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Politik mit Anne Will Archiv

205 Episoden
42 Minuten
Jens Spahn, Fraktionsvorsitzender der Union, sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Es geht um die sogenannte "Maskenaffäre", um Spahns Vorgehen bei der Maskenbeschaffung als Gesundheitsminister zu Beginn der Corona-Pandemie. Er soll während der Pandemie zu viele Masken für viel zu viel Geld gekauft haben und damit einen Milliarden-Schaden für die SteuerzahlerInnen verursacht haben. Um genauer über die damaligen Abläufe im Gesundheitsministerium aufzuklären, hatte Spahns Nachfolger Karl Lauterbach im Sommer 2024 Margaretha Sudhof als Sonderermittlerin beauftragt. Sudhof hat einen Bericht mit 168 Seiten verfasst. Diesen Bericht hatte das Gesundheitsministerium dem Bundestag zunächst nur mit Schwärzungen zugänglich gemacht, einige Seiten waren komplett geschwärzt. Doch nun liegt der Bericht der Süddeutschen Zeitung, dem NDR und WDR komplett vor - und es wird deutlich, dass die Schwärzungen oftmals Passagen betreffen, an denen deutlich wird, wie Spahn damals als Minister in die Beschaffungsentscheidungen involviert war. Wie schwer die Fehler von Jens Spahn wiegen, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Christina Berndt, Wissenschaftsjournalistin bei der Süddeutschen Zeitung. Sie beschäftigt sich schon lange mit dem Thema und hat, zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Süddeutschen Zeitung, NDR und WDR, als erstes den ungeschwärzten Bericht der Sonderermittlerin Sudhof erhalten. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Montag, 7. Juli 2025 um 16 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Bericht aus Berlin mit Jens Spahn (CDU), 15.06.2025 Deutschlandfunk, Der schwierige Weg zur Aufklärung von Spahns Maskendeal, 07.07.2025 Frag den Staat, Bericht der Sachverständigen Beraterin Dr. Margaretha Sudhof ARD, Maischberger: Aufrüstung, Migration, Sozialreformen: Bundeskanzler Friedrich Merz im Gespräch, 01.07.2025 Süddeutsche Zeitung, Andrea Tandler zu vier Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt, 15.12.2023 Süddeutsche Zeitung, ,Wie der Masken-Bericht dem Staat Milliarden sparen könnte, 04.07.2025 Süddeutsche Zeitung, Mitten ins Schwarze, 04.07.2025 Tagesschau, Was die geschwärzten Stellen verbergen, 04.07.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 30 Minuten
Nach ihrem Bundesparteitag steht die SPD noch schlechter da als zuvor. Mit gerade einmal 64,9 Prozent wurde Lars Klingbeil als Parteivorsitzender wiedergewählt. Seine neue Co-Vorsitzende Bärbel Bas erreichte mit 95 Prozent ein deutlich besseres Ergebnis. Klingbeils Wahlergebnis ist symptomatisch für den Zustand der Partei. Nach dem schlechtesten Wahlergebnis ihrer Geschichte bei der zurückliegenden Bundestagswahl muss sich die SPD neu aufstellen und sich ein neues Profil geben. Wie das gelingen kann, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Philipp Türmer, dem Vorsitzenden der Jusos. "Wir haben jetzt zwei Jahre Zeit, um diese Partei komplett vom Kopf auf die Füße zu stellen", sagt Türmer. Zwei Jahre, denn in dieser Zeit will die SPD ein neues Grundsatzprogramm erarbeiten. Wenn es nach Juso-Chef Türmer geht, muss sich die SPD darin wieder ein deutlich sozialdemokratisches Profil geben. Denn die Einkommens- und Vermögensungleichheit sei in Deutschland allzu deutlich, das Potential für eine sozialdemokratische Partei also da. Viele ehemalige SPD-Wähler entscheiden sich dennoch aktuell für die AfD und die CDU. Die müsse die SPD zurückgewinnen, indem sie das Land gerechter macht, etwa mit einer Reform der Erbschaftsteuer, sagt Türmer. Außerdem spricht Anne Will in dieser Folge mit Philipp Türmer über den innerparteilichen Streit um die Wehrpflicht und darüber, ob der neue Generalsekretär der SPD, Tim Klüssendorf, die SPD wirklich retten kann. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 01.07.2025 um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Handelsblatt, "Die Vermögensverteilung ist so ungerecht wie im Kaiserreich", 28.06.2025 Spiegel, Der nächste Kühnert, 28.02.2024 Süddeutsche, Ein Parteitag wie ein Unfall, 29.06.2025 Spiegel, Ist diese SPD regierungsfähig?, 29.06.2025 Zeit, Wie es nicht geht, hat die SPD verstanden, 29.06.2025 Tagesspiegel, SPD-Parteitag fordert Vorbereitung von AfD-Verbotsverfahren, 29.06.2025 Der Spiegel, "Einer der Architekten des Misserfolgs greift nach dem Fraktionsvorsitz. Dieser Eindruck ist fatal", 24.02.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Teresa Sickert Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 56 Minuten
