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Episoden

48 Minuten
Was, wenn ich nicht zu sensibel bin? Was, wenn mit mir nie etwas falsch war?

Viele Jahre dachte ich, mit mir stimmt etwas nicht. Warum beschäftigen mich manche Gespräche noch Tage später? Warum fühlen sich volle Supermärkte manchmal an wie ein Angriff auf alle Sinne? Warum nehmen ich Stimmungen wahr, noch bevor jemand ein Wort sagt?

„Für viele Menschen kommt die Welt über einen Lautsprecher an. Für hochsensible Menschen manchmal über In-Ear-Kopfhörer auf voller Lautstärke."

Gemeinsam mit meiner Freundin Caro spreche ich über Hochsensibilität, über intensive Wahrnehmung, Reizüberflutung, Selbstzweifel und die Erleichterung, endlich zu verstehen, warum man die Welt anders erlebt.

Eine Folge über das Gefühl, anders zu sein, über die Herausforderungen eines empfindsamen Nervensystems und über die Schönheit, die darin liegen kann.

Vor allem aber über die Erleichterung, endlich zu verstehen: Mit dir ist nichts falsch.
30 Minuten
48 Stunden Stille. Kein Handy. Keine Nachrichten. Keine äußeren Reize. Dafür viele Gedanken.

In Teil 2 meines Wochenendes im Schweigekloster nehme ich euch wieder mit in mein „Tagebuch“ – und damit direkt in meinen Kopf. 

Ich dachte ursprünglich, ich würde mich hier vor allem mit meiner beruflichen Zukunft auseinandersetzen. Spoiler: So richtig viel Raum bekommt das Thema dann gar nicht. Und vielleicht ist genau das auch schon eine Antwort.

Stattdessen geht es um den Drang, ständig irgendetwas erledigen zu müssen, darum, was eigentlich „einfach da sein“ bedeutet und warum selbst Fotos aussortieren oder eine Einkaufsliste schreiben plötzlich verdächtig nach Produktivität aussieht.

Und natürlich geht es auch wieder ums Dating und darum, ob ich mich auf etwas einlassen möchte, das sich gerade gut anfühlt … obwohl ich ursprünglich gar nicht auf der Suche war.

Dazwischen: Würstelbuffet im Kloster, ein gelber Ohrensessel, ein alter Vision- und Wunsch-Zettel und sehr viele Gedanken. Kein „Ich fahre ins Schweigekloster und komme mit allen Antworten zurück“. Eher die Erkenntnis, dass ich vielleicht gar nicht auf jede Frage sofort eine Antwort brauche – und auch nicht alles wissen und lösen muss.

Und irgendwo zwischen all dem wird ein Gedanke immer lauter:

Was, wenn’s gut wird?

Vielleicht ist das hier tatsächlich meine bisher positivste Folge. Zumindest fühlt es sich gerade so an. 🤍

Das ist Teil 2 meines Wochenendes in Stille. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast, fang dort an.
27 Minuten
Was passiert, wenn es plötzlich still wird und all die Gedanken auftauchen, für die im normalen Alltag nie richtig Platz ist?

Anfang August war ich für ein Wochenende in Innsbruck, um mal rauszukommen. Kein Handy, kein Buch, keine Musik – eigentlich möglichst wenig von außen und dafür ein bisschen mehr von innen.

Ich hatte vorher gedacht, dass ich vielleicht zu ein paar Fragen in meinem Leben etwas mehr Klarheit bekomme. Was genau ich mir davon erwarte, wusste ich allerdings selbst nicht so richtig.

Und dann war da plötzlich ziemlich viel.

Menschen, die mich gerade beschäftigen. Gedanken über Vergangenheit und Zukunft, über Liebe, Trennungen und die Frage, wie es eigentlich sein wird, wenn ein Mensch, der mich so gut kennt wie kaum jemand sonst, plötzlich nicht mehr so selbstverständlich da ist.

Ein Date. Die Frage, was ich eigentlich will. Gedanken darüber, wie schön etwas Neues sein kann – und gleichzeitig ganz schön beängstigend. Über Verletzlichkeit, Selbstwert und das Grübeln darüber, ob ich es schaffen würde, ein „passt nicht“ irgendwann einfach als ein „passt nicht“ stehen zu lassen, ohne daraus wieder etwas über mich zu machen.

