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Politik mit Anne Will Archiv

205 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
Einen “ehrlichen Tag” nennt es Friedrich Merz. Andere nennen es “Chaos” oder “Fehlstart”. Nicht viele hatten damit gerechnet, dass zum ersten Mal in der deutschen Geschichte ein designierter Kanzler im ersten Wahlgang durchfällt. 18 Stimmen fehlten Merz aus seiner Koalition. Nach langen Sitzungen und mit Hilfe der Linkspartei bei der Geschäftsordnung reicht es im zweiten Wahlgang. Merz und sein neues Kabinett feiern, aber es bleibt ein fader Beigeschmack. Was bedeutet der schwierige Start für die Koalition? Wie beschädigt ist der neue Kanzler? Woran ist Merz gescheitert? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit einem der wenigen prominenten CDU-Mitglieder, die Merz und seine Regierungsbildung öffentlich sehr kritisch begleitet haben: Dennis Radtke - Europaabgeordneter und Vorsitzender der CDA, der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 6. Mai 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour 11.6. Berlin 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig Tickets gibt es hier: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 WICHTIGE QUELLEN: Phoenix: Wahl des neuen Bundeskanzlers Friedrich Merz und Vereidigung des Kabinetts, 06.05.25 Bundesamt für Verfassungsschutz: Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die „Alternative für Deutschland“ als gesichert rechtsextremistische Bestrebung ein, 02.05.2025 CDA: Dennis Radtke spricht sich für Loyalität bei der Kanzlerwahl aus, 06.05.2025 DIE ZEIT: Die AfD wie jede Partei behandeln?, 02.05.2025 Tagesschau: Bröckelt die Brandmauer im EU-Parlament?, 25.10.2024 Süddeutsche Zeitung: „Das hat es von Adenauer bis Merkel nicht gegeben“, 28.04.2025 Süddeutsche Zeitung: Prüfung eines AfD-Verbots jetzt „dringlicher und erfolgversprechender, 04.05.2025 Tagesschau: Union sieht mögliches AfD-Verbot kritisch, 05.05.2025 Wirtschaftswoche: So tickt der neue Arbeiterführer der CDU, 15.09.2024 IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 13 Minuten
Vom Profi-Fußballer zum Schriftsteller. Christoph Kramer hat sich in der Öffentlichkeit neu erfunden. Eine zweite Karriere gestartet. Ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen. "Das Leben fing im Sommer an" heißt sein erster Roman. Ein Spiegel-Bestseller - worüber sich Kramer als selbsternannter Tabellenmensch besonders freut. Noch während er bei Borussia Mönchengladbach spielt, schreibt er Abend für Abend über seine Jugend. Aus alten Tagebüchern, die er dafür aus dem Bankschließfach holt, zeichnet er eine Coming-of-Age-Geschichte. Anne Will spricht mit Kramer darüber, wie ihm der Abschied vom Fußball gelungen ist. Wann ihm die Kabine besonders fehlt. Warum ihm Trauer hilft, noch schneller zu laufen. Warum er gut mit Druck umgehen kann. Und wie sein neues Leben als Schriftsteller aussieht. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 30. April 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Christoph Kramer, Das Leben fing im Sommer an, Kiepenheuer&Witsch, März 2025 https://www.kiwi-verlag.de/buch/christoph-kramer-das-leben-fing-im-sommer-an-9783462007985 Kölner Treff mit Christoph Kramer, WDR5, 16.03.2025 https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-koelner-treff/audio-koelner-treff-mit-christoph-kramer-und-oliver-rohrbeck-100.html Spiegel, Interview mit Per Mertesacker: "Die Sache mit dem Brechreiz, es ist das erste Mal, dass ich darüber spreche", 09.03.2018 https://www.spiegel.de/sport/per-mertesacker-von-arsenal-london-ueber-die-haerten-des-fussballerlebens-a-00000000-0002-0001-0000-000156211278?sara_ref=re-so-app-sh IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 25 Minuten
Im neu gewählten Bundestag hat die AfD 152 Sitze und ist damit so stark wie noch nie. Im Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD darauf geeinigt, dass „auf allen politischen Ebenen jede Zusammenarbeit mit verfassungsfeindlichen, demokratiefeindlichen und rechtsextremen Parteien “ ausgeschlossen sei. Trotzdem ist kurz vor Ostern erneut über den Umgang mit der AfD diskutiert worden, nachdem sich Jens Spahn (CDU) in einem Interview mit der BILD dazu äußerte: Man solle mit der AfD bei der Besetzung von Ausschüssen und bei anderen Abläufen des Bundestags künftig umgehen „wie mit jeder anderen Oppositionspartei auch". Aber die AfD ist eben keine Partei wie jede andere: Sie ist in Teilen gesichert rechtsextremistisch und radikalisiert sich immer weiter. Spahn erntete für seine Äußerungen viel Kritik, vor allem auch von der SPD, die sich gegen eine Normalisierung im Umgang