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Episoden

33 Minuten
Der Sommer neigt sich dem Ende. Die Tage auf der Sennalpe Oberberg werden kürzer, die Morgen kühler – und der Viehscheid steht vor der Tür. In der letzten Folge unserer Serie begleiten wir Sebastian Beck durch die emotionalsten Tage des Alpsommers. Was passiert beim Viehscheid eigentlich genau? Wie bereitet sich eine Älplerfamilie auf den großen Abtrieb vor, und was muss erledigt sein, bevor die Alpe für dieses Jahr zum letzten Mal abgesperrt wird? Sebastian erzählt von den letzten Tagen oben am Berg – von der veränderten Stimmung auf der Alpe und davon, wie selbst die Tiere zu spüren scheinen, dass sich etwas verändert. Er blickt zurück auf einen Sommer voller Arbeit, voller schöner Momente und mancher Herausforderung. Der Viehscheid ist gelebte Tradition und Abschied zugleich – begleitet von lautem Trubel und dem unverkennbaren Klang zahlreicher Kuhglocken. Eine Folge über das Ende eines Sommers – und die Gewissheit, dass man im nächsten Jahr wiederkommt. „I d Bearg dohuim" – Der Podcast von Allgäuer Alpenwasser & der Allgäuer Zeitung.
42 Minuten
Zwei Männer, zwei Generationen, eine Welt – aber wie verschieden ist sie wirklich? In dieser besonderen Folge treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander: Bertl Henkel, 87 Jahre alt aus Immenstadt, war in den 1950er Jahren einer der letzten Milchzieher im Allgäu. Mit einem Holzschlitten fuhr er prall gefüllte Milchfässer von der Hochweide hangabwärts – nicht auf Schnee, sondern im Sommer, über Fels, Gras und Stein. Eine Arbeit, die Mut, Kraft und Kondition verlangte – und die heute kaum noch jemand kennt. Sebastian Beck bewirtschaftet heute die Sennalpe Oberberg. Moderner, aber immer noch geerdet in dem, was das Älplerleben ausmacht: harte Arbeit, Nähe zur Natur und ein Leben im Rhythmus der Tiere. Gemeinsam erzählen die beiden, was sich verändert hat – und was geblieben ist. Wie wurde früher gemolken, transportiert, gewirtschaftet? Was hat die Technik gebracht – und was hat sie vielleicht auch genommen? Und was gibt einem das Leben auf der Alpe, das man nirgendwo sonst findet? Eine Folge voller Geschichten, die man sich nicht ausdenken kann – und voller Momenten, die zeigen, warum die Berge Menschen ein Leben lang nicht loslassen.
42 Minuten
Nicht jeder, der auf einer Alpe lebt, ist damit aufgewachsen. Ramona Beck ist gelernte Kauffrau – und hat sich trotzdem dazu entschieden, ihr Leben auf den Berg zu verlegen. In dieser Folge sprechen wir mit ihr über einen Weg, den nicht jeder gehen würde. Wie fühlt es sich an, wenn das Büro plötzlich gegen den Stall getauscht wird? Wenn der Tagesrhythmus nicht mehr vom Kalender, sondern von Kühen und Wetter bestimmt wird? Ramona erzählt offen, was diese Umstellung mit ihr gemacht hat – was sie überfordert hat, was sie überrascht hat, und wo sie fähigkeiten in sich entdeckt hat, von denen sie vorher nicht wusste, dass sie in ihr stecken. Sie spricht über die täglichen Herausforderungen, die es so im Tal nicht gibt – und darüber, was es bedeutet, nicht nur Partnerin, sondern gleichzeitig Chefin und Mutter auf der Alpe zu sein. Wie hat sie gelernt, in dieser Welt anzukommen? Eine Folge über Mut, Verwandlung und die Frage, was passiert, wenn man sein Leben komplett neu erfindet – hoch oben in den Allgäuer Bergen.
