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Epochal – Podcast des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (IEG) Archiv

4 Episoden
38 Minuten
„Wir vergeben und bitten um Vergebung" - ein Satz, der 1965 Geschichte schrieb. In der vierten Episode des Epochal-Podcasts erzählt Urszula Pękala IEG-Redakteurin Vanessa Weber von ihrem Buch über die Versöhnung Europas: Wie katholische Bischöfe zwischen Deutschland, Frankreich und Polen Brücken bauten und der Frage, sind wir dauerhaft versöhnt? Eine Gratwanderung zwischen Glaube, Nation und Politik.
43 Minuten
In der dritten Episode des Podcasts „Epochal“ tauchen Fani Gargova und Manfred Sing in die Geschichte der Zentralsynagoge von Sofia ein. Ein Bauwerk, das weit mehr ist als nur ein religiöser Ort. Es ist ein Architekturdenkmal, ein politisches Symbol und ein Spiegelbild gesellschaftlicher Wandlungsprozesse im Südosten Europas.
54 Minuten
Was als kleines Schuhgeschäft in Zlín begann, wurde zu einem globalen Imperium und zu einem sozialen Experiment. Das tschechische Unternehmen „Baťa“, 1894 gegründet von Tomáš Baťa und seinen Geschwistern, revolutionierte nicht nur die Schuhproduktion, sondern auch das Leben seiner Beschäftigten. Mit dem Versprechen von Wohlstand, Bildung und sozialem Aufstieg lockte „Baťa“ Tausende in die Fabriken. Doch der Preis dafür war hoch: Der Alltag der „Baťa-Menschen“ wurde bis ins Private hinein rationalisiert, kontrolliert und gestaltet. In der neuen Folge „Epochal“ spricht Christiane Kormann mit dem Historiker Gregor Feindt über sein Buch „Baťas Menschen. Rationalisierung, social engineering und Differenzierung in der tschechoslowakischen Unternehmensstadt Zlín, 1918–1948“, das erstmals die Belegschaft ins Zentrum der Betrachtung des Unternehmenserfolgs stellt.
32 Minuten
Schönheitswettbewerbe sind keine Erfindung von „Germany's Next Topmodel“. Schon seit 1909 wurden junge Frauen auf großen Bühnen bewertet – damals von Fachjurys, heute von Heidi Klum. Doch worauf kam es eigentlich an? Auf die perfekte Übereinstimmung mit dem damaligen Schönheitsideal oder doch auf die Hoffnung der meist männlichen Juroren, dass sich die Gewinnerin im Nachhinein „erkenntlich zeigt“? In der Weimarer Republik spiegelten Schönheitskonkurrenzen patriarchale Strukturen und gesellschaftliche Normen wider – eröffneten Frauen aber zugleich neue Möglichkeiten für soziale, räumliche und geschlechtsspezifische Mobilität. Über diese spannenden Widersprüche und die Frage, was davon bis heute geblieben ist, spricht IEG-Redakteurin Vanessa Weber mit der Historikerin und Autorin Corinna Schattauer.