- Startseite
- Podcasts
- Anders sehen Podcast
Episoden
9 Minuten
Marie Kreutzer lebt und arbeitet in Wien. Gerade feierte ihr sechster Film als Regisseurin und Drehbuchautorin Premiere, »Gentle Monster« mit Léa Seydoux und Laurence Rupp in den Hauptrollen. Nach »Corsage«, einem kunstvollen Porträt der österreichisch-ungarischen Kaiserin Elisabeth, ist es bereits ihr zweiter Film bei den Filmfestspielen von Cannes, und auch dieser wurde mit großem Applaus bejubelt.
Eigentlich hat Marie Kreutzer Drehbuch und Dramaturgie studiert, führte aber direkt bei ihrem Spielfilmdebüt »Die Vaterlosen« vor fünfzehn Jahren zusätzlich Regie. Seither hat sie das konsequent getan.
Warum und wie sie zu dieser Entscheidung kam, von welchem Filmpreis sie träumt und welche Rolle ihr Frausein spielt, erzählt sie in dieser Folge.
Eigentlich hat Marie Kreutzer Drehbuch und Dramaturgie studiert, führte aber direkt bei ihrem Spielfilmdebüt »Die Vaterlosen« vor fünfzehn Jahren zusätzlich Regie. Seither hat sie das konsequent getan.
Warum und wie sie zu dieser Entscheidung kam, von welchem Filmpreis sie träumt und welche Rolle ihr Frausein spielt, erzählt sie in dieser Folge.
10 Minuten
Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang Caro Braun in Rekordzeit. 2023 begann sie ihre Karriere als Theater-schauspielerin, nachdem sie aus ihrer HeimatstadtBochum zur Ausbildung ans berühmte Mozarteum in Salzburg zog. Anschließend spielte sie in einer ganzen Reihe an Aufführungen am Theater Aachen.
2025 wurde sie neben Sandra Hüller für eine Hauptrolle im Film »Rose« besetzt, dem Film, der die Festival-Jurys dieses Jahr entzückt hat. Auf die Rolle aufmerksam wurde sie durch einen Casting-Aufruf in einer Chat-Gruppe. Zufällig ist an dieser Karriere nichts. Diesen Herbst ist Caro Braun, die inzwischen in Berlin lebt, in dem Spielfilm Bärenjagen zu sehen.
In dieser Folge erzählt sie, was sie beim Casting für »Rose« tun musste, was sie anstatt Schauspielerei machen würde und warum sich ihr Erfolg surreal anfühlt.
2025 wurde sie neben Sandra Hüller für eine Hauptrolle im Film »Rose« besetzt, dem Film, der die Festival-Jurys dieses Jahr entzückt hat. Auf die Rolle aufmerksam wurde sie durch einen Casting-Aufruf in einer Chat-Gruppe. Zufällig ist an dieser Karriere nichts. Diesen Herbst ist Caro Braun, die inzwischen in Berlin lebt, in dem Spielfilm Bärenjagen zu sehen.
In dieser Folge erzählt sie, was sie beim Casting für »Rose« tun musste, was sie anstatt Schauspielerei machen würde und warum sich ihr Erfolg surreal anfühlt.
10 Minuten
Enno Trebs wuchs als Sohn eines Sportlehrers und einer Schauspielagentin in Brandenburg auf, stand mit zwölf zum ersten Mal vor der Kamera und studierte nach der Schule Schauspiel in Berlin. Er hat bereits in einer Reihe an Arthouse-Filmen gespielt, darunter allein in drei Produktionen von Christian Petzold.
Im Herbst wird er gleich in zwei großen Filmen zu sehen sein. Zum einen in »Morgen war Krieg« als junger Deserteur, der seine Überzeugungen und seinen Glauben an den Frieden nicht aufgeben will. Zum anderen in »Vaterland« als Wagner-Enkel an der Seite von Sandra Hüller und August Diehl. Die Kritik in Cannes war voll des Lobes – am Ende gewann der Film dort den diesjährigen Preis für die beste Regie. Dank einer Rolle in »4 Blocks Zero«, der Vorgeschichte zur millionenfach gestreamten Serie, wird Enno Trebs demnächst auch dem ganz großen Publikum ein Begriff sein.
In dieser Folge erzählt er, welche Eigenschaft er von seinen Eltern geerbt hat, was ihn am Schauspielersein manchmal nervt und was er immer schon mal tun wollte, sich aber nicht traut.
