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  3. Due Diligence | Der Startup-Podcast des Bitkom Podcast

Episoden

29 Minuten
Was macht ein Land heute eigentlich verteidigungsfähig? Die Antwort verschiebt sich gerade weg von einzelnen Waffensystemen hin zu Software, Daten und der Fähigkeit, das, was schon vorhanden ist, schnell und intelligent miteinander zu verknüpfen.

In dieser Folge spricht Carla Hirsch mit Leonard Wessendorf, Co-Founder und CEO von Project Q. Das Unternehmen aus München und Berlin arbeitet am sogenannten Internet of Defense: Mit der Plattform Hydris verbindet Project Q bestehende Systeme, Sensoren, Datenquellen und unbemannte Systeme herstellerübergreifend zu einem gemeinsamen Lagebild. Die Gründung folgte 2024 gemeinsam mit Philipp Bartkowski , unter dem Eindruck der russischen Invasion in der Ukraine, wo Leonard und sein Team bis heute regelmäßig vor Ort ist und direktes Feedback von Einheiten einholt, die die Software im Einsatz nutzen.

Im Gespräch geht es darum, warum Verteidigungsfähigkeit zunehmend zur Softwarefrage wird, was digitale Souveränität im Einsatz konkret bedeutet, welche politischen Hebel DefTech-Startups jetzt brauchen, allen voran Bürokratieabbau und schnellere Vergabeverfahren, und was Europa tun muss, um digitale Verteidigungsfähigkeit endlich schneller aufzubauen.
37 Minuten
Digitale Souveränität beginnt nicht erst bei Cloud und KI, sondern auch bei der Frage, wo und wie unsere Daten langfristig gespeichert werden.

In der neuen Folge von Due Diligence #DeepTech spricht Carla Hirsch mit Dr. Ina von Haeften, Mitgründerin und Head of Operations von Ewigbyte, über Langzeitdatenspeicherung in Glas.

Das Münchner DeepTech-Startup schreibt Daten mit ultrakurzen Laserimpulsen direkt in ein physisches Medium: Glas. So sollen wertvolle und sensible Daten langlebig, nachvollziehbar und ohne laufenden Energiebedarf zur Erhaltung bewahrt werden.

Im Gespräch geht es darum, warum Speicherinfrastruktur ein zentraler Baustein digitaler Souveränität ist, weshalb „kalte Daten“ ein unterschätzter Energiehebel sind und welche Daten wir wirklich für die Zukunft bewahren sollten.
40 Minuten
Wann kommt der ChatGPT-Moment für Quantencomputing, also der Punkt, an dem Industrie, Investoren und Politik plötzlich merken: Jetzt ist es wirklich da?

Quantencomputing ist längst nicht mehr nur Grundlagenforschung. Investitionen fließen, Aufträge werden unterzeichnet, und im Hintergrund läuft ein internationales Rennen um die Frage, wer die Technologie am Ende wirklich beherrscht statt sie nur einzukaufen.

In dieser Folge spricht Carla Hirsch mit Jan Leisse, CEO und Mitgründer von eleQtron, dem Scale-up aus Siegen, das Quantencomputer auf Basis von Ionenfallen entwickelt. Es geht darum, warum ein wissenschaftliches Experiment einzigartig sein darf, ein Produkt aber nicht, wie eleQtron eine der größten Series-A-Runden im europäischen Quantencomputing abgeschlossen hat (57 Millionen Euro, plus 54 Millionen Euro an unterzeichneten Verträgen), und wo Jan diesen Wendepunkt für Quantencomputing konkret verortet.

Außerdem sprechen sie darüber, wie Jan die HighTech-Agenda der Bundesregierung einschätzt, welche Rolle NRW im internationalen Quanten-Rennen spielt und was Europa jetzt konkret tun müsste, um gegenüber den USA und China nicht nur Zuschauer, sondern Mitgestalter zu bleiben.
29 Minuten
Was passiert, wenn der nächste große Sprung in der Rechenleistung nicht aus immer kleineren Siliziumchips kommt, sondern aus Licht?

In der neuen Folge von Due Diligence #DeepTech spricht Carla Hirsch mit Dr. Michael Förtsch, Gründer und CEO von Q.ANT, über Photonic Computing – eine Technologie, die ziemlich grundlegend verändert, wie wir über Rechnen, KI-Infrastruktur und Energieverbrauch nachdenken.

Denn während KI, Simulationen und High Performance Computing immer mehr Rechenleistung brauchen, stoßen klassische Prozessoren zunehmend an physikalische, wirtschaftliche und energetische Grenzen. Q.ANT setzt genau hier an: Das Stuttgarter DeepTech-Unternehmen entwickelt photonische Prozessoren, die Licht nutzen, um bestimmte Berechnungen besonders effizient auszuführen.

Im Gespräch geht es darum, wie Rechnen mit Licht funktioniert, warum Speicherzugriffe heute zu den großen Engpässen im Computing gehören und weshalb photonische Prozessoren nicht einfach bestehende Chips ersetzen, sondern eine neue Rechenarchitektur aus Europa heraus ermöglichen könnten.
35 Minuten
Wie entsteht eigentlich eine ganze Strategie für ein Ökosystem, das so unterschiedlich ist wie das deutsche Startup-Umfeld – vom Berliner Tech-Hub bis zum Mittelständler in Ostfriesland?

In dieser Folge spricht Daniel Breitinger mit Gitta Connemann, parlamentarischer Staatssekretärin und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, darüber, wie die neue Startup- und Scaleup-Strategie entstanden ist und was sie für das Ökosystem konkret bedeutet. Genau diese Frage – wie aus Sonntagsreden politisches Alltagshandeln wird – stand im Zentrum des monatelangen Dialogprozesses mit der Startup-Szene.

Im Gespräch geht es um die zentralen Handlungsfelder der Strategie, die Rolle von Scaleups in der Wirtschaftspolitik, die Zusammenarbeit zwischen Startups und Mittelstand sowie darum, warum Sicherheit und Verteidigung erstmals ein eigenes Themenfeld bekommt. Gitta Connemann erklärt außerdem, wie es nach der Sommerpause mit der Umsetzung weitergeht und woran sich der Erfolg der Strategie künftig messen lassen muss.

Hinweis: Die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung umfasst insgesamt 152 Maßnahmen.
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Über diesen Podcast

Due Diligence – der Startup-Politik Podcast des Bitkom. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten startuppolitischen Themen, die das deutsche Ökosystem bewegen. Klar, knackig und immer auf den Punkt – mit spannenden Einblicken, Expertenmeinungen und allem, was Gründer, Innovatoren und Changemaker wissen müssen.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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