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  3. Kompass Nomadin - Reflexionen über das Leben unterwegs Podcast

Episoden

46 Minuten
Wie fühlt es sich an, für mehrere Monate auf einer kolumbianischen Farm zu leben - mitten im Nirgendwo, umgeben von Tieren und einer großen chaotischen Familie?

In dieser ersten Kompass Reportage nehme ich dich besonders ausführlich mit in meinen Alltag auf die abgelegene Farm der Familie meines Partners in Kolumbien. Zwischen kolumbianischen Essensgewohnheiten, unangekündigten Familienbesuchen und wunderschönen sowie schwierigen Momenten mit den Tieren, gab es dabei immer wieder Situationen, die mich aus meiner Komfortzone gebracht haben.

Ich erzähle dir, wie sich das Leben für mich im kolumbianischen Hinterland tatsächlich angefühlt hat, welche kulturellen Unterschiede für mich aber auch die Familie herausfordernd waren und wie ich versucht habe, mich in den Alltag zu integrieren, ohne dabei meine eigenen Grenzen aus den Augen zu verlieren.

Denn gerade das Leben mit Menschen aus einer anderen Kultur hat mir wieder gezeigt: Man muss nicht alles verstehen oder genauso machen wie die anderen. Aber man kann lernen, Dinge anders zu betrachten, Respekt zu bewahren, über manche Unterschiede hinwegzusehen und gleichzeitig ehrlich mit sich selbst zu sein.

Und natürlich geht es auch darum, wie ich es geschafft habe, mein Leben als digitale Nomadin und meine Arbeit mit dem Farmalltag zu verbinden.

Eine längere, persönliche Reisegeschichte mit vielen kleinen Beobachtungen, Herausforderungen und Momenten, die mir auch nach der Zeit auf der Farm noch im Kopf geblieben sind.

In dieser Kompass Reportage:

00:00 Intro

01:54 Die Farm und der Umgang mit den Tieren

12:10 Der Alltag: kolumbianisches Essen & Hygienechaos

25:43 Herausforderung Spontanität, Familienbesuche & Einsamkeit mitten unter Menschen

32:24 Wie ich meine Arbeit als digitale Nomadin trotzdem umgesetzt habe

40:42 Fazit: Wie die Farm mich persönlich weiterentwickelt hat

Zum Weiterhören:

Folge #09 - Wie fühlt sich Einsamkeit auf Weltreise an?

Mehr über mein Reiseleben:

Reisefilme & Vlogs

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13 Minuten
Man kann ständig von Menschen umgeben sein und sich trotzdem einsam fühlen. Gerade auf Weltreise klingt das vielleicht erstmal widersprüchlich.

In dieser Folge spreche ich darüber, wie sich Einsamkeit auf einer langen Reise tatsächlich anfühlen kann und warum Alleinsein und Einsamkeit für mich zwei ganz unterschiedliche Dinge sind.

Denn auch wenn ich ständig neue Menschen kennenlerne, gibt es Momente, in denen mir genau das fehlt, was unterwegs manchmal schwer zu finden ist: echte Verbundenheit, Menschen, die den eigenen Kontext verstehen oder einfach jemand, dem ich abends erzählen kann, was heute passiert ist.

Ich erzähle von Momenten in Peru und Kolumbien, von Sprach- und Kulturbarrieren, von Menschen, die einem unterwegs sehr nah kommen und dann wieder weiterziehen – und davon, was mir hilft, wenn sich das Reisen plötzlich ziemlich einsam anfühlt.

In dieser Folge:

Warum Alleinsein für mich nicht automatisch Einsamkeit bedeutet

Warum man sich auch unter vielen Menschen einsam fühlen kann

Wie Sprach- und Kulturbarrieren Einsamkeit verstärken können

Warum Menschen auf Langzeitreisen manchmal genauso schnell wieder gehen, wie sie gekommen sind

Warum Einsamkeit manchmal gerade nach einem wunderschönen Tag auftaucht

Was mir hilft, wenn ich mich unterwegs einsam fühle

Und warum es gut tun kann, einen Ort oder Menschen zu haben, zu denen man zurückkehren kann

Erwähnte Medien:

Film Mit Lamas durch die Anden - Quechua Peru

https://youtu.be/Om28FBq2WF0?si=fA7HD7tPq_czLrAZ

Folge #07 Allein reisen oder zusammen - was passt zu mir?

Mehr von meinen Reisen findest du hier:

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15 Minuten
Früher hat Ungewissheit Stress ausgelöst, heute kann ich sie viel besser aushalten - auch wenn mein Kopf trotzdem immer mal wieder zehn Schritte vorausläuft.

In dieser Folge geht es um eine der größten Veränderungen, die das Reisen mit mir gemacht hat: Ich habe gelernt, nicht immer genau wissen zu müssen, was als Nächstes kommt.

Denn Ungewissheit gehört für mich mittlerweile zum Alltag – von kleinen Fragen wie „Wo schlafe ich morgen?“ bis hin zu den großen Fragen nach dem nächsten Zuhause, meiner Beziehung oder meiner beruflichen Zukunft. Früher hätte mich ein Leben ohne festen Plan vermutlich ziemlich gestresst. Heute sehe ich darin oft auch Freiheit.

Ich erzähle dir, wie erste Reiseerfahrungen, Krankheiten unterwegs und meine aktuelle Situation in Montenegro mich gelehrt haben, dass man nicht jede Unsicherheit im Voraus lösen kann und warum ein Plan nicht automatisch Sicherheit bedeutet.