mit der AfD aussprach. Spahn selbst stellte klar, dass auch er nicht von einer „Normalisierung“ gesprochen habe. Es ist nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass die Brandmauer-Debatte um den Umgang der CDU mit der AfD hochkocht. Bereits Ende Januar hatte Friedrich Merz bei der Abstimmung zu den CDU/CSU-Entschließungsanträgen zur Migrationspolitik eine Mehrheit mit der AfD in Kauf genommen. Große Empörung von SPD, Grünen und Linken und landesweite Demonstrationen folgten. Anne Hähnig ist Redaktionsleiterin bei ZEIT Online und spricht in dieser Folge mit Anne Will darüber, wie die CDU zur Brandmauer steht und warum die Partei davon profitiert, an der Brandmauer festzuhalten. Anne Hähnig weiß aber auch: Es gibt Teile der CDU, die darüber nachdenken, wie ein anderer Umgang mit der AfD aussehen könnte und von „konditionierter Gesprächsbereitschaft“ sprechen. Was könnten die Alternativen zur Brandmauer sein? Und versprechen sie Erfolg – im Sinne einer Schwächung der AfD? Dass sich die AfD Regeln auferlegen lässt und sich von der CDU „zähmen“ lässt – daran glaubt Anne Hähnig nicht. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 22. April 2025, um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Deutschlandfunk: Umstrittener Schulterschluss in der Asylpolitik zwischen Union und AfD, 02.02.2025 SPIEGEL: AfD beharrt auf Vorsitz in wichtigem Ausschuss, 16.04.25 Tagesschau: Experten zum Umgang mit der AfD - Einbinden oder abgrenzen? 20.04.2025 Tagesschau: Klingbeil wirft Spahn „Foulspiel“ gegen Merz vor, 18.04.2025 taz: CDU-Politiker über Zukunft der Partei: “Zuviel über Migration geredet”, 21.04.2025 Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung: Brandmauer unter Druck (Studie), 20.3.2025 ZEIT: AfD liegt in Forsa-Umfrage erstmals vor Union, 22.03.2025 ZEIT: Das Leben nach der Brandmauer, 17. April 2025 ZEIT: "Isch over!", 1. März 2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 20 Minuten
Der Koalitionsvertrag für eine schwarz-rote Regierung liegt seit knapp zwei Wochen vor. Es brauchte lange Verhandlungen, nun müssen als Nächstes die SPD-Mitglieder über den Vertrag abstimmen. Der Vertrag umfasst 144 Seiten, lässt aber große Würfe vermissen: keine Rentenreform, keine Steuerreform, keine Reform des Gesundheitssystems. Und alles, was drinsteht, bleibt unter “Finanzierungsvorbehalt”, denn die Koalition muss sparen. Dadurch wird in der kommenden Legislaturperiode viel Macht beim SPD-geführten Finanzministerium liegen. Am 6. Mai soll Friedrich Merz dann zum Bundeskanzler gewählt werden. Melanie Amann, stellvertretende Chefredakteurin des SPIEGEL, glaubt, Merz brauche dann viel Unterstützung, damit er seine Rolle gut ausfüllen kann. Ein Jahr ist es her, dass Anne Will und sie zusammen die erste Folge dieses Podcasts aufgenommen haben. Seitdem ist die Ampel zerbrochen und es gab vorgezogene Bundestagswahlen, nach denen die AfD im Bundestag so stark ist wie nie zuvor. Auch die Weltlage ist eine andere, nicht zuletzt seit Donald Trump wieder Präsident der USA ist. Hat Schwarz-Rot das Zeug dazu, gut zu regieren? Ist die Koalition inhaltlich und personell so gut aufgestellt, dass ihr eine bessere Zusammenarbeit gelingen könnte als der Ampel? Und kann sie die Stabilität und Resilienz bieten, die es in der angespannten Gegenwart braucht? Melanie Amann attestiert Schwarz-Rot zumindest genügend Pragmatismus und Erfahrung, damit das klappen könnte. Sie sagt aber auch: Dass im Koalitionsvertrag vieles vage bleibt, kann Flexibilität bedeuten - oder zu Konflikten führen. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 23. April 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: FAZ: IWF warnt: Staatsverschuldung erreicht besorgniserregende Höhen, 23.04.2025 Handelsblatt: Michael Hüther: “Der Koalitionsvertrag hat einen massiven, blinden Fleck”, 10.04.2025 RND: So könnte ein schwarz-rotes Kabinett Merz aussehen, 15.04.25 SPIEGEL: Es wird laut, keiner will nachgeben. Dann kritzelt Dobrindt auf einen Zettel, 11.04.2025 SPIEGEL: Die Koalition lässt die Beitragszahler im Stich, 23.04.2025 Süddeutsche: Das will die neue Regierung, 09.04.2025 Tagesschau: Was bei der Ressortverteilung überrascht, 10.04.2025 Tagesschau: Senkung der Einkommenssteuer ist “nicht fix”, 13.04.2025 Tagesspiegel: Der Koalitionsvertrag im Expertencheck: Wird Deutschland jetzt wieder krisenfest? 09.04.25 Verantwortung für Deutschland - Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 57 Minuten
