Warum feiern wir jede Beziehung – aber nie die Frau, die sich selbst gefunden hat?
Hochzeit. Verlobung. Babyparty. Jahrestag. Wir haben jede Menge Anlässe, um zu feiern, wenn Menschen sich binden.
Aber wann hast du zuletzt eine Einladung bekommen, weil eine Frau beschlossen hat, ihr Leben nicht länger aufzuschieben?
In dieser Folge frage ich mich, warum wir so viele Meilensteine rund um Partnerschaft und Familie feiern – aber so selten jene Momente, in denen eine Frau mutiger, freier und selbstbestimmter wird.
Und weil es noch keinen offiziellen „Ich-habe-mich-selbst-gefunden-Tag“ gibt, erfinden wir einfach unsere eigenen Feiertage.
Wir treffen Jane Austen, die einen Heiratsantrag wieder zurückzog. Virginia Woolf, die wusste, wie wichtig ein eigenes Zimmer und finanzielle Unabhängigkeit für Frauen sind. Florence Nightingale, die sich gegen das für sie vorgesehene Leben und für ihre Berufung entschied. Und Amelia Earhart, die lieber ihren eigenen Weg flog, als den zu nehmen, den die Welt für sie vorgesehen hatte.
Vier Frauen, vier Lebensgeschichten – und eine gemeinsame Erinnerung:
Wir müssen Frauen nicht dafür feiern, wen sie gefunden haben. Wir können sie dafür feiern, dass sie ihren eigenen Weg gefunden haben.
Und vielleicht sollten wir damit bei uns selbst anfangen.
Denn genau dort beginnt für mich Solo: nicht dort, wo keine Liebe mehr ist – sondern dort, wo ich mich selbst nicht mehr vergesse.
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