Die schwarz-rote Regierungskoalition zeigt erste Risse. Denn jetzt geht es ans Eingemachte. Es gibt Streit um die Stromsteuer, die Migrationspolitik und ein mögliches AfD-Verbotsverfahren. Bundeskanzler Friedrich Merz war nach seinem Amtsantritt zunächst vor allem im Ausland präsent, sodass er von vielen bereits als “Außenkanzler” betitelt wurde. Jetzt muss er zeigen, dass er auch Innenpolitik kann. Ob und wie ihm das gelingt, bespricht Anne Will in dieser Folge mit der Politik-Chefin der ZEIT, Tina Hildebrandt. Sie beobachtet Merz seit 25 Jahren und hat ihn als Kanzler bereits auf mehreren Auslandsreisen begleitet. Dort fühle er sich sichtlich wohl, so ihr Eindruck. Zuhause in Deutschland sei hingegen über die Jahre ein negatives Zerrbild von Merz in der Öffentlichkeit entstanden, sagt Hildebrandt. Und dennoch seien kontroverse Aussagen wie jüngst die vom Bundestag als “Zirkuszelt” oder von Israel, das beim Krieg gegen den Iran die “Drecksarbeit” für alle mache, symptomatisch für Merz’ Politikstil. “Merz beantwortet Fragen. Das ist ganz untypisch für einen Politiker”, sagt Politik-Chefin Hildebrandt. Manchmal vergaloppiere er sich deshalb aber auch in Aussagen, die dann später für viel Kritik sorgen. Kann dieser Kanzler das Land also auch nach Innen führen? Kann er Konflikte innerhalb der Bundesregierung lösen, etwa den Streit in der Maskenaffäre um Unions-Fraktionschef Jens Spahn? Und kann er mit einer schwer angeschlagenen SPD langfristig regieren? “Die SPD ist in einer wahnsinnig schwierigen, prekären, existenziellen Lage, die nur dadurch überdeckt wird, dass sie in der Regierung ist”, sagt Tina Hildebrandt. Das bedrohe die Stabilität der Koalition. Die kommenden Wochen und Monate müssen also zeigen, ob der “Außenkanzler” auch Innenpolitik kann. In dieser Folge spricht Anne Will mit Tina Hildebrandt außerdem darüber, warum das Thema Corona in Angela Merkels Memoiren kaum eine Rolle spielt und ob der Regierung Merz eine positive Vision für dieses Land fehlt. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 02.07.2025 um 18 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Spiegel, Empörung nach Merz’ »Zirkuszelt«-Spruch, 02.07.2025 Zeit, Außen Kanzler, innen auch?, 27.05.2025 Süddeutsche, Bundesregierung: Bloß kein Ampel-Modus, 01.07.2025 Zeit, AfD-Verbot: Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg, 01.07.2025 Stern, 2045 oder 2050? Koalition ringt um deutsche Klimaziele – und mit sich, 26.06.2025 tagesschau.de, Bericht zu Maskenbeschaffung: Das Ministerium schwärzt - und teilt aus, 24.06.2025 EMPFEHLUNG: Das Politikteil, Tina Hildebrandts Politikpodcast bei der ZEIT IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Teresa Sickert Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 12 Minuten
Die NATO-Staaten haben auf dem Gipfel in Den Haag in dieser Woche Historisches beschlossen. Fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Bündnispartner sollen in die Verteidigung fließen. Lange hatten die USA gefordert, dass Deutschland und Europa einen größeren Teil der Kosten übernehmen. Donald Trump hatte sogar gedroht, die NATO zu verlassen, sollten sie das nicht tun. Und dennoch sei die Entscheidung von Den Haag kein Geschenk an den US-Präsidenten, sondern an uns selbst, sagt André Wüstner, Chef des Bundeswehrverbandes im Gespräch mit Anne Will. Seit mehr als einem Jahrzehnt fordert Wüstner mehr Geld für die Bundeswehr. Jetzt sei es da und müsse überlegt und effizient ausgegeben werden. Die Bundeswehr solle zur stärksten konventionellen Armee in Europa werden, hat Bundeskanzler Merz auch in seiner Regierungserklärung in dieser Woche erneut bekräftigt. Doch für dieses selbstgesteckte Ziel fehlen Zehntausende Soldatinnen und Soldaten. Die Wiedereinführung des Wehrdienstes könnte Abhilfe schaffen. Doch dafür müsse zuerst die marode Infrastruktur der Bundeswehr angegangen werden, sagt André Wüstner. “Ich kann doch keinem Wehrpflichtigen mit verschimmelten Unterkünften kommen.” Können die vielen Milliarden an Mehrausgaben für die Bundeswehr in den nächsten Jahren uns also wirklich schützen? Angesichts der russischen Bedrohung bleibe Deutschland nichts anderes übrig, als alles dafür zu tun, wieder abschreckungsfähig in Europa zu werden, sagt Wüstner. In dieser Folge spricht Anne Will mit ihm darüber, wie das konkret gelingen kann und warum es dafür auch ein Umdenken in der Gesellschaft braucht. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 24.06.2025 um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Zeit, Deutscher Wehretat soll bis 2029 auf 150 Milliarden Euro steigen, 23.06.25 tagesschau.de, Pistorius will Wehrpflicht-Option im Gesetz verankern, 23.06.2025 Spiegel, Fünf Absätze, um Donald Trump milde zu stimmen, 23.06.2025 Welt, Zeitenwende mit Buchungstricks – wie das Fünf-Prozent-Ziel viele Nato-Staaten überfordert, 23.06.25 Zeit, Stimmt es, dass die Nato nicht genug für Rüstung ausgibt?, 23.06.2025 Spiegel, Mehrheit der Deutschen für Aufbau eines europäischen Atomschutzschirms, 23.06.25 Zeit, Ein Tag lang Anerkennung reicht nicht, 15.06.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 33 Minuten
NATO-Gipfel werden von den Bündnisstaaten oft als historisch bezeichnet - und oft ist das vielleicht etwas übertrieben. Für den diesjährigen Gipfel der Allianz in Den Haag trifft die Beschreibung aber auf jeden Fall zu. Die NATO-Staaten einigten sich darauf, in Zukunft fünf Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Verteidigung zu investieren. In dieser Folge blickt Anne Will mit der Politikwissenschaftlerin Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Politik darauf, wie das Ergebnis aus Den Haag in Russland aufgenommen wird. Sabine Fischer ist eine der führenden Expertinnen in Deutschland, wenn es um russische Außen- und Sicherheitspolitik geht. Russland spinne aktuell sein jahrelanges Narrativ von der NATO als Bedrohung für Russland weiter, sagt sie. Dabei sei unübersehbar, dass Putins Rhetorik in den vergangenen Jahren nochmal deutlich aggressiver geworden sei. Das Putin-Regime lebe seit 25 Jahren von Krieg, ob gegen Tschetschenien, Georgien oder die Ukraine. "Man muss davon ausgehen, dass dieses Regime diesen äußeren Feind braucht, um intern stabil zu bleiben", so Fischer. Gefallen dürfte Putin, wie sehr sich die Haltung des größten NATO-Mitglieds gegenüber Russland verändert hat, seit Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt. Das wurde auch auf dem NATO-Gipfel in Den Haag deutlich. Die Ukraine spielte dort - im Gegensatz zu den Treffen der letzten Jahre - nur noch eine Nebenrolle. Der Angriffskrieg Russlands wurde im Abschlussdokument nur noch beiläufig erwähnt, der NATO-Beitritt der Ukraine schien komplett unter den Tisch gefallen zu sein. Das liege vor allem daran, dass sich Trump von Putin immer wieder manipulieren lasse. "In welcher ungefilterten Kritiklosigkeit diese Administration russische Propaganda-Narrative über diesen Krieg einfach übernommen hat, das hat mich wirklich schockiert", sagt Russland-Expertin Sabine Fischer. Außerdem spricht sie mit Anne Will in dieser Folge über Russlands Rolle im Konflikt zwischen Israel und Iran und darüber, ob mit der massiven Aufrüstung der NATO in den kommenden Jahren ein Angriff Russlands, etwa auf das Baltikum, verhindert werden kann. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 25.06.2025 um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: NATO-Gipfel in Den Haag Abschlusserklärung, 25.06.2025 Spiegel, Fünf Absätze, um Donald Trump milde zu stimmen, 23.06.2025 Welt, Zeitenwende mit Buchungstricks – wie das Fünf-Prozent-Ziel viele Nato-Staaten überfordert, 23.06.25 Zeit, Stimmt es, dass die Nato nicht genug für Rüstung ausgibt?, 23.06.2025 Reuters, Russia says NATO needs to demonise it to justify 5% defence spending target, 24.06.25 tagesschau.de, "In diesem Sinne gehört uns die ganze Ukraine", 21.06.2025 Süddeutsche, Russland und Iran: Wo die Freundschaft endet, 23.06.2025 IMPRESSUM Redaktion: Felix Schlagwein, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 10 Minuten