Deutschland steht vor der nächsten Zeitenwende, obwohl die letzte noch gar nicht abgeschlossen ist. Auf der einen Seite hat Donald Trump im Eiltempo das westliche Verteidigungsbündnis ins Wanken gebracht, auf der anderen Seite steht die Bedrohung durch Russland. Die Politik in Deutschland ist unter Zugzwang, sicherheits- und verteidigungspolitisch schneller und entschlossener zu agieren. Die CDU hat deshalb, noch bevor die Koalitionsverhandlungen richtig begonnen haben, drastische Entscheidungen getroffen: Sie kassiert ihr Wahlversprechen ein, setzt noch mit den Stimmen des alten Bundestags die Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben jenseits von 1 % des BIP aus und beschließt zusätzlich ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaneutralität. Faktisch ermöglicht der CDU-Parteivorsitzende Friedrich Merz damit die Aufnahme von bis zu einer Billion Euro an Schulden. Schafft die CDU so die Zeitenwende? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit der ehemaligen Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. So ein ,,whatever it takes”-Budget hätte sie während ihrer Amtszeit von 2019 bis 2021 auch gern gehabt. Schon damals war die Bundeswehr blank, heute ist sie blanker als blank. Entscheidend sei laut Annegret Kramp-Karrenbauer, heutige Vorsitzende der Expert:innenkommission der „Global Perspectives Initiative“, jetzt das Mindset. Es müsse eine gemeinsame Strategie der Regierung geben und auch des politischen Diskurses in Deutschland. Sie fordere deshalb schon länger einen Nationalen Sicherheitsrat, der solche Strategien entwickeln könnte. Gleichzeitig findet Kramp-Karrenbauer, dass Geld allein nicht genüge. Es brauche auch, zumindest für die großen Rüstungsvorhaben, ein beschleunigtes Verfahren. Und eine durch und durch resiliente demokratische Gesellschaft. Auch über das Thema Wehrpflicht sprechen Anne Will und Annegret Kramp-Karrenbauer. Welche Herausforderungen das mit sich bringt, das erklärt sie in der aktuellen Folge. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 1. April 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Deutschlandfunk, Wehrbeauftragte Högl „Irgendeine Form von Pflicht wird es geben“, 31.03.2025 DIE ZEIT, Warum Schwedens Wehrpflicht-Modell in Deutschland nicht funktioniert, 07.03.2025 DIE ZEIT, Der Blick über den Tellerrand fehlt der deutschen Politik etwas, 09.02.2025 Frankfurter Rundschau, Wehrpflicht-Debatte: Grüne bringen „Freiheitsdienst“ ins Spiel – für alle zwischen 18 und 67, 31.3.2025 Global Perspectives, Welt im Umbruch – Deutschland und der Globale Süden, 28.01.2025 Süddeutsche Zeitung: Chronologie: Sieben Tage, die die Republik erschüttern, 12.02.2020 Tagesschau, Worüber Union und SPD noch streiten, 28.3.2025 Verfassungsblog, Wehrgerechtigkeit– demnächst auch für Frauen?, 8.3.2024 EMPFEHLUNGEN: Anne Will, Julia Friedrichs: Angst vor Krieg - Die Deutschen in der Zeitenwende. ARD, 2025 IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 13 Minuten
März 2028: Russische Truppen marschieren in die estnische Grenzstadt Narwa ein und besetzen die Ostseeinsel Hiiumaa. Der Angriff auf das Baltikum ist Realität geworden. Denn Europa hat nach dem Ende des Ukraine-Kriegs nicht konsequent aufgerüstet – das hat Folgen. Wie wird die NATO reagieren? Wird sie eingreifen und den Ernstfall riskieren – womöglich mit der Gefahr einer nuklearen Eskalation? Was wie der Beginn eines geopolitischen Albtraums klingt, ist erstmal nur ein hypothetisches Szenario, das der Militärexperte und Professor für Internationale Politik, Carlo Masala, in seinem neuen Buch ,,Wenn Russland gewinnt” entworfen hat. Aber was ist mit ,,gewinnen” überhaupt gemeint? Und was würde das für die Ukraine bedeuten - und für die baltischen Staaten, die NATO und auch für Deutschland? Wie bereiten wir uns als Staat, aber auch als Gesellschaft auf alle denkbaren Szenarien vor? Was muss die neue Bundesregierung leisten? All diese Fragen diskutiert Anne Will in dieser Folge mit Carlo Masala. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 2. April 2025, um 19:00 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: DIE ZEIT, Warum Schwedens Wehrpflicht-Modell in Deutschland nicht funktioniert, 07.03.2025 Frankfurter Rundschau, Wehrpflicht-Debatte: Grüne bringen „Freiheitsdienst“ ins Spiel – für alle zwischen 18 und 67, 31.3.2025 NDR, Bundeswehr und russisches "Zapad"-Manöver: "Beobachten das sehr genau", 20.03.2025 Ntv, Ende des Kuschelkurses? Trump äußert sich "stinksauer" über Putin, 30.3.2025 SR, Militärexperte Masala: Russland führt "hybriden Krieg" gegen Deutschland, 27.03.2025 Tagesschau, Worüber Union und SPD noch streiten, 28.3.2025 T-online, Carlo Masala: "Es kann nichts Schlimmeres passieren", 20.03.2025 Verfassungsblog, Wehrgerechtigkeit– demnächst auch für Frauen?, 8.3.2024 EMPFEHLUNGEN: Carlo Masala: Wenn Russland gewinnt. Ein Szenario. C.H. Beck, 2025 Anne Will, Julia Friedrichs: Angst vor Krieg - Die Deutschen in der Zeitenwende. ARD, 2025 IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 6 Minuten
