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Episoden

26 Minuten
Deutschland möchte seine Rechenzentrumskapazitäten bis 2030 deutlich ausbauen und sich als führender Standort für digitale Infrastruktur und Künstliche Intelligenz positionieren. Doch kann dieser Ausbau gelingen, wenn Netzanschlusskapazitäten knapp sind, die Stromversorgung einen wesentlichen Kostenfaktor darstellt und zugleich Anforderungen an Energieeffizienz und Abwärmenutzung erfüllt werden müssen? In dieser Folge von Regelzone beleuchten Alessandra Freyer und Karl Holtkamp die energierechtlichen Anforderungen für Betreiber, Projektentwickler und Investoren.
20 Minuten
Vom sogenannten „Heizungsgesetz“ zum Gebäudemodernisierungsgesetz. Seit dem 29. Juli 2026 ist die Reform in wesentlichen Teilen in Kraft. Sie hat das bisherige Gebäudeenergiegesetz abgelöst und die bekannte 65-Prozent-Anforderung gestrichen. Mehr Wahlmöglichkeiten beim Heizungstausch bedeuten für Eigentümer jedoch nicht weniger Entscheidungen. Denn nicht jede Heizlösung ist langfristig gleichermaßen sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig. In dieser Folge von Regelzone sprechen Alessandra Freyer und Karl Holtkamp darüber, was sich für Neubauten und Bestandsgebäude bereits geändert hat und welche Anforderungen in den kommenden Jahren hinzukommen. Sie erläutern, welche Heiztechnologien beim Heizungstausch in bestehenden Gebäuden weiterhin eingesetzt werden können und welche Bedeutung die sogenannte Bio-Treppe für neu eingebaute Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen hat. Außerdem geht es um die kommunale Wärmeplanung. Welche Orientierung bietet ein Wärmeplan für ein konkretes Gebäude? Und warum bedeutet die Einordnung als Wärmenetzgebiet noch nicht, dass tatsächlich ein Wärmenetz gebaut oder ein bestimmtes Grundstück angeschlossen wird? Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den neuen Anforderungen an gewerbliche Immobilien. Von der energetischen Qualität bestehender Nichtwohngebäude, über Gebäudeautomation und Solarenergie, bis zur Ladeinfrastruktur und zum künftigen Nullemissionsstandard für Neubauten. Für Eigentümer, Investoren, Asset Manager und Projektentwickler müssen Wärmeversorgung, Gebäudetechnik und Investitionsplanung deshalb stärker zusammengedacht werden. Jetzt reinhören und erfahren, welche Entscheidungen für einzelne Gebäude und ganze Immobilienportfolios vorbereitet werden sollten.
16 Minuten
Power Purchase Agreements (PPAs) gelten als wichtiger Baustein für die Finanzierung und Vermarktung von Wind- und Solarprojekten. Sie schaffen Planbarkeit für Erzeuger und Abnehmer. Doch mit dem geplanten EEG 2027 könnte sich die wirtschaftliche Kalkulation von PPA-Modellen für geförderte Neuanlagen verändern. In dieser Folge von Regelzone analysieren Alessandra Freyer und Karl Holtkamp die Auswirkungen des geplanten Fördermodells auf Corporate PPAs. Im Mittelpunkt steht der geplante Refinanzierungsbeitrag, der nicht an den tatsächlich vereinbarten PPA-Preis, sondern an einen energieträgerspezifischen Jahresmarktwert anknüpft. Dadurch kann ein vertraglich festgelegter Strompreis zu einem anderen wirtschaftlichen Ergebnis führen als ursprünglich kalkuliert. Für Projektentwickler, Investoren, Energieversorger und Industrieunternehmen entsteht damit eine neue Dimension der Risikobewertung. Entscheidend ist künftig, ob der Förderstatus während der Vermarktung über ein PPA erhalten bleibt oder der Betreiber dauerhaft aus der Förderung aussteigt. Diese Entscheidung beeinflusst Finanzierung, Erlöserwartungen und Vertragsstrukturen gleichermaßen. Ein fester PPA-Preis allein reicht daher nicht mehr aus, um die Wirtschaftlichkeit eines Projekts zuverlässig zu beurteilen. Die Folge zeigt, warum Förderstatus, Refinanzierungsbeitrag und Vertragsgestaltung künftig von Beginn an gemeinsam gedacht werden müssen. Sie beleuchtet die Auswirkungen des geplanten Systems und gibt praktische Hinweise, welche Themen Parteien bei der Strukturierung und Verhandlung langfristiger PPAs frühzeitig berücksichtigen sollten. Eine Folge für alle, die Entscheidungen im Energiemarkt auf einer belastbaren regulatorischen Grundlage treffen wollen.
19 Minuten
