• Feuchtes PETG, Bläschen und schwammige Oberflächen
• Warum Stringing nicht immer von Feuchtigkeit kommt
• Abgebrochenes Filament im Extruder
• Eine durch überkreuztes Filament blockierte Rolle
• Druckplatte richtig reinigen
• Brim bei kleinen Auflageflächen
• TPU sinnvoll einstellen
• Warum immer nur ein Wert gleichzeitig geändert werden sollte
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Aufbewahrungsbox mit TPU-Einsatz
Außenbox: PLA
Flexibler Einsatz: TPU
Nach anfänglichen Haftungsproblemen und starkem Stringing halfen angepasste TPU-Werte aus der Prusa-Wissensdatenbank.
Hinweis: Die Box dient nur zur Organisation geeigneter kleiner Behälter und Utensilien. Sie ist kein steriler oder medizinisch geprüfter Behälter und ersetzt keine vorgeschriebene Originalverpackung oder Kühllagerung. Ein Modelllink ist derzeit nicht verfügbar.
2. Türhaken fürs Wohnmobil
Der selbst konstruierte Haken wird von oben auf eine Tür gesteckt und bietet auf beiden Seiten eine Aufhängemöglichkeit.
Material: transparent-lilafarbenes PETG
Druckzeit: ca. 20 Minuten
Einstellungen: vier Wandlinien, kein Infill
Erster Fehler: zu kleine Auflagefläche
Lösung: Brim aktivieren
EINFACHE FEHLER-CHECKLISTE
1. Stimmen Modell, Material und Druckprofil?
2. Ist die Druckplatte sauber?
3. Sieht die erste Schicht gleichmäßig aus?
4. Kann das Filament frei transportiert werden?
5. Ist das Filament trocken?
6. Wird wegen kleiner Auflageflächen ein Brim benötigt?
7. Tritt der Fehler nur in bestimmten Bereichen auf?
8. Welche einzelne Änderung prüft die vermutete Ursache?
Links:
Fiberlogy CPE HT Pure Transparent:
https://www.3djake.at/fiberlogy/cpe-ht-pure-transparent
Prusa-Wissensdatenbank:
https://help.prusa3d.com/de/
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen. Wenn etwas schiefgeht, ist der Druck vielleicht verloren – aber die Geschichte ist gerettet.
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#3DDruckFehler #Warping #DruckfehlerErlaubt
35 Minuten
Anycubic ACE Pro 2 im Alltag: Lohnt sich das System für Mehrfarbdruck, Filamenttrocknung und automatischen Rollenwechsel – oder produziert es vor allem zusätzlichen Abfall?
In Folge 3 von „Druckfehler erlaubt“ berichtet Klaus über seine praktischen Erfahrungen mit dem ACE Pro 2 am Anycubic Kobra S1. Das System nimmt bis zu vier Filamentrollen auf. Sein größter Nutzen liegt für Klaus bislang aber nicht beim bunten Drucken, sondern beim automatischen Filamentwechsel, beim Trocknen während des Drucks und bei der Absicherung mit einer Ersatzspule.
Darum geht es:
• Filament richtig in das ACE Pro 2 einlegen
• RFID-Erkennung bei Anycubic-Spulen
• Fremdfilamente manuell einrichten
• Beinahe-Fehldruck: ABS wurde als PLA erkannt
• Filament während des Druckens trocknen
• Lagerung mit Silicagel, Zigbee-Sensoren und Home Assistant
• Automatischer Wechsel auf eine Ersatzspule
• Druckzeit und Materialabfall beim Mehrfarbdruck
• Farbwechsel ab einer bestimmten Schicht
• Zweifarbige Print-in-Place-Box für Gitarrenplektren
• Praktische ABS-Haken für den Pavillon
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Zweifarbige Plektrenbox
Die Box wird samt Scharnier und Verschluss in einem Stück gedruckt. Durch zwei gezielte Filamentwechsel werden Ober- und Unterseite blau, der mittlere Bereich grau.
