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  3. Wir waren klar besser – der FC-Podcast von Express & Kölner Stadt-Anzeiger Podcast

Episoden

57 Minuten
Klar besser war der 1. FC Köln gegen Union Berlin, aber ist damit auch alles gut? In der Pokal-Sonderausgabe von „Wir waren klar besser“ sprechen Christian Löer vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und Uwe Bödeker vom „Express“ über das 5:0 in der zweiten Runde. Der Abend wirkte vier Tage nach den Pfiffen beim 0:0 gegen Schalke 04 wie ein Befreiungsschlag. Die beiden fragen, was er wert ist.

Trainer René Wagner sprach von einem „Crashkurs“ in Sachen FC-Emotionen. In der Pressekonferenz blieb er der Prozessmensch, der er ist. Christian Löer hätte ihm gern mehr Anteil am Erfolg zugeschrieben, als Wagner es selbst tat. Uwe Bödeker hält die Kritik nach dem 0:0 gegen Schalke weiter für berechtigt. Die Mannschaft habe sie sich allerdings zu Herzen genommen.

Taktisch überraschte der FC mit Dreierkette und hoch stehenden Außen. Tom Krauß, links hinten wie im Zentrum, nennt Bödeker den Schlüsselspieler. Paul Okon-Engstler lief knapp 13 Kilometer und überzeugte, trotz Fehlpass beim ersten Ballkontakt. Joel Schmied ersetzte Luka Lochoshvili. Neben Jahmai Simpson-Pusey war er für beide eine der Entdeckungen des Abends.

Vorn glänzten Said El Mala mit einem Tor mit rechts, einem mit links und einer Vorlage sowie Linton Maina mit Tempo und einem improvisierten Treffer. Löers Zweifel am Zusammenspiel der beiden war nach wenigen Minuten überholt. Sein kleines Glücksgefühl des Abends: Marius Bülter gratulierte Reigan Heskey zur Vorlage zum 5:0. Doch warum verzichtete Wagner darauf, Said und Malek El Mala gemeinsam auf dem Platz zu haben? Auch das besprechen die beiden Reporter ausführlich.

Außerdem geht es um die Erwartungshaltung in Köln. Am Sonntag steht das Ligaspiel in Köpenick an, danach kommt Leverkusen. Der FC liegt nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Warum Wagner am Ende Spiele gewinnen muss und nicht nur Prozesse erklären darf, erfahren Sie in dieser Folge.

Moderation: Uwe Bödeker und Christian Löer

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54 Minuten
Nach dem schwach 0:0 gegen Schalke richtete sich der Unmut der Fans erstmals offen gegen Trainer René Wagner: Pfiffe und „Wagner raus“-Rufe aus den Rängen. Uwe Bödeker (Express) und Lars Werner (Kölner Stadt-Anzeiger) analysieren das Spiel und die heikle Lage des FC rund um seinen Trainer und blicken auf die kommenden Tage voraus.

Sportgeschäftsführer Thomas Kessler stellte sich am Sonntag hinter Wagner und sprach von „voller Rückendeckung“, verband das aber mit der klaren Forderung nach Erfolgen. Vor allem das Berlin-Doppel aus Pokal und Liga entscheidet darüber, wie eng es für den Trainer wird. Wagner sieht trotz des schwachen Auftritts Fortschritte, die Fans sehen das deutlich anders.

Werner und Bödeker sagen, was sich beim FC ändern muss, und erklären, warum die immer wieder bemühte „riesige Erwartungshaltung“ in Köln eine Mär ist. Sie erläutern aber auch, warum Sportgeschäftsführer Thomas Kessler vorerst am Coach festhält, die Rückendeckung aber nur eine auf Bewährung ist.
1 Stunde 3 Minuten
Der 1. FC Köln verliert 0:1 bei Eintracht Frankfurt. Christian Löer und Tobias Carspecken analysieren, warum der FC aus seiner Überlegenheit kein Kapital schlägt, nach der Pause in Passivität verfällt und ein Gegentor kassiert, an dem mehrere Kölner beteiligt sind. Im Mittelpunkt steht die taktische Umstellung von Trainer René Wagner: Statt der bisherigen Formation beginnt der FC mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette. Ein sinnvoller Schritt zu mehr Stabilität – oder ein weiterer Ausdruck jener Vorsicht, die das Kölner Spiel zunehmend prägt?

Diskutiert werden auch die Leistungen von Joel Schmied, Luka Lochoshvili, Mikey Moore und Marvin Schwäbe. Wie viel Zeit benötigen die neuen Innenverteidiger? Warum fehlt beim Gegentor die letzte Konsequenz? Und weshalb gelingt es dem FC nicht, gute Phasen über längere Zeit aufrechtzuerhalten?

Nach sechs Spieltagen steht Köln auf Rang zwölf – eine ordentliche Platzierung. Dennoch ist die Stimmung bemerkenswert negativ. Die Zweifel sind groß. Liegt das an der mäßigen Ausbeute gegen bislang eher schwache Gegner? An den niedrigen Laufwerten? Oder vor allem daran, dass nicht klar ist, wofür der Fußball unter René Wagner stehen soll? Der Trainer spricht von Intensität, auf dem Platz aber wirkt vieles vorsichtig, reaktiv und von Einzelaktionen abhängig.