Die neue Regierung ist noch nicht im Amt, hat sich durch die milliardenschweren Schuldenpakete aber schon ein nie da gewesenes finanzielles Polster geschaffen. Aber löst das viele Geld auch Deutschlands Probleme? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit dem Ökonomen Jens Südekum. Er ist Professor für Internationale Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und einer der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Er ist auch einer der vier "Architekten" des jüngst beschlossenen Schuldenpakets, das sich auf über eine Billion Euro summieren könnte. Denn von deren Vorschlägen hat die künftige Regierung die meisten Punkte übernommen - und ist in Teilen sogar darüber hinausgegangen. Das hätte er nicht für möglich gehalten, sagt Südekum. Dennoch wird es jetzt in den Koalitionsverhandlungen kompliziert für SPD und Union. Denn während des Wahlkampfs hatte vor allem Letztere etwa weitreichende Entlastungen für Bürger und Unternehmen versprochen. Laut Ökonom Südekum sind die aber nicht umzusetzen. Denn die künftige Regierung hat zwar deutlich mehr Geld zur Verfügung, aber nur für Verteidigung und Infrastruktur. Wahlkampfversprechen wie zum Beispiel Steuersenkungen könnten damit nicht abgedeckt werden: "Da kommt ein riesiges Loch von 100 Milliarden auf uns zu, wenn wir diese Steuersenkungen mal ebenso machen. Da ist einfach kein Geld für da." Deshalb sei es nicht die SPD, die die Wahlversprechen in den Koalitionsverhandlungen der Union kippe, sondern die Realität. Wie das Milliardenpaket zustande kam und welche Maßnahmen die Politik nun treffen muss, damit mit dem Geld auch wirklich vieles besser wird - darüber spricht Anne Will mit Jens Südekum in dieser Folge. Außerdem stellen sie Gedankenspiele an, was man wohl für 500 Milliarden Euro alles kaufen könnte und klären, was es mit dem Wort "Verschiebebahnhof" auf sich hat. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 25. März 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Handelsblatt, Die Schulden-Ökonomen? Wo die Grenzen der Politikberatung liegen, 19.03.2025 SZ, Wer den historischen Schuldendeal wirklich erfunden hat, 19.03.2025 FAZ, So gibt die SPD in der Wirtschaftspolitik den Ton an, 25.03.2025 Die Zeit, Zu viel versprochen, 24.03.2025 Spiegel, Die Angst der Union vor den [eckigen Klammern], 24.03.2025 SZ, Was bekommt man für 500 Milliarden Euro?, 20.03.2025 Stellungnahme von Veronika Grimm zu den Grundgesetzänderungen, 12.03.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Melisa Gürleyen Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 13 Minuten
Die nächste Regierung ist noch nicht im Amt, aber schon jetzt steht fest: Die Herausforderungen, vor denen sie steht, sind riesig. Noch nie stand die transatlantische Partnerschaft so unter Druck und noch nie hatte eine in Teilen rechtsextreme Partei eine solche Macht im Bundestag. Der ist mittlerweile neu zusammengekommen. Zuvor hatten Union und SPD mit den Stimmen der Grünen noch die Grundgesetzänderungen zur Reform der Schuldenbremse und dem Sondervermögen für Infrastruktur durch den alten Bundestag gebracht. Das gibt ihr finanziell nie da gewesenen Spielraum - aber nur bei Verteidigung und Infrastruktur. In anderen Bereichen klafft bei den Koalitionsverhandlungen noch ein weites Loch im Kernhaushalt. In Anbetracht der schier endlosen Anzahl an Herkulesaufgaben, die die Regierung in spe zu meistern haben wird, fragt sich Anne Will gemeinsam mit der ZDF-Journalistin Shakuntala Banerjee in dieser Folge: Ist Regieren schwieriger geworden? Banerjee, die das Ende der letzten GroKo und die Ampel-Regierung in ihrer Zeit als stellvertretende Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios eng begleitet hat, ist sich sicher: Regieren ist heute tatsächlich schwieriger. Krisen habe es natürlich auch schon früher gegeben, auch knappe Kassen. Heute habe aber alles eine größere Dimension und eine ungleich höhere Geschwindigkeit. "Der Geduldsfaden ist mittlerweile relativ kurz", sagt Banerjee. Dennoch dürfe man auch angesichts der sich auftürmenden Krisen wie Rechtsruck, gebrochenen Wahlversprechen, kriselnden transatlantischen Beziehungen, Ukraine-Krieg und wirtschaftlichem Abschwung nicht die Zuversicht verlieren. "Diese Endzeitstimmung ist nicht angebracht, wenn man auch an die Erneuerungskräfte von Demokratie glaubt", sagt Banerjee. In dieser Folge blickt sie mit Anne Will außerdem auf den Vertrauensverlust, den Friedrich Merz schon vor Antritt seiner Kanzlerschaft verbuchen muss und auf die Aufgaben, denen sich auch der Journalismus in diesen herausfordernden Zeiten gegenübersieht. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 26. März 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: SZ, Demokratie unter erschwerten Umständen, 25.03.2025 FAZ, So gibt die SPD in der Wirtschaftspolitik den Ton an, 25.03.2025 Die Zeit, Zu viel versprochen, 24.03.2025 Spiegel, Die Angst der Union vor den [eckigen Klammern], 24.03.2025 SZ, Koalitionsgespräche sind ins Stocken geraten, 23.3.25 Spiegel, Bundesrat stimmt Milliardenpaket zu – worum sich Merz jetzt kümmern muss, 21.03.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Melisa Gürleyen Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 11 Minuten
In den vergangenen Tagen wurde gleich zweimal gespannt auf die Ergebnisse von Telefonaten unter Staatsoberhäuptern gewartet, denn US-Präsident Donald Trump hat diese Woche schon mit Wladimir Putin und mit Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Am Wochenende hatte sich die Ukraine bei Gesprächen im saudi-arabischen Dschidda zu einer 30-tägigen Waffenruhe bereit erklärt. Unter anderem um diesen Vorschlag ging es am Dienstag im Telefonat von Trump und Putin. Das Ergebnis des Gesprächs bezeichnete Verteidigungsminister Boris Pistorius als “Nullnummer”: Putin stimmte einer Waffenruhe nur teilweise zu, nämlich in Bezug auf Angriffe gegen die Energieinfrastruktur - ein Vorschlag, von dem vor allem Russland militärisch und wirtschaftlich profitiert. In der Nacht auf Mittwoch führte Russland trotzdem Drohnenangriffe auf die Ukraine durch, es gab Tote und Verletzte. Die Ukraine griff in derselben Nacht ein russisches Öldepot an. Es folgte am Mittwoch das Telefonat zwischen Trump und Selenskyj. Es war der erste persönliche Kontakt zwischen den beiden Präsidenten seit dem desaströsen Zusammentreffen im Weißen Haus im Februar. Kurz nach dem Gespräch zwischen Trump und Selenskyj gibt Vassili Golod, crossmedialer Leiter des ARD-Studios in Kiew, in dieser Folge eine Einschätzung, was diese transatlantischen Telefonate eigentlich zu bedeuten haben und ob sie in Richtung Frieden führen. Mittlerweile sind mehr als drei Jahre vergangen, seit Russland den vollumfänglichen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat. Auf ukrainischer Seite sind seitdem mehr als 45.100 Soldatinnen und Soldaten getötet worden. Die zivilen Opfer schätzt die UN auf 12.000, etwa 20 Prozent des ukrainischen Gebiets sind von Russland besetzt. Wie geht es den Menschen in der Ukraine in dieser Situation? Wie blicken sie auf die internationalen Entwicklungen und Verhandlungen? Und wer handelt wirklich im Interesse der Ukraine? Auch darüber sprechen Anne Will und Vassili Golod, der betont: Die Ukraine verlasse sich zuallererst auf sich selbst. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 19. März 2025, um 19:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Deutschlandfunk: Kein Ende in Sicht - Soldaten glauben nicht an Waffenstillstand, 19.3.2025 FAZ: Ukrainischer Botschafter: “Europa ist aufgewacht”, 15.3.2025 Statement von Wolodymyr Selenskyj bei X, 19.3.2025 Süddeutsche Zeitung: London und Paris drängen auf Friedenstruppe – Berlin bremst, 17.3.2025 Tagesschau: Was wurde in Dschidda vereinbart - und was bedeutet das? 12.3.2025 Zeit: Wladimir Putin und Donald Trump reden über Waffenruhe, 18.3.2025 Zeit: Donald Trump will ukrainische Kernkraftwerke übernehmen, 19.3.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
57 Minuten
Die Linke hat bei der Bundestagswahl ein von vielen nicht mehr für möglich gehaltenes politisches Comeback hingelegt. Mit 8,8 Prozent hat sie deutlich zugelegt und ist wieder in Fraktionsstärke im Bundestag vertreten. Bei den 18- bis 24-Jährigen ist sie sogar die meistgewählte Partei geworden. Das Rezept: kultige Silberlocken, klarer Fokus auf soziale Themen wie Miete und eine Fraktionsvorsitzende, die viral geht. Die Rede von Heidi Reichinnek nach der gemeinsamen Abstimmung von Union und FDP mit der AfD wurde allein TikTok mehr als 7 Millionen Mal angeschaut. Was macht die Linke mit dem Hype? Wie will sie in ihrer Oppositionsrolle erreichen? Wie wird sie mit Fragen der Sicherheitspolitik beantworten? Und wie wird sie damit umgehen, mit dem politischen Gegner AfD eine Sperrminorität zu besitzen? Darüber spricht Anne Will mit der kommissarischen Fraktionsvorsitzenden der Linken, Heidi Reichinnek. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 12. März 2025, um 10 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Tagesschau: Wer wählte die Linke – und warum?, 24.02.25 Die Zeit: Linke Außenpolitik: Für ihren Pazifismus würden sie sogar mit der AfD stimmen, 26.02.25 ZDF: Politbarometer vom 7. März 2025 Der Spiegel: Neue Fraktion im Bundestag: Die Sorge der Linken vor der Wählerenttäuschung, 07.03.25 Die Linke: Beschluss des Parteivorstandes vom 1. März 2025 Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD, 08.03.2025 IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Olga Patlan Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 15 Minuten
