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Sachlich richtig Archiv

86 Episoden
1 Stunde 20 Minuten
Der Verleger Martin Wunnike sitzt seit vier Jahren im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks - als Vertreter des Bayerischen Zeitungsverlegerverbandes. Im Gespräch mit Anne Mücke und Alexander Teske gibt er seltene Einblicke in eines der am meisten missverstandenen Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Er erklärt, warum der Einfluss des Rundfunkrats auf die Sender seiner Meinung nach überschätzt wird, aber auch, wo seine tatsächlichen Möglichkeiten liegen.

Dabei spricht er offen über politischen Einfluss, Interessenkonflikte und das Phänomen der „Embedded Control", schildert die hohe Arbeitsbelastung und Überforderung, wenn man die Arbeit als Rundfunkrat ernst nimmt. Wunnike begründet auch, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk jetzt eine ähnliche Krise erlebt wie zuvor die Zeitungsbranche und dass er deshalb dringend eine Strukturreformen empfiehlt.

IN EIGENER SACHE

Am Abend des 4. Mai ist "Sachlich richtig" erstmals live zu erleben. In Berlin in der König Galerie (Alexandrinenstr. 118–121). Kommen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie! Karten können Sie an der Abendkasse kaufen oder hier online:

https://www.koeniggalerie.com/collect...

Wenn Ihnen diese Folge oder auch jede andere unseres Podcasts gefallen hat, unterstützen Sie unsere Arbeit gerne mit einer Schenkung. Wir würden uns sehr über eine Zahlung freuen, per IBAN an

DE14 2004 1155 0843 5885 00 (Alexander Teske) oder

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Wir freuen uns natürlich auch sehr über Abonnements, Bewertungen und Kommentare. Wenn Sie direkt Kontakt aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter:

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1 Stunde 15 Minuten
Wie Medien zu willigen Helfern der Politik werden – darüber reden wir mit der Sprachwissenschaftlerin und Medienexpertin Prof. Sabine Schiffer. Was da in der Berichterstattung über den Ukraine-Krieg, über die Kämpfe im Gaza-Streifen, über die Angriffe auf den Iran oder in Sachen Libanon und Syrien alles schief gegangen ist in Redaktionen und Medienhäusern, zeigt Sabine Schiffer im Gespräch mit Alexander Teske und Peter Welchering an vielen Beispielen auf. Und wir reden auch darüber, dass das gar nicht neu ist. Sabine Schiffer hat sich nämlich schon in ihrer Doktorarbeit vor vielen Jahren damit beschäftigt, wie einzelne Fakten so ausgewählt werden und als Pars pro Toto durch ständige Wiederholung dann das gesamte journalistische Bild letztlich bestimmen.

Wir gehen auch Fragen nach, wie Journalisten möglichst transparent und unvoreingenommen berichten können und diskutieren, wie Organisationen mit viel Macht vorgeben, welche Quellen für Journalisten glaubwürdig sein sollen. 

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Am Abend des 4. Mai ist "Sachlich richtig" erstmals live zu erleben. In Berlin in der König Galerie (Alexandrinenstr. 118–121). Kommen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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1 Stunde 7 Minuten
„Das ist nicht die Gesellschaft, in der ich leben möchte“, stellt Christian Zeller fest, wenn er über die zunehmende Einschränkung des Diskurses in Deutschland und der EU spricht. Als Soziologe und Mitinitiator der Berliner Erklärung hat er gemeinsam mit dem Bündnis Redefreiheit ein klares Signal gesetzt. In diesem Dokument bekennen sich 162 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Recht und Medien als Erstunterzeichner zur Meinungsfreiheit als unverzichtbare Säule unserer Demokratie. Inzwischen haben in den ersten beiden Tagen knapp 5.000 Menschen den Aufruf unterschrieben.

Die Erklärung wendet sich gegen eine „Verengung des Meinungsspektrums“, die durch soziale Ächtung, staatlich geförderte Meldestrukturen sowie vage Rechtsbegriffe wie „Hass und Hetze“ begünstigt wird. Die Initiatoren kritisieren zudem den Einsatz von „politischen Kampfbegriffen“, die dazu dienen, politisch Andersdenkende zu diffamieren.

Im Podcastgespräch wird deutlich: Meinungsfreiheit lässt sich nicht in einfache rechts-links-Schubladen pressen. Sie ist vielmehr ein fundamentaler Grundpfeiler funktionierender Demokratien, der den offenen Austausch aller Standpunkte schützt.