In dieser Folge:

Wie kein Plan zu haben früher unglaublich viel Stress in mir ausgelöst hat

Wie Reisen für mich zu einem unfreiwilligen Training im Umgang mit Unsicherheit wurde

Was ich durch ungeplante Veränderungen, Krankheiten und fehlende Kontrolle unterwegs gelernt habe

Warum ich heute bewusst nicht mehr alles im Voraus plane

Wie ich damit umgehe, wenn mein Kopf wieder zehn Schritte in die Zukunft rennt

Warum man Unsicherheit manchmal nicht lösen, sondern aushalten lernen muss

Warum gerade in der Ungewissheit auch ein Stück Freiheit liegen kann

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13 Minuten
Ich bin die meiste Zeit allein unterwegs. Aber ich glaube nicht, dass allein reisen besser ist als zusammen reisen. Ich glaube, dass die falsche Person beim Zusammenreisen anstrengender sein kann als das Alleinreisen.

In dieser Folge spreche ich darüber, was für mich persönlich den Unterschied zwischen Alleinreisen und Zusammenreisen macht - und warum es darauf eigentlich keine allgemeingültige Antwort gibt.

Allein unterwegs zu sein bedeutet für mich vor allem Freiheit, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, jederzeit spontan zu entscheiden. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, jede Entscheidung selbst zu treffen und viele Herausforderungen allein zu bewältigen.

Beim Zusammenreisen kann genau das Gegenteil passieren: Man teilt Entscheidungen, Organisation und Erlebnisse – aber muss sich eben auch ständig abstimmen. Und nur weil man jemanden sehr mag, heißt das noch lange nicht, dass man auch gut miteinander reisen kann.

Ich spreche darüber, warum ich inzwischen ein gutes Bauchgefühl dafür entwickelt habe, mit wem ich länger reisen möchte, welche Rolle Nähe und Rückzug spielen und warum ich am liebsten zwischen Alleinsein und Gesellschaft wechsle.

In dieser Folge:

Warum Alleinreisen nicht bedeutet, allein zu sein

Was ich an der Freiheit und Unabhängigkeit des Alleinreisens liebe

Warum Zusammenreisen manchmal eine große Erleichterung sein kann

Warum man jemanden sehr mögen und trotzdem schlecht miteinander reisen kann

Welche Dinge bei einem Reisepartner für mich besonders wichtig sind

Welche Rolle Sicherheit beim Allein- und Zusammenreisen spielt

Warum ich inzwischen bewusst zwischen Alleinsein und Gesellschaft wechsle

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13 Minuten
Viele stellen mir genau diese eine Frage: „Und wie funktioniert das eigentlich mit einer Beziehung?“

In dieser Folge erzähle ich, wie mein Partner Sergio und ich versuchen, Beziehung und Vollzeitreisen miteinander zu verbinden. Wir haben uns in Peru kennengelernt, sind von dort ein halbes Jahr gemeinsam durch Ecuador nach Kolumbien gereist – bis irgendwann klar wurde, dass wir unterschiedliche Vorstellungen davon hatten, wie es weitergehen soll.

Er wollte länger bei seiner Familie in Kolumbien bleiben, während ich meinen eigenen Weg und mein Reiseleben weiterführen wollte. Für uns war das kein Streitpunkt, denn er ist selbst reisebegeistert und konnte meinen Wunsch nach Freiheit und unterwegs sein gut nachvollziehen. Trotzdem standen wir vor der Frage:

Was ist man bereit, für die eigenen Träume aufzugeben – und wo findet man einen gemeinsamen Weg?

Wir haben uns schließlich für eine Beziehung entschieden, in der wir zeitweise gemeinsam und zeitweise getrennt unterwegs sind. Und überraschenderweise funktioniert das für uns ziemlich gut – auch wenn dieses Modell natürlich seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich bringt.

In dieser Folge:

Wie wir uns kennengelernt haben und unsere gemeinsame Reise begann

Warum wir irgendwann unterschiedliche Vorstellungen von unserem weiteren Leben hatten

Wie wir Beziehung und eigenes Reiseleben miteinander verbinden

Warum regelmäßige Kommunikation für uns so wichtig ist

Welche Herausforderungen eine Fernbeziehung auf Reisen mit sich bringt

Welche interkulturellen Missverständnisse auftreten

Und warum dieses Modell für uns funktioniert hat – aber inzwischen auch an seine Grenzen kommt

Mehr über mein Reiseleben:

Unsere gemeinsame Reise durch Ecuador

https://www.youtube.com/watch?v=CHLAXPtnJjU&list=PL8I-FPoWETI-csdhIHdpuWFn08QqbszgR

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Über diesen Podcast

Kompass Nomadin ist ein Podcast über das Leben als Vollzeitreisende. Über Freiheit und Zweifel, Begegnungen und Beziehungen, Heimat, Veränderungen und all die Fragen, die entstehen, wenn das Reisen zum Alltag wird. Persönliche Geschichten, ehrliche Reflexionen und Gedanken von unterwegs. Wenn du die Orte hinter den Geschichten sehen möchtest: 🎥 YouTube: https://www.youtube.com/@juliathonigfilm 📷 Instagram: https://www.instagram.com/juliathonig.film 🌍 www.julia-thonig.com Fragen oder Anregungen? Ich freue mich über deine Nachricht oder deinen Kommentar. 📧 podcast@julia-thonig.com
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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