Die politische Weltlage verändert sich so rasant wie selten zuvor. Union und SPD haben unter enormem Druck sondiert und sich auf ein gigantisches, schuldenfinanziertes Finanzpaket geeinigt - entgegen aller Wahlkampfversprechen von Friedrich Merz. Wie klug sind die schnellen Schulden von Union und SPD? Was macht das mit der Glaubwürdigkeit von Friedrich Merz? Und warum kam er erst reichlich spät auf die Idee, auch die Grünen via Mailbox mit einzubeziehen? Gemeinsam mit der RND-Hauptstadtkorrespondentin Alisha Mendgen blickt Anne Will auf die komplizierte Regierungsbildung und darauf, ob der Versuch Mehrheiten mit dem “alten” Bundestag herbeizuführen der Demokratie schaden könnte. Außerdem spricht Anne Will mit der Linken-Politikerin Heidi Reichinnek über ihre neue, durch den Wahlerfolg gestärkte Rolle in der Opposition und darüber, ob sie gegenüber der Union gesprächsbereit wäre. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 12. März 2025, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD, 08.03.2025 Spiegel Online: »Bitte seid ehrlich zu uns: Die Wehrpflicht wird kommen«, 11.03.25 Stern: Der Milliardenpakt – Rekonstruktion eines Wortbruchs, 10.03.2025 Stern: Die Union muss mit der Linken kooperieren, 25.2.2025 Tagesschau: Was, wie viel, wofür - die Einigung in Finanzfragen, 04.03.25 Alisha Mendgen: Merz-Ultras gegen Merz: Wenn „CDU Pur“ durch Kompromisse ersetzt wird, 7.3.2025 Tagesschau: Darf der alte Bundestag über das Finanzpaket entscheiden?, 5.3.2025 Phoenix vor Ort: B'90/Grüne: Nein an SPD & Union - Fraktions-PK mit Dröge, Haßelmann, Brantner & Banaszak, 10.03.2025 IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Olga Patlan Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Maximilian Frisch, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 30 Minuten
Donald Trump hat am 4. März zum ersten Mal in seiner zweiten Amtszeit eine Rede vor dem US-Kongress gehalten. Diese Rede war mit 1 Stunde und 40 Minuten rekordverdächtig lang - enthielt aber wenig Neues. “America is back”, sagte Trump und rühmte sich mit den erfolgreichen ersten 43 Tagen seiner Regierungszeit. Die Demokratinnen und Demokraten im Kongress protestierten mit Schildern, auf denen beispielsweise stand: “This is not normal.” “Flood the zone”, nach diesem Prinzip verfährt die Trump-Administration. Es geht dabei um die komplette Überlastung des Systems mit politischen Entscheidungen und Nachrichten und dieser Zustand überfordert sowohl amerikanische Bürgerinnen und Bürger als auch die Medien und Gerichte. In den ersten Wochen seiner Präsidentschaft hat Donald Trump nämlich sehr vieles angeordnet: Er hat den Notstand an der Grenze zu Mexiko ausgerufen und dort das Militär eingesetzt, ist aus dem Pariser Klimaabkommen und der WHO ausgetreten, will das Staatsbürgerschaftsprinzip der USA verändern und hat Trans-Athletinnen vom Frauensport ausgeschlossen. Zuletzt verkündete er zwei Entscheidungen von massiver Tragweite: Er setzte die Militärhilfen für die Ukraine im Wert von über einer Milliarde US-Dollar vorerst aus und führte Einfuhrzölle von 25 Prozent für alle Produkte aus Kanada und Mexiko ein. Trumps Entscheidungen haben für die Menschen im Land gravierende Folgen und sorgen zugleich international für Erschütterung. Wie und ob man Trump jetzt noch stoppen kann, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit der deutsch-amerikanischen Politologin Cathryn Clüver Ashbrook. Wo ist eigentlich die Opposition in den USA? Auf wen kann man sonst die Hoffnungen setzen? Cathryn Clüver Ashbrook bezeichnet sich selbst als “transatlantische Übersetzerin” und erklärt, wer sich in den USA gerade gegen Trump wehrt und warum Angst dabei in dieser zweiten Amtszeit eine große Rolle spielt. Außerdem blickt sie auf die Rolle der Medien und darauf, welche Rolle Diplomatie jetzt spielen kann. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 5. März 2025, um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: The White House: President Trump Addresses Joint Session of Congress, 4.3.2025 ZDF: Rede vor dem US-Kongress: Trumps Behauptungen im Faktencheck, 5.3.2025 Ipsos: Three in five Americans say the cost of living is going in the wrong direction, 5.3.2025 Tagesschau: Streit über Auslandshilfen: Niederlage für Trump vor dem Supreme Court, 5.3.2025 Der Spiegel: US-Demokratin Slotkin kritisiert Präsident Trump, 5.3.2025 Bayerischer Rundfunk: Trump-Zölle: Was sind Strafzölle und wie funktionieren sie? 4.3.2025 Peterson Institute for International Economics: Trump's tariffs on Canada, Mexico, and China would cost the typical US household over $1,200 a year, 3.2.2025 Reuters: Trump threatens funding cut to colleges allowing 'illegal protests', 4.3.2025 Tagesschau: US-Vize Vance in München: Eine beispiellose Abrechnung mit Europa, 14.2.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 14 Minuten
