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Episoden
03.08.2026
49 Minuten
Was passiert, wenn eine der bekanntesten deutschen Verzeichnismarken auf jahrzehntelange Fahrzeugforschung trifft? Ich spreche mit Christian Baumert, Geschäftsführer der Berliner pdm solutions, und Dr. Ilja Radusch, Leiter der Abteilung Smart Mobility am Fraunhofer FOKUS.
Das Berliner Technologieunternehmen pdm solutions betreibt seit November 2025 die Marken „Das Telefonbuch", „Gelbe Seiten" und „Das Örtliche" unter einem Dach und bringt mit ihren Anwendungen annähernd 30 Millionen Visits pro Jahr auf die Straße. In der aktuellen Zusammenarbeit mit Fraunhofer FOKUS werden diese POI-Verzeichnisse zur Datengrundlage für Verkehrssicherheit im Fahrzeug: In Berlin warnt der Prototyp SADAS straßengenau vor Schulen und Kindergärten, unterscheidet Haupt- und Nebeneingang und berücksichtigt Fahrtrichtung und Uhrzeit.
Wir sprechen darüber, warum ein System-of-Systems-Ansatz jeder Zentralplattform überlegen ist, wie KI erstmals die Übersetzung zwischen den Datenwelten übernimmt, und was Physical AI und Agentic AI mit dem Auto von morgen und mit der Long-Tail-Verwaltungspraxis von übermorgen zu tun haben.
Verlinkungen aus der Folge:
LinkedIn-Profil von Christian Baumert: de.linkedin.com/in/christian-baumert-425b2759 LinkedIn-Profil von Dr. Ilja Radusch: linkedin.com/in/radusch pdm solutions: pdm-solutions.com/de Fraunhofer FOKUS – Smart Mobility: fokus.fraunhofer.de/de/asct.html
Das Berliner Technologieunternehmen pdm solutions betreibt seit November 2025 die Marken „Das Telefonbuch", „Gelbe Seiten" und „Das Örtliche" unter einem Dach und bringt mit ihren Anwendungen annähernd 30 Millionen Visits pro Jahr auf die Straße. In der aktuellen Zusammenarbeit mit Fraunhofer FOKUS werden diese POI-Verzeichnisse zur Datengrundlage für Verkehrssicherheit im Fahrzeug: In Berlin warnt der Prototyp SADAS straßengenau vor Schulen und Kindergärten, unterscheidet Haupt- und Nebeneingang und berücksichtigt Fahrtrichtung und Uhrzeit.
Wir sprechen darüber, warum ein System-of-Systems-Ansatz jeder Zentralplattform überlegen ist, wie KI erstmals die Übersetzung zwischen den Datenwelten übernimmt, und was Physical AI und Agentic AI mit dem Auto von morgen und mit der Long-Tail-Verwaltungspraxis von übermorgen zu tun haben.
Verlinkungen aus der Folge:
LinkedIn-Profil von Christian Baumert: de.linkedin.com/in/christian-baumert-425b2759 LinkedIn-Profil von Dr. Ilja Radusch: linkedin.com/in/radusch pdm solutions: pdm-solutions.com/de Fraunhofer FOKUS – Smart Mobility: fokus.fraunhofer.de/de/asct.html
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14.07.2026
43 Minuten
Lukas Wolf ist mit der Beteiligung großgeworden. Klassensprecher in Essen, Landesschülervertretung NRW, mittendrin im Schulstreik und Kopfnoten abgeschafft. Heute, knapp zwanzig Jahre später, verantwortet er als Geschäftsführer von CrowdInsights die Entwicklung einerBeteiligungsplattform für Kommunen.
Wir steigen mit seiner Beteiligungsbiografie ein undarbeiten uns dann durch die Praxis: die Top-3-Hindernisse aus CrowdInsights' eigener Bürger-Umfrage (Zeit, komplizierte Verfahren, Wirkungs-Zweifel), wie ein Verwaltungs-Workflow tatsächlich abläuft, was KI bei der Auswertung bringt und wo Originaltreue wichtig bleibt, wie viel digitale ZwillingeBürgerbeteiligung verträgt, und welche Quick Wins in der Haushaltskrise wirklich tragen.