Berliner Erklärung: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/

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Am Abend des 4. Mai ist "Sachlich richtig" erstmals live zu erleben. In Berlin in der König Galerie (Alexandrinenstr. 118–121). Kommen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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1 Stunde 13 Minuten
Jörg Wagner wollte eigentlich Fictionfilme machen. Doch nachdem er bei der Marxismus-Leninismus-Prüfung durchgefallen war, kam alles anders. 30 Jahre lang hat er mit seinem Medienmagazin Rundfunkpolitik erklärt und Skandale dokumentiert. Im Podcast spricht er darüber, wie stark Intendanten das Betriebsklima prägen – im RBB herrscht aktuell ein Klima der Angst, verstärkt durch eine Entlassungswelle, die Wagner selbst vor die Tür gesetzt hat. Zum Schluss: eine Medienutopie. Wie könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk anders aussehen?

Hier der Link zur Medienhölle:

https://www.youtube.com/playlist?list=PL0oKYWFx5igst9kbywTHWrtTHyCeilsWk

Und ein Hinweis in eigener Sache:Am 4. Mai ist "Sachlich richtig" ab 19 Uhr erstmals live zu erleben. In Berlin in der „König Galerie“. Kommen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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1 Stunde 23 Minuten
Seit Tagen scheint es hierzulande nur noch ein Thema zu geben: die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Ehemann Christian Ulmen. Die Rede ist von digitaler Vergewaltigung, von dringend notwendigen neuen Gesetzen und davon, dass Männer allgemeine Täter seien. Das Bedenkliche daran: Dieser absurd anmutende Medienhype wird nicht etwa durch digitale Plattformen angeheizt, sondern von den sogenannten ‚Qualitätsmedien‘ wie dem ‚Spiegel‘ oder den ‚Tagesthemen‘, die damit der Regierungspolitik wieder einmal ganz unverhohlen den roten Teppich ausrollen. Anne Mücke und Peter Welchering analysieren gemeinsam mit Boris Brandt – der unter anderem Programmdirektor bei ProSieben sowie Geschäftsführer und Präsident von „Endemol Deutschland“ war – dieses mediale Ereignis, das wirklich wichtige Themen wie Krieg, wirtschaftlicher Abschwung und den Niedergang der SPD komplett in den Schatten stellt.

Drei Links zum Thema „Livestreaming von sexuellem Kindesmissbrauch“:

https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Kinderpornografie/kinderpornografie.html?nn=27162

https://www.heute.at/s/mann-gab-anleitung-zu-kindesmissbrauch-via-videocall-120172129

https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt.45-jaehriger-bestreitet-paedophil-zu-sein-kindesmissbrauch-vor-laufender-kamera-angeklagter-gibt-taten-zu.a16074e4-9312-402d-90d1-d41cc07dd76a.html

Hintergrundartikel von Nius vom 25.3.26:

https://nius.de/api/collien-fernandes-christian-ulmen-virtuelle-vergewaltigung-deepfakes-hateaid

Und ein Hinweis in eigener Sache:

Am 4. Mai ist „Sachlich richtig“ ab 19 Uhr erstmals live zu erleben. In Berlin in der „König Galerie“. Kommen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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1 Stunde 4 Minuten
Gerd Dehnel gehört zu der Generation, die beide Seiten der deutschen Geschichte hautnah erlebt hat. 1959 im Erzgebirge geboren, studierte er Journalistik am Roten Kloster in Leipzig, schrieb anschließend drei Jahre für die National‑Zeitung der DDR und erlebte dann die Wende. 

Als Wirtschaftsredakteur begleitete Gerd Dehnel die rasante Transformation des Ostens, widmete dann beim RBB Inforadio seine letzten Sendungen dem brennenden Thema Meinungsvielfalt und Debattenfreiheit. 

In dieser Episode fragen wir ihn, wie er die Coronazeit als Journalist erlebt hat und inwiefern er sich heute an die DDR und die Wendezeit erinnert fühlt. Außerdem haben wir ihn gefragt, warum es die Wirtschaftsberichterstattung so schwer in den Medien hat und weshalb Ostrock - Dehnels Leidenschaft - von der gesamtdeutschen Medienlandschaft mehr oder weniger ignoriert wird.

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1 Stunde 17 Minuten
Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026, will an seinem ersten Amtstag als neuer Ministerpräsident die Medienstaatsverträge aufkündigen – so er es werden sollte. Doch was bedeutet das? Noch nie hat ein Bundesland einen solchen Schritt unternommen, die Konsequenzen sind nicht eindeutig geklärt. Und was soll es anstelle des öffentlich-rechtlichen Programms für die Bewohner von Sachsen-Anhalt geben?

