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57 Minuten
Achim Korres, Historiker und Archivar, und Werner Kamp sprechen über Fritz Langs Stummfilm „Der müde Tod“ (1921). Eine junge Frau will ihren Geliebten aus dem Reich des Todes zurückholen – und bekommt drei Chancen. Daraus entwickelt Lang ein bildgewaltiges Märchen über Liebe, Verlust und die Grenzen menschlichen Handelns.

Was erzählt der Film über seine Entstehungszeit nach dem Ersten Weltkrieg? Wie wirken seine Bilder, Filmtricks und seine Darsteller heute? Und was sehen und hören wir eigentlich, wenn wir einen restaurierten Stummfilm anschauen? Ein sehr lebendiges Gespräch über den Tod…

Viel Vergnügen mit der dritten Folge von „Zwischen den Filmen“!

Erwähnte Filme:

Der müde Tod (1921), Fritz Lang

M – Eine Stadt sucht einen Mörder (1931), Fritz Lang

Jenseits allen Zweifels (1956), Fritz Lang

Das Fenster zum Hof (1954), Alfred Hitchcock

Metropolis (1927), Fritz Lang

Der Dieb von Bagdad (1924), Raoul Walsh

Rendezvous mit Joe Black (1998), Martin Brest

Das siebente Siegel (1957), Ingmar Bergman

No Country for Old Men (2007), Joel und Ethan Coen

Erwähnte Literatur:

Kübler-Ross, Elisabeth: Interviews mit Sterbenden. Aus dem Amerikanischen von Ulla Leippe. Stuttgart: Kreuz-Verlag, 1971.

Ariès, Philippe: Geschichte des Todes. München/Wien: Hanser, 1980.
53 Minuten
Ein Gespräch mit dem Horror-Fan und Sammler Thorsten Pöttger über das, was die klassischen Horrorfilme der Hammer-Studios ausmacht. Achtung: Diese Folge kann Spurenelemente von Nerd-Wissen enthalten... Liste der erwähnten Filme:

1957 | The Curse of Frankenstein | Terence Fisher

1958 | Dracula (Horror of Dracula) | Terence Fisher

1959 | The Hound of the Baskervilles | Terence Fisher

1960 | The Brides of Dracula | Terence Fisher

1960 | The Two Faces of Dr. Jekyll | Terence Fisher

1961 | The Curse of the Werewolf | Terence Fisher

1962 | The Phantom of the Opera | Terence Fisher

1964 | The Gorgon | Terence Fisher

1966 | One Million Years B.C. | Don Chaffey

1967 | Prehistoric Women / Slave Girls | Michael Carreras

1968 | The Devil Rides Out | Terence Fisher

1968 | Rosemary’s Baby | Roman Polanski

1970 | The Vampire Lovers | Roy Ward Baker

1971 | Lust for a Vampire | Jimmy Sangster

1971 | Twins of Evil | John Hough

1971 | Dr. Jekyll and Sister Hyde | Roy Ward Baker

1972 | Dracula A.D. 1972 | Alan Gibson

1973 | The Exorcist | William Friedkin

1999 | Sleepy Hollow | Tim Burton

2010 | Let Me In | Matt Reeves

2012 | The Woman in Black | James Watkins

2025 | Frankenstein | Guillermo del Toro
51 Minuten
Werner Kamp spricht mit dem Literaturwissenschaftler Michael Braun über Christopher Nolans Die Odyssee. Nachdem beide den Film unabhängig voneinander bereits zweimal im Kino gesehen hatten, entstand spontan die Idee zu diesem Gespräch. Gemeinsam tauschen sie ihre Beobachtungen aus und stellen den Film in einen größeren Zusammenhang: Welche Motive werden aufgegriffen und variiert? Was funktioniert besonders gut? Was fehlt? Und welche Fragen bleiben offen?

In dieser Folge erwähnt:

Filme / Serien

L’Odissea (1911)

Ulisse (Mario Camerini, 1954)

L’Odissea (Franco Rossi, 1968)

Odysseus (Stéphane Giusti, 2013)

The Return (Uberto Pasolini, 2024)

The Odyssey (Christopher Nolan, 2026)

erwähnte Literatur zur Folge:

Homer: Odyssee

Homer: Ilias

Emily Wilson (Übers.): The Odyssey

Jonas Grethlein: Die Odyssee. Homer und die Kunst des Erzählens

Botho Strauß: Ithaka

Luc Ferry: Die Odyssee (Graphic Novel)

Gustav Schwab: Nacherzählungen der griechischen Sagen

Viel Vergnügen mit der ersten Folge von Zwischen den Filmen.
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Über diesen Podcast

Was macht man zwischen den Filmen? Darüber sprechen.Werner Kamp stellt bekannte und weniger bekannte Filme aus 130 Jahren Filmgeschichte vor und spricht mit wechselnden Gästen über Kino, Genres und Persönlichkeiten des Films. Film als Handwerk oder als Kunstform – beides hat hier seinen Platz.Keine Sterne. Keine Daumen. Kein Superlativismus. Sondern Gespräche und Entdeckungen für alle, die neugierig sind auf das, was jenseits des aktuellen Kinoprogramms zu finden ist.
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„Zwischen den Filmen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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