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60 Minuten
WTF ist eigentlich ein KI-Agent?

Alle reden über KI-Agenten. Gefühlt hat jeder bereits 25 davon gebaut – aber kaum jemand erklärt verständlich, was ein KI-Agent überhaupt ist.

In dieser Folge von „KI, Chaos und Kaffee“ räumen Karo und Yasmin mit dem Begriffschaos auf. Denn nicht jeder Chatbot, jeder Custom GPT und jede mit KI gebaute Automatisierung ist automatisch ein Agent.

Die einfache Begriffstreppe

Ein normaler Chat antwortet auf deine Fragen und wartet anschließend auf die nächste Anweisung.

Ein Custom GPT oder Gem kennt bereits bestimmte Regeln, Dokumente und Informationen über dich oder dein Unternehmen.

Eine Automatisierung arbeitet einen vorher festgelegten Ablauf ab: Wenn X passiert, wird Y ausgeführt.

Ein KI-Workflow enthält KI innerhalb eines festen Ablaufs – beispielsweise zum Erkennen, Sortieren oder Formulieren.

Ein KI-Agent bekommt ein Ziel, wählt selbst geeignete Schritte und Werkzeuge, überprüft Zwischenergebnisse und passt sein Vorgehen an.

Die entscheidende Frage lautet also: Wer bestimmt den nächsten Schritt – ein festgelegter Ablauf oder das KI-Modell?

Wir sprechen außerdem darüber:

warum ein Agent nicht automatisch die beste Lösung ist,

wann eine einfache Automatisierung schneller, günstiger und sicherer arbeitet,

weshalb mehr Agenten auch mehr Kosten, Wartung und Fehlerquellen bedeuten,

welche Risiken durch zu viele Berechtigungen und Prompt-Injection entstehen können,

warum E-Mails, Zahlungen und Veröffentlichungen eine menschliche Freigabe brauchen,

und weshalb du definitiv nicht zu spät dran bist, um mit KI anzufangen.

Denn je leistungsfähiger KI wird, desto leichter wird häufig auch ihre Bedienung. Du brauchst für den Einstieg weder Programmierkenntnisse noch ein kompliziertes Agenten-Organigramm. Eine echte Aufgabe aus deinem Alltag reicht.

Dein Einstieg für Montagmorgen

Kopiere diesen Prompt in ChatGPT oder Claude und ersetze [Aufgabe] durch etwas, das du ohnehin erledigen musst:

Hey, ich bin neu im Arbeiten mit KI. Ich möchte heute [Aufgabe] erledigen. Frag mich einzeln nach den Informationen, die du dafür brauchst, führe mich Schritt für Schritt und erkläre Fachbegriffe nur, wenn wir sie wirklich benötigen.

Prüfe den ersten Entwurf und gib der KI anschließend konkretes Feedback. Dein Ziel für die erste Woche ist nicht der perfekte Agent – sondern ein Gefühl dafür zu bekommen, wobei KI dir tatsächlich helfen kann.

Links

Kostenloser Kurs „Kopf leer“ – Wochenplanung mit KI:

https://karomitki.com/pages/kopfleer

Weitere kostenlose Anleitungen:

https://karomitki.com/blogs/kostenlose-anleitungen

Karo mit KI:

https://karomitki.com/

Instagram:

https://www.instagram.com/karomitki/

Welche KI-Frage hast du dich bisher nicht zu stellen getraut? Schreib uns auf Instagram – Yasmin stellt sie Karo in einer der nächsten Folgen.
36 Minuten
Wer denkt daran, dass die Kinder neue Kleidung brauchen, die Medikamente für die Haustiere nachbestellt werden müssen oder der Stromvertrag bald gekündigt werden kann?

In dieser Folge von „KI, Chaos und Kaffee“ spricht Karo mit ihrem Mann Wolfgang über Mental Load in einer grundsätzlich gleichberechtigten und feministischen Beziehung – ohne Eheabrechnung und ohne die Frage, wer mehr leistet.

Es geht darum, warum eine Aufgabe zu erledigen nicht automatisch bedeutet, die Verantwortung dafür zu tragen. Denn zum Mental Load gehören auch das Voraussehen, Erkennen, Entscheiden und Nachhalten. Ein „Sag mir einfach, was ich tun soll“ kann deshalb zwar helfen, nimmt die offene Schleife aber noch nicht aus dem Kopf der anderen Person.

Karo und Wolfgang sprechen darüber:

wo Mental Load in Familie und Unternehmen entsteht,

warum Hilfe und vollständige Verantwortung nicht dasselbe sind,

wie unklare Zuständigkeiten zu Frust führen,

wie Brain Dumps mit ChatGPT oder Claude den Kopf entlasten können,

wie KI bei Erinnerungen, Verträgen und wiederkehrenden Aufgaben unterstützt,

und warum eine Familien-KI das Gespräch über Verantwortung nicht ersetzt.

Außerdem zeigen sie eine kleine Übung für Montagmorgen: Sucht euch gemeinsam eine wiederkehrende Alltagsschleife aus. Schreibt getrennt auf, woran dabei gedacht, was entschieden, erledigt und kontrolliert werden muss. Anschließend kann die KI daraus eine gemeinsame Übersicht und einen ersten Vorschlag für klare Zuständigkeiten erstellen.

Welche offene Schleife hält dich nachts wach? Schreib uns gerne auf Instagram.

Links

Kostenloser Kurs „Kopf leer“ – Wochenplanung mit KI:

https://alfima.com/karomitki/p/kopfleer

Karo mit KI auf Instagram:

https://www.instagram.com/karomitki/
56 Minuten
EU AI Act ohne Panik: Markiert Claude jetzt wirklich jeden Text?

Müssen wir plötzlich jeden Text kennzeichnen, den ChatGPT oder Claude einmal gesehen hat? Wird sogar eine einfache Rechtschreibkorrektur unsichtbar markiert? Und ist eine technische Markierung automatisch der Beweis dafür, dass ein Mensch nichts mehr selbst geschrieben hat?

In dieser Folge von „KI, Chaos und Kaffee“ versuchen Karo und Yasmin, Ordnung in die Verunsicherung rund um den EU AI Act, KI-Kennzeichnungen und unsichtbare Watermarks zu bringen.

Wir sprechen darüber:

wogegen sich der EU AI Act eigentlich richtet,

warum nicht jede alltägliche KI-Nutzung automatisch hochriskant ist,

welche Anwendungen tatsächlich besonders sensibel sind,

was technische Markierungen von sichtbaren KI-Labels unterscheidet,

was Anthropic über Markierungen in Claude-Texten kommuniziert,

welche Richtung OpenAI und andere Anbieter unterstützen,

warum ein KI-Label nichts darüber beweist, wer die Idee oder den Gedanken hatte,

und welche fünf Fragen du dir vor dem Einsatz eines KI-Tools im Business stellen solltest.

Außerdem geht es um Karos geplanten Griechenlandurlaub, die Herausforderungen ihrer aktuellen Produktentwicklung und eine mit KI entwickelte App für ihre ehrenamtliche Arbeit in der Rettungshundestaffel.

Fünf Fragen für deinen KI-EinsatzWofür soll die KI eingesetzt werden?Wessen Daten verarbeitet sie?Was kann passieren, wenn das Ergebnis falsch, unfair oder täuschend ist?Welcher Mensch prüft das Ergebnis und trifft die endgültige Entscheidung?Muss die Beteiligung der KI offengelegt werden?

Wichtiger Hinweis: Wir sind keine Juristinnen und diese Folge ist keine Rechtsberatung. Wir teilen unsere Recherche und persönliche Einordnung. Wenn du KI in einem sensiblen oder geschäftskritischen Bereich einsetzt, lass deinen konkreten Anwendungsfall bitte rechtlich prüfen.