Im Herbst wird er gleich in zwei großen Filmen zu sehen sein. Zum einen in »Morgen war Krieg« als junger Deserteur, der seine Überzeugungen und seinen Glauben an den Frieden nicht aufgeben will. Zum anderen in »Vaterland« als Wagner-Enkel an der Seite von Sandra Hüller und August Diehl. Die Kritik in Cannes war voll des Lobes – am Ende gewann der Film dort den diesjährigen Preis für die beste Regie. Dank einer Rolle in »4 Blocks Zero«, der Vorgeschichte zur millionenfach gestreamten Serie, wird Enno Trebs demnächst auch dem ganz großen Publikum ein Begriff sein.
In dieser Folge erzählt er, welche Eigenschaft er von seinen Eltern geerbt hat, was ihn am Schauspielersein manchmal nervt und was er immer schon mal tun wollte, sich aber nicht traut.
9 Minuten
Auf die Bühne wollte Julia Windischbauer, seit sie als Mädchen ihren Großvater zur Laienspielgruppe begleitete. Mittlerweile zählt die gebürtige Linzerin zu den begabtesten Schauspielerinnen ihrer Generation und kann sowohl den Max Ophüls- als auch Götz-George-Nachwuchspreis für sichbeanspruchen.
Windischbauer ist eben auch Vollprofi. Gleich nach dem Studium an der renommierten Otto-Falckenbergschule landete sie im Ensemble der Münchner Kammerspiele, danach ging es ans Deutsche Theater. Zuletzt war sie in der Miniserie »ETTY« als jüdische Studentin Etty Hillesum zu sehen, die mitten imFaschismus zu sich selbst findet. Beim Filmfest München lief gerade das Drama »Erinnerungen eines Waldes« überErwartungen und Selbstfindung einer jungen Frau mit JuliaWindischbauer in der Hauptrolle.
In dieser Folge erzählt sie, wie wichtig ihr Erfolg ist, was Marvel-Filme in ihr auslösen und wofür sie gern mehr Mut hätte.
»Anders sehen« wird in Kulturpartnerschaft mit Cartier produziert.
Windischbauer ist eben auch Vollprofi. Gleich nach dem Studium an der renommierten Otto-Falckenbergschule landete sie im Ensemble der Münchner Kammerspiele, danach ging es ans Deutsche Theater. Zuletzt war sie in der Miniserie »ETTY« als jüdische Studentin Etty Hillesum zu sehen, die mitten imFaschismus zu sich selbst findet. Beim Filmfest München lief gerade das Drama »Erinnerungen eines Waldes« überErwartungen und Selbstfindung einer jungen Frau mit JuliaWindischbauer in der Hauptrolle.
In dieser Folge erzählt sie, wie wichtig ihr Erfolg ist, was Marvel-Filme in ihr auslösen und wofür sie gern mehr Mut hätte.
»Anders sehen« wird in Kulturpartnerschaft mit Cartier produziert.
13 Minuten
Der gebürtige Wiener hat das Filmhandwerk während seiner Zeit als Casting-Direktor erlernt, neben einer ganzen Reihe an Filmen auch für Michael Hanekes Historiendrama »Das Weiße Band«. Gerade zeigt der Autodidakt seine dritte Arbeit als Regisseur und Drehbuchautor. »Rose« mit Sandra Hüller in einer Männerrolle sammelt beim Publikum reihenweise positiveBewertungen ein. Beim Filmemachen lässt sich Schleinzer Zeit. Sein Spielfilmdebüt »Michael« gab er 2011 im Wettbewerb von Cannes, sieben Jahre später folgte »Angelo« beim Filmfestival in Toronto. Zwischendurch steht Markus Schleinzer vor der Kamera, zuletzt in »Sisi & ich« und »Vier Minus drei«.Auch dieses Handwerk hat er sich selbst beigebracht. Bei Castings hat er stets mitgespielt. In dieser Folge erzählt er, wie er seine Stoffe loslässt, weshalb er sich nichts aus Filmpreisen macht und warum er seine Filme nie wieder anschaut.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.
Über diesen Podcast
Wie viel Wirklichkeit steckt im Kino wirklich? Ist guter Film immer
autobiografisch? Darf man Romcoms mögen? Mit Empathie, Know-how und
Humor spricht der Journalist Nils Binnberg mit berühmten Menschen,
die etwas in oder über Film zu sagen haben. Über das, was ihr Werk
bewegt, und das, was in ihnen selbst arbeitet. Die Fragerunde
findet im Aufzug statt. Mit jeder Etage wartet eine neue Frage: Die
erste stammt vom Gast der vorherigen Folge, alle weiteren sind für
jeden Gast dieselben. Am Ende bietet jede Fahrt neue Einblicke.
Genauer gesagt, Einblicke, die uns anders auf die Welt sehen
lassen.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.