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Episoden

5 vor Schlager

45 Minuten
Was lief eigentlich auf Platz 1 der deutschen Charts, als wir geboren wurden? Und warum können manche Songs Jahrzehnte später immer noch genau das gleiche Gefühl auslösen?

In dieser Folge von WIR HABEN ZEIT dreht sich alles um eine unserer großen Leidenschaften: Musik.

Wir sprechen darüber, welche Rolle Musik in unserem Alltag spielt. Warum ein Song manchmal reicht, um uns direkt in eine bestimmte Zeit zurückzuversetzen und weshalb Musik Gefühle verstärken, Erinnerungen wecken oder einfach den Alltag zum Soundtrack machen kann.

Von Vinyl und Kassetten über CDs, Discman und MP3-Player bis zu Spotify und Streaming schauen wir zurück auf die Art, wie wir Musik früher gehört haben – und wie wir sie heute konsumieren.

Dabei geht es auch um die Frage: Haben wir eigentlich noch eine Albumkultur?

Nehmen wir uns heute noch bewusst die Zeit, ein Album von vorne bis hinten zu hören? Oder springen wir dank Playlists und Streaming einfach von Song zu Song? Wir erinnern uns an Mixtapes, selbst zusammengestellte CDs, Radiosessions für den Arbeitsweg und daran, wie Musik über gemeinsame Hörerlebnisse Freundschaften verbinden kann.

Aber die Folge wird auch etwas ernster: Was ist Musik heute eigentlich noch wert?

Wir sprechen über Streaming, die schwierige finanzielle Situation vieler Künstlerinnen und Künstler, die Bedeutung von Konzerten und Merchandising und darüber, wie sich das Musikgeschäft verändert hat. Außerdem fragen wir uns, ob der aktuelle Streaming-Markt mit seiner Orientierung an Aufmerksamkeit, Algorithmen und kurzen Songs langfristig Auswirkungen auf die Musik selbst hat.

Warum beginnt heute der Gesang oft schon nach wenigen Sekunden? Warum muss die Hook möglichst schnell kommen? Und hätten Songs wie „Bohemian Rhapsody“, „Stairway to Heaven“ oder das 17-minütige „In-A-Gadda-Da-Vida“ heute überhaupt noch eine Chance?

Natürlich darf auch die persönliche Musik-Nerd-Seite nicht fehlen:

️ Welche drei Alben würden wir mit auf eine einsame Insel nehmen? Welche drei Songs machen uns sofort gute Laune? Und welchen Künstler oder welche Band sollte man unbedingt einmal live gesehen haben?

Und irgendwo zwischen Justin Bieber, Ed Sheeran, Take That, The Cure, Mixtapes und Wolfgang Petry kommen wir schließlich zu der vielleicht wichtigsten Erkenntnis dieser Folge:

Musik muss nicht jedem gefallen. Hauptsache, sie fühlt sich für jemanden richtig an. ️

Welche Musik begleitet euch durchs Leben? Welches Album würdet ihr niemals hergeben? Und welcher Song bringt euch sofort zurück in eine bestimmte Zeit?

Schreibt es uns gerne in die Kommentare oder auf Instagram!

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39 Minuten
Der Herbst kommt – und plötzlich wollen wir Bücher lesen, Serien bingen, Horrorfilme schauen und uns mit einer Decke auf dem Sofa verkriechen.

Warum lieben wir diese Jahreszeit eigentlich so sehr? Und warum beginnt der Herbst für manche Menschen gefühlt schon im Juli? In dieser Folge von WIR HABEN ZEIT sprechen Steffi und Christian über Herbstgefühle, Summerween, gemütliche Geschichten und natürlich jede Menge Bücher, Serien und Filme für die dunklere Jahreszeit.

Christian erklärt, was hinter dem Social-Media-Trend Summerween steckt – von Gravity Falls über 80er-Jahre-Slasher und Teenie-Highschool-Vibes bis hin zu Gewitterstimmung, Horrorfilmen und dem ganz besonderen Gefühl eines Spätsommerabends, an dem plötzlich der Herbst in der Luft liegt.