Links

Karo mit KI:

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Kostenloser Kurs – Wochenplanung mit KI:

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Instagram:

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Kontakt:

office@karomitki.com

Quellen und weiterführende Informationen

Überblick der Europäischen Kommission zum EU AI Act

Transparenzpflichten nach Artikel 50

Informationen von Anthropic zu Markierungen in Claude-Inhalten

OpenAI über Herkunftssignale und Content Provenance

Schreib uns gerne auf Instagram oder per E-Mail.

Und noch einmal: Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
14 Minuten
Ein guter Prompt liefert dir einmal ein gutes Ergebnis. Ein klarer Workflow sorgt dafür, dass du beim nächsten Mal nicht wieder bei null anfangen musst.

In dieser Folge von „KI, Chaos und Kaffee“ zeige ich dir an einem praktischen Beispiel, wie du aus einem gelungenen ChatGPT-Ergebnis einen wiederverwendbaren Ablauf entwickelst.

Du erfährst:

warum ein guter Prompt noch kein Workflow ist,

was eine Spec beziehungsweise Spezifikation ist,

wie du ChatGPT seine eigene Vorgehensweise dokumentieren lässt,

wie daraus ein Custom GPT entstehen kann,

und wie sich Custom GPTs, Claude Skills und Gemini Gems einordnen lassen.

In der visuellen Demo erstelle ich aus einem normalen ChatGPT-Chat einen eigenen Custom GPT für meine YouTube-Thumbnails.

Die Kurzfassung meiner Thumbnail-Spec

Rolle: Du bist Thumbnail-Designer für den YouTube-Kanal „Karo mit KI“.

Aufgabe: Erstelle aus einem hochgeladenen Bild ein professionelles YouTube-Thumbnail im Format 16:9.

Branding:

Fast-Schwarz: #0D0D0D

Electric Blue: #4361EE

Hot Magenta: #F72585

Off-White: #F8F8F8

Gestaltung:

Person groß und sauber freistellen

dunkler, ruhiger Hintergrund

große, mobile-lesbare Headline

maximal drei bis sechs Wörter

höchstens ein zusätzliches Badge

Magenta und Blau als Akzentfarben

Logo klein in einer Ecke

keine Wasserzeichen oder Plattform-Overlays

keine generische Canva- oder Business-Optik

Arbeitsweise:

Prüfe, ob Personenbild, Videothema, gewünschter Text und Brandingmaterial vorhanden sind. Wenn alles da ist, erstelle das Thumbnail direkt. Fehlt etwas Wichtiges, stelle eine gezielte Rückfrage. Kürze zu lange Headlines und spitze langweilige Formulierungen zu, ohne falsche Versprechen zu machen.

Qualitätscheck:

Ist das Gesicht groß genug? Ist die Headline auf dem Smartphone lesbar? Gibt es höchstens zwei klare Botschaften? Sind Brandingfarben und Logo sichtbar, ohne das Thumbnail zu überladen?

Links

Mehr von Karo mit KI:

https://karomitki.com/

Mein kostenloser Kurs:

https://karomitki.com/pages/kopfleer

Instagram:

https://www.instagram.com/karomitki/

Wenn du dir auch eine ausführliche Demonstration für Claude Skills wünschst, schreib mir gerne unter dem YouTube-Video oder auf Instagram.
26 Minuten
Viele suchen das perfekte KI-Tool – und überspringen die eine Frage, die vorher kommt: Wie läuft diese Aufgabe bei mir eigentlich ab?

In dieser Folge spreche ich mit meinem Mann Wolfgang, der seit über 20 Jahren Prozesse in Konzernen aufräumt, darüber, warum KI ohne dokumentierte Abläufe nur dein Chaos sichtbar macht – und wie du als Selbstständige in einem Nachmittag deinen ersten Prozess festhältst. Ohne Prozesshandbuch, ohne Konzernsprache.

Das nimmst du mit:

Warum ein neues Tool nie das eigentliche Problem löst

„Das weiß nur die Kollegin": Was passiert, wenn Wissen nur in Köpfen liegt – bei Konzernen und bei dir

Standardisierung nimmt dir nicht die Flexibilität, sondern die ständigen Neuentscheidungen (und 80 % reichen völlig)

Die wichtigste Unterscheidung: Was darf KI vorbereiten – und wo musst du entscheiden?