Und dann ist da noch diese eine Frage: Was bedeutet es für mich, einfach da zu sein, ohne etwas leisten zu müssen?

Ein Wochenende, an dem es außen ganz still war und innen dafür umso lauter.

Ich habe irgendwann angefangen, alles aufzuschreiben. Und weil ich beim Schreiben irgendwann gemerkt habe, dass das für eine Folge viel zu viel wird, gibt es das Wochenende in zwei Teilen.

Das hier ist Teil 1. Der Rest kommt beim nächsten Mal.
30 Minuten
Die stille Krise unserer Generation. Ich habe alles – warum fühle ich mich trotzdem so leer?

Von außen sieht oft alles gut aus: Der Job. Die Menschen um dich herum. Der Alltag. 

Und trotzdem gibt es Tage, an denen sich alles irgendwie leer anfühlt. Manchmal werden aus diesen Tagen Wochen. Aus Wochen werden Monate. Vielleicht sogar Jahre. Und irgendwann merkt man, dass dieses Gefühl schon viel länger da ist, als man sich eingestehen wollte. Darüber sprechen Tobi und ich in dieser Folge.

Tobi erzählt ganz offen, wie sich diese Leere für ihn anfühlt. Wie sie sich über Jahre langsam eingeschlichen hat, warum Einsamkeit nichts mit Alleinsein zu tun haben muss und weshalb man manchmal gar keine Lösung braucht – sondern einfach jemanden, der zuhört.

Wir sprechen darüber, wie sehr uns unser Umfeld prägt, was passiert, wenn die eigenen Werte nicht mehr zu dem passen, was einen täglich umgibt, und warum man sich selbst dabei manchmal Stück für Stück verliert, ohne es überhaupt zu merken.

Keine fertigen Antworten. Kein „So kommst du da wieder raus". Sondern einfach ein ehrliches Gespräch über etwas, das viel mehr Menschen kennen, als wir oft glauben. Ich nenne sie Thirdlife Crisis, aber man muss auch nicht allem einen Namen geben … 

Ich freue wie immer sehr, wenn du deine Gedanken nach der Folge mit mir teilst.
21 Minuten
Dienstag, 21. April 2026 auf Sizilien. Ich mache gerade Urlaub.

Eigentlich.

Ich sitze am Strand, Meeresrauschen im Ohr, Wellen im Blick und was beschäftigt mich?

Mails. Arztrechnungen bei der ÖGK einreichen. Termine. Schulsachen. Playdates. Kleidung der Kinder. Nachrichten aus der Klassengruppe. Dabei habe ich gerade kinderfreien Urlaub. Und ich frage mich: Kann Mental Load überhaupt Urlaub machen? 

Ich nehme dich mit in meinen Kopf. Warum mich das schlechte Gewissen begleitet, wenn ich ohne meine Kinder verreise. Weshalb ich glaube, dass Mental Load oft viel tiefer geht als To-do-Listen und warum ich mich immer wieder frage, ob Papas dieselben Gedanken haben.

Kann man sich davon abgrenzen - und wenn ja, wie? Ist bei diesen Themen eine 50-50-Aufteilung wirklich möglich? Schwangerschaft, Stillen, Verantwortung. Der unsichtbare Teil von Elternschaft. Warum manche Dinge einfach ständig mitreisen - egal, wo wir gerade sind. 

Und am Ende ist es eine Sprachnachricht meiner Tochter, die mich daran erinnert hat, worauf es eigentlich ankommt.

Vielleicht kennst du dieses Gedankenkarussell ja auch.

Dann wünsche ich mir und dir, dass du dich in dieser Folge ein kleines Stück weniger allein fühlst.
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Über diesen Podcast

„Was, wenn's gut wird?" ist eine Frage, die ich mir viel zu selten stelle. Wir neigen dazu, grundsätzlich mal eher von Worst-Case-Szenarien auszugehen. Aber was ist denn eigentlich, wenn's gut wird? Wenn ich es jetzt in der Hand habe, es gut werden zu lassen? Und wie gelingt mir das? Hier teile ich Geschichten. Meine und die all jener Menschen, die mit mir ins Gespräch gehen. Geschichten von dir und mir - die "kleinen" Geschichten, die sonst nicht so viel Sichtbarkeit, Gehör und Raum bekommen. Und ganz viel Gedankensalat. Putting my heart and soul out there. Ab sofort - alle zwei Wochen.
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„Was, wenn's gut wird?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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