Wir sprechen mit Ulrich Siegmund über die medienpolitische Strategie der AfD und wollen wissen: Stecken hinter seinen markigen Worten auch konkrete Pläne? Was versteht man unter „neutraler Berichterstattung“? Wie realistisch hält er selbst einen Erfolg seiner Pläne? Warum ist sehr aktiv auf den Sozialen Medien? Wie begründet er die Berichterstattung über die Verwandten-Affäre bei der AfD? Und warum hat er gerade eine Auseinandersetzung auf X mit einem Moderator vom MDR?

Am Abend des 4. Mai ist „Sachlich richtig“ erstmals live zu erleben. In Berlin in der Galerie König. Kommen Sie gerne vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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1 Stunde 9 Minuten
Katrin Seibold hat 18 Jahre lang bei ZDF und 3Sat als Autorin, Reporterin, Moderatorin und Redakteurin gearbeitet. 2022 stieg sie aus. Ihr Interview zu den Gründen bei BILD-TV ging viral. Danach ist sie abgetaucht bzw. hat sich zurückgezogen. Sie gibt Kurse in Yoga und Shiatsu

Nun spricht Katrin Seibold ehrlich und schonungslos in „Sachlich richtig“ über den aktuellen KI-Fake im ZDF, den Intendanten Nobert Himmler und seine geplante Wiederwahl, den Studioleiter Washington Elmar Theveßen und die Moderatorin des heute Journals Dunja Hayali sowie die Chefredakteurin Bettina Schausten. Es geht um alternative Medien, Geheimdienste, Betriebsversammlungen, den Geist im ZDF und den sozialen Preis, den man nach einem Ausstieg aus dem ÖRR zahlen muss.

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1 Stunde 4 Minuten
Hermann Binkert ist der Chef des Meinungsforschungsinistituts INSA und in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Sein Institut hat er gegründet, obwohl es mit dimap, Forschungsgruppe Wahlen und Forsa schon reichlich Konkurrenz gab. Und er hat sich erfolgreich durchgesetzt. Mittlerweile liegt INSA oft am nächsten am endgültigen Wahlergebnis

Gegründet hat Binkert das Institut ausgerechnet in Erfurt. Nicht in Berlin, Hamburg, München oder Köln. Deswegen ist man in Thüringen auch stolz auf INSA. Das Institut erhält mittlerweile aus allen politischen Lagern und von vielen verschiedenen Medien Aufträge.Vor seiner Zeit als INSA-Chef hat Binkert für die damalige Bundesfamilienministerin Claudia Nolte und den Ministerpräsidenten Dieter Althaus gearbeitet. Er kennt den Politikbetreib also von innen. Er war auch einer der Architekten der Idee des bedingslosen Grundeinkommens. Aus der CDU, deren Mitglied er war, ist er vor längerer Zeit ausgetreten. Das befeuert immer wieder Spekulationen über eine Nähe zur AfD. Dies weist Binkert entschieden zurück.

Uns erzählt Binkert, warum er sich Sorgen um die Meinungsfreiheit im Land macht, junge Wähler entweder die LINKE oder AfD wählen, welches maximale Wählerpotential die Parteien haben - die SPD sieht er ganz vorne, die AfD hat ihres dagegen fast ausgeschöpft. Er erklärt uns, was er vom Begriff des Protestwählers hält, welche Rolle die Wahlbeteiligung spielt und wie man die Nichtwähler erreichen kann.

Hier der Link zum Buch vom Binkert "Wie Deutschland tickt":

https://www.buch7.de/produkt/wie-deutschland-tickt-hermann-binkert/1050485762?ean=9783038482888

Hier geht es zu seinem Institut INSA:

https://www.insa-consulere.de/

Binkert veröffentlicht auch auf seinem Kanal regelmäßig aktuelle Videos mit Umfragen:

https://www.youtube.com/@INSA-News

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1 Stunde 11 Minuten
Die Einschätzungen über Wolfgang Kubicki, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, gehen weit auseinander: Für die einen liberalen Urgestein, für die anderen Politiker mit    

Knalleffekt aus dem hohen Norden. Wir wollten vom ehemaligen Bundestagsvizepräsidenten wissen, welche Konsequenzen der KI-Fake beim ZDF haben sollten. Mit welchen alternativen Medien er spricht und wem nicht. Wie begründet er das?   

