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42 Minuten
Dating als queere Person ist anders. Nicht besser, nicht schlechter – aber komplexer, freier und oft auch ehrlicher. Während heterosexuelle Paare sich an traditionelle Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen anpassen, gestalten queere Menschen ihre Beziehungen oft individueller, offener und mit mehr Kommunikation. Doch was bedeutet das konkret? Und wie erkennt man in der Flut von Dating-Apps und ersten Dates, was wirklich zu einem passt?

In dieser Folge von Mein Queeres Ich sprechen Johann und Raffaela über:

Die Evolution des queeren Datings – von Gay Romeo bis Grindr: Wie Apps die queere Community verändert haben.

Red Flags & Green Flags – Welche Warnsignale und positiven Zeichen es im queeren Dating gibt (und warum sie oft anders sind als in heterosexuellen Beziehungen).

Perspektiven aus der Community – Wie erleben queere Männer, Frauen und nicht-binäre Personen Dating? Was sind ihre größten Herausforderungen und schönsten Momente?

Dating kann verwirrend sein – aber es kann auch Spaß machen und aufklärend sein! In dieser Folge spielen Johann und Raffaela ein interaktives Quiz, bei dem sie Situationen aus dem queeren Dating vorlesen und ihr müsst raten: Red Flag oder Green Flag? Das Spiel zeigt, wie vielfältig und manchmal auch absurd die Welt des Datings sein kann.

Unsere Frage an euch:

Was war eure prägendste Dating-Erfahrung – die beste oder die, aus der ihr am meisten gelernt habt? Schreibt uns in die Kommentare oder auf Social Media (@MeinQueeresIch). Wir freuen uns auf eure Geschichten!
31 Minuten
In dieser Folge von "Mein queeres Ich!" sprechen Raffaela und Johann über ein Thema, das vielen queeren Menschen am Herzen liegt: Chosen Family. Was bedeutet es, sich seine eigene Familie zu wählen? Wie fühlt es sich an, wenn die leibliche Familie einen nicht akzeptiert – und warum wird die Chosen Family dann zum sicheren Hafen? Aber auch: Wie bereichert sie das Leben, selbst wenn die eigene Familie unterstützend ist?

Raffaela und Johann teilen ihre persönlichen Erfahrungen: Wie ihre Chosen Families entstanden sind, welche Bedürfnisse und Wünsche sie erfüllen und warum diese Verbindungen oft tiefer gehen als klassische Familienbande. Sie sprechen offen über die Herausforderungen, wenn Akzeptanz fehlt, und darüber, wie wichtig es ist, sich in solchen Momenten ein Netzwerk aufzubauen, das Halt gibt.

Ein besonderer Fokus liegt auf Zukunftsvisionen: Wie könnte ein Leben im Alter aussehen, in dem queere Menschen gemeinsam in einem Mehrfamilienhaus leben und sich gegenseitig unterstützen? Johann erzählt von einer inspirierenden Arte-Reportage, die genau diese Idee aufgreift – ein queeres Altersheim als Ort der Geborgenheit und Selbstbestimmung.

Wichtiger Hinweis:

Diese Folge behandelt auch schwere Themen wie fehlende Akzeptanz in der Familie und den Tod. Falls du dich mit diesen Themen schwer tust oder Unterstützung brauchst, zögere nicht, dich an Beratungsstellen zu wenden. Du bist nicht allein!

Beratungsstellen für queere Menschen:

LSVD (Lesben- und Schwulenverband Deutschland): 030 789 547 58

Queer Leben e.V. (Berlin): 030 216 88 99

Regenbogenportal (Bundesweite Übersicht): www.regenbogenportal.de

Beratungsstellen bei Suizidgedanken:

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, 24/7)

Nummer gegen Kummer: 116 111 (für Kinder und Jugendliche)

NAKOS – Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anlaufstellenfindung

Mein queeres Ich! ist ein Podcast über Identität, Vielfalt und das Leben jenseits der Norm. Wir freuen uns über Feedback, Fragen und eure eigenen Geschichten – schreibt uns gerne!
24 Minuten
Willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts. Heute geht es um ein Thema, das uns alle betrifft: Queere Sichtbarkeit. Sichtbarkeit ist nicht nur ein Wort, sie ist ein Kraftakt, ein Statement und für viele von uns auch ein Überlebenskampf. Sie gibt uns die Möglichkeit, uns selbst zu zeigen, stolz zu sein und Solidarität zu erfahren. Gleichzeitig bedeutet Sichtbarkeit auch, sich Angriffsflächen zu bieten, sei es durch Diskriminierung, Vorurteile oder sogar Gewalt.

Bevor wir starten, möchten wir darauf hinweisen, dass wir in dieser Folge Themen ansprechen, die emotional belastend sein können. Dazu gehören Diskriminierungserfahrungen, Coming-Out-Geschichten und familiäre Ablehnung. Wenn du das Gefühl hast, dass dich diese Themen überfordern, nimm dir bitte die Zeit, die du brauchst. Du bist nicht allein, und es gibt Menschen, die für dich da sind.

Hinweis zu aktuellen Ereignissen:

Diese Folge wurde vor dem Anschlag beim Berliner CSD 2026 aufgenommen. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien, Angehörigen und allen, die von dieser schrecklichen Tat betroffen sind. Wir verurteilen diese Gewalttat auf das Schärfste und stehen in Solidarität mit der queeren Community in Berlin und weltweit.

Falls du oder jemand, den du kennst, Unterstützung braucht, gibt es spezielle Hotlines für Betroffene des Anschlags:

Hilfetelefon des Bundes und des Landes Berlin: 0800 0009546 (kostenfrei, auch aus dem Ausland unter +49 (0)30 185808050 erreichbar)

Warum Sichtbarkeit wichtig ist:

Sichtbarkeit ist mehr als nur gesehen zu werden. Sie ist ein Akt des Widerstands gegen Unsichtbarkeit und Ausgrenzung. Für viele queere Menschen ist es ein langer Weg, sich selbst zu akzeptieren und noch länger, dies auch nach außen zu tragen. Sichtbarkeit schafft Vorbilder, stärkt das Selbstbewusstsein und zeigt anderen: Du bist nicht allein. Sie hilft, Stereotype abzubauen und die Gesellschaft zu verändern.

Gleichzeitig ist Sichtbarkeit nicht für alle gleich zugänglich. Nicht jeder kann oder will sich outen, sei es aus Angst vor Ablehnung, Gewalt oder weil die eigenen Umstände es nicht zulassen. Und das ist okay. Jeder Weg ist individuell, und jeder Schritt zählt.

Wo es Hilfe gibt:

Falls du dich nach diesem Podcast oder generell mit Themen wie Diskriminierung, Coming-Out oder Ablehnung auseinandersetzt und Unterstützung brauchst, gibt es bundesweit Anlaufstellen, die dir zuhören und helfen:

Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche): 116 111 (kostenlos, anonym, montags bis samstags von 14–20 Uhr, sowie dienstags und donnerstags von 10–12 Uhr und 17–19 Uhr)

Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr, auch per Chat oder E-Mail)

LGBTQ+-spezifische Beratung:

LesMigraS (Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin): www.lesmigras.de

VLS (Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie):* Hier findest du eine Liste mit queersensiblen Beratungsstellen in deiner Nähe

www.vlsp.de/beratung-therapie/beratungsstellen

Sichtbarkeit ist ein Geschenk, an uns selbst und an die Community. Sie ermutigt uns, laut zu sein, stolz zu sein und für unsere Rechte einzustehen. Aber sie ist auch eine Erinnerung daran, dass wir uns gegenseitig unterstützen müssen. Egal, wo du stehst: Deine Geschichte ist wichtig. Deine Stimme zählt.

Wenn du magst, teile deine Gedanken mit uns, wir freuen uns über Austausch und Feedback.

Und denk dran: Du bist nicht allein.
27 Minuten
In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt queerer Vorbilder. Menschen, die mit ihrem Mut, ihrer Authentizität und ihrem Einsatz für Gleichberechtigung Wege ebnen. Von historischen Persönlichkeiten bis zu modernen Aktivist*innen: Ihre Geschichten zeigen, wie Vielfalt und Selbstbewusstsein die Gesellschaft verändern.

Erfahre, wer diese Vorbilder sind, welche Herausforderungen sie gemeistert haben und warum ihre Stimmen heute wichtiger sind denn je. Eine Folge, die inspiriert, zum Nachdenken anregt und Mut macht, selbst aktiv zu werden. Wer sind deine Vorbilder?
22 Minuten
In der ersten Folge stellen wir uns vor: Wer steckt hinter diesem Podcast? Was treibt uns an? Und warum haben wir beschlossen, diese Reise anzutreten? Erfahrt mehr über unsere Motivation, unsere Themen und was ihr in den kommenden Folgen erwarten könnt. 
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Über diesen Podcast

Raffaela und Johann schaffen ein Safe Space zum Zuhören, über Identität, Coming-out, persönliche Geschichten, klare Meinungen und alles, was queeres Leben ausmacht. Divers und voller Herz.
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„Mein queeres Ich!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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