Außerdem geht es um die Frage, warum der Herbst für manche Menschen ein „sicherer Hafen“ ist: eine Zeit zum Runterkommen, weniger Funktionieren und mehr Zeit für sich selbst. Und natürlich wird ausführlich über Bücher gesprochen – von Cozy Fantasy und magischen Buchhandlungen bis zu Horror, Thrillern und Neuerscheinungen.

Steffis Buchtipps reichen von Cozy Fantasy und Manga bis zu atmosphärischen Geschichten mit Katzen, Magie, Hexen und Buchhandlungen. Auch ihre Empfehlungen für Serien wie Gilmore Girls und weitere gemütliche oder gruselige Herbstbegleiter kommen nicht zu kurz.

Christian bringt die dunklere Seite des Herbstes mit: Horror, Thriller und spannende Neuerscheinungen – darunter Greg F. Gifunes "Das Mädchen mit den leeren Augen", Chris Carters "Du kriegst mich nicht", Markus Heitz' "Die Villa", Ivar Leon Mengers "Düster", Charlotte Links "Kalte Tage" und Sebastian Fitzeks "Der Nachtzug".

Und weil ein guter Herbst nicht nur aus Büchern besteht, sprechen wir auch über Filme, Serien, Museumsbesuche, Spaziergänge, Backen und persönliche Herbst-Bucket-Lists.

Zur Summerween-Playlist auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/0LgTtlp19J4l2Fn1Ezsm5t?si=fb791ac0708045af

Mehr von Steffi gibt es auch auf ihrem YouTube-Kanal: http://www.youtube.com/@LadyoftheBooks

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Was gehört für euch unbedingt zu einem perfekten Herbst? Welches Buch wollt ihr lesen, welche Serie oder welchen Film wollt ihr schauen – und seid ihr Team Cozy Herbst, Team Horror Herbst oder irgendwo dazwischen?

Sound Effect by Eryliaa from Pixabay
40 Minuten
Kassetten, VHS, Fahrradfahren und einfach losziehen – ohne Smartphone, GPS und ständige Erreichbarkeit. War unsere Kindheit wirklich besser oder einfach nur anders? Steffi und Christian blicken zurück auf eine Zeit zwischen analoger Freiheit und digitalem Wandel – und fragen sich, was von damals heute vielleicht verloren gegangen ist.

Wir sind eine Generation, die noch analog aufgewachsen ist und anschließend den Sprung ins Digitale mitgemacht hat. Wir kennen noch die Welt ohne Smartphone, Social Media und Streaming – und gleichzeitig können wir uns ein Leben ohne Google, Messenger und digitale Möglichkeiten kaum noch vorstellen.

Wir sprechen über:

Kindheit ohne Smartphone: draußen sein, Fahrrad fahren, Freibad, Freunde treffen und erst nach Hause kommen, wenn es Zeit zum Abendessen ist

Kassetten und VHS: Bandsalat, Zurückspulen, Videotheken und Filme, die man immer wieder gesehen hat

️ Telefonieren früher: Wählscheibe, Telefonrechnungen, besetzte Leitungen und stundenlange Gespräche

Fotos damals und heute: 24 oder 36 Bilder auf einem Film statt hunderter Smartphone-Fotos – und die besondere Spannung beim Entwickeln

Haustür statt WhatsApp: Einfach bei Freunden klingeln, ohne vorher zu schreiben, wo man ist

Langeweile als Lebensraum: Warum Langeweile Kreativität fördern kann und weshalb wir uns heute kaum noch langweilen

Selbstständigkeit und Improvisation: Was wir gelernt haben, weil Erwachsene nicht ständig eingegriffen haben

️ Die Schattenseiten: emotionale Unsichtbarkeit, wenig Raum für Gefühle und ein früher oft völlig anderer Umgang mit psychischen Problemen

Was die digitale Welt besser macht: Wissen ist jederzeit verfügbar und Themen wie psychische Gesundheit sind sichtbarer geworden

️ Analog oder digital? Was würden wir gerne bewahren – und auf welche Errungenschaften der digitalen Welt möchten wir niemals mehr verzichten?

Denn vielleicht war unsere Kindheit nicht besser, sondern einfach anders. Und vielleicht sind wir genau deshalb die Brücke zwischen zwei Welten.

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Wenn ihr einem heutigen Kind genau eine Sache aus eurer eigenen Kindheit schenken könntet – was wäre es?