Welche Meinung hat Kubicki zur Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung und welche konkreten Reformen schweben ihm zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk vor? Was sagt er zum geplanten Social-Media-Verbot für Jugendliche und hat er schon einmal Beleidigungen im Netz angezeigt? Wir haben Kubicki aber auch auf seine Ankündigungen und seine Taten, also sein Abstimmungsverhalten im Bundestag zur Heizungsgesetz oder der einrichtungsbezogenen Impfpflicht angesprochen. Es war für uns ein unterhaltsamer, lustiger und pointierter Austausch   

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1 Stunde 10 Minuten
Acht Jahre saß Joana Cotar im Bundestag. Darüber hat sie das Buch "Inside Bundestag" geschrieben. Ihre These: Nur wenige Führungsfiguren der Regierungskoalition bestimmen die aktuelle Politik. Der Rest hat kaum etwas zu Sagen. Das Parlament ist ein Abnickverein. Selbst in den Ausschüssen findet keine konstruktive Arbeit statt. Zudem lädt das System dazu ein, es zu missbrauchen. So kann man schon mal eine Kaffeemaschine bis zu 1.000 Euro abrechnen. Auch die Stiftungen der Parteien sieht sie kritisch.

Joana Cotar, geboren 1973 in Rumänien, floh mit 5 Jahren gemeinsam mit ihren Eltern in die Bundesrepublik, weil die Familie sich hier Freiheit und ein menschwürdiges Leben erhoffte. Diese Erfahrung prägt Cotar und motivierte sie, 2013 - also im Gründungsjahr der Partei - der AfD beizutreten. Die studierte Unternehmerin erlebte die vielen Wandlungen der Partei mit, zog 2017 für die AfD sogar in den Bundestag ein. Doch aus ihrer Sicht, hat sich auch die AfD vom politischen System der Bundesrepublik korrumpieren und schlucken lassen. Auch deshalb ist sie 2022 ausgetreten. Und die aktuellen Vorgänge in Sachsen-Anhalt bestätigen sie. Aber sie kritisiert auch den außenpolitischen Kurs ihrer Partei, wie sie Annekatrin Mücke, Ole Skambraks und Alexander Teske erzählt.

Wir fragen in dieser Folge des Medien-Podcast "Sachlich richtig", warum die AfD sich so weit von ihren eigenen Idealen entfernt hat, was sie im Bundestag erlebt hat und welche Alternativen es für das bisherige Parteiensystem es geben könnte.

Hier geht es zu ihrer Website:

https://joanacotar.de/

Hier ein Artikel zu ihrem AfD-Austritt:

https://www.fr.de/rhein-main/landespo...

Hier der Link zum Buch:

https://www.buch7.de/produkt/inside-b...

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1 Stunde 15 Minuten
Mit dem Zweiten sieht man schlechter - Aufregung nach KI-Fake-Video

In dieser Sonderfolge von "Sachlich richtig" sprechen Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering über den Einsatz gefälschter Videos im Nachrichtenmagazin "heute journal" des ZDF. Dort wurde ein KI-generiertes Video gezeigt und eine Sequenz, die vier Jahre alt ist und in einem anderen Zusammenhang aufgenommen wurde. Inhaltlich ging es um die Einsatz der US-Einwanderungsbehörde gegen Kinder und ihre Eltern.

Nach anfänglichen Behauptungen, bei der Übermittlung sei die Kennzeichnung der KI-Bilder verloren gegangen, verbreitete dann das ZDF, man habe das "Klima der Angst" darstellen wollen. Nun entschuldigte sich die Nachrichtenchefin live auf dem Sender für den Beitrag, man habe gegen journalistische Standards und die eigenen KI-Richtlinien verstoßen - ein einmaliger Vorgang. Schulungen sollen nun im Sender helfen.

Im Medienpodcast der Ostdeutschen Allgemeinen fragen wir: War es ein dummer Fehler oder eine bewusste Manipulation? Wer wusste wann was? Wie ist die Krisenkommunikation des ZDF zu bewerten? Trägt die Moderatorin Dunja Hayali eine Mitschuld? Ist die Wiederwahl des Intendanten Norbert Himmler durch die Affäre in einigen Wochen gefährdet?

Wie sind die Reaktionen der Politiker dazu? Ist der Einsatz von KI-generierten Bildern in den Nachrichten generell eine schlechte Idee? Was macht eigentlich der Chef vom Dienst? Warum wird Kritik anderer ZDF-Redakteure an dem Fall nicht öffentlich gemacht? Wie seriös berichten andere Medien über den Fall? Wer hatte am Anfang die Nase vorn?