36 Minuten
Die Kühe sind oben, der Alpsommer kann beginnen. In der zweiten Folge dreht sich alles um das Leben auf der Sennalpe Oberberg – abseits vom Alltag im Tal, hoch oben in den Allgäuer Bergen. Sebastian erzählt, wie das Familienleben auf der Alpe funktioniert: Wie wohnt, arbeitet und lebt man zusammen, wenn der Tag vom Rhythmus der Tiere bestimmt wird? Er blickt dabei auch zurück auf seine eigene Kindheit – was hat ihn geprägt, welche Erinnerungen verbindet er mit dem Berg, und wie hat ihn das Leben hier oben zu dem gemacht, der er heute ist? Wir fragen nach, wie es den Kindern auf der Alpe geht: Womit spielen sie, wenn es keine Spielplätze und kaum Gleichaltrige gibt – und was gibt ihnen das Leben auf dem Berg mit, das sie im Tal nie erleben würden? Außerdem sprechen wir über ein Thema, das viele nicht auf dem Schirm haben: Welche Gefahren lauern auf der Alpe – für Mensch und Tier – und wie geht die Familie damit um? Eine Folge über Verwurzelung, Freiheit und das besondere Aufwachsen zwischen Gipfeln und Kuhglocken.
33 Minuten
In dieser ersten Folge nehmen wir euch mit an einen ganz besonderen Ort: auf die Sennalpe Oberberg im Oberallgäu. Dort lebt und arbeitet Sebastian Beck – Älpler aus voller Überzeugung, gemeinsam mit seiner Familie. Sebastian erzählt seine Geschichte: wie er die Alpe übernommen hat, warum er sich für dieses Leben entschieden hat und was ihn jeden Tag aufs Neue antreibt. Man spürt schnell – hier geht es nicht nur um Arbeit, sondern um Leidenschaft, Verantwortung und eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Wir sprechen darüber, was passiert, bevor der Alpsommer überhaupt beginnt. Wochen voller Vorbereitung, Organisation und Vorfreude. Wie viele Tiere ziehen mit hinauf? Und was steckt hinter dem „Pensionsvieh“, von dem viele noch nie gehört haben? Sebastian gibt uns ehrliche Einblicke in den Alltag auf der Alpe: was eine Sennalpe wirklich ausmacht, wie viele helfende Hände es braucht und wie eng Familie und Team zusammenarbeiten, damit alles funktioniert. Aber auch die Frage, wovon die Älpler - Familie lebt, steht im Raum: Zwischen Tradition und Moderne, zwischen harter körperlicher Arbeit und Tourismus. Wie entstehen die Produkte, die viele so schätzen – Käse, Butter und Milch direkt von der Alpe? Und was bedeutet es, sie selbst zu vermarkten? Diese Folge ist ein Kennenlernen – und eine Einladung. Zum Eintauchen in eine Welt, die viele nur von außen kennen. Und zum Staunen darüber, wie viel Herzblut, Arbeit und Liebe in einem einzigen Alpsommer stecken.
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Über diesen Podcast

„I d Bearg Dohuim – Ein Alpsommer im Oberallgäu" Was bedeutet es, einen ganzen Sommer lang den Berg als Zuhause zu haben? Wir begleiten einen Oberallgäuer Älpler und seine Familie vom ersten Auftrieb bis zum Almabtrieb – nah, ehrlich und ungeschönt. Zwischen Morgenmelken und Käsekellerduft, zwischen Kinderlachen auf der Weide und langen Nächten im Sturm erzählt er, wie das Leben auf der Alp wirklich ist: voller Arbeit, voller Schönheit – und voller Momente, die kein WLAN der Welt ersetzen kann. Er spricht über Handwerk und Tradition, über den Wolf auf der Weide und den Wanderer mit dem freilaufenden Hund, über Klimawandel, Käseherstellung und die Frage, ob das Älplerleben für kommende Generationen noch eine Zukunft hat. Und er gibt ehrliche Antworten auf die Frage, die viele Hörer:innen bewegt: Was braucht es wirklich, um diesen Weg zu gehen? Ein Podcast für alle, die den Allgäuer Bergen nicht nur beim Wandern begegnen wollen – sondern ihnen wirklich zuhören möchten. Gesponsert von Allgäuer Alpenwasser & der Allgäuer Zeitung.
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„I d Bearg Dohuim“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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