LinkedIn-Profil von Lukas Wolf: linkedin.com/in/wolf-lukas CrowdInsights: Beteiligungsplattform fürKommunen: crowdinsights.de
Wir steigen mit seiner Beteiligungsbiografie ein undarbeiten uns dann durch die Praxis: die Top-3-Hindernisse aus CrowdInsights' eigener Bürger-Umfrage (Zeit, komplizierte Verfahren, Wirkungs-Zweifel), wie ein Verwaltungs-Workflow tatsächlich abläuft, was KI bei der Auswertung bringt und wo Originaltreue wichtig bleibt, wie viel digitale ZwillingeBürgerbeteiligung verträgt, und welche Quick Wins in der Haushaltskrise wirklich tragen.
LinkedIn-Profil von Lukas Wolf: linkedin.com/in/wolf-lukas CrowdInsights: Beteiligungsplattform fürKommunen: crowdinsights.de
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10.07.2026
44 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Georg Würffel und Johannes Röder vom Zentrum für Digitale Entwicklung über das Interreg-Projekt PilotInnCities. Wir reden über agiles Pilotieren als kompakte Methode aus Helsinki, über vier sehr konkrete Smart-City-Use-Cases im Landkreis Wunsiedelund über die Frage, wie sich kleine Open-Call-Piloten als Brücke zwischen dem MPSC-Erbe und der kommunalen Anwendungs-Praxis nach dem Förderende einsetzenlassen.
Weiterführende Links:
Zentrum für Digitale Entwicklung (ZDE): digitaleentwicklung.de Projekt PilotInnCities, Actionplan undMethodology zum Download: digitaleentwicklung.de/news/interreg-projekt-pilotinncities URBIS Smart City Meetup, Brno (Brünn): bvv.cz/en/urbis Donau-Fest-Tage Ulm: donaufest.de opencode.de — Open-Source-Plattform deröffentlichen Verwaltung: opencode.de Interreg Danube Region Programme: interreg-danube.eu
Weiterführende Links:
Zentrum für Digitale Entwicklung (ZDE): digitaleentwicklung.de Projekt PilotInnCities, Actionplan undMethodology zum Download: digitaleentwicklung.de/news/interreg-projekt-pilotinncities URBIS Smart City Meetup, Brno (Brünn): bvv.cz/en/urbis Donau-Fest-Tage Ulm: donaufest.de opencode.de — Open-Source-Plattform deröffentlichen Verwaltung: opencode.de Interreg Danube Region Programme: interreg-danube.eu
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07.07.2026
19 Minuten
Stadtklima in Echtzeit: Wie meteoblue Städte misst, modelliert und in digitale Zwillinge bringt. Wenn Städte ihr Klima messen wollen, müssen sie zuerst entscheiden, welches Klima sie überhaupt vor der Tür haben.
Genau zu diesem Punkt habe ich in der aktuellen Folge mit Nico Bader von meteoblue gesprochen. Nico kümmert sich seit über sechs Jahren um das Thema Stadtklima, von hochauflösenden Windsimulationen über Starkregen- und Hochwassermodellierung bis zur Luftqualität. Was die meisten unterschätzen: Welche Klimagefahr in einer Stadt dominiert, hängt stark von der Größe, der Lage und der Versiegelung ab. Hitze ist ein Großstadtthema, Starkregen trifft Mittelgebirgsgemeinden, Stürme sind eigentlich ein Herbstthema, nicht ein Sommerthema.
Im Gespräch geht es um die Zusammenarbeit von meteoblue mit der Stadt Zürich, ein Messnetz, das ursprünglich als wissenschaftliches Innosuisse-Projekt mit der Hochschule Winterthur startete und heute als laufender Service mit dem städtischen Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz weiterläuft. Nico erklärt, warum das ursprüngliche Messnetz später bewusst ausgedünnt wurde, wie meteoblue Städte im Workshop-Format an die richtige Sensorplatzierung heranführt, und wie aus Mess- und Modelldaten am Ende eine Wärmeinselkarte für die Klimaanpassungsplanung wird.