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36 Minuten
Ist ein Leben ohne Partner oder Kinder wirklich unvollständig – oder wird uns das nur immer wieder eingeredet? In Folge 10 von WIR HABEN ZEIT sprechen Steffi und Christian über gesellschaftliche Erwartungen, Singleleben, Kinderlosigkeit und die Frage, woran wir ein erfülltes Leben eigentlich messen.

Warum gelten Hochzeit und Kinder für viele noch immer als das "Happy End"? Weshalb müssen sich Singles oder kinderlose Menschen oft erklären – während kaum jemand Eltern fragt, warum sie sich für Familie entschieden haben?

Wir sprechen unter anderem über:

gesellschaftliche Rollenbilder und den Druck, bestimmten Lebensmodellen zu entsprechen

Singles und Kinderlose in Filmen, Serien und der Popkultur

Freiheit, Selbstbestimmung und alternative Lebensentwürfe

das, was man als Single vielleicht verpasst – und das, was man dafür gewinnt

Freundschaften als tragende Säule des Lebens

Dating, Perfektionismus und die Suche nach dem "richtigen" Menschen

Empathie für Eltern – und ebenso für Menschen ohne Kinder

Sprache und warum Formulierungen wie „noch Single“ oder „noch keine Kinder“ oft mehr bewirken, als uns bewusst ist

Am Ende bleibt eine Erkenntnis:

Ein erfülltes Leben lässt sich nicht an einem Beziehungsstatus oder Familienmodell messen – sondern daran, ob es wirklich das eigene Leben ist.

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Woran würdet ihr mit 85 Jahren ein gelungenes Leben messen?
39 Minuten
Zwischen Kuscheltieren und Steuererklärung – wann wird man eigentlich wirklich erwachsen? In Folge 9 von WIR HABEN ZEIT sprechen Steffi und Christian über gesellschaftliche Erwartungen, Dating, Selbstfindung und die Erkenntnis, dass Erwachsene oft genauso improvisieren wie alle anderen.

Früher schien alles klar: Mit 30 hat man sein Leben im Griff, eine Familie gegründet, Karriere gemacht und weiß genau, wohin die Reise geht.

Heute sieht das oft ganz anders aus.

Wir sprechen darüber, warum wir uns innerlich manchmal immer noch wie mit Anfang 20 fühlen, obwohl wir längst Rechnungen bezahlen, Versicherungen vergleichen und uns über Staubsaugerroboter freuen.

Außerdem geht es um:

gesellschaftliche Erwartungen an Menschen ab 30 oder 40

klassische Lebensmodelle früher und heute

Dating-Apps, Entscheidungsdruck und die Suche nach dem perfekten Match

Social Media und den ständigen Vergleich mit anderen

die Frage, ob Erwachsene wirklich wissen, was sie tun

Kuscheltiere, Popkultur und das innere Kind

Verantwortung, Freiheit und emotionale Reife

warum man sich für seine Interessen und Eigenheiten nicht entschuldigen sollte

Dabei stellen wir fest:

Die meisten Erwachsenen haben vermutlich keinen Masterplan fürs Leben. Sie sind nur etwas besser darin geworden, so zu tun.

Und vielleicht bedeutet Erwachsensein gar nicht, ernst zu werden.

Vielleicht bedeutet es einfach, immer mehr man selbst zu sein.

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Wann habt ihr euch zuletzt wirklich erwachsen gefühlt?
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Über diesen Podcast

Wir haben Zeit ist der Podcast für alle, die um die 40 sind, single, kinderlos – und sich ganz sicher nicht einreden lassen, dass es für Spaß, Abenteuer und Neuanfänge zu spät ist. Steffi (@ladyofthebooks83) und Christian (@secretbasement_) reden ehrlich, humorvoll und manchmal herrlich chaotisch über das Leben jenseits von Erwartungen. Über Dating, Freundschaften, Bücher, Popkultur, Selbstfindung, Alltagswahnsinn und die Freiheit, den eigenen Weg zu gehen. Für alle, die nicht in klassische Lebensmodelle passen – oder einfach keine Lust mehr haben, sich danach zu richten. Denn mal ehrlich: Du bist nicht zu spät. Du hast Zeit. Wir haben Zeit.
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„Wir haben Zeit“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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