Mamas in der Mache Archiv
8 Episoden
47 Minuten
Wie findet man unter Hunderten Profilen den Samenspender, der sich für die eigene Familie richtig anfühlt? In Folge 7 von „Mamas in der Mache“ erzählen Lisa und Kate, ein binationales lesbisches Ehepaar aus Berlin, wie sie ihren Spender bei der Europäischen Samenbank ausgesucht haben. Nachdem wir uns für eine Kinderwunschklinik entschieden hatten, kam der nächste große Schritt: die Spendersuche. Wir hatten uns einen gemütlichen Abend mit Laptop und einem Glas Wein vorgestellt. Tatsächlich wurde daraus eine emotionale und manchmal überfordernde Entscheidung. Auf der Plattform der Samenbank fanden wir weit mehr als Augenfarbe und Körpergröße: Kinderfotos und gezeichnete Porträts der Spender als Erwachsene, persönliche Spenderbriefe, Audiointerviews, Persönlichkeitstests (MBTI) und medizinische Berichte mit der Familiengeschichte über mehrere Generationen. Doch welche Kriterien zählen wirklich? Aussehen, Gesundheit, Herkunft, Charakter, gemeinsame Interessen oder doch das Bauchgefühl? Darum geht es in dieser Folge: - Warum wir uns für eine internationale Samenbank entschieden haben und keinen Spender aus unserer Stadt wollten (Stichwort: Halbgeschwister) - Wie wir unsere Spenderauswahl organisiert haben: zwischen Tinder, Katalog, Excel-Tabelle und Pokémon-Karten - Gesundheit oder Sympathie: warum wir völlig unterschiedliche Kriterien hatten und welche Rolle erbliche Krankheiten spielten - Warum wir einen gemeinsamen Spender für mögliche Geschwisterkinder wollten - Herkunft und Wurzeln: welche Fragen wir uns mit Blick auf die Identität unseres Kindes gestellt haben - Der Vorwurf der Eugenik: Wie viel „Auswahl“ ist okay, wenn man einen Samenspender aussucht? Am Ende hatten wir zwei getrennte Auswahllisten und genau einen gemeinsamen Treffer. Und das Gefühl: Dieser Spender könnte der richtige für unsere Familie sein. In der nächsten Folge: Wie arbeiten Samenbanken eigentlich, und wie läuft die Zusammenarbeit mit Kinderwunschkliniken? „Mamas in der Mache“ ist der Podcast über unsere persönliche Kinderwunschreise als Regenbogenfamilie in spe: ehrlich, emotional und mit den Fakten, die wir uns selbst gewünscht hätten. Folgt uns auf Social Media unter Mamas in der Mache. Diese Folge ist nicht gesponsert. Wir teilen unsere persönlichen Erfahrungen, sie ersetzen keine medizinische Beratung.
47 Minuten
Welche Kinderwunschklinik passt zu uns, und für welche Reproduktionsmethode entscheiden wir uns? Zwei Klinikbesuche haben uns gezeigt, wie unterschiedlich sich Beratung anfühlen kann: Zuhören und Vertrauen auf der einen Seite, Zeitdruck und fehlende Empathie auf der anderen. Wir erzählen von unseren Gesprächen, unterschiedlichen ärztlichen Empfehlungen und der Frage, wo wir uns als lesbisches Paar gut aufgehoben fühlen. Dabei nehmen wir euch in unsere Entscheidung zwischen IUI, IVF, ICSI und ROPA mit und erzählen, warum wir zunächst mit einer Insemination ohne hormonelle Unterstützung starten möchten. Unsere Endometriose-Vorgeschichte, Kosten und persönliche Grenzen spielen dabei ebenso eine Rolle wie unser Bauchgefühl. Und wir sprechen darüber, warum queere Familien auch in einer Klinik, der wir vertrauen, in Formularen und Familienbildern nicht immer mitgedacht werden.
47 Minuten
Wie bekommen zwei Frauen eigentlich ein Kind? Was zunächst nach einer einfachen Frage klingt, führt schnell in einen Dschungel aus medizinischen Begriffen, Behandlungsmöglichkeiten und persönlichen Entscheidungen. In dieser Folge schauen wir uns die verschiedenen Wege genauer an: Was passiert bei einer Insemination? Wie unterscheiden sich IVF und ICSI? Und was steckt hinter der ROPA-Methode, bei der sich beide Partnerinnen körperlich an der Entstehung und Schwangerschaft beteiligen können? Dabei sprechen wir nicht nur über die medizinischen Abläufe, sondern auch darüber, was die einzelnen Methoden im Alltag bedeuten: Hormone, Untersuchungen, Eingriffe, Erfolgschancen, Kosten und viele Termine, die mit Arbeit und Privatleben vereinbart werden müssen. Und natürlich geht es auch um die Frage, welche Belastungen wir unserem Körper und unserer Psyche zumuten möchten. Eine Folge über Insemination, IVF, ICSI und ROPA - und über die Erkenntnis, dass es bei der Wahl einer Kinderwunschbehandlung nicht nur um Zahlen geht, sondern auch um Vertrauen, Sicherheit und das eigene Bauchgefühl. Denn alle Möglichkeiten zu kennen, ist das eine. Sich für einen Weg zu entscheiden, etwas ganz anderes.