Außerdem reden wir über Datensouveränität: Bei meteoblue laufen die Messwerte alle zehn Minuten in eine eigene Datenbank, von der die Stadt sich bedient, oder umgekehrt holt meteoblue die Daten aus der städtischen Datenplattform. Beide Wege sind etabliert. Den Bogen schließt die Frage, wie diese Klimadaten in digitale Zwillinge einfließen: meteoblue versteht sich als Datenprovider, der stündliche Modelldaten als Schicht in 3D-Stadtmodelle und Smart-City-Dashboards liefert.
Kapitelmarken werden nach Live-Schaltung aus dem Audio ergänzt.
Jetzt reinhören:
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Genau zu diesem Punkt habe ich in der aktuellen Folge mit Nico Bader von meteoblue gesprochen. Nico kümmert sich seit über sechs Jahren um das Thema Stadtklima, von hochauflösenden Windsimulationen über Starkregen- und Hochwassermodellierung bis zur Luftqualität. Was die meisten unterschätzen: Welche Klimagefahr in einer Stadt dominiert, hängt stark von der Größe, der Lage und der Versiegelung ab. Hitze ist ein Großstadtthema, Starkregen trifft Mittelgebirgsgemeinden, Stürme sind eigentlich ein Herbstthema, nicht ein Sommerthema.
Im Gespräch geht es um die Zusammenarbeit von meteoblue mit der Stadt Zürich, ein Messnetz, das ursprünglich als wissenschaftliches Innosuisse-Projekt mit der Hochschule Winterthur startete und heute als laufender Service mit dem städtischen Amt für Umwelt- und Gesundheitsschutz weiterläuft. Nico erklärt, warum das ursprüngliche Messnetz später bewusst ausgedünnt wurde, wie meteoblue Städte im Workshop-Format an die richtige Sensorplatzierung heranführt, und wie aus Mess- und Modelldaten am Ende eine Wärmeinselkarte für die Klimaanpassungsplanung wird.
Außerdem reden wir über Datensouveränität: Bei meteoblue laufen die Messwerte alle zehn Minuten in eine eigene Datenbank, von der die Stadt sich bedient, oder umgekehrt holt meteoblue die Daten aus der städtischen Datenplattform. Beide Wege sind etabliert. Den Bogen schließt die Frage, wie diese Klimadaten in digitale Zwillinge einfließen: meteoblue versteht sich als Datenprovider, der stündliche Modelldaten als Schicht in 3D-Stadtmodelle und Smart-City-Dashboards liefert.
Kapitelmarken werden nach Live-Schaltung aus dem Audio ergänzt.
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19.06.2026
8 Minuten
HAL-Plan macht es vor: Seit 2023 wird in Halle (Saale) auf Basis von Buildplace ein digitaler Zwilling aufgebaut, der Stadtentwicklung neu denkt.
Auf dem Modellprojekte Smart Cities Kongress hatte ich die Chance, mit Albert Steinbach (Stadt Halle (Saale)) und Max Rudolph (Buildplace) darüber zu sprechen:
Was bedeutet die Entwicklungs-Community rund um HAL-Plan? Welche Herausforderungen löst sie, auch intern in der Verwaltung? Wo stehen wir im Jahr 2030 mit urbanen digitalen Zwillingen?
Auf dem Modellprojekte Smart Cities Kongress hatte ich die Chance, mit Albert Steinbach (Stadt Halle (Saale)) und Max Rudolph (Buildplace) darüber zu sprechen:
Was bedeutet die Entwicklungs-Community rund um HAL-Plan? Welche Herausforderungen löst sie, auch intern in der Verwaltung? Wo stehen wir im Jahr 2030 mit urbanen digitalen Zwillingen?
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Über diesen Podcast
Neuigkeiten, Projekte und Lösungen rundum digitale Stadtentwicklung
Gastgeber: Dimitri vom Informationsportal urban-digital.de
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