Material: Anycubic PLA in Blau und Grau
Druckzeit: ca. 1 Stunde
Verbrauch: knapp 20 g
Tipp: Scharnier nach dem Druck vorsichtig lösen und mehrfach bewegen.
Modell: https://makerworld.com/de/models/1154274-guitar-pick-storage-box-print-in-place-design
2. ABS-Haken für den Pavillon
Kleine Haken tragen Solarlichterketten, größere Haken dienen als Halter für Bademäntel und Handtücher. Als die erste ABS-Rolle leer war, wechselte das ACE automatisch auf die Ersatzspule. Am fertigen Bauteil war keine Übergangsstelle zu erkennen.
BEINAHE-FEHLER DER FOLGE
Eine Anycubic-ABS-Spule wurde vom ACE fälschlich als PLA erkannt. Deshalb nach der automatischen Erkennung immer kurz Material, Farbe und ACE-Platz kontrollieren und mit den Einstellungen im Slicer abgleichen.
FARBWECHSEL NACH SCHICHTHÖHE IN ANYCUBIC SLICER NEXT
1. Modell vorbereiten und slicen.
2. „Preview“ öffnen.
3. Mit dem rechten Schichtregler zur gewünschten Höhe gehen.
4. Den Regler mit der rechten Maustaste anklicken.
5. „Change Filament“ bzw. „Filament ändern“ wählen.
6. Filament auswählen und Vorschau kontrollieren.
So entstehen farbige Höhenbereiche mit wenigen Wechseln und vergleichsweise wenig zusätzlichem Materialabfall.
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen.
Abonniere den Podcast für ehrliche Praxiserfahrungen rund um 3D-Druck, Slicer und Filamente.
#AnycubicACEPro2 #Mehrfarbdruck #DruckfehlerErlaubt
In Folge 3 von „Druckfehler erlaubt“ berichtet Klaus über seine praktischen Erfahrungen mit dem ACE Pro 2 am Anycubic Kobra S1. Das System nimmt bis zu vier Filamentrollen auf. Sein größter Nutzen liegt für Klaus bislang aber nicht beim bunten Drucken, sondern beim automatischen Filamentwechsel, beim Trocknen während des Drucks und bei der Absicherung mit einer Ersatzspule.
Darum geht es:
• Filament richtig in das ACE Pro 2 einlegen
• RFID-Erkennung bei Anycubic-Spulen
• Fremdfilamente manuell einrichten
• Beinahe-Fehldruck: ABS wurde als PLA erkannt
• Filament während des Druckens trocknen
• Lagerung mit Silicagel, Zigbee-Sensoren und Home Assistant
• Automatischer Wechsel auf eine Ersatzspule
• Druckzeit und Materialabfall beim Mehrfarbdruck
• Farbwechsel ab einer bestimmten Schicht
• Zweifarbige Print-in-Place-Box für Gitarrenplektren
• Praktische ABS-Haken für den Pavillon
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Zweifarbige Plektrenbox
Die Box wird samt Scharnier und Verschluss in einem Stück gedruckt. Durch zwei gezielte Filamentwechsel werden Ober- und Unterseite blau, der mittlere Bereich grau.
Material: Anycubic PLA in Blau und Grau
Druckzeit: ca. 1 Stunde
Verbrauch: knapp 20 g
Tipp: Scharnier nach dem Druck vorsichtig lösen und mehrfach bewegen.
Modell: https://makerworld.com/de/models/1154274-guitar-pick-storage-box-print-in-place-design
2. ABS-Haken für den Pavillon
Kleine Haken tragen Solarlichterketten, größere Haken dienen als Halter für Bademäntel und Handtücher. Als die erste ABS-Rolle leer war, wechselte das ACE automatisch auf die Ersatzspule. Am fertigen Bauteil war keine Übergangsstelle zu erkennen.
BEINAHE-FEHLER DER FOLGE
Eine Anycubic-ABS-Spule wurde vom ACE fälschlich als PLA erkannt. Deshalb nach der automatischen Erkennung immer kurz Material, Farbe und ACE-Platz kontrollieren und mit den Einstellungen im Slicer abgleichen.