Der Wasserstoffhochlauf steht an einem entscheidenden Punkt. Insbesondere die Frage, welche regulatorischen Rahmenbedingungen künftig gelten und wie verlässlich sie sind bewegt den Markt. Für Unternehmen, Investoren und Projektentwickler wird Rechtssicherheit damit zu einem zentralen Faktor für ihre Investitions- und Standortentscheidungen. Im Mittelpunkt stehen das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz und die geplante Überprüfung der EU-Anforderungen an erneuerbaren Wasserstoff. Schnellere Genehmigungsverfahren sollen Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranbringen. Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen offen: Welche Anforderungen müssen künftig erfüllt werden? Wie stabil sind die Regeln? Und welche Auswirkungen haben mögliche Änderungen auf bestehende Projekte und Verträge? Besondere Bedeutung haben dabei die RFNBO-Kriterien für erneuerbaren Wasserstoff. Sie beeinflussen maßgeblich die Wirtschaftlichkeit von Projekten und stehen aktuell auf dem Prüfstand. Für Marktteilnehmer bedeutet das, regulatorische Risiken frühzeitig zu berücksichtigen und vertraglich abzusichern. Zusätzliche Chancen eröffnet die reformierte THG-Quote. Sie kann neue Erlösquellen schaffen und die Nachfrage nach grünem Wasserstoff stärken. Gleichzeitig zeigt sich: Genehmigung, Zertifizierung, Nachfrage und Infrastruktur müssen zusammengedacht werden. Wer die Wechselwirkungen versteht, kann sich frühzeitig Wettbewerbsvorteile sichern. Wer auf vollständige Klarheit wartet, riskiert, wichtige Marktchancen zu verpassen. Es bleibt eine Gratwanderung.
26 Minuten
Die Zahl der Batteriespeicherprojekte in Deutschland wächst rasant. Doch längst entscheidet nicht mehr allein die Wirtschaftlichkeit über den Erfolg eines Projekts. Die Sicherung von Netzanschlusskapazität ist Kernaufgabe und „Flaschenhals“ zugleich. In der zweiten Folge von Regelzone sprechen Alessandra Freyer und Karl Holtkamp über die neuen Rahmenbedingungen für Batteriespeicher und die Frage, wie Projekte sich künftig bestmöglich Netzanschlusskapazität sichern. Im Fokus steht unter anderem das neue Reifegradverfahren der Übertragungsnetzbetreiber, das diese seit April 2026 anstelle des Windhundprinzips anwenden. Danach zählt nicht mehr, wer zuerst einen Antrag stellt, sondern welches Projekt nach den Reifegradkriterien weitesten entwickelt ist. Die beiden erläutern, welche Anforderungen Projektentwickler erfüllen müssen, welche Kosten und Risiken damit verbunden sind und warum die frühzeitige Sicherung von Flächen, Genehmigungen und Projektstrukturen auch künftig entscheidend sein wird. Außerdem diskutieren sie die wachsende Bedeutung flexibler Netzanschlussverträge (FCAs). Diese können einen schnelleren Zugang zum Netz ermöglichen, bringen aber auch neue wirtschaftliche und regulatorische Risiken mit sich. Für Unternehmen, Investoren und Speicherentwickler stellt sich damit die zentrale Frage, wie sich Investitionssicherheit, Finanzierung und Geschäftserfolg unter den neuen Bedingungen gewährleisten lassen. Eine praxisnahe Einordnung der wichtigsten Entwicklungen rund um Batteriespeicher, Netzanschlüsse und Investitionsentscheidungen – und ein Blick darauf, warum Netzkapazität zur strategischen Schlüsselressource der Energiewende wird.
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Über diesen Podcast

Die Energiewirtschaft ist im Wandel. Die Regeln auch. Und wer sie kennt, ist im Vorteil. Regelzone ist der Podcast von Addleshaw Goddard. Für alle, die die Energiewirtschaft nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Wir sprechen über Recht, Regulierung und Strategie – und was das konkret für Unternehmen, Investoren, Projektentwickler und Entscheider bedeutet. Mit Alessandra Freyer und Karl Holtkamp. Wir analysieren Entwicklungen, ordnen regulatorische Trends ein und zeigen ihre Auswirkungen auf Projekte, Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen – ergänzt um unsere Erfahrungen aus Mandaten und Transaktionen im Energiesektor. An der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft liefern wir Einordnung mit Substanz – klar, praxisnah und mit Blick auf Chancen und Risiken von morgen.Kompakt für den Arbeitsalltag, fundiert für strategische Entscheidungen.
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„Regelzone - Energie und Recht“

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