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Episoden

44 Minuten
Podcast-Folge: Hundefotografie – Ausdruck, Technik und respektvoller Umgang mit dem Tier

In dieser Folge des FOTOPRAXIS Podcasts spricht Christian Haasz mit seinem Gast Regine Heuser über Hundefotografie – und darüber, wie ausdrucksstarke Bilder entstehen, bei denen nicht nur die Technik stimmt, sondern sich auch der Hund wohlfühlt.

Regine Heuser ist professionelle Hundefotografin und erklärt im Gespräch, warum sich ein gutes Hundefoto nicht erzwingen lässt. Im Mittelpunkt stehen deshalb nicht nur Kamera, Objektiv, Autofokus und Belichtung, sondern vor allem Geduld, Beobachtung und ein respektvoller Umgang mit dem Tier.

Im Gespräch geht es um die Frage, woran man ein gelungenes Hundefoto erkennt. Regine zeigt, warum Ausdruck, Blick und Körpersprache oft wichtiger sind als eine perfekte Pose – und weshalb ein entspannter Hund fast immer zu natürlicheren und authentischeren Bildern führt. Auch der Umgang mit ängstlichen, unsicheren oder zurückhaltenden Hunden spielt dabei eine wichtige Rolle.

Christian und Regine sprechen außerdem über Licht, Location und Bildgestaltung. Dabei wird klar: Eine spektakuläre Umgebung ist weniger entscheidend als gutes Licht, ein ruhiger Hintergrund und ein Bildaufbau, der den Hund wirklich zur Geltung bringt. Regine erklärt, warum sie draußen ohne Blitz und Reflektor arbeitet, welche Fehler bei Hintergründen häufig passieren und wie sich auch mit vorhandener Kameraausrüstung ein schönes Bokeh erzielen lässt.

Auch die Ausrüstung kommt ausführlich zur Sprache: Welches Objektiv eignet sich für den Einstieg in die Hundefotografie? Warum ist ein 70–200 mm f/2,8 in vielen Situationen besonders flexibel? Welche Rolle spielen Brennweite, Abstand, Blende und Schärfentiefe? Und warum bedeuten hohe ISO-Werte nicht automatisch starkes Bildrauschen?

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Actionfotografie mit laufenden Hunden. Regine erläutert, weshalb der Tieraugen-Autofokus allein noch keine scharfen Actionfotos garantiert und warum man das gesamte Autofokussystem der Kamera verstehen sollte. Verschlusszeit, Blende, Brennweite, Abstand zum Hund, Serienbildgeschwindigkeit und Timing müssen bewusst zusammenspielen, damit Bewegung technisch sicher und zugleich lebendig eingefangen wird.

Auch die Bildbearbeitung wird thematisiert: Wie viel Retusche braucht ein natürliches Hundefoto wirklich? Wo hilft die Bearbeitung, ein Bild zu verfeinern – und wann wirkt sie schnell übertrieben? Dabei bleibt der Anspruch klar: Der Hund soll authentisch, lebendig und natürlich wirken.

Freu dich auf ein praxisnahes Gespräch über Hundefotografie, Körpersprache, Licht, Bildgestaltung, Autofokus, Actionfotos, Ausrüstung und die Frage, wie man Hunde natürlicher, ausdrucksstärker und technisch sicherer fotografiert.

Link zum Buch: Hunde fotografieren
54 Minuten
Podcast-Folge: KI und Fotografie – echte Bilder, neue Werkzeuge und die Zukunft des Fotografierens

In dieser Folge des FOTOPRAXIS Podcasts spricht Christian Haasz mit seinem Gast Julian A. Kramer über eines der aktuell spannendsten und kontroversesten Themen der Fotografie: künstliche Intelligenz.

KI-generierte Bilder werden immer realistischer, Kameras erkennen Motive automatisch und Programme wie Lightroom und Photoshop übernehmen Aufgaben, für die Fotografen früher viel Zeit, Erfahrung und Geduld benötigt haben. Doch was bedeutet das für die Fotografie – und brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Fotografen?

Julian A. Kramer ist Fotograf, Fotokünstler und arbeitet als Evangelist bei Adobe an der Schnittstelle zwischen Kreativität und Technologie. Im Gespräch erklärt er, warum man zunächst unterscheiden sollte zwischen generativer KI, die neue Bilder erzeugt, und KI als Werkzeug, das Fotografen bei ihrer Arbeit unterstützt.

Denn künstliche Intelligenz ist längst Teil des fotografischen Alltags: Sie steckt in Autofokus, Motiverkennung, Maskierungen, Entrauschung, Retusche und vielen weiteren Funktionen, die Bildbearbeitung schneller und zugänglicher machen. Dabei wird deutlich: KI ersetzt nicht automatisch die fotografische Idee, sondern kann helfen, technische Hürden abzubauen und mehr Raum für Kreativität zu schaffen.

Christian und Julian sprechen außerdem über den Wert von Fotografien in einer Zeit, in der perfekte Bilder jederzeit künstlich erzeugt werden können. Welche Bereiche der professionellen Fotografie werden sich verändern? Welche Aufgaben könnten verschwinden? Und warum könnte gerade die KI dazu führen, dass ein nachweislich echtes Foto in Zukunft wieder an Bedeutung gewinnt?

Ein weiterer Schwerpunkt sind Authentizität, Fotokunst und Content Credentials. Julian erklärt, wie sich echte Fotografien künftig besser nachvollziehbar machen lassen, warum Herkunft und Bearbeitung eines Bildes wichtiger werden könnten und weshalb er in seiner eigenen Fotokunst heute teilweise weniger retuschiert als früher.

Auch die Rolle des Fotografen verändert sich: Wenn Technik immer leichter zugänglich wird und perfekte Ergebnisse scheinbar auf Knopfdruck entstehen, rücken Bildidee, Haltung, Auswahl, Kontext und persönlicher Blick stärker in den Vordergrund. Ausgerechnet KI könnte damit die bewusste, von einem Menschen gemachte Fotografie wieder wertvoller machen.

Freu dich auf ein spannendes Gespräch über KI, Kreativität, Bildbearbeitung, Fotokunst, Authentizität und die Frage, was ein echtes Foto in Zukunft eigentlich ausmacht.
50 Minuten
Was macht eigentlich ein gutes Streetfoto aus – und kann man lernen, die entscheidenden Momente zu sehen?

Darüber spreche ich in dieser Folge des Fotopraxis-Podcasts mit Jochen Müller, Streetfotograf und Autor des Buches Streetfotografie – Die Kunst, einzigartige Augenblicke einzufangen.

Jochen erzählt, wie er eher zufällig zur Streetfotografie gekommen ist und warum ihn dieses Genre bis heute fasziniert. Wir sprechen darüber, wie man spannende Motive entdeckt, warum Licht, Formen und geometrische Strukturen beim Einstieg helfen können und wie sich der fotografische Blick mit der Zeit verändert.

Natürlich geht es auch um eine der größten Hürden der Streetfotografie: Wie fotografiert man fremde Menschen, ohne sich dabei unwohl zu fühlen?

Außerdem sprechen wir darüber, wie viel Planung in einem Genre steckt, das eigentlich vom Zufall lebt, warum ein oder zwei wirklich gute Bilder nach einem ganzen Nachmittag bereits ein Erfolg sein können und weshalb Jochen Einsteigern zu einer möglichst einfachen Kameraausrüstung und zunächst nur einer Brennweite rät.

Auch Smartphone-Fotografie, Schwarzweiß, hohe ISO-Werte und KI kommen zur Sprache. Gerade in Zeiten künstlich erzeugter Bilder sieht Jochen eine besondere Stärke der Streetfotografie: Sie hält echte Situationen und einzigartige Augenblicke fest, die tatsächlich stattgefunden haben.

Ein Gespräch über Streetfotografie – und über Beobachtung, Geduld, Gestaltung und die Freude daran, mit offenen Augen und einer Kamera durch die Welt zu gehen.
33 Minuten
Podcast-Folge: Sport- und Actionfotografie – schnelle Bewegungen, starke Momente und echte Emotionen

In dieser Folge des FOTOPRAXIS Podcasts spricht Christian Haasz mit seinem Gast Toby über Sport- und Actionfotografie – und darüber, wie man schnelle Bewegungen sicher, kreativ und ausdrucksstark fotografiert.

Dabei geht es nicht nur um Bundesliga, Profisport oder spektakuläre Großevents, sondern vor allem um die Praxis: den Fußballverein vor Ort, die Handballhalle, Radsport, Motorsport oder die eigenen Kinder beim Sport. Toby zeigt, dass gute Actionfotos nicht zwingend teure Profi-Kameras und riesige Teleobjektive erfordern, sondern vor allem Verständnis für Bewegung, Licht, Timing und die richtigen Einstellungen.

Im Gespräch geht es um die technischen Grundlagen ebenso wie um die kreative Seite der Sportfotografie: Welche Verschlusszeiten eignen sich für schnelle Action? Wann friert man Bewegung ein – und wann lohnt es sich, sie bewusst sichtbar zu machen? Welche Rolle spielen Autofokus, Serienbildfunktion, ISO-Werte und Bildrauschen? Und warum sollte man vor hohen ISO-Zahlen keine Angst haben, wenn das Licht schwierig wird?

Christian und Toby sprechen außerdem darüber, welche Ausrüstung wirklich wichtig ist, wie man auch mit Amateurkameras gute Sportfotos machen kann und worauf es beim Fotografieren in Hallen, auf Sportplätzen oder an Rennstrecken ankommt. Dabei wird klar: Entscheidend ist nicht nur die Kamera, sondern auch Übung, Vorbereitung und das Gefühl für den richtigen Moment.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bildgestaltung. Toby erklärt, warum Sportfotografie weit mehr ist als schnelle Serienbilder, wie man spannende Perspektiven findet und weshalb Emotionen oft stärker wirken als die reine Action. Jubel, Konzentration, Enttäuschung, Anspannung und Erleichterung erzählen manchmal mehr über einen Wettkampf als der eigentliche Spielzug.

