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21 Minuten
Gibt es bald einen neuen Weltrekord für die jüngste weibliche Festival-DJ? Mit gerade einmal fünf Jahren hat DJ LeeLee gute Chancen auf den Titel! Wie viel Talent steckt schon in so jungen Jahren dahinter? Welche Rolle spielen die Eltern und Social Media? Und wo liegt die Grenze zwischen Förderung und zu viel Öffentlichkeit? Einen Rückzug vom Auflegen gibt es von Monika Kruse. Sie gibt ein ehrliches Gesundheitsupdate und sagt wegen ihrer Angststörung erneut Auftritte ab. Warum ist es gerade in der elektronischen Musikwelt wichtig, über psychische Gesundheit zu sprechen? Welchen Preis fordern DJ-Leben und Party-Lifestyle? Und wie verändert sich der Umgang mit all diesen Themen in der Szene aktuell? In der Clubwelt gibt es ordentlich Wirbel um einen neuen Club in Berlin dessen Name, Aufmachung und Konzept uns verdächtig bekannt vorkommen. Ist das noch Inspiration oder schon Konzept-Klau? Wir checken das Statement des Betreibers vom ROSA in Greifswald und klären, warum eine zu große Ähnlichkeit des neuen ROSA in Berlin durchaus zu Problemen führen kann. Auch musikalisch gibt es diese Woche einen Copy-Paste-Vorwurf: Ein neuer Release klingt nahezu identisch wie ein 13 Jahre alte Track von Randomer. Der hat sich jetzt erstmals zu der Geschichte zu Wort gemeldet und erklärt, wieso es selbst in so einem vermeintlich eindeutigen Fall für Artists mitunter schwer ist, auf Streamingplattformen ihr Urheberrecht geltend zu machen. Überschattet wird die ganze Woche von einem tödlichen Vorfall bei einem Open Air im schweizerischen Aarau: Bei Schüssen auf der Veranstaltung wurde eine Person getötet, mehrere weitere wurden verletzt. Wir geben euch ein Update zu allem, was bisher bekannt ist. Und zum Schluss geht’s noch um GTA 6: Für das wohl meisterwartete Game der Welt hat elektronische Musik einen großen Stellenwert. Welche Artists sind für den Soundtrack schon bestätigt? Warum hat hat Thilo für den Release vorsorglich direkt schon Urlaub eingereicht? Und wieso findet Katha es fast ein bisschen uncool, dass das Spiel nun wirklich bald erscheint? Ihr hört es in dieser Folge.
16 Minuten
David Guetta kriegt einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, die Chainsmokers droppen ihren ersten deutschsprachigen Song und DJ-Gigs können wir ab sofort per App mit 1 bis 5 Sternen bewerten. Es war viel los diese Woche in der elektronischen Musikwelt und Katha und Alex gehen für euch rein! Wieso geht deutschsprachige Musik in den USA gerade so ab – auch schon vor „Du bist gut genug“? Welchen Einfluss haben dabei Techno-Acts wie Kalte Liebe, Brutalismus 3000 oder Klangkünstler? Und wie ist die Zusammenarbeit von den Chainsmokers und Rapper Makko zustande gekommen? Wir diskutieren außerdem über eine neue App, mit der DJ-Gigs im Nachhinein bewertet werden. Kann man so neue Acts entdecken? Was macht es mit einem als DJ, wenn man gefühlt den Gig seines Lebens spielt und am Ende stehen da 2/5 Sternen? Und lässt sich eine Clubnacht überhaupt auf so eine Skala runterbrechen? Traurige Neuigkeiten kommen aus Dresden: Der Sektor Evolution hat sich mit einem ernsten Statement an seine Community gewandt. Wenn die derzeitige Entwicklung so weiter geht, wird es den Club womöglich nicht mehr lange geben. Und auch in Rotterdam steht die Existenz einiger Veranstaltungen auf dem Spiel, hier will eine Petition (https://petities.nl/petitions/red-de-rotterdamse-festivals?locale=nl) den Abbau von über 600.000 Euro an Fördergeldern verhindern. Wer für Clubkultur und Freiräume lieber auf die Straße geht, kann das am Samstag in Berlin und Hamburg tun, wir liefern euch alle Infos zu den bevorstehenden Demos. Wir checken, wie der Rave auf der Landesgartenschau in Neuss am vergangenen Wochenende lief, warum solche Events eine riesige Chance für alle Beteiligten sind und ob daraus vielleicht sogar ein neues, festes Open Air für die Region entstehen kann. Und: Wir reisen gedanklich nach Hollywood und beglückwünschen David Guetta zum ersten Stern auf dem Walk of Fame für einen Artist aus unserer Szene.
