Regelzone - Energie und Recht

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29. Juni 2026
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Episoden

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Wasserstoffhochlauf in Bewegung: Zwischen Reformbedarf und Rechtssicherheit
05.08.2026
19 Minuten
Der Wasserstoffhochlauf steht an einem entscheidenden Punkt. Insbesondere die Frage, welche regulatorischen Rahmenbedingungen künftig gelten und wie verlässlich sie sind bewegt den Markt. Für Unternehmen, Investoren und Projektentwickler wird Rechtssicherheit damit zu einem zentralen Faktor für ihre Investitions- und Standortentscheidungen. Im Mittelpunkt stehen das Wasserstoffbeschleunigungsgesetz und die geplante Überprüfung der EU-Anforderungen an erneuerbaren Wasserstoff. Schnellere Genehmigungsverfahren sollen Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranbringen. Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen offen: Welche Anforderungen müssen künftig erfüllt werden? Wie stabil sind die Regeln? Und welche Auswirkungen haben mögliche Änderungen auf bestehende Projekte und Verträge? Besondere Bedeutung haben dabei die RFNBO-Kriterien für erneuerbaren Wasserstoff. Sie beeinflussen maßgeblich die Wirtschaftlichkeit von Projekten und stehen aktuell auf dem Prüfstand. Für Marktteilnehmer bedeutet das, regulatorische Risiken frühzeitig zu berücksichtigen und vertraglich abzusichern. Zusätzliche Chancen eröffnet die reformierte THG-Quote. Sie kann neue Erlösquellen schaffen und die Nachfrage nach grünem Wasserstoff stärken. Gleichzeitig zeigt sich: Genehmigung, Zertifizierung, Nachfrage und Infrastruktur müssen zusammengedacht werden. Wer die Wechselwirkungen versteht, kann sich frühzeitig Wettbewerbsvorteile sichern. Wer auf vollständige Klarheit wartet, riskiert, wichtige Marktchancen zu verpassen. Es bleibt eine Gratwanderung.
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Netzanschluss von Batteriespeichern - zwischen Reifegradverfahren und flexiblen Netzanschlussverträgen
08.07.2026
26 Minuten
Die Zahl der Batteriespeicherprojekte in Deutschland wächst rasant. Doch längst entscheidet nicht mehr allein die Wirtschaftlichkeit über den Erfolg eines Projekts. Die Sicherung von Netzanschlusskapazität ist Kernaufgabe und „Flaschenhals“ zugleich. In der zweiten Folge von Regelzone sprechen Alessandra Freyer und Karl Holtkamp über die neuen Rahmenbedingungen für Batteriespeicher und die Frage, wie Projekte sich künftig bestmöglich Netzanschlusskapazität sichern. Im Fokus steht unter anderem das neue Reifegradverfahren der Übertragungsnetzbetreiber, das diese seit April 2026 anstelle des Windhundprinzips anwenden. Danach zählt nicht mehr, wer zuerst einen Antrag stellt, sondern welches Projekt nach den Reifegradkriterien weitesten entwickelt ist. Die beiden erläutern, welche Anforderungen Projektentwickler erfüllen müssen, welche Kosten und Risiken damit verbunden sind und warum die frühzeitige Sicherung von Flächen, Genehmigungen und Projektstrukturen auch künftig entscheidend sein wird. Außerdem diskutieren sie die wachsende Bedeutung flexibler Netzanschlussverträge (FCAs). Diese können einen schnelleren Zugang zum Netz ermöglichen, bringen aber auch neue wirtschaftliche und regulatorische Risiken mit sich. Für Unternehmen, Investoren und Speicherentwickler stellt sich damit die zentrale Frage, wie sich Investitionssicherheit, Finanzierung und Geschäftserfolg unter den neuen Bedingungen gewährleisten lassen. Eine praxisnahe Einordnung der wichtigsten Entwicklungen rund um Batteriespeicher, Netzanschlüsse und Investitionsentscheidungen – und ein Blick darauf, warum Netzkapazität zur strategischen Schlüsselressource der Energiewende wird.
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Wer zahlt künftig für die Stromnetze? Neuausrichtung durch das AgNes-Verfahren
30.06.2026
27 Minuten
Die Anforderungen der Energiewende haben sich verändert. In der Folge stellt sich auch eine zentrale Frage neu: Wer trägt künftig die Kosten für den Ausbau und Betrieb der Stromnetze? Genau dieser Frage widmen sich Alessandra Freyer und Karl Holtkamp in der ersten Folge von Regelzone, dem Podcast zu Energie und Recht von Addleshaw Goddard. Im Fokus stehen das Verfahren zur Reform der Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) der Bundesnetzagentur sowie deren Versuch dem rechtlichen Rahmen und den aktuellen sowie künftigen Anforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Die beiden diskutieren, welche Auswirkungen die geplanten Änderungen auf Batteriespeicher, Industrieunternehmen, Projektentwickler und Investoren haben und warum Netzanschlusskapazitäten zunehmend zum entscheidenden Faktor für Investitionen und Geschäftsmodelle werden. Außerdem werfen sie einen Blick auf die aktuellen Vorschläge zum Vertrauensschutz für Speicherprojekte, neue Ansätze bei Industrie- und Erzeugernetzentgelten sowie die Frage, wie künftig Anreize für ein netzdienliches Verhalten geschaffen werden sollen. Eine kompakte Einordnung der wichtigsten regulatorischen Entwicklungen – praxisnah, verständlich und mit Blick auf die strategischen Auswirkungen für Unternehmen und Marktteilnehmer.
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29.06.2026
27 Sekunden
Die Energiewirtschaft ist im Wandel. Die Regeln auch. Und wer sie kennt, ist im Vorteil. Regelzone ist der Podcast von Addleshaw Goddard. Für alle, die die Energiewirtschaft nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Wir sprechen über Recht, Regulierung und Strategie – und was das konkret für Unternehmen, Investoren, Projektentwickler und Entscheider bedeutet. Mit Alessandra Freyer und Karl Holtkamp. Wir analysieren Entwicklungen, ordnen regulatorische Trends ein und zeigen ihre Auswirkungen auf Projekte, Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen – ergänzt um unsere Erfahrungen aus Mandaten und Transaktionen im Energiesektor. An der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft liefern wir Einordnung mit Substanz – klar, praxisnah und mit Blick auf Chancen und Risiken von morgen.Kompakt für den Arbeitsalltag, fundiert für strategische Entscheidungen.
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Über diesen Podcast

Die Energiewirtschaft ist im Wandel. Die Regeln auch. Und wer sie kennt, ist im Vorteil. Regelzone ist der Podcast von Addleshaw Goddard. Für alle, die die Energiewirtschaft nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Wir sprechen über Recht, Regulierung und Strategie – und was das konkret für Unternehmen, Investoren, Projektentwickler und Entscheider bedeutet. Mit Alessandra Freyer und Karl Holtkamp. Wir analysieren Entwicklungen, ordnen regulatorische Trends ein und zeigen ihre Auswirkungen auf Projekte, Geschäftsmodelle und Investitionsentscheidungen – ergänzt um unsere Erfahrungen aus Mandaten und Transaktionen im Energiesektor. An der Schnittstelle von Recht und Wirtschaft liefern wir Einordnung mit Substanz – klar, praxisnah und mit Blick auf Chancen und Risiken von morgen.Kompakt für den Arbeitsalltag, fundiert für strategische Entscheidungen.
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