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WORKlich?! Der Certo-Podcast über ungewöhnliche Arbeitsunfälle Archiv

11 Episoden
19 Minuten
Ein freier Tag auf der Dienstreise im Ausland, eine Sightseeing-Tour im offenen Doppeldeckerbus mit den Kolleginnen und Kollegen – und dann ragt ein Ast in die Fahrbahn und trifft Betriebsprüfer Finn am Kopf. Wenig später beschäftigt ein Gericht in Deutschland die Frage: War es ein Arbeitsunfall? In dieser Folge von WORKlich?! verfolgen Moderatorin Fenja Fieweger und Thomas Bonner, Leiter des Auslandsbereichs der VBG, dieselben Spuren, denen auch das Gericht gefolgt ist. Im Fokus: Wer hat die Fahrt organisiert? Gab es dienstliche Gespräche während der Sightseeing-Tour? Welche Rolle spielte ein nicht genehmigter Heimflug? Und wäre Finn auch ohne privates Interesse in den Bus eingestiegen? Welche Lehren können wir aus dem Fall von Finn ziehen? Jetzt reinhören! Abonniert WORKlich?!, um keine Folge mehr zu verpassen. Jeden letzten Mittwoch im Monat neu. Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
13 Minuten
Ein Tierheimhund, ein Spaziergang und ein folgenschwerer Sturz: In dieser Folge von „WORKlich?!“ geht es um Maria, die sich beim Gassigehen mit Bruno verletzt. Doch die eigentliche Frage stellt sich erst danach: War sie privat unterwegs – oder im Rahmen einer versicherten Tätigkeit? Gemeinsam mit ihrem Gast Christian Klöckner rekonstruiert Moderatorin Fenja Fieweger den Fall, blickt hinter das Aktenzeichen und verfolgt die Fragenkette, die das Gericht zum Urteil führte. An ihrer Seite: Christian Klöckner, Experte für Rehabilitation in der VBG-Bezirksverwaltung Mainz und außerdem Ehrenamtsmultiplikator! Gemeinsam klären sie, worauf es beim Versicherungsschutz für ehrenamtlich Tätige ankommt und ordnen den Fall verständlich und praxisnah ein. Denn auch diese Episode von „WORKlich?!“ zeigt: Jeder Unfall ist individuell – dennoch lohnt es sich, die gesetzlichen Vorgaben des Unfallversicherungsschutzes im Ehrenamt zu kennen. Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
10 Minuten
In dieser Folge von WORKlich?! schauen wir uns an, was passiert, wenn gut gemeintes Teambuilding im Krankenhaus endet: Unsere Protagonistin Sabine stürzt während einer Firmenveranstaltung mit dem Segway und bricht sich die Schulter. Doch die Berufsgenossenschaft lehnt die Anerkennung als Arbeitsunfall zunächst ab – zu viel Freizeitvergnügen, zu wenig Arbeit, so die Begründung. Zusammen mit VBG-Expertin Katharina Lechner, Fallmanagerin in der Rehabilitation am Standort München, klärt Host Fenja Fieweger, warum das Bayerische Landessozialgericht den Fall am Ende doch als Arbeitsunfall wertete. Außerdem erfahren wir, welche drei goldenen Regeln Arbeitgebende beachten müssen, damit die nächste Firmenveranstaltung nicht zum unversicherten Wagnis wird. Abonniert WORKlich?!, um keine Folge mehr zu verpassen. Jeden letzten Mittwoch im Monat neu! Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
10 Minuten
Ein eiskalter Januarmorgen, ein 70 Kilogramm schwerer Stein und eine fatale Kraftanstrengung: In dieser Folge von WORKlich?! widmen wir uns dem Fall des Steinmetzes Paolo, der während der Arbeitszeit eine Blutung im Gehirn erleidet. Im Fall von Paolo war lange Zeit strittig: Ist eine innere Verletzung ohne sichtbare Einwirkung von außen überhaupt ein Arbeitsunfall? Wir begleiten den Weg von Paolo und klären Fragen wie: Was ist eine „Gelegenheitsursache“? Warum kann physikalischer Widerstand als „äußere Einwirkung“ gelten? Und wann sollten Heben und Tragen nur mit der eigenen Kraft eigentlich verboten werden? Host Fenja Fieweger begrüßt dazu eine neue Expertin im Studio: Katharina Lechner, Fallmanagerin in der Rehabilitation am Standort München der VBG, ordnet den Fall juristisch ein und erklärt, warum hier eine Gefährdungsbeurteilung wichtig gewesen wäre. Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
28 Minuten
Ein heißer Sommertag, eine Berliner Kreuzung und 30 quälende Minuten unter einem Lkw eingeklemmt: In dieser Folge widmen wir uns der beeindruckenden Geschichte von Ronny Rehbein, der bei einem schweren Motorradunfall seinen rechten Unterschenkel verlor. Im Gespräch mit Host Fenja Fieweger schildert der Bänker, wie er sich zurück ins Leben gekämpft hat, welche Rolle die VBG dabei spielte und wie er es schaffte, heute – trotz Prothese – wieder Höchstleistungen im Sport und im Beruf zu erbringen. Eine Episode über echte Resilienz und der Beweis, dass das Leben nach einem Schicksalsschlag nicht stillstehen muss. Abonniert WORKlich?!, um keine Folge mehr zu verpassen. Jeden letzten Mittwoch im Monat neu! Hinweis: Bei dem besprochenen Fall handelt es sich um einen Einzelfall.
14 Minuten
Eine unverschlossene Tür, ein Flachdach und ein gefährlicher Sturz: In dieser Folge blicken wir auf den Fall eines Mitarbeiters, der während seiner Pause durch eine Plexiglaskuppel fünf Meter in die Tiefe stürzt. Wir klären, warum dieser Unfall zunächst nicht als Arbeitsunfall anerkannt wurde, was es mit dem Begriff „Betriebsbann“ auf sich hat und warum Arbeitgebende in der Pflicht bleiben, für sichere Verhältnisse zu sorgen – auch in den Pausenzeiten. Host Fenja Fieweger spricht mit dem VBG-Rechtsexperten Eckehard Froese über die Hintergründe dieses kuriosen Falls. Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
14 Minuten
Ein kaltes Büro im Homeoffice, ein kurzer Gang zum Heizungskeller und eine Explosion mit Folgen: In dieser Folge rollen wir den Fall von Klaus auf. Der selbstständige Unternehmer kämpfte sieben Jahre lang durch drei Instanzen um die Anerkennung seines Unfalls. Wir klären, warum das Bundessozialgericht mit seinem Urteil von 2024 den Versicherungsschutz in den eigenen vier Wänden revolutioniert hat und warum eine defekte Heizung heute kein „persönliches Pech“ mehr ist. Host Fenja Fieweger spricht mit dem VBG-Rechtsexperten Eckehard Froese darüber, warum im Homeoffice auch Gefahren aus dem privaten Lebensbereich versichert sein können, wenn die Handlung dem Unternehmen dient. Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
10 Minuten
Ein falscher Schritt auf der Tanzfläche, der doppelt wehtut: In dieser Folge blicken wir auf einen Betriebsausflug, der für einen der Gäste im Krankenhaus endet. Diagnose: Achillessehnenriss. Wir klären, warum dieser Unfall nicht als Arbeitsunfall anerkannt wurde, was eine „betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung“ rechtlich von einem privaten Trip unterscheidet und worauf ihr bei der Planung eines Events achten müsst, damit alle Teilnehmenden vom gesetzlichen Versicherungsschutz profitieren. Host Fenja Fieweger spricht in dieser Folge wieder mit dem VBG-Rechtsexperten Eckehard Froese über einen besonderen Arbeitsunfall, der vor Gericht landete. Abonniert WORKlich?!, um keine Folge mehr zu verpassen. Jeden letzten Mittwoch im Monat neu! Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
12 Minuten
Ein Gabelstapler, eine Gitterbox und ein folgenschwerer Stoß: In dieser Folge beleuchten wir den Fall eines Monteurs, der in seiner Pause auf einer betrieblichen Raucherinsel verunglückt. Wir klären, warum die Berufsgenossenschaft den Fall zunächst als unversicherte private Handlung ablehnte und warum das Gericht am Ende doch für den Verletzten entschied. Host Fenja Fieweger spricht mit dem VBG-Rechtsexperten Eckehard Froese über die juristischen Details dieses Urteils. Abonniert WORKlich?!, um keine Folge mehr zu verpassen. Jeden letzten Mittwoch im Monat neu! Hinweis: Bei dem besprochenen Urteil handelt es sich um einen Einzelfall.
16 Minuten
Ein kurzer Pfiff, ein Hundesprung und ein Sturz mit Folgen: In unserer ersten Folge beleuchten wir einen Fall aus dem Jahr 2010. Ein Versicherungsvertreter will sich auf dem Weg zur Arbeit von seinem Hund verabschieden – und verletzt sich dabei schwer am Knie. Wir klären, warum dieser Moment vor Gericht landete und was eine „geringfügige Unterbrechung“ auf dem Arbeitsweg bedeutet. 
2 Minuten
Ein schmerzhafter Abschied vom Familienhund vor der Haustür, ein Unfall in der Raucherpause oder ein Sehnenriss beim Tanz auf dem Betriebsausflug: WORKlich?! Genau das fragt man sich bei diesen Geschichten. Doch hinter den kuriosen Fällen stecken echte Schicksale und komplexe juristische Fragen. Im Podcast wirft Kommunikationsexpertin Fenja Fieweger gemeinsam mit ihren Gästen einen Blick hinter die Aktenzeichen. Sie klären, warum diese Fälle vor Gericht landeten und ob sie am Ende als Arbeitsunfall anerkannt wurden. Im Podcast erfahrt ihr außerdem, was den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung so wichtig macht und worauf ihr achten müsst, wenn ihr einen Arbeitsunfall erlebt. Fenja Fieweger und ihre Gäste beleuchten Grenzfälle des Versicherungsschutzes – verständlich aufbereitet und praxisnah. Jeden letzten Mittwoch im Monat, überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren und sicher bleiben! Ein Podcast von Certo, dem Magazin der VBG. www.certo-portal.de Foto: Bettina Theuerkauf