36 Minuten
Mit fünf Euro in der Hosentasche und einem Traum entstand vor 17 Jahren das Mauerpfeiffer in Saarbrücken. Tim Grothe betreibt die U-Bar und den angrenzenden Mauerpfeiffer seit der Baustellenzeit, durch die Corona-Lockdowns bis heute. Die neue Folge ist ein absoluter Nerd-Talk zur Clubkultur. Eine neue Studie der Clubcommission beleuchtet erstmals seit 2019 umfassend, wie es den Clubbetreiber:innen in der Hauptstadt geht. Ihr Fazit: kein Clubsterben, sondern ein Wandel. Grothe stimmt zu, findet aber, dass trotzdem ein Stück Kultur stirbt, wenn große Institutionen wie Watergate oder SchwuZ schließen und kommerzielle Clubs ihre Orte übernehmen. Für ihn stehen Community, Zusammenhalt und der Club als sozialer und politischer Raum im Mittelpunkt. Verändert hat sich vor allem das Ausgehverhalten. Während früher Getränke den Hauptumsatz ausmachten, ist es heute zunehmend der Eintritt. Viele Menschen kaufen im Club weniger Getränke und der Alkoholkonsum ist allgemein aus Gesundheitsgründen zurückgegangen. Im Mauerpfeiffer lief die Gastro laut Grothe ohnehin nie besonders gut. Die wichtigste Einnahmequelle ist der Eintritt – deshalb mussten auch die Preise steigen. Damit trotzdem alle feiern können, gibt es ein Soli-Ticket für Menschen, die sich den regulären Eintritt nicht leisten können. Wir sprechen außerdem über die Standortfrage: Immer mehr Clubs werden verdrängt und müssen sich mit Lärmschutz und Bürokratie herumschlagen, was viel kreativen Freiraum raubt. Ein Ort, um den seit Jahren gestritten wird, ist das RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain. Jetzt gibt es ein Update: Für die kommenden zwei Jahre sind die Mieten der Clubs auf dem Gelände erst einmal gesichert. Es sollen jetzt aber 300 Wohnungen entstehen. Grothe glaubt, dass Wohnraum und Clubkultur nebeneinander existieren können, der besondere Charme des RAW-Geländes könnte dabei allerdings verloren gehen.
19 Minuten
Wie ist es auf dem drittbesten Festival der Welt? Katha und Clara sind on tour auf dem UNTOLD in Rumänien und versorgen euch nicht nur mit frischen Festivaleindrücken, sondern auch mit den Szenenews der Woche: Erlaubt Ibiza bald keine neuen Clubs mehr? Was steckt hinter dem behördlichen „Tourismuszonen-Interventionsplan“? Und welche Probleme bringt der Partytourismus auf der Insel aktuell mit sich, auch durch neue Clubs wie das UNVRS? In Berlin gibt es derweil Spekulationen um den alten Standort vom Watergate – und das literally: Holt der Eigentümer für die Neueröffnung der Location einen internationalen Clubbetreiber in die Hauptstadt? Wir klären, was bisher zu einer möglichen Nachnutzung bekannt ist und warum der Immobilieninvestor in der Szene eher in der Kritik steht. Außerdem sprechen wir über Alkohol beim Feiern, die Sober Journey von DJ Cotumo (also known as eine Hälfte von AKA AKA), die körperliche Belastung auf Festivals, legalen und illegalen Substanzkonsum und würdigen das Werk des kürzlich verstorbenen Ausnahme-Produzenten William Orbit.
