Wie gründet man ein Unternehmen in einem Markt, in dem nahezu jeder Schritt reguliert ist? In dieser Folge von Forschung mit Folgen spricht Host Julia mit Dr. Constantin von der Groeben, Jurist und Mitgründer von DEMECAN.
Gemeinsam mit seinen beiden Mitgründern startete Constantin 2017 mit der Idee, medizinisches Cannabis in Deutschland anzubauen und damit in einem Markt, der damals gerade erst im Entstehen war. Was folgte, waren komplexe Ausschreibungsverfahren, regulatorische Hürden, der Aufbau einer eigenen Produktion und die Frage, wie aus einer ungewöhnlichen Idee ein skalierbares Unternehmen werden kann.
Im Gespräch erzählt Constantin, warum gerade seine juristische Ausbildung beim Gründen zu einem entscheidenden Vorteil wurde, wie man Chancen in stark regulierten Märkten erkennt und weshalb Regulierung nicht nur ein Hindernis, sondern auch ein echter Wettbewerbsvorteil sein kann.
Die Themen im Überblick:
Vom Juristen zum Gründer: Warum Constantin seine Karriere in Kanzleien und im Bundeswirtschaftsministerium gegen das Unternehmertum eingetauscht hat.
Die Entstehung von DEMECAN: Wie aus der Idee dreier Freunde eines der wenigen Unternehmen wurde, das medizinisches Cannabis in Deutschland anbauen darf.
Gründen in einem regulierten Markt: Warum Gesetze, Genehmigungen und Regulierung nicht nur Probleme schaffen, sondern auch neue Märkte entstehen lassen können.
Durchhalten, wenn der Ausgang ungewiss ist: Was Constantin aus langen Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahren über Unternehmertum und Resilienz gelernt hat.
Interdisziplinäre Gründerteams: Warum die Kombination aus Medizin, Wirtschaft und Recht für DEMECAN von Beginn an entscheidend war.
Ein spannendes Gespräch darüber, wie man regulatorischen Wandel früh erkennt, wie aus Fachwissen unternehmerischer Wettbewerbsvorteil entsteht und warum gerade dort spannende Unternehmen entstehen können, wo Gründen besonders schwierig erscheint.
Viel Spaß beim Hören!
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