Zwei Tage dauerte der G7-Gipfel im kanadischen Kananaskis, bei dem die Staatsoberhäupter führender Industrienationen zusammenkamen. Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich zufrieden und sagte, dieser G7-Gipfel sei weitaus erfolgreicher gewesen, als er es am Anfang gedacht habe. Dabei ist die Bilanz des Treffens ernüchternd: US-Präsident Donald Trump verlässt den Gipfel vorzeitig und für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bleibt das erhoffte Gespräch mit Trump deshalb aus. Zur Ukraine und weiteren Sanktionen gegen Russland, aber auch zum Zollstreit zwischen den USA und der EU gibt es keine Einigungen. Eine gemeinsame Abschlusserklärung war nicht einmal geplant. Größter Erfolg ist eine gemeinsame Erklärung zum Krieg zwischen Israel und dem Iran. Unter anderem betont diese das Selbstverteidigungsrecht Israels und unterstreicht, dass Zivilisten geschützt werden müssen. Dass Israels sogenannter Präventivschlag gegen den Iran nach Meinung vieler Expertinnen und Experten nicht völkerrechtlich gedeckt war, bleibt bei dieser Erklärung außen vor. Friedrich Merz sagte am Rande von G7, Israel mache mit seiner Militäraktion die “Drecksarbeit” für den Westen, davor habe er “größten Respekt”. Für seine Wortwahl erntete er viel Kritik. Funktioniert das Format G7 noch? Und was wurde beim diesjährigen Gipfel wirklich erreicht? Eva Quadbeck, Chefredakteurin und Leiterin des Hauptstadtbüros beim Redaktionsnetzwerk Deutschland, war in Kananaskis dabei und sieht G7 als absolut reformbedürftig. Mit Anne Will spricht sie in dieser Folge darüber, warum das Format G7 ins Straucheln gekommen ist, wie Trumps Abreise vor Ort aufgenommen wurde und wie sich Außenkanzler Merz auf dem Gipfel geschlagen hat. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 18.6.2025 um 18 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: BBC Breaking News: 'Why Wait To Sanction Them?': Reporters Press Trump On Sanctions For Russia, 17.06.2025 European Commission: G7 Leaders' statement on recent developments between Israel and Iran, 17.06.2025 RND: Die G7 ist dringend reformbedürftig, 17.6.2025 RND: Selenskyj beim G7-Gipfel: Im Schatten des Kriegs zwischen Israel und Iran, 17.6.2025 SZ: Die G7 und der Elefant im Raum, 18.06.25 Tagesspiegel: G7-Gipfel endet als G6-Runde, 17.06.2025 Tagesschau: Ohne Trump geht es nicht, 18.06.2025 Tagesschau: Bundeskanzler Merz beim G7-Gipfel in Kanada, 17.06.2025 ZDFheute: Bundeskanzler Merz im ZDF-Interview zur Rolle der G7 im Nahost-Konflikt, 17.06.2025 ZDF: Merz: Israel macht in Iran Drecksarbeit für uns, 17.6.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Teresa Sickert Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 16 Minuten
Israel hat am 13. Juni iranisches Territorium massiv angegriffen. Die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu spricht von einem “Präventivschlag”, der vor allem der Atominfrastruktur im Iran schaden soll. Der Iran sei kurz davor gewesen, genug Uran anzureichern, um eine Atomwaffe zu erlangen. Viele Völkerrechtler bezweifeln allerdings, dass die akute Gefahr groß genug war, um einen Angriff Israels zu rechtfertigen. Der Iran schlug mit Raketen- und Drohnenangriffen zurück. Seitdem beschießen sich die beiden Seiten. Menschen sterben, Öl- und Gasanlagen brennen, Tausende Menschen versuchen Teheran zu verlassen, einige Atomanlagen im Iran sind schwer beschädigt worden. Eigentlich waren für das Wochenende weitere Verhandlungen zum Atomabkommen zwischen dem Iran und den USA geplant gewesen. Die liegen nun auf Eis. Ausgangspunkt der Kritik am iranischen Atomprogramm ist, dass es dem Iran als Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrags nicht erlaubt ist, Atomwaffen zu besitzen. Im Land wird aber trotzdem Uran soweit angereichert, dass sich dies durch eine andere Nutzung als für den Waffeneinsatz nicht mehr rechtfertigen lässt. Da die Feindschaft mit Israel zu den Grundlagen der Islamischen Republik, dem im Iran herrschenden Regime, gehört, sieht sich Israel durch diese Entwicklung unter Bedrohung. US-Präsident Donald Trump reiste währenddessen überraschend früh vom G7-Gipfel in Kanada ab. Seine Sprecherin begründete die Abreise mit der Lage in Nahost. Wohin führt all das? Lassen sich die USA doch in den Konflikt hineinziehen? Welches Ziel verfolgt Israels Ministerpräsident Netanjahu? Wird sich im Iran nun etwas verändern? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Cornelius Adebahr, selbständiger Politikberater und Analyst in Berlin, Iran-Experte und seit 2006 für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik tätig. Cornelius Adebahr sagt, man könne hier bereits von einem Krieg sprechen. Dass die USA aber ein Interesse daran hätten, weiter in diesen Krieg involviert zu werden, das bezweifelt er. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 17.6.2025 um 17 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill TOUR: Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Deutschlandfunk: Iranisches Nuklearprogramm: Atomdeal auf der Kippe, 15.06.2025 https://www.deutschlandfunk.de/atomgespraeche-iran-usa-abkommen-100.html Deutschlandfunk: Iran ist militärisch sehr geschwächt, 13.6.2025 https://www.deutschlandfunk.de/israel-greift-iran-an-interview-cornelius-adebahr-iran-experte-dgap-100.html Deutschlandfunk: Außenminister Wadephul: Iran muss auf nukleare Bewaffnung verzichten, 16.6.2025 https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-johann-wadephul-bundesaussenminister-zu-nahost-konflikt-100.html IsraelPM: Prime Minister Benjamin Netanyahu Addresses the Iranian People, 13.6.2025 Spiegel: Und dann muss Trump plötzlich ganz dringend los, 17.6.2025 SZ: Niemand darf von Israel verlangen, dass es einfach zuwartet, 16.6.2025 Tagesschau: Angriffe Israels und des Iran Was erlaubt das Völkerrecht - und was nicht?, 17.6.2025 Tagesspiegel: Eine Chronologie: Der jahrzehntelange Konflikt zwischen Israel und dem Iran, 13.06.2025 ZDF: Wie weit war Irans Atomprogramm wirklich?, 13.06.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Teresa Sickert Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Wenn Sie in unserem Podcast werben wollen, wenden Sie sich gern an die Mit Vergnügen GmbH, an dirk@mitvergnuegen.com Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 32 Minuten
In Los Angeles zeigt sich die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft gerade unter einem Brennglas. Donald Trump bezeichnet die Stadt als “Müllhaufen”, der aus der Hand von Kartellen befreit werden müsse. Bürgermeisterin Karen Bass wirft der Trump-Regierung vor, ein Experiment mit der Stadt durchzuführen, indem die Armee im Inneren eingesetzt wird, um liberale Städte und Bundesstaaten einzuschüchtern. Was passiert da gerade in Kalifornien? Was will Trump mit seiner radikalen Abschiebepolitik erreichen? Und was bedeutet das für unser Verhältnis zu den USA? Gerade erst war Friedrich Merz zu Besuch in Washington. Sein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump verlief offenbar gut. Laut New York Times habe Merz den ,,Trump-Code geknackt”. Und auch Donald Trump schien zufrieden zu sein. So sehr, dass er dem Bundeskanzler vor laufender Kamera sogar ein Freundschaftsangebot machte. ,,Ich bin mit niemandem befreundet. Mit ihnen bin ich befreundet”, sagte der US-Präsident in Richtung Merz. Sollte der Bundeskanzler bei so einem Angebot zuschlagen? Können Deutschland und die USA Freunde bleiben? Auch vor dem Hintergrund der Innenpolitik des US-Präsidenten? Das diskutiert Anne Will in dieser Folge mit gleich zwei Gästen: Cathryn Clüver Ashbrook, Senior Advisor bei der Bertelsmann-Stiftung und Norbert Röttgen, stellvertretender Vorsitzender der Unions-Bundestagsfraktion. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 11.6. 2025 um 16:00 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: 1.10. Köln 8.10. Hamburg 13.10. Berlin (verschoben vom 11.6.) 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Associated Press: Trump holds meeting with German Chancellor Friedrich Merz, 5.6.2025 MSNBC: ‘We are all afraid’: Sen. Murkowski says Republicans fear criticizing Trump, 18.04.2025 DIE ZEIT: Auch Texas kündigt Einsatz von Nationalgarde an, 11.06.2025 DER SPIEGEL: Trumps Prinzip heißt Verrohung, 10.06.2025 Deutschlandfunk: Der Bruch, 09.06.2025 FAZ: Wen Trumps Abschiebepolizei jetzt ins Visier nimmt, 10.06.2025 Frankfurter Rundschau: „Macht Trump zum König“: Trumps „Big, Beautiful Bill“ wird die USA extrem verändern, 26.5.2025 Phoenix persönlich: Norbert Röttgen (CDU) zu Gast bei Theo Koll, 28.02.2025 Tagesschau: Was ist die Nationalgarde, 10.06.2025 IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 29 Minuten
Diese Woche ist das Friedensgutachten 2025, das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute, veröffentlicht worden. Der Kern des Gutachtens: Es gibt international mehr Konflikte und in diesen Konflikten mehr Gewalt und Grausamkeit. Frieden und Sicherheit müssten außerdem anders organisiert werden, wenn sich Deutschland und Europa auf die USA als verlässlichen Partner nicht mehr verlassen können. Verhandlungen, Sanktionen, internationales Recht: Wie schafft man es, dass diese Mittel wirklich zum Frieden führen? Mit Blick auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und den Krieg in Gaza spricht Anne Will in dieser Folge mit der Friedens- und Konfliktforscherin Prof. Dr. Nicole Deitelhoff. Sie ist ge­schäftsführendes Vorstandsmitglied des PRIF - Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und Professorin für Inter­nationale Be­ziehungen und Theorien glo­baler Ordnungen an der Goethe-Universität Frank­furt am Main. Nicole Deitelhoff hat am gerade veröffentlichten Friedensgutachten mitgearbeitet und sagt: Wir haben eine Krise der Weltordnung. Aber wie ist die Weltordnung geregelt und was ist im Moment aus den Fugen? Und wie enden Kriege? Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 3. Juni 2025, um 16 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Deutsche Friedensforschungsinstitute: Friedensgutachten 2025 Handelsblatt: US-Kongress droht mit Revolte gegen Trump, 30.05.2025 Deutschlandfunk: Gespräche zwischen Russland und der Ukraine unter schwierigen Bedingungen, 02.06.2025 Tagesschau: Verhandlungen beendet - neuer Gefangenenaustausch, 02.06.2025 ZEIT: Was bringt ein Stopp der Waffenlieferungen nach Israel?, 1.6.2025 SPIEGEL: CSU kritisiert Außenminister Wadephul für Umgang mit Israel, 02.06.2025 Tagesspiegel: Israels brutale Kriegsführung: Können Sanktionen zu einer Kursänderung im Gazastreifen führen?, 2.6.2025 Tagesspiegel: Aufrüsten zur Abschreckung Russlands: Was die Nato jetzt von Deutschland erwartet, 27.5.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Melisa Gürleyen Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
27 Minuten
Friedrich Merz fliegt zum Antrittsbesuch nach Washington und trifft Donald Trump, den Präsidenten der USA, im berühmten Oval Office. Mit ihm dabei, der Journalist und Politik-Chef des Stern, Veit Medick. Nach unserer Folge mit ihm vor der Reise in die USA lassen wir uns hier ein kurzes Update geben: Wie ist der Termin für den deutschen Bundeskanzler gelaufen? Wie kam das Gastgeschenk an? Gab es Verwerfungen, Einigkeit, Erfolge? Und hat Friedrich Merz auch davon profitiert, dass Donald Trump selbst gerade ganz schön abgelenkt sein dürfte, zwischen dem öffentlichen Zerwürfnis zwischen ihm und Elon Musk? Der Redaktionsschluss für diese Folge war Freitag, der 6.6. 2025 um 08:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: Stern, Fritz im Glück: Der Kanzler zu Gast bei der Trump-Show, 5.6.2025 ZDF heute, Kanzler Merz bei US-Präsident Trump: Das komplette Treffen im Weißen Haus, 5.6.2025 ZDF heute journal, Bundeskanzler Merz nach Antrittsbesuch bei Donald Trump "sehr zufrieden", 5.6.2025 IMPRESSUM Redaktion: Marie Schiller Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 22 Minuten
Der erste Staatsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz bei US-Präsident Donald Trump steht an, nachdem der “Außenkanzler” in den vergangenen vier Wochen schon diverse andere Staats- und Regierungschefs getroffen hat: Er war in Paris, Warschau und Brüssel, reiste mit Emmanuel Macron, Keir Starmer und Donald Tusk in die Ukraine. Außerdem hat er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin empfangen. Jetzt liegt viel Aufmerksamkeit und Druck auf Merz’ Besuch in Washington. Andere Staatschefs, wie zum Beispiel auch Kanzlerin Angela Merkel zu ihrer Amtszeit, bereiteten sich akribisch auf ihr erstes Treffen mit Trump vor. Auch Friedrich Merz holte sich, wohl unter anderem von Selenskyj, Tipps für den richtigen Umgang mit Trump. Vor der Reise betonte er: Er brauche “keinen Baldrian, um ruhig zu bleiben und mit dem amerikanischen Präsidenten ein vernünftiges Gespräch zu führen”. Veit Medick ist Leiter des Politikressorts beim Stern und begleitet Merz’ Reise nach Washington. Kurz vor dem Abflug spricht er in dieser Folge mit Anne Will darüber, was beim Treffen von Trump und Merz gut oder schief laufen könnte und analysiert den Beginn von Merz’ Amtszeit mit Blick auf die Außenpolitik. Ist eine Strategie erkennbar? Welche Rolle kann Merz in der Weltpolitik spielen? Veit Medick betont, dass Merz mit einem völlig anderen Kommunikationsstil auftritt als sein Vorgänger Olaf Scholz, der ihm eine “gruselige Bilanz” hinterlassen habe. Dabei nimmt Merz schon in den ersten Wochen seiner Kanzlerschaft andere außenpolitische Positionen ein, zum Beispiel, wenn er sich deutlich kritischer gegenüber dem Vorgehen der israelischen Armee in Gaza äußert. Auch die Anfänge einer “Merz-Doktrin” erkennt Veit Medick schon jetzt - und die lautet: Europa, Europa, Europa. Welches Fazit man aus Merz’ Termin in Washington ziehen kann, darüber sprechen Veit Medick und Anne Will am Freitag, 6. Juni, in einer Update-Folge. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 4. Juni 2025, um 16:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig WICHTIGE QUELLEN: FAZ: US-Republikaner Graham: “Merz sollte Trump sagen: Sie hatten Recht”, 3.6.2025 Stern: Einmal umschalten, Kanzler!, 27.5.2025 Deutsche Friedensforschungsinstitute: Friedensgutachten 2025 re:publica 25: Friedrich Merz - Kriege, Krisen, Kanzlerschaft, 27.5.2025 Tagesschau: Was erwartet Merz bei Trump?, 4.6.2025 Tagesschau: Wadephul stellt sich hinter Trumps fünf Prozent, 15.5.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Melisa Gürleyen Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 5 Minuten
