Eline geht abends ins Bett – und wacht am nächsten Morgen auf, ohne ihre Beine richtig ansteuern zu können. Heute sitzt sie im Rollstuhl. Und möchte vor allem eines nicht: bemitleidet werden.
In Folge 53 ist Eline bei uns zu Gast und erzählt offen von ihrem Leben mit FNS – einer Funktionellen Neurologischen Störung. Von Krampfanfällen, Lähmungen und der schwierigen Suche nach einer Diagnose. Von Physiotherapie, Psychotherapie und dem Versuch, möglichst viel Selbstständigkeit zu behalten. Aber auch davon, was plötzlich kompliziert wird, wenn Bahnhöfe, Türen, Regale oder ganz gewöhnliche Wege nicht für einen Rollstuhl gemacht sind.
Und dann wären da noch die Menschen.
Menschen, die helfen wollen. Menschen, die ungefragt Mitleid verteilen. Und Menschen, die offenbar tatsächlich finden, „Du bist hübsch für eine Frau im Rollstuhl“ sei ein Kompliment.
Eline spricht darüber mit einer Offenheit und einem Humor, bei dem ziemlich schnell klar wird: Hier müssen wir nicht auf Eierschalen laufen. Im Gegenteil. Es wird gelacht, es werden Grenzen ausgelotet und zwischendurch wird es erstaunlich ernst.
Wir sprechen darüber, wie sich das eigene Leben von einem Tag auf den anderen verändern kann, wie Familie und Umfeld damit umgehen – und warum zwischen Rücksicht, Verständnis und Mitleid ein ziemlich grosser Unterschied liegt.
Eine Folge über FNS, Barrieren und Selbstständigkeit. Über weisse Schuhe, die im Rollstuhl verdächtig lange weiss bleiben. Und über eine junge Frau, die ziemlich genau weiss, wie sie behandelt werden möchte:
Wie ein ganz normaler Mensch.
️ Zwei mit Bart – ehrliche Gespräche, Humor mit Tiefgang und zwei Typen, die auch diesmal wieder Fragen stellen, bei denen andere vielleicht kurz geschluckt hätten.
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