50 Minuten
In dieser Folge nehmen wir euch mit in einen Teil unserer Kinderwunschreise, mit dem wir so nicht gerechnet hatten: die rechtlichen Herausforderungen für lesbische Familien. Im Mittelpunkt steht die Stiefkindadoption: Warum müssen wir als lesbische Familie unser eigenes Kind adoptieren, während die rechtliche Elternschaft in anderen Familienkonstellationen automatisch geregelt sein kann? Wir sprechen über die damit verbundenen Unsicherheiten, unsere Erfahrungen mit widersprüchlichen rechtlichen Auskünften und über Nodoption, eine Initiative, die sich für eine Reform des Abstammungs- und Familienrechts einsetzt. Und dann taucht plötzlich eine weitere Frage auf: Sollte eine Ehe Teil unserer Lösung sein? Aus unserem Kinderwunsch führt der Weg damit mitten hinein in Familienrecht, Bürokratie und die vergangene Koal(al)ition. Eine Folge über rechtliche Elternschaft, Stiefkindadoption, Nodoption und die Frage, warum eine Familiengründung für manche Menschen mit ganz anderen bürokratischen Überlegungen beginnt als für andere.
38 Minuten
Nachdem wir endlich verstanden hatten, welche gesundheitlichen Herausforderungen auf unserem Weg zum Kinderwunsch auf uns warten könnten, dachten wir: Jetzt kann es losgehen. Doch dann kam die nächste Erkenntnis: Wir wussten überhaupt nicht, wo genau wir anfangen sollten. Als lesbisches Paar gibt es nicht den einen vorgegebenen Weg zur Familiengründung. Stattdessen standen wir plötzlich vor vielen Entscheidungen: private oder anonyme Samenspende, Co-Parenting oder Samenbank, Kinderwunschklinik oder andere Wege? Und mit jeder Möglichkeit kamen neue Fragen hinzu – über Verantwortung, Rechte, Kosten, Gesundheit und darüber, wie wir uns unsere Familie eigentlich vorstellen. In dieser Folge erzählen wir von unserer Suche nach Orientierung und davon, wie wir uns zunächst durch Google, Webinare und Informationen kämpften, die oft gar nicht für Menschen wie uns gemacht waren. Bis wir schließlich zum ersten Mal in einer Beratung saßen, in der es wirklich um unsere Situation ging. Eine Folge über die vielen Wege zur queeren Familiengründung, über Unsicherheit, Privilegien und finanzielle Hürden – und über die Erkenntnis, dass es vielleicht keinen perfekten Weg gibt. Aber irgendwann muss man trotzdem eine Entscheidung treffen.
45 Minuten
Eigentlich war der Plan ziemlich simpel: Wir waren bereit für den Kinderwunsch, hatten unsere Hausaufgaben gemacht und wollten endlich loslegen. Tja. Unser Körper hatte offenbar andere Pläne. Was mit ein paar medizinischen Fragezeichen beginnt, entwickelt sich ziemlich schnell in eine Richtung, mit der wir nun wirklich nicht gerechnet hatten. Bauchschmerzen, die einfach nicht verschwinden wollen, gut gemeinte Ratschläge von Sauerkrautsaft bis Hühnersuppe und das ungute Gefühl, dass hier vielleicht doch etwas mehr dahintersteckt. In dieser Folge erzählen wir, wie unser Kinderwunsch einen ziemlich holprigen Start hinlegt, warum wir uns irgendwann fragen mussten, ob uns eigentlich jemand richtig zuhört – und wie aus vielen kleinen Fragezeichen plötzlich eine ziemlich große Erkenntnis wird. Und dann stellt sich heraus: Wir sind nicht nur mit einem Problem konfrontiert. Eine Folge über Fehlstarts, Bauchgefühl, das Gesundheitssystem und zwei Menschen, die eigentlich nur sagen wollten: „Okay, let's go.“
26 Minuten
Mamas in der Mache ist ein deutschsprachiger Podcast über Kinderwunsch und lesbische Familiengründung in Deutschland. Als wir vor einigen Jahren beschlossen haben, Eltern zu werden, haben wir nach Orientierung gesucht. Nicht nach Gesetzen. Nicht nach medizinischen Fachbegriffen. Nicht nach endlosen Foren. Sondern nach Menschen, die ihre Geschichte erzählen und Mut machen. Nach jemandem, der ehrlich davon berichtet, wie sich eine Kinderwunschreise als lesbisches Paar in Deutschland wirklich anfühlt. Wir haben viele Informationen gefunden – aber kaum persönliche Erfahrungsberichte. Deshalb gibt es jetzt Mamas in der Mache. In unserer ersten Folge erzählen wir, warum wir genau diesen Podcast selbst gebraucht hätten und weshalb der Kinderwunsch manchmal viel komplizierter wird, als es von außen aussieht. Für queere Menschen mit Kinderwunsch. Für Regenbogenfamilien. Für alle, die verstehen möchten, wie Familie heute entstehen kann.
49 Sekunden
Willkommen bei Mamas in der Mache! Wir sind Lisa und Kate – ein lesbisches Ehepaar aus Berlin – und nehmen euch mit auf unserem Weg zum Wunschkind. In unserem Podcast sprechen wir offen über die Fragen, die uns selbst beschäftigt haben: Wie findet man die richtige Kinderwunschklinik? Wie läuft die Suche nach einem Samenspender ab? Welche rechtlichen Hürden gibt es in Deutschland? Und wie fühlt sich dieser Weg wirklich an? Genau diese Themen kündigen wir auch in unserem Trailer an. Mit Mamas in der Mache möchten wir Erfahrungen teilen, Orientierung geben und zeigen, dass niemand diesen Weg allein gehen muss. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen. Abonniert unseren Kanal, damit ihr keine Folge verpasst! Folgt uns auch hier: Instagram: @MamasInDerMache TikTok: @mamas.in.der.mache #Kinderwunsch #Regenbogenfamilie #LesbischesPaar #Familienvielfalt #LGBTQIA #Podcast #Kinderwunschreise #Samenspende #QueereFamilie