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Deutschland und die Deutschen

Deutschland und die Deutschen

Jan Liin Jessen 6 Episoden Neueste vor 1 Monat

Jan Liin Jessen ist Däne, ausgebildeter Lehrer und hat einen Masterabschluss in Pädagogik. Er unterrichtet seit 1990 Deutsch und deutsche Geschichte. Die meisten Ferien verbringt er in Deutschland, und Berlin ist ein häufiges Reiseziel.

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Episoden

32 Minuten
Die Zeit vom Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 bis zur deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 ist von weltgeschichtlicher Bedeutung. Sie markiert das Ende des Kalten Krieges – und den Beginn eines neuen Deutschlands. In dieser Folge erfahren Sie mehr über die außergewöhnliche politische Leistung, die eine friedliche Entwicklung ermöglichte – eine Entwicklung, die auch ganz anders hätte verlaufen können. Es geht um den politischen Willen zur Zusammenarbeit zwischen Ost und West und darum, im entscheidenden Moment mit Weitsicht und Entschlossenheit zu handeln. Das Ergebnis war eine politische Meisterleistung, die nicht nur Milliarden kostete, sondern das Leben einer ganzen Bevölkerung nachhaltig veränderte – und das keineswegs ausschließlich zum Positiven.
30 Minuten
Als die DDR ihr 40-jähriges Bestehen feiert, ahnt niemand, dass der sozialistische Staat bereits ein Jahr später aufgelöst sein wird und Ost- und Westdeutschland wiedervereinigt werden. Was geschah an jenem Abend im Jahr 1989 ganz konkret, als die Berliner Mauer geöffnet wurde? Wir hören von der Führung der DDR, die plötzlich erkennen musste, dass sie nicht länger die Unterstützung aus Moskau besaß. Und wir hören von dem Abend des ostdeutschen Volkes, an dem ein unterdrückerisches Regime plötzlich kapitulieren musste, obwohl 30.000 einsatzbereite Soldaten bereitstanden, einen möglichen Aufstand niederzuschlagen. Diesmal geht es um den historischen Abend des 9. November 1989 und um den Weg zur deutschen Wiedervereinigung ein Jahr später.
29 Minuten
Diese Episode behandelt die Zeit von 1961 bis 1981 in Berlin. Wie lebte man in einer Stadt, die durch eine Mauer geteilt war? Willy Brandt versuchte eine politische Annäherung an die DDR. Die Helsinki-Konferenz führte 1975 zu einer Absichtserklärung, in der die Staaten Osteuropas erklärten, die Menschenrechte achten zu wollen, und dass sich kein Staat in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates einmischen dürfe. Gleichzeitig wurde die Berliner Mauer weiter ausgebaut, und DDR-Bürger, die versuchten zu fliehen, mussten mit harten Strafen rechnen.
29 Minuten
In dieser Episode hören wir, warum sich die DDR im Jahr 1961 entschied, eine Mauer durch Berlin zu bauen und den Rest des Landes abzuriegeln. Wir sprechen über die vielen Fluchtversuche und über Bürger, die brutal von ihren eigenen Soldaten getötet wurden. Wir hören von der Unterstützung, die Willy Brandt den Westberlinern gab, und von der Erleichterung vieler westlicher Politiker darüber, dass mit dem Bau der Mauer der Dritte Weltkrieg ein Stück weiter entfernt schien als zuvor. Es ist der Kalte Krieg – der Konflikt zwischen der Sowjetunion und den USA –, der sich mitten in Berlin abspielt.
21 Minuten
In dieser Folge von „Deutschland und die Deutschen“ werfen wir einen genauen Blick auf die Jahre von 1949 bis 1961 – eine entscheidende Phase in der Geschichte der DDR. Es ist die Zeit des „Aufbaus des Sozialismus“, geprägt von großen politischen Visionen, tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und zunehmender Kontrolle über das Leben der Menschen. Wir begleiten den Weg von der Gründung der DDR bis zum Bau der Berliner Mauer: von Bodenreformen und Verstaatlichungen über die Rolle der SED bis hin zu Widerstand, Flucht und dem Volksaufstand von 1953. Was bedeutete der Sozialismus konkret im Alltag? Wie versuchte der Staat, eine neue Gesellschaft zu formen? Und warum entschieden sich so viele Menschen, das Land zu verlassen?
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Jan Liin Jessen ist Däne, ausgebildeter Lehrer und hat einen Masterabschluss in Pädagogik. Er unterrichtet seit 1990 Deutsch und deutsche Geschichte. Die meisten Ferien verbringt er in Deutschland, und Berlin ist ein häufiges Reiseziel.
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