34 Minuten
Lieber Bass zu laut oder Bass zu leise? Drei Tage nicht duschen oder jeden Tag eine Bierdusche? Eigene Playlist oder ein Album von vorne bis hinten hören? Fragen über Fragen, die Host Johannah ihrem Gast Anna stellt. Anna ist bekennender Playlist-Fan, während Johannah gerne auch mal ein komplettes Album am Stück hört. Eine Umfrage aus Großbritannien zeigt: Fast die Hälfte der Erwachsenen hat im vergangenen Jahr kein einziges Album komplett gehört. Die meisten hören immer wieder dieselben Artists und Songs. Der Algorithmus macht es dabei schwer, neue Musik zu entdecken. Wie die beiden es trotzdem schaffen, erfahrt ihr in dieser Folge. Beim UNTOLD-Festival in Rumänien können Besucher:innen am Wochenende kostenlose HPV-Tests und Brustultraschalluntersuchungen in Anspruch nehmen. Anna findet die Aktion großartig – aus eigener Erfahrung weiß sie, wie teuer solche Vorsorgeuntersuchungen sein können. Johannah ergänzt, dass ein Festival durch dieses Angebot auch einen geschützten und niedrigschwelligen Rahmen für ein Thema schafft, das noch immer mit Scham behaftet ist. Dass sich ein Festival so um die Gesundheit seiner Besucher:innen kümmert, ist alles andere als selbstverständlich! Für viel Gesprächsstoff sorgt außerdem die News, dass die Partyreihe SYNOID einige DJs offenbar bis heute nicht bezahlt hat. Die Vorwürfe stammen vom Duo USAW und werden von weiteren Artists unterstützt. An die Öffentlichkeit gehen sie damit jetzt, weil am Wochenende das Event 10 Years SYNOID im AEDEN stattfindet, während einige DJs noch auf ihre Gage vom vergangenen Jahr warten. Für Johannah und Anna ganz klar ein no go! Und in Münchens Clubszene ist einiges in Bewegung. Während DNA und Blitz ihren Abschied feiern, will Xolo neues Leben nach Schwabing bringen. Am Ende wird philosophiert, welches Essen eigentlich das beste beim Feiern ist.
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Über diesen Podcast

Electronic Music Weekly ist euer wöchentliches News-Update aus der elektronischen Musikwelt. Gastgeberin ist Katha, vielen von euch als langjährige Morningshow-Moderatorin bei SUNSHINE LIVE vertraut. Sie ist neugierig, nahbar und tief verwurzelt in der Szene. In jeder Folge spricht Katha über die wichtigsten Schlagzeilen der Woche, ordnet neue Releases ein, schaut auf Trends innerhalb der Clubkultur und wirft einen Blick hinter die Kulissen eines der lebendigsten Musikgenres der Welt. Dazu rückt sie immer wieder Themen besonders in den Fokus: mal ein neues Album, mal einen spannenden Szenediskurs oder einen Festival-Moment, der nachhallt. Und weil elektronische Musik von Menschen lebt, kommen auch Stimmen aus der Szene zu Wort: DJs, Veranstalter:innen, Insider und Kolleg:innen aus dem SUNSHINE LIVE Team. Abgerundet wird jede Ausgabe durch persönliche Musikempfehlungen und einen Blick darauf, welche Raves, Festivals und Clubnächte am Wochenende anstehen. So seid ihr jede Woche perfekt auf dem Laufenden.
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„Electronic Music Weekly“

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