Universitäten und Wissenschaft in den USA stehen massiv unter Druck. US-Präsident Donald Trump und sein Vize JD Vance haben lange angekündigt, gezielt gegen Universitäten vorzugehen. Jetzt, wo Trump wieder im Amt ist, machen sie Ernst. In dieser Folge geht es um die dramatischen Entwicklungen in den USA: Visa-Stopps für Studierende, politische Einflussnahme auf Forschungseinrichtungen, die offene Konfrontation mit Harvard – wie weit geht Trump im Kampf gegen das freie Denken? Dazu spricht Anne Will mit der promovierten Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim. Sie hat selbst am MIT und an der Harvard University geforscht – unter Bedingungen, die es so vielleicht bald nicht mehr gibt. In dem Gespräch geht es um politische Eingriffe in die Wissenschaft, die Gefahren für die internationale Forschung und was auf dem Spiel steht, wenn autoritäre Tendenzen Universitäten unter Druck setzen. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 28. Mai 2025, um 16:30 Uhr. Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sicher: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 11.6. Berlin 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Frankfurter Rundschau, USA: Donald Trump droht Harvard-Uni mit Streichung von Milliarden, 27.05.2025 DER SPIEGEL, US-Präsident gegen Eliteuni: Richterin bremst Trumps Harvard-Pläne aus, 24.05.2025 Deutschlandfunk, Gegen die Wissenschaft: Yale-Philosoph: „Trump sieht die Universitäten als Feind“, 26.05.2025 National Conservatism, J.D. Vance | The Universities are the Enemy | National Conservatism Conference II, 10.11.2021 New York Times, Trump Has Targeted These Universities. Why?, 27.05.2025 ZEIT ONLINE, US-Universitäten: Trumps liebster Kampf, 23.05.2025 ZEIT ONLINE, Donald Trump und Harvard: Warum Harvard?, 24.05.2025 ZEIT ONLINE, Harvard University: Im Würgegriff, 23.05.2025 Harvard: FINAL REPORT Presidential Task Force on Combating Antisemitism and Anti-Israeli Bias, 29.04.2025 ZDF, MAITHINK X: Wie eine Demokratie kippen kann, 13.10.2024 IMPRESSUM Redaktion: Teresa Sickert, Melisa Gürleyen, Felix Schlagwein Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 42 Minuten
“I don’t know.” So antwortete US-Präsident Donald Trump kürzlich auf die Frage, ob er sich an die Verfassung halten müsse. Seit Beginn seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump diverse Maßnahmen eingeleitet, die die Demokratie schwächen. Er hat Tausende Regierungsmitarbeiter entlassen, greift Meinungs- und Pressefreiheit an, stoppt Fördergelder für Universitäten und hält sich auch nicht daran, dass jeder Mensch laut Verfassung das Recht auf ein Gerichtsverfahren hat. Wie viel Schaden Trump schon jetzt angerichtet hat und was in Trumps zweiter Amtszeit noch zu erwarten ist, darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit dem Historiker und USA-Experten Volker Depkat. Depkat beschreibt, in welche historischen Kontinuitäten sich Trumps Politik einreiht und warum wir unser Bild von Amerika korrigieren müssen. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 14. Mai 2025, um 18:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour 11.6. Berlin 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig Tickets gibt es hier: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 WICHTIGE QUELLEN: Deutschlandfunk: Gehören die USA jetzt nicht mehr zum Westen? 29.03.2025 Deutschlandfunk: Setzt Trump den radikalen Plan „Project 2025“ um?, 22.3.2025 SZ: Die Verfassungskrise ist längst da, 15.04.2025 Zeit: "Das ist Terror! Alle hier fürchten sich!, 11.05.2025 Spiegel: Wie man verhindert, dass Trump auch die deutsche Demokratie beschädigt, 19.04.2025 Tagesschau: Zerstört Trump die US-Demokratie?, 30.04.2025 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 24 Minuten