Es ist lange her, dass so positiv über einen britischen Premierminister berichtet wurde wie über ihn: Keir Starmer. Am Samstag hat er den ukrainischen Präsidenten Selenskyj in London empfangen, am Sonntag dann einen Gipfel mit zahlreichen westlichen Staatsoberhäuptern abgehalten, bei dem es um die Zukunft der Ukraine-Unterstützung ging. Dieser Gipfel war lange geplant, doch nach dem diplomatischen Eklat zwischen US-Präsident Trump und Selenskyj lastete plötzlich ein neuer Druck auf dem Zusammentreffen in London. Große Entscheidungen wurden nicht getroffen, doch man hat sich verständigt, dass eine “Koalition der Willigen” - unter anderem Großbritannien und Frankreich - zusammen an einem Friedensplan für die Ukraine arbeiten wollen. Kaum war das beschlossen, verkündete der französische Präsident Macron schon, man plane eine einmonatige Waffenruhe in der Ukraine. Starmer ruderte zurück. Knapp einen Tag später verkündete Donald Trump, die Ukraine-Unterstützung der USA werde bis auf weiteres ausgesetzt. Es handelt sich dabei um Hilfen im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar, die vom Kongress noch unter Joe Biden genehmigt wurden. Darüber, welche Rolle Keir Starmer und Großbritannien bei der Suche nach Frieden spielen, spricht Anne Will in dieser Folge mit Annette Dittert, langjährige ARD-Korrespondentin in London. Annette Dittert erklärt, warum Starmer gerade “der richtige Mann am richtigen Platz” ist, aber auch, wo er als Brückenbauer zwischen der EU und den USA an seine Grenzen kommen könnte. Außerdem blicken die beiden auf den Zustand des britischen Militärs und Annette Dittert erklärt, warum Großbritannien gut beraten ist, den Draht zum Weißen Haus aufrechtzuerhalten. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 4. März, um 17:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Deutschlandfunk: Trump setzt Militärhilfe für die Ukraine aus – Kritik aus Frankreich und Polen, 4.3.2025 Der Spiegel: Vorstoß von Frankreich: Großbritannien dementiert Einigung auf Plan für Waffenruhe in der Ukraine, 3.3.2025 European Commission: European Commission President Ursula von der Leyen statement on defence package, 4.3.2025 Süddeutsche Zeitung: Starmer will retten, was vielleicht nicht mehr zu retten ist, 3.3.2025 Volodymyr Selenkyj auf X, 4.3.2024 The Guardian: Starmer presents Trump with invitation for state visit from King Charles, 27.2.2025 The Guardian: UK MPs condemn ‘deeply disrespectful’ JD Vance comments, 4.3.2025 Tagesschau: Antrittsbesuch USA: Premierminister Starmer und die Ukraine-Hilfen, 27.2.2025 ZDF: Ukraine-Gipfel: Europa stellt sich hinter Selenskyj, 2.3.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 10 Minuten
Mit 28,5 Prozent der Stimmen wurde die Union vergangenen Sonntag stärkste Kraft. Friedrich Merz wird voraussichtlich neuer Kanzler. Sein Vorgänger als Kanzlerkandidat für die Union war Armin Laschet, ehemaliger Ministerpräsident von NRW, der bei der Wahl 2021 knapp hinter Olaf Scholz blieb. Gerade wurde Laschet wieder direkt in den Bundestag gewählt - und zu Anne Will ins Studio kommt er geradewegs aus der ersten Fraktionssitzung der Union nach der Wahl. Für Friedrich Merz gibt es nur eine Regierungsoption: eine schwarz-rote Koalition. Diese neue Regierung hat einiges vor sich, wenn sie versuchen will, ein weiteres Erstarken der AfD zu verhindern und angesichts der angespannten globalen Lage Stabilität zu bieten. Armin Laschet ist ein erfahrener Koalitionsverhandler und spricht mit Anne Will darüber, was jetzt wichtig ist, damit Deutschland schnell eine stabile Regierung bekommt. Was braucht es, damit Gespräche zwischen Union und SPD gelingen? Müssen "Kurs und Ton" von Friedrich Merz sich ändern, wie es SPD-Parteivorsitzender Lars Klingbeil fordert? In den Wochen vor den Wahlen war Merz kompromisslos aufgetreten und die von ihm angestoßene Abstimmung über einen Entschließungsantrag zur Migrationspolitik, der mit Stimmen der AfD Erfolg hatte, löste landesweite Proteste aus. Armin Laschet erklärt, warum er dem Entschließungsantrag im Januar zugestimmt hat und wieviel Stabilität er Friedrich Merz, den er schon lange kennt, als Bundeskanzler zutraut. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 25. Februar, um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Aachener Zeitung: Armin Laschet distanziert sich von Merz‘ Fünf-Punkte-Plan, 04.02.2025 DER SPIEGEL: Ohne die Alten hätte Deutschland keine demokratische Mitte, 24.02.2025 Frankfurter Rundschau: „So spricht ein Mini-Trump“: SPD reagiert empört auf Merz-Rede, 25.02.2025 Friedrich Merz: #Merzrede beim Wahlkampfabschluss von CDU und CSU in München, 22.02.2025 Friedrich Merz, Statement zur Tat von Aschaffenburg, 23.01.2025 MDR: So wurde in den Wahlkreisen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gewählt, 25.02.2025 Tagesschau: Bundestagswahl 2025, 24.02.2025 ZDF heute Journal: Klingbeil: Merz muss "Kurs und Ton" ändern, 24.02.2025 Süddeutsche Zeitung: Nur für Männer: Unions-Spitzentreffen im Adenauer-Haus, 25.02.2025 ARD/ZDF: Berliner Runde zur Bundestagswahl 2025, 23.02.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Max Frisch, Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 28 Minuten
Deutschland stellt sich politisch neu auf: Eine schwarz-rote Koalition unter Friedrich Merz als Bundeskanzler ist in Aussicht. Die Union sieht nach der Wahl einen klaren Regierungsauftrag, ist aber mit 28,5 Prozent der Stimmen weit unter ihren Hoffnungen geblieben. Zusammenraufen muss sie sich nun mit der angeschlagenen SPD, die gerade ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis bei einer Bundestagswahl geholt hat. Währenddessen hat die Linke einen massiven Aufschwung verzeichnet, die FDP fliegt aus dem Bundestag und die AfD verdoppelt ihren Stimmanteil. Nachdem Friedrich Merz im Januar eine Abstimmung im Bundestag mit Stimmen der AfD durchgebracht und im Wahlkampf von “linken und grünen Spinnern” gesprochen hatte, ist die SPD auf seine Union nicht gut zu sprechen. SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil forderte mit Blick auf eine mögliche Koalition, Merz müsse seinen “Kurs und Ton” ändern, damit eine Zusammenarbeit funktionieren kann. Auch rechnerisch ist die Ausgangslage für die kommende Regierung knifflig, weil die Parteien der Mitte ohne Linke oder AfD keine Zweidrittelmehrheit mehr im Bundestag erreichen können. Die ist aber notwendig für verfassungsändernde Entscheidungen, wie zum Beispiel eine Reform der Schuldenbremse oder ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr. Wie kann die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Herausforderungen begegnen? Schafft sie einen echten Neuanfang, gerade in dieser weltpolitisch so aufgewühlten Zeit? Darüber spricht Anne Will mit Bernd Ulrich, Journalist bei der ZEIT. “Wir leben in einer komplett neuen Zeit”, sagt er und betont, dass die aktuellen globalen Krisen so groß sind, dass „die normalen Bordmittel der Politik“ nicht mehr ausreichen. Darauf werde sich sowohl die nächste Bundesregierung als auch die Bevölkerung einstellen müssen. Inmitten der sich überschlagenden Weltgeschichte müsse ein Neuanfang auch darin bestehen, dass sich die Kommunikation zwischen Politik und Bevölkerung grundlegend verändert. Wie Koalitionsverhandlungen gelingen können, darüber hat Anne Will auch mit Armin Laschet gesprochen, der 2021 als Kanzlerkandidat für die Union ins Rennen ging. Er glaubt, dass Union und SPD sich bei innenpolitischen Themen einigen können und betont, die nächste Regierung müsse liefern, um einen weiteren Aufstieg der AfD zu verhindern. Die komplette Folge mit Armin Laschet veröffentlichen wir am 1. März 2025 um 6 Uhr. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 26. Februar 2025, um 17:00 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Die Zeit: Merz plus X, 20.02.25 Die Zeit: Zur Hölle mit den Triggerpunkten, 24.02.2025 Die Zeit: Beißt euch zusammen, 26.02.2025 Der Spiegel: Ohne die Alten hätte Deutschland keine demokratische Mitte, 24.02.2025 Friedrich Merz: #Merzrede beim Wahlkampfabschluss von CDU und CSU in München, 22.02.2025 ZDF heute Journal: Klingbeil: Merz muss "Kurs und Ton" ändern, 24.02.2025 MDR: So wurde in den Wahlkreisen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gewählt, 25.02.2025 Tagesschau: Bundestagswahl 2025, 24.02.2025 Tagesschau: Union empört mit Fragen zu NGOs, 26.02.2025 Tagesspiegel: Vor dem Kanzlerwechsel: Scholz sieht „kein Regierungspraktikum“ für Nachfolger Merz vor, 26.02.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Max Frisch, Patrick Zahn, Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices