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SaarZeiten - Podcast zur Geschichte des Saarlandes und der europäischen Großregion

SaarZeiten - Podcast zur Geschichte des Saarlandes und der europäischen Großregion

Kommission für Saarländische Landesgeschichte 6 Episoden Neueste vor 1 Woche
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53 Minuten
Das 250 Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen wir zum Anlass, um nach den Spuren transatlantischer Beziehungen in der Großregion zu suchen. Diese hatten einen direkten Einfluss auf die Entstehung des Saargebietes und damit auch auf das spätere Saarland: Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Saarregion von französischen Truppen besetzt. Auf der Pariser Friedenskonferenz entwickelte sich das Industrierevier zu einem wichtigen Streitpunkt. Frankreich verband mit der Saar wirtschaftliche Interessen, Reparationsforderungen und Sicherheitsvorstellungen. US-Präsident Woodrow Wilson stellte sich einer unmittelbaren Angliederung an Frankreich entgegen, die zeitweise durch Frankreich gefordert wurde. Amerikanische Delegationsmitglieder wie David Hunter Miller und Charles Homer Haskins wirkten zugleich an jener Kompromisslösung mit, aus der schließlich das Saargebiet unter Verwaltung des Völkerbundes hervorging. Mit Dominik Schmoll sprechen wir darüber, warum die Saar 1919 zum internationalen Verhandlungsgegenstand wurde, welche Rolle Wilsons Idee des Selbstbestimmungsrechts spielte und was der amerikanische Rückzug aus dem Völkerbund für die spätere Entwicklung bedeutete. Außerdem geht es um die französischen Interessen an Kohle und Sicherheit, die Rolle Großbritanniens sowie um die Quellen, mit denen sich diese internationale Geschichte heute rekonstruieren lässt.
1 Stunde 6 Minuten
Das 250 Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen wir zum Anlass, um nach den Spuren transatlantischer Beziehungen in der Großregion zu suchen. Diese reichen bis fast zum Anfang zurück: Am 4. Juli 1776 erklärten dreizehn britische Kolonien ihre Unabhängigkeit. Doch die Geschichte des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges führt nicht nur nach Philadelphia, Boston oder Yorktown, sondern auch in die europäische Großregion. Im Mittelpunkt dieser Folge steht das Régiment Royal Deux-Ponts, ein Zweibrücker Regiment im Dienst des französischen Königs. Im ersten Teil sprechen wir mit Florian Deller und Jens-Philipp Hettrich darüber, wer die Soldaten dieses Regiments waren, woher sie kamen und wie sie überhaupt in den Militärdienst gelangten. Regimentslisten eröffnen Einblicke in Herkunft, Konfession, Aussehen und Karrieren. Ego-Dokumente wie das Tagebuch des einfachen Soldaten Georg Daniel Flohr zeigen dagegen, wie Amerika aus der Perspektive der Beteiligten wahrgenommen wurde.
1 minute
Das 250 Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nehmen wir zum Anlass, um nach den Spuren transatlantischer Beziehungen in der Großregion zu suchen. Im zweiten Teil folgen wir dem Regiment Royal Deux-Ponts über den Atlantik: von der Einschiffung in Brest über Newport und den Marsch nach Virginia bis zur Belagerung von Yorktown. Dort wurde das Regiment beim Sturm auf Redoute 9 Teil eines entscheidenden Moments des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Doch die Geschichte endet nicht mit dort. Nach der Rückkehr nach Europa wurde die Teilnahme des Regiments am Unabhängigkeitskrieg erinnert, gedeutet und teilweise auch mythisiert. Wenige Jahre später veränderte die Französische Revolution die politische Welt, aus dem das Royal Deux-Ponts gekommen war: Aus dem königlichen Regiment wurde das 99. französische Linieninfanterieregiment.
1 Stunde 15 Minuten
Am 3. Juli 1876 soll die heilige Mutter Gottes drei achtjährigen Mädchen in Marpingen erschienen sein. Was darauf folgte war ein nie dagewesener Pilgerstrom in den kleinen saarländischen Ort, der bald als "deutsches Lourdes" bekannt war. Der preußischen Verwaltung gefiel ein solches Ereignis, noch dazu mitten im Kulturkampf, ganz und gar nicht. Sie reagierte mit Waffengewalt und entsandte einen Geheimagenten, der als irischer Reporter verdeckt ermittelte. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums der ersten Marienerscheinung von Marpingen fragen wir nach der Bedeutung dieses Ereignisses damals und heute.
1 minute
Anlässlich des 75. jährigen Jubiläums der Kommission für Saarländische Landesgeschichte soll darüber gesprochen werden, was eine Kommission für Landesgeschichte überhaupt ist, welche Aufgaben sie hat und wie sie sich von historischen Vereinen unterscheidet. Außerdem wird der Vergleich mit anderen Landeskommissionen gewagt und gefragt, wie sich eine solche Institution in Zukunft entwickeln könnte. Darauf aufbauend soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle Regional- bzw. Landesgeschichte im alltäglichen Leben für eine Rolle spielt.
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Über diesen Podcast

Was erzählt uns das Saarland über Europa? Wie prägen Grenzen, Industrie, Glaube, Migration und Erinnerung eine Region und die darin lebenden Menschen? Salut, Glückauf und willkommen bei SaarZeiten dem Podcast über die Geschichte des Saarlandes und der europäischen Großregion. Die Kommission für Saarländische Landesgeschichte spricht hier mit Expertinnen und Experten aus Forschung, Kultur und Gesellschaft über die Themen, die diese Region geprägt haben: von keltischen Spuren an Saar und Blies, gräflichen Autorinnen im Mittelalter, mächtigen Magnaten der Industrialisierung bis hin zur aktuellen Erinnerungskultur, dem stetigen Strukturwandel und digitaler Geschichtsforschung.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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