Auch kreative Techniken wie Mitzieher und bewusst eingesetzte Bewegungsunschärfe kommen zur Sprache. Sie zeigen, wie sich Dynamik, Tempo und Atmosphäre sichtbar machen lassen – und warum es sich lohnt, beim Fotografieren schneller Bewegungen nicht nur technisch korrekt, sondern auch gestalterisch mutig zu arbeiten.

Freu dich auf ein praxisnahes Gespräch über Verschlusszeiten, Autofokus, ISO, Bildgestaltung, Ausrüstung, Übungsmöglichkeiten und die besondere Faszination der Sport- und Actionfotografie.
46 Minuten
Podcast-Folge: Objektive heute – Technik, Kompromisse und die Freude am Fotografieren

In dieser Folge des FOTOPRAXIS Podcasts spricht Christian Haasz mit seinem Gast Harald Bauer von Sigma Deutschland über eine Frage, die sich viele Fotografinnen und Fotografen heute stellen: Lohnt es sich überhaupt noch, in gute Objektive zu investieren?

Smartphones werden immer leistungsfähiger, KI verändert die Bildbearbeitung und viele Fotos werden vor allem auf Social Media betrachtet. Trotzdem spielt die Qualität des Objektivs weiterhin eine zentrale Rolle – nicht nur für Schärfe, Lichtstärke und Bildwirkung, sondern auch für den Spaß am Fotografieren.

Harald Bauer begleitet die Entwicklung der Fotografie seit über 30 Jahren und gibt im Gespräch spannende Einblicke in die moderne Objektiventwicklung. Er erklärt, warum Objektive heute anders konstruiert werden als noch vor einigen Jahren, welche Rolle digitale Kameras und Softwarekorrekturen spielen und weshalb jede Konstruktion immer auch aus bewussten Kompromissen besteht.

Im Gespräch geht es um Festbrennweiten und Zoomobjektive, um Lichtstärke, Schärfe, Größe, Gewicht, Preis und Praxistauglichkeit. Christian und Harald sprechen darüber, wann sich eine Festbrennweite lohnt, warum moderne Zooms heute beeindruckend leistungsfähig sein können und weshalb technische Daten allein noch nicht entscheiden, ob ein Objektiv wirklich zum eigenen Fotografieren passt.

Auch der sinnvolle Umgang mit günstiger Ausrüstung kommt zur Sprache: Wie holt man aus einem einfacheren Objektiv das Maximum heraus? Welche Fehler lassen sich durch gute Technik, sauberes Arbeiten und das richtige Verständnis für die eigenen Werkzeuge vermeiden? Und welche Objektivdaten sind in der Praxis wirklich wichtig – während andere vielleicht überschätzt werden?

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Blick auf Smartphones, KI und die Zukunft der Fotografie. Dabei wird deutlich: Technische Entwicklungen verändern zwar, wie wir fotografieren und Bilder bearbeiten, ersetzen aber nicht den bewussten Blick, die kreative Entscheidung und die Freude daran, mit einer Kamera und einem passenden Objektiv zu arbeiten.

Freu dich auf ein praxisnahes Gespräch über Objektive, Bildqualität, technische Kompromisse, moderne Fotografie und die Frage, warum gute Ausrüstung auch im Zeitalter von Smartphone, Social Media und KI noch immer eine wichtige Rolle spielen kann.

Link zum Buch "Die große Objektivschule" von Dr. Artur Landt: Die große Objektivschule
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Über diesen Podcast

Fotografie ist mehr als nur Technik – sie ist Leidenschaft, Kreativität und ein ständiger Lernprozess. In unserem Podcast sprechen wir genau darüber: ehrlich, inspirierend und immer mit dem Ziel, dich fotografisch weiterzubringen. Wir laden regelmäßig spannende Gäste ein – von erfahrenen Profis über kreative Köpfe bis hin zu ambitionierten Hobbyfotografen. Dabei zählt für uns nicht der Titel, sondern die Perspektive: Jeder, der etwas Wertvolles zur Fotografie beitragen kann, bekommt bei uns eine Stimme. Gemeinsam tauchen wir in unterschiedlichste Themen ein – von Technik und Equipment über Bildgestaltung und Licht bis hin zu Mindset, Workflow und persönlichen Erfahrungen aus der Praxis. Unsere Gespräche sind authentisch, praxisnah und oft gespickt mit hilfreichen Tipps, die du direkt für deine eigene Fotografie nutzen kannst. Egal, ob du gerade erst anfängst oder schon lange fotografierst: Dieser Podcast soll dich inspirieren, motivieren und dir neue Blickwinkel eröffnen. Für alle, die ihre fotografischen Kenntnisse erweitern und ihre Leidenschaft auf das nächste Level bringen möchten.
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„Der FOTOPRAXIS Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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