Hier geht es zur Korrektur im ZDF:

In eigener Sache: Korrekturen und Richtigstellungen

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1 Stunde 1 Minute
Christine Prayon war elf Jahre als Reporterin Birthe Schneider Teil der ZDF-heute show. Während der Corona-Zeit kam ein Bruch, sie schied auf eigenen Wunsch aus und machte ihren Impfschaden öffentlich. Im Interview kritisiert Prayon, dass Menschen mit Post-Vac-Syndrom von der Politik und dem Gesundheitssystem immer noch allein gelassen werden. Außerdem sprechen wir darüber, was Satire leisten sollte und warum Kapitalismuskritik kaum im Fernsehn zu finden ist. Zum Ende unseres Interviews geht es um neue Gesellschaftsmodelle und Gedankenreisen in eine Utopie des Miteinanders.

 

Theaterabend „Testzentrum“ mit Felicia Binger und Christine Prayon:

• 19. Februar – BKA‑Theater, Berlin

• 28. Februar – Neue Stadthalle Langen

• 24. April – Schauburg, Dresden

Eintritt ab 29 Euro

https://mrna-entertainment.de/

 

Aktuelles Interview mit Felicia Binger und Christine Prayon in der Berliner Zeitung: „‚Wir wurden belogen‘: Schauspielerinnen über schwere Folgen nach der Corona-Impfung“

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/schauspielerinnen-ueber-corona-impfung-wir-wurden-belogen-li.10018119

Aktuelle Termine auch auf ihrer Website:

https://www.christineprayon.de/

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1 Stunde 14 Minuten
Der Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS) funkte als „eine freie Stimme der freien Welt“ vor allem für die Bevölkerung im Osten Deutschlands. Mit Störsendern versuchte die DDR das Programm zu blockieren. Die Stimme von Andreas Dorfmann kannten trotzdem sehr viele Berliner - auf beiden Seiten der Stadt.

Nach vielen Zwischenstationen arbeitet Dorfmann heute als Moderator bei NIUS, die laut Eigenwerbung als "Stimme der Mehrheit" senden. Die Vorwürfe, sein neuer Arbeitgeber würde Hass und Hetze verbreiten, erinnern Dorfmann an DDR-Propaganda während seiner Zeit bei RIAS 2. Er sagt, der amerikanische Journalismus ist der freiste der Welt.  

Im zweiten Teil unseres Interviews erzählt Dorfmann, wie viel Druck und Gängelung er als Journalist während der Coronazeit erfahren hat. Er konstatiert: das war überall so. Und als die Mikros aus waren, hätten einige Experten eine andere Meinung als im Interview geäußert.

Schreibt uns gerne, was ihr von der Folge haltet. Habt ihr Erinnerungen an RIAS? Was haltet ihr von NIUS? Sind das Kollegen?

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46 Minuten
Das Reportageformat "360 Grad" des SWR sorgt mit einer Folge im Kloster in Hegne am Bodensee für Aufsehen. Annekatrin Mücke, Alexander Teske und Peter Welchering haben sich die Doku angesehen und diskutieren in dieser Sonderfolge des Medien-Podcasts "Sachlich richtig" folgende Themen:

Sind die Fragen respektlos? Wie sinnvoll sind Ich-Reportagen? Was sind Vor- und Nachteile, wenn man selbst dreht? Wie gelungen erschließt sich der ÖRR die junge Zielgruppe? Wie könnte man es besser machen? Welche anderen guten Reportagen gibt es schon zum Thema? Wie hat das Kloster reagiert? Was steht in einem offenen Brief an den Intendanten? Und haben die Kommentatoren unter dem Video einen Punkt? Wie geht der SWR mit der Kritik um? Hätte man so eine Frage auch Muslima gestellt? Und was hat das mit dem ARD-Format "Deep und deutlich" zu tun?

Schreibt uns gerne, was ihr von der SWR-Reportage "Leben ohne Sex!?" haltet. Oder kommentiert wie euch unsere Folge gefallen hat, was ihr anders seht.

Hier der Link zur Reportage:

https://www.youtube.com/watch?v=xX-1cUF8sLQ

Hier der Link zur BR-Reportage:

https://youtu.be/GXQnMSCdm_0?si=eyqELY5ZP2g7udYN

Hier der Link zur Funk-Reportage:

https://youtu.be/yR2vjYd-pz0?si=TPmVeO79nb-S5V9G

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