„Zölle“ ist eines der Lieblingswörter des US-Präsidenten Donald Trump, wie er immer wieder betont. In den letzten Monaten hat man ihn dieses Wort dann auch oft sagen hören: Anfang April kündigte er eine neue Zollpolitik an, auf Importe aus Deutschland und der EU waren Zölle in Höhe von 20 Prozent vorgesehen. “Liberation Day” nannte Trump den Tag seiner Ankündigung - und löste einen Börsencrash aus. Schon eine Woche später wurde für die meisten neuen Zölle eine dreimonatige Pause eingesetzt. Einen harten Schlagabtausch lieferte sich Trump weiterhin mit China, die Zölle für chinesische Produkte lagen schließlich bei 145 Prozent. Nun haben sich China und die USA Anfang der Woche auch auf eine Aussetzung der Zölle geeinigt, wiederum für 90 Tage. Was danach ist, bleibt unklar. Das Hin und Her in Trumps Zollpolitik gefährdet die Stabilität der Weltwirtschaft und beschädigt auch die Wirtschaft in den USA. Aber was verspricht sich Trump davon? Weiß er wirklich, was er da tut? Und profitiert am Ende irgendwer von seiner Wirtschaftspolitik? Anne Will und der Ökonom Moritz Schularick wollen in dieser Folge die Frage beantworten, ob Trump eigentlich was von Wirtschaft versteht. Moritz Schularick ist einer der bedeutendsten Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland und leitet das Kiel Institut für Weltwirtschaft. Er hält wenig von Trumps volkswirtschaftlichem Geschick und hält seine wirtschaftspolitischen Entscheidungen für “kurzsichtig und gefährlich”. Im Gespräch mit Anne Will analysiert Moritz Schularick die bisherigen Wirtschaftsentscheidungen Trumps und erklärt, warum er darin auch Chancen für Europa sieht. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 13. Mai 2025, um 15:30 Uhr. Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour 11.6. Berlin 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig Tickets gibt es hier: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill WICHTIGE QUELLEN: Zeit: Trumps Handelskrieger, 10.04.25 Linkbeschreibung Zeit: Trump feiert sich auf dem Trümmerhaufen, 12.5.25 FAZ: „Amerika glaubt nicht mehr an die Globalisierung“, 08.05.25 Spiegel: Trump ist an seinem Wohlfühlort angekommen, 13.05.25 Tagesschau: Ruiniert Trump den Dollar - und damit die USA?, 16.04.25 Tagesschau: Weißes Haus attackiert Amazon, 29.04.25 IMPRESSUM Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
1 Stunde 23 Minuten
“Einsame Spitze” titelt Mariam Lau ihren Artikel über Friedrich Merz und das, was am 6. Mai im Bundestag passiert ist. Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte ist ein designierter Kanzler im ersten Wahlgang durchgefallen. Was ist da passiert? Wie einsam ist Friedrich Merz in seiner Koalition? Und was bedeutet das für seine Regierungszeit? In dieser Folge sprechen Anne Will und die Politikredakteurin der ZEIT, Mariam Lau über die Frage: “Was wird Merz für ein Kanzler?”. Mariam Lau ist eine ausgewiesene Kennerin der CDU und hat Friedrich Merz gerade intensiv für ein Buchprojekt begleitet. Sie analysiert, warum es die Union nicht schafft, ihr Verhältnis zur AfD zu klären und, inwiefern der Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linkspartei noch zeitgemäß ist. Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 7. Mai 2025, um 16:30 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour 11.6. Berlin 1.10. Köln 8.10. Hamburg 12.11. Leipzig Tickets gibt es hier: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025 WICHTIGE QUELLEN: Die Zeit: Einsame Spitze, 07.05.2025 Bertelsmann Stiftung: Schlussbilanz zum Koalitionsvertrag der Ampel 2021–25, 05.05.20245 Bundesamt für Verfassungsschutz: Bundesamt für Verfassungsschutz stuft die „Alternative für Deutschland“ als gesichert rechtsextremistische Bestrebung ein, 02.05.2025 DIE ZEIT: Die AfD wie jede Partei behandeln?, 02.05.2025 Phoenix: Wahl des neuen Bundeskanzlers Friedrich Merz und Vereidigung des Kabinetts, 06.05.25 Tagesspiegel: Erst Paris, dann Warschau: Umarmung für Europa: Merz und Macron wollen „Neustart“, 07.05.2025 Tagesschau: Union sieht mögliches AfD-Verbot kritisch, 05.05.2025 Tagesschau: Wen Merz ins Kabinett ruft - und warum, 28.04.2025 ZDF: Was nun, Herr Merz?, 06.05.2025 EMPFEHLUNGEN: Mariam Lau: Merz - Auf der Suche nach der verlorenen Mitte. Ullstein, 2025. IMPRESSUM Redaktion: Sven Knobloch, Marie Steffens Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Patrick Zahn, Lukas Hambach, Maximilian Frisch Sounddesign: Hannes Husten Vermarktung: Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices