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Episoden

34 Minuten
Menschen auf der ganzen Welt haben eine Geschichte. Manchmal muss man sie nur ganz zufällig treffen.

Auf meinem Roadtrip durch Norwegen begegne ich auf den Lofoten ganz spontan Jacqueline – einer unglaublich interessanten und herrlich witzigen Frau, geboren in Deutschland und längst in Norwegen zuhause.

Jacqueline ist Silberschmiedin und Schmuckdesignerin und arbeitet in ihrer kleinen Werkstatt in Laupstad. Eine besondere Rolle spielt dabei Sand. Sie verarbeitet ihn nicht nur in ihren Schmuckstücken – Sand zieht sich auch auf ganz eigene Weise durch ihre Lebensgeschichte.

Wir sprechen über Ankommen, über Familie und darüber, dass Heimat und Zugehörigkeit nicht immer etwas mit biologischen Wurzeln zu tun haben.

Und dann geht's ans Eingemachte. Denn Jacqueline kann nicht nur Schmuck. Sie kann auch Schilder, die Aussage haben. Und wenn es hart auf hart kommt, holt die Auswanderin mit viel Witz sogar Schere und Nudelholz heraus..

Im zweiten Teil werde ich wieder zur Zeitensammlerin und erzähle die Geschichte von Hanni. Einer Mutter, die ihre Gefühle kaum zeigen kann – und von ihren Kindern, die sich genau danach sehnen.

Im Kern steckt eine wahre Geschichte, wie sie sich vermutlich in vielen Familien wiederfindet: Nicht alle Mütter und Väter können ihren Kindern das geben, was diese am meisten brauchen. Und trotzdem sind es manchmal winzige Gesten, die selbst einem schwierigen Menschen plötzlich eine ganz herzliche Seite geben.

Eine Folge über Sand und Kerzen, Eltern und Kinder, Wahlfamilie und Herzensmenschen – und die Frage, wer eigentlich bestimmt, was Familie ist.

️ Ein Pod voll Gefühl – Geschichten, die das Leben schreibt.
36 Minuten
Was erlebt man eigentlich als Sternenkinderfotografin? Und wie unterschiedlich können Eltern und Familien Abschied nehmen, wenn ein kleines Leben endet, bevor es richtig beginnen durfte?

In dieser Folge von „Ein Pod voll Gefühl“ nehme ich Euch mit in einen Teil meines Lebens, über den ich bisher nur selten gesprochen habe: meine ehrenamtliche Arbeit als Sternenkinderfotografin.

Ich erzähle von Begegnungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Von einem winzig kleinen Menschenkind, das ich nur durch Glas fotografieren kann. Von Eltern, die kaum Worte finden. Von Stille, Hilflosigkeit und Momenten, in denen auch ich erst einmal schlucken muss.

Aber ich erzähle auch von einem ganz anderen Abschied: von einem Fotoshooting, bei dem plötzlich die ganze Familie zusammenkommt. Kaffee und Kuchen stehen auf dem Tisch. Es wird geredet, erinnert – und zwischen all den Tränen darf sogar gelacht werden.

Denn es gibt nicht den einen richtigen Abschied.

Manche Eltern möchten ihr Kind halten und jede Kleinigkeit bewahren. Andere brauchen Abstand. Manche wünschen sich viele Bilder, andere vielleicht nur dieses eine Foto.

Als Zeitensammlerin sammle ich diesmal Momente von Kindern, deren Zeit viel zu kurz war – und erzähle, warum ein Foto irgendwann zu einem der wertvollsten Schätze einer Familie werden kann.

Eine sehr persönliche Folge über Sternenkinder, Abschied, Liebe und Erinnerungen.
47 Minuten
In dieser Folge beschäftige ich mit dem Mut, dem Papa, der Mama, dem verstorbenen Menschen in seinem Zuhause Tschüß zu sagen. Ist Aufbahrung für uns Menschen noch ein Thema? Oder passt es nicht mehr in unser Bild der modernen Trauerkultur? Ist es vielleicht die Angst, Zeit mit einem Toten zu verbringen oder haben wir bislang noch nie darüber nachgedacht und können uns überhaupt nicht vorstellen, wie außergewöhnlich persönlich, schön und wertvoll ein solcher Abschied sein kann? 

Was darf ich denn eigentlich, wenn ich meinen Herzensmenschen noch zuhause behalten möchte? Und darf ich ihn nach dem Versterben im Krankenhaus oder Seniorenheim wirklich noch in die Familie holen? 

Es gibt so viele Fragen. Und da sind so viele Gefühle im Spiel. 

In dieser Folge begrüße ich als Gesprächspartner Fabian Wroblowski, Bestatter und Notfall-Seelsorger. Er gibt nicht nur viele Antworten auf Fragen, sondern zeigt uns auch auf, dass sich der Mut zur Aufbahrung lohnt. Dazu hat er mir eine Geschichte erzählt, die von Zigarren, Scotch, Klavierspiel bis in den frühen Morgen. Eine Geschichte, die ich mit viel Fantasie zu einer hoffentlich beeindruckenden Erzählung gemacht habe. Der Kern wahr, alles drumherum - wie gewohnt - mit ganz vielen Gedanken und Erinnerungen aus dem Erlebten als Trauerrednerin. 

Eine Aufbahrung zu Hause ist möglich. Und sie kann, wie diese Geschichte eindrucksvoll zeigt, zu einer sehr persönlichen, tröstlichen und wertvollen Erfahrung werden. Zu einem Abschied, bei dem Tränen ebenso ihren Platz haben wie ein Lächeln, ein letzter Kuss, ein vertrauter Klang. 

Ab Minute 28 begrüßt Gabi Frentzen ihren PodGast. Fabian weiß, welche Fragen, Unsicherheiten und Ängste mit einer Aufbahrung verbunden sein können. Gemeinsam sprechen wir darüber, welche Formen des Abschiednehmens möglich sind, warum persönliche Rituale so wertvoll sein können und warum es so wichtig ist, sich einfach mal Zeit zu nehmen. 
46 Minuten
Für viele Menschen ist ein Hund oder eine Katze nicht einfach nur ein Haustier. Sie sind Familienmitglieder, treue Begleiter, Seelentröster – und manchmal tatsächlich wie die eigenen Kinder.In dieser Folge von „Ein Pod voll Gefühl“ geht es um die besondere Nähe zwischen Mensch und Tier. Warum wächst uns ein Tier so sehr ans Herz? Was macht es mit uns, wenn wir Abschied nehmen müssen? Und was bedeutet es, vier vertraute Pfoten an unserer Seite zu wissen, wenn wir selbst spüren, dass unser Leben zu Ende geht?Eure Gabi Frentzen erzählt sehr persönlich, was ihr eigener Hund an ihrer Seite für sie bedeutet. Als Zeitensammlerin nimmt sie euch außerdem mit in die wahre Geschichte von Stefan und seinem Hund Aaron. Aaron spürte, dass sein Herrchen sterben würde, und blieb bis zum Schluss ganz nah bei ihm. Nur auf seinem letzten Weg durfte er Stefan nicht begleiten – denn Hunde waren am Grab nicht erlaubt.Ab Minute 22erzählt Frank seine Geschichte. Ein gestandener Mann von 68 Jahren, der 2025 seinen geliebten Kater Gismo verabschieden musste. Auch heute ist Gismo noch bei ihm und seiner Frau: in ihren Herzen, in ihren Erinnerungen und in einem ganz besonderen Ritual.Frank hat geweint, als dieser schwere Tag gekommen war. Und noch immer stehen ihm die Tränen in den Augen, wenn er von Gismo erzählt. Damit trifft er auch eure Gabi Frentzen mitten ins Herz. Denn sie weiß selbst, wie unglaublich weh es tut, einen Seelenhund gehen lassen zu müssen.Eine Folge über bedingungslose Liebe, treue Begleiter, tiefe Trauer und die Spuren, die Pfoten für immer in unseren Herzen hinterlassen. Es darf geschmunzelt werden. Es darf geweint werden. Denn wer ein Tier von Herzen liebt, weiß: Es ist niemals nur ein Tier.
47 Minuten
In dieser Folge von „Ein POD voll Gefühl“ erzählt Gabi Frentzen als Zeitensammlerin von Sabine – einer lebensfrohen Frau, die viel zu früh gehen musste. Ihre Liebe zu „Born to Be Alive“ von Patrick Hernandez wird dabei zum Sinnbild für das, was sie uns hinterlässt: Schöne Momente nicht einfach vorbeiziehen zu lassen, sondern sie bewusst zu genießen.Doch können solche besonderen Momente auch zu einer gemeinsamen Leidenschaft in einer Beziehung werden?

Gabi hat nach Menschen gesucht, die ihre Begeisterung miteinander teilen – und ist bei Peter und Patricia fündig geworden. Ihre gemeinsame Leidenschaft heißt KISS. Was bei Peter schon in der Kindheit begann, ist längst Teil ihrer gemeinsamen Lebensgeschichte und ihrer Sammlung voller Erinnerungen geworden.Eine Folge über Lebensfreude, Leidenschaft, Liebe und die Kunst, den Augenblick zu feiern. Und natürlich über die Frage:

Wer steht bei Peter und Patricia eigentlich an erster Stelle – KISS oder die Liebe? Denn KISS ist vielleicht nur das Beispiel. Entscheidend ist, was uns begeistert – und ob wir jemanden finden, der mit uns dafür brennt.
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Über diesen Podcast

„Ein Pod voll Gefühl“ ist ein Podcast voller echter Geschichten, ehrlicher Emotionen und besonderer Begegnungen. Moderiert von Gabi Frentzen – Trau- und Trauerrednerin – geht es um die kleinen und großen Gefühle des Lebens, um Liebe, Abschied, Hoffnung, Erinnerungen, Neuanfänge und all die Momente, die uns prägen. Neue Folgen gibt es jede Woche Donnerstag ab 19 Uhr
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„EIN POD VOLL GEFÜHL“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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