FARBWECHSEL NACH SCHICHTHÖHE IN ANYCUBIC SLICER NEXT
1. Modell vorbereiten und slicen.
2. „Preview“ öffnen.
3. Mit dem rechten Schichtregler zur gewünschten Höhe gehen.
4. Den Regler mit der rechten Maustaste anklicken.
5. „Change Filament“ bzw. „Filament ändern“ wählen.
6. Filament auswählen und Vorschau kontrollieren.
So entstehen farbige Höhenbereiche mit wenigen Wechseln und vergleichsweise wenig zusätzlichem Materialabfall.
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen.
Abonniere den Podcast für ehrliche Praxiserfahrungen rund um 3D-Druck, Slicer und Filamente.
#AnycubicACEPro2 #Mehrfarbdruck #DruckfehlerErlaubt
37 Minuten
STL gefunden – und jetzt? In dieser Folge erfährst du, wie aus einem heruntergeladenen 3D-Modell ein sinnvoll vorbereitetes Druckprojekt wird.
Klaus zeigt den kompletten Weg von der Modellsuche über Dateiformate und Slicer-Profile bis zum fertigen Druck auf dem Anycubic Kobra S1. Dabei geht es nicht nur darum, irgendwo eine STL-Datei zu finden: Gute Nutzerfotos, Bewertungen, Kommentare und passende Profile entscheiden oft darüber, ob ein Modell auf dem eigenen Drucker wirklich funktioniert.
Darum geht es:
• 3D-Modelle auf MakerWorld und Printables finden
• Yeggi und Google für die Modellsuche nutzen
• Nutzerfotos, Bewertungen und Kommentare richtig einordnen
• Kostenlose und kostenpflichtige Modelle vergleichen
• Unterschiede zwischen STL, 3MF und vollständigen Slicer-Projekten
• Drucker-, Filament- und Prozessprofile verstehen
• Profile in Anycubic Slicer Next importieren
• Eigene Änderungen sinnvoll speichern und benennen
• Fremde 3MF-Projekte vor dem Druck sicher prüfen
• Ein PETG-Fehldruck mit versehentlich gewähltem PLA-Plus-Profil
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Nespresso-Kapselspender „Capsule Box Organizer“
Materialien: schwarzes Anycubic PLA und kupferfarbenes Silk PLA
Druckzeit: ca. 2,5 Stunden
Anpassung: zweite Version von vier auf drei Kaffeesorten reduziert
Modell: https://www.makeronline.com/en/model/Capsule%20Box%20Organizer/193900.html
2. Künstliches Wespennest „Realistic Textured Wasp Nest Deterrent“
Material: mattes, beigefarbenes PLA
Druckzeit: knapp 4 Stunden
Hinweis: Ob solche Attrappen Wespen tatsächlich abschrecken, ist nicht eindeutig belegt und kann von Wespenart und örtlichen Bedingungen abhängen.
Modell: https://makerworld.com/de/models/2572449-realistic-textured-wasp-nest-deterrent-anti-wasp
SLICER-PROFILE
Klaus nutzt unter anderem Communityprofile der Nutzer Kreativling und MPC561 aus dem Drucktipps3D-Forum:
https://forum.drucktipps3d.de/forum/thread/41778-anycubic-kobra-s1-sammelthread-slicer-profile-und-erkenntnisse/
Import in Anycubic Slicer Next:
File Import Import Configs
Die Bezeichnungen können je nach Version und Sprache abweichen. Communityprofile sind gute Ausgangspunkte, sollten aber immer an Filament, Modell und den eigenen Drucker angepasst werden.
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen.
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#3DDruck #Slicer #DruckfehlerErlaubt
Klaus zeigt den kompletten Weg von der Modellsuche über Dateiformate und Slicer-Profile bis zum fertigen Druck auf dem Anycubic Kobra S1. Dabei geht es nicht nur darum, irgendwo eine STL-Datei zu finden: Gute Nutzerfotos, Bewertungen, Kommentare und passende Profile entscheiden oft darüber, ob ein Modell auf dem eigenen Drucker wirklich funktioniert.
Darum geht es:
• 3D-Modelle auf MakerWorld und Printables finden
• Yeggi und Google für die Modellsuche nutzen
• Nutzerfotos, Bewertungen und Kommentare richtig einordnen
• Kostenlose und kostenpflichtige Modelle vergleichen
• Unterschiede zwischen STL, 3MF und vollständigen Slicer-Projekten
• Drucker-, Filament- und Prozessprofile verstehen
• Profile in Anycubic Slicer Next importieren
• Eigene Änderungen sinnvoll speichern und benennen
• Fremde 3MF-Projekte vor dem Druck sicher prüfen
• Ein PETG-Fehldruck mit versehentlich gewähltem PLA-Plus-Profil
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Nespresso-Kapselspender „Capsule Box Organizer“
Materialien: schwarzes Anycubic PLA und kupferfarbenes Silk PLA
Druckzeit: ca. 2,5 Stunden
Anpassung: zweite Version von vier auf drei Kaffeesorten reduziert
Modell: https://www.makeronline.com/en/model/Capsule%20Box%20Organizer/193900.html
2. Künstliches Wespennest „Realistic Textured Wasp Nest Deterrent“
Material: mattes, beigefarbenes PLA
Druckzeit: knapp 4 Stunden
Hinweis: Ob solche Attrappen Wespen tatsächlich abschrecken, ist nicht eindeutig belegt und kann von Wespenart und örtlichen Bedingungen abhängen.
Modell: https://makerworld.com/de/models/2572449-realistic-textured-wasp-nest-deterrent-anti-wasp
SLICER-PROFILE
Klaus nutzt unter anderem Communityprofile der Nutzer Kreativling und MPC561 aus dem Drucktipps3D-Forum:
https://forum.drucktipps3d.de/forum/thread/41778-anycubic-kobra-s1-sammelthread-slicer-profile-und-erkenntnisse/
Import in Anycubic Slicer Next:
File Import Import Configs
Die Bezeichnungen können je nach Version und Sprache abweichen. Communityprofile sind gute Ausgangspunkte, sollten aber immer an Filament, Modell und den eigenen Drucker angepasst werden.
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen.
Abonniere den Podcast für weitere praktische Erfahrungen rund um 3D-Druck, Slicer und eigene Konstruktionen.
#3DDruck #Slicer #DruckfehlerErlaubt
29 Minuten
Warum kauft man sich nach über zehn Jahren Beobachtung endlich einen 3D-Drucker – und warum wird es ausgerechnet der Anycubic Kobra S1 Combo?
In Folge 1 von „Druckfehler erlaubt“ erzählt Klaus von seinem Einstieg in den 3D-Druck. Seine 20 Jahre CAD/CAM-Erfahrung aus der Zahntechnik helfen ihm beim Konstruieren, doch beim FDM-Druck beginnt auch für ihn eine neue Lernkurve: andere Materialien, Slicer-Einstellungen, Schichtvorschau – und Fehldrucke, aus denen man mehr lernt als aus jedem Handbuch.
Darum geht es:
• Warum Klaus den Schritt zum eigenen 3D-Drucker gemacht hat
• Weshalb die Wahl auf den Anycubic Kobra S1 Combo fiel
• Unterschiede zwischen Fräsen, Dental-CAD/CAM und FDM-3D-Druck
• Der erste erfolgreiche Druck: ein Nespresso-Kapselspender
• Praktische ABS-Haken für die Kederleiste am Wohnmobil
• Dekorative Vasen aus mattweißem PLA
• Eine Sonnenblende für das Wohnmobil-Navi
• Der erste misslungene Druck mit Polycarbonat
• Warum die Schichtvorschau im Slicer unverzichtbar ist
• Wie ein falsches Zubehörteil elf Stunden Druckzeit kostete
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Vase mit gewundener Struktur
Material: mattweißes PLA
Anpassung: sechs Bodenschichten
Tipp: Laut Modellbeschreibung „Sparse Infill“ und obere Deckschichten auf null setzen, damit die Vase hohl bleibt.
Modell: https://www.makeronline.com/en/model/Vase/283017.html
2. Sonnenblende für ein 2-DIN-Radio
Material: schwarzes ABS
Druckweise: Wandlinien ohne Infill
Einsatz: Citroën Jumper; möglicherweise auch passend für Fiat Ducato und Peugeot Boxer. Vor dem Druck unbedingt Maße und Einbausituation prüfen.
Modell: https://www.printables.com/model/567864-2-din-radio-shade-ducato
Verwendete Software:
• Anycubic Slicer Next
• Tinkercad
• Erste Schritte mit FreeCAD, Autodesk Fusion und Blender
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen. Wenn etwas schiefgeht, ist der Druck vielleicht verloren – aber die Geschichte ist gerettet.
Abonniere den Podcast und begleite Klaus auf seinem Weg vom ersten Druck bis zum eigenen Modell.
#3DDruck #AnycubicKobraS1 #DruckfehlerErlaubt
In Folge 1 von „Druckfehler erlaubt“ erzählt Klaus von seinem Einstieg in den 3D-Druck. Seine 20 Jahre CAD/CAM-Erfahrung aus der Zahntechnik helfen ihm beim Konstruieren, doch beim FDM-Druck beginnt auch für ihn eine neue Lernkurve: andere Materialien, Slicer-Einstellungen, Schichtvorschau – und Fehldrucke, aus denen man mehr lernt als aus jedem Handbuch.
Darum geht es:
• Warum Klaus den Schritt zum eigenen 3D-Drucker gemacht hat
• Weshalb die Wahl auf den Anycubic Kobra S1 Combo fiel
• Unterschiede zwischen Fräsen, Dental-CAD/CAM und FDM-3D-Druck
• Der erste erfolgreiche Druck: ein Nespresso-Kapselspender
• Praktische ABS-Haken für die Kederleiste am Wohnmobil
• Dekorative Vasen aus mattweißem PLA
• Eine Sonnenblende für das Wohnmobil-Navi
• Der erste misslungene Druck mit Polycarbonat
• Warum die Schichtvorschau im Slicer unverzichtbar ist
• Wie ein falsches Zubehörteil elf Stunden Druckzeit kostete
ZWEI FÜRS DRUCKBETT
1. Vase mit gewundener Struktur
Material: mattweißes PLA
Anpassung: sechs Bodenschichten
Tipp: Laut Modellbeschreibung „Sparse Infill“ und obere Deckschichten auf null setzen, damit die Vase hohl bleibt.
Modell: https://www.makeronline.com/en/model/Vase/283017.html
2. Sonnenblende für ein 2-DIN-Radio
Material: schwarzes ABS
Druckweise: Wandlinien ohne Infill
Einsatz: Citroën Jumper; möglicherweise auch passend für Fiat Ducato und Peugeot Boxer. Vor dem Druck unbedingt Maße und Einbausituation prüfen.
Modell: https://www.printables.com/model/567864-2-din-radio-shade-ducato
Verwendete Software:
• Anycubic Slicer Next
• Tinkercad
• Erste Schritte mit FreeCAD, Autodesk Fusion und Blender
„Druckfehler erlaubt“ ist der deutschsprachige 3D-Druck-Podcast für alle, die zu Hause drucken, konstruieren und aus Fehlern lernen. Wenn etwas schiefgeht, ist der Druck vielleicht verloren – aber die Geschichte ist gerettet.
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Über diesen Podcast
**Druckfehler erlaubt** – der Podcast rund um 3D-Druck. Klaus nimmt
dich mit von der ersten Idee bis zum fertigen Bauteil. Mit rund 20
Jahren CAD/CAM-Erfahrung im Dentalbereich berichtet er verständlich
und praxisnah über eigene Projekte, Materialien, Slicer und
CAD-Software. Im Mittelpunkt stehen nützliche Drucke für Alltag und
Wohnmobil, dekorative Modelle, hilfreiche Einstellungen und
konkrete Modelltipps. Auch Fehldrucke und unerwartete Probleme
werden nicht verschwiegen – denn gerade daraus lässt sich am
meisten lernen. Ehrlich, persönlich und ohne Anspruch auf
Perfektion.
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