Die Ursachenforschung führt über den Rasen hinaus. Geschäftsführer Thomas Kessler und René Wagner sind neu in ihren verantwortlichen Rollen und setzen auf Kontrolle, Rationalität und Seriosität. Doch möglicherweise legen sie sich damit selbst Fesseln an. Beide sind nach außen emotional wenig verfügbar – und lassen die Fans mit Enttäuschung, Sorge und Kummer allein. Gerade in Köln entsteht so ein Vakuum: Wenn weder Spielidee noch Führungspersonal ein emotionales Angebot machen, wächst die Kritik auch bei einem Tabellenzwölften.

Zum Schluss richtet sich der Blick auf das nächste Spiel gegen Schalke 04 – und auf Christian Löers königsblaue Wunde, die auch nach 28 Jahren noch frisch ist.

Moderation: Tobias Carspecken und Christian Löer

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1 Stunde 12 Minuten
Ein Derby ist mehr als ein Fußballspiel – und diese Episode ist mehr als eine Spielanalyse. Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Jürgen Kemper (Express) reden über einen Sieg, der sich zwischendurch kaum wie einer anfühlte – und am Ende durchaus in Gefahr geriet.

Said El Mala war der Mann des Tages – und beide Reporter hätten ihn kurz vor Schluss schon fast abgeschrieben. Verpasste Hochkaräter, Slapstick-Aktionen, zwei Journalisten, die sich über die Kollegenreihe hinweg zuriefen: Das ist nichts, gar nichts. Und dann: Tor. Und dann die Mixzone, in der El Mala herzlicher und offener über dieses Derby sprach als alle anderen.

Mikey Moore: Riesentalent, Leihvertrag läuft – aber das erste Tor wartet noch. Und wann funktioniert das Zusammenspiel mit El Mala? Tom Krauß dagegen lieferte als Joker – vorn wie hinten, mit einer Rammbock-Szene, die den Siegtreffer erst ermöglichte.

Dann das große Coaching-Gespür-Thema: René Wagner, Daten, Taktik – und der Moment, in dem Tom Krauß auf der Bank saß und das Gegentor kommen sah. Darf ein Trainer das nicht spüren?

Und schließlich: die Nordtribüne. Böller, Leuchtraketen, eine eingeschlagene Trennscheibe, eine Diskussion über Pyro – und die eigentliche Frage: Warum stand an der neuralgischen Stelle im Stadion niemand, der das verhindert hätte? Ein Gespräch über Sicherheitskonzepte, das unbequem ist – aber notwendig.

Moderation: Jürgen Kemper und Christian Löer

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50 Minuten
In der aktuellen Folge von „Wir waren klar besser" blicken Christian Löer (Kölner Stadt-Anzeiger) und Uwe Bödeker (Express) auf ein ereignisreiches und zugleich dramatisches Wochenende des 1. FC Köln zurück. Im Mittelpunkt steht Said El Malas Debüt in der DFB-Nationalmannschaft unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp. Die Experten sprechen über El Malas Talent und seinen Austausch mit dem Bundestrainer, betonen aber, dass El Mala noch einen weiten Weg vor sich hat. Da sich El Malas Konkurrenz auf der Außenbahn in Form zeigt, stehen für ihn in den kommenden Wochen Arbeit, Fitness und taktische Reife im Mittelpunkt. Die Aussagen El Malas über Jürgen Klopps Autorität sorgen für Gesprächsstoff und werfen die Frage auf, wie El Mala diese Impulse im Vereinsalltag umsetzt.

Überschattet wird die Länderspielpause von einem schweren personellen Rückschlag für die Geißböcke. Im Testspiel gegen Drittligist Viktoria Köln (2:2) im Höhenberger Sportpark erlebte der FC einen medizinischen Albtraum. Neuzugang Thijs Dallinga zog sich eine Kreuzbandverletzung zu und fällt monatelang aus. Kurz darauf verließ der eingewechselte Ragnar Ache mit einer Muskelverletzung den Platz. Der doppelte Ausfall im Sturm trifft den FC mitten in der Vorbereitung auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach und sorgt für Unruhe im Umfeld.

Trotz der Lage bleibt die Vereinsführung um Thomas Kessler ruhig. Vizepräsident Jörg Alvermann sprach Cheftrainer René Wagner unter der Woche das Vertrauen aus. Die Verantwortlichen betonen, dass Rückschläge in der Entwicklung der jungen Mannschaft einkalkuliert sind und die Arbeit des Trainerteams nicht vom Ausgang des Derbys abhängt. Löer und Bödeker diskutieren Wagners Spielphilosophie, die Abläufe am Geißbockheim und mögliche Alternativen im Angriff – von Impulsen durch Spieler wie Imad Rondic bis zur Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Malek El Mala.

Moderation: Uwe Bödeker und Christian Löer

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Über diesen Podcast

Uwe Bödeker, Jürgen Kemper, Christian Löer und Lars Werner begleiten den 1. FC Köln seit Jahren – in der Mixed Zone nach dem Spiel, bei Pressekonferenzen und am Trainingsplatz. Zu Hause, auswärts, im Trainingslager. Was sie dort erleben und aus vielen Jahren FC-Berichterstattung zu erzählen haben, hört ihr hier. Jeden Montag. Der FC-Podcast von Express und Kölner Stadt-Anzeiger – klar besser. Schreibt uns per WhatsApp: https://wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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