Dein erster praktischer Schritt: eine nervige, wiederkehrende Aufgabe ehrlich runterschreiben – so wie sie heute läuft, nicht wie sie sein sollte

Beispiel Kundensupport: Welche Anfragen kannst du standardisieren, welche nicht?

Wolfgangs Rat: klein anfangen, ehrlich dokumentieren, einer anderen Person zum Gegenlesen geben

Der Prompt aus der Folge:

Ich möchte eine wiederkehrende Aufgabe in meinem Business dokumentieren und prüfen, ob KI mich dabei unterstützen kann. Führe mich Schritt für Schritt durch die Prozessdokumentation und stelle mir immer nur eine Frage nach der anderen.

Ziele:

1. Den aktuellen Ablauf sichtbar machen

2. Wiederkehrende Schritte erkennen

3. Reibungsverluste finden

4. Unterscheiden zwischen Vorbereitung, Roharbeit, Entscheidung und Kommunikation nach außen

5. Einschätzen, wo KI helfen kann und wo ein Mensch entscheiden muss

Aufgabe: [hier deine Aufgabe einfügen]

Links & Ressourcen:

Kostenloses Mini-Training „Kopf leer in 10 Minuten" – du redest 2 Minuten, die KI baut dir einen realistischen Wochenplan: https://karomitki.com/pages/kopfleer

Mein Kurs „Anti-Mental Load mit KI" – das System, das dein Erinnern, Vorbereiten und Nachhalten übernimmt: https://karomitki.com/pages/anti-mental-load

Alle kostenlosen Anleitungen auf meiner Webseite: https://karomitki.com

Schreib mir auf Instagram, welche Aufgabe du dir vorgenommen hast: https://www.instagram.com/karomitki
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Über diesen Podcast

KI im echten Unternehmerinnenalltag — ohne Hype, ohne Tool-Bingo. Für Selbstständige, die weniger im Kopf haben wollen. Was nimmt KI im Alltag einer Selbstständigen wirklich ab — und was sieht nur nach Zukunft aus? In „KI, Chaos und Kaffee" sprechen Karo und Yasmin über künstliche Intelligenz in echten Arbeitswochen. Keine Tool-Listen, kein Hype um jedes neue Feature, kein „du musst nur dein Mindset ändern". Karo hat zwölf Jahre im IT-Projektmanagement gearbeitet und baut heute mit ihrem Mann ein E-Commerce-Business auf — über 500.000 Euro Umsatz in einem Jahr, nebenbei ein Kleinkind, zwei Hunde und die achte Kindergarten-Erkältung. Sie testet KI nicht aus Technikbegeisterung, sondern weil sie Arbeit vom Tisch braucht. Yasmin arbeitet angestellt in einem großen Unternehmen, nutzt KI im Berufsalltag und hat digitale Transformation studiert. Ihre Rolle hier: die Fragen stellen, die sonst untergehen. Wenn Karo ins Fachchinesisch abdriftet, stoppt sie. Es geht um Kundensupport, der sich selbst vorsortiert. Um Content, der in anderthalb statt acht Stunden entsteht. Um Mental Load — beruflich und privat, weil das bei Frauen selten getrennt läuft. Um Datenschutz, um Verantwortung, und um die Frage, warum eine KI beim Stichwort „CEO" reflexhaft einen Mann ausgibt. Mal solo, mal zu zweit, mal mit Gästen aus echter Praxis. Und in jeder Folge der KI-Realitätscheck: Was bringt dir das eigentlich am Montagmorgen? Für Solo-Selbstständige, Freelancerinnen, kleine Unternehmen — und alle, die neben der Arbeit noch einen Haushalt organisieren. Mehr von Karo: @karomitki · Kostenlose Anleitungen auf karomitki.com
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„KI, Chaos & Kaffee“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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