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Electronic Music Weekly Archiv

32 Episoden
18 Minuten
Die Gerüchteküche brodelt: Gibt es eine Daft Punk Reunion und spielt das legendäre Duo auf dem Coachella 2027? Für Katha wäre spätestens das ein Grund, doch mal in die kalifornische Wüste zu fliegen. Aber wo kommen die Gerüchte überhaupt her? Und wie wahrscheinlich ist eine Rückkehr? Clara ist an den Wochenenden gerne mal als „Weinschwärmerin“ unterwegs – tatsächlich ist der „Mittlere Weinschwärmer“ allerdings ein Schmetterling und dem hat Dominik Eulberg einen Track gewidmet. Für das passende Musikvideo sind alle aufgerufen, ihre eigenen Schmetterlinge zu malen. Challenge accepted! Clara und Katha machen mit, klären vorher aber noch für euch, welche ernste Message hinter der lustigen Aktion steckt. Denn unser Lieblings-Ökologe macht natürlich nichts, ohne uns nebenbei noch über Biodiversität und Artensterben zu educaten. Ernst wird es auch in einem juristischen Update: Fantasm war mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert, nun war eine Unterlassungsklage erfolgreich. Good News gibt’s zum Abschluss von Rave the Planet – auf Wunsch der Community wird es in diesem Jahr zum ersten Mal eine After-Party nach der Parade geben – und von Native Instruments: Die Musiktechnologie-Firma wurde nach dem Insolvenzverfahren von inMusic übernommen! Warum ist das für DJs und Producer eine extrem große Sache? Und was ändert sich für alle User durch die Übernahme?
29 Minuten
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt? Für einen Track-Release, den ersten DJ-Gig oder das Debütalbum? In dieser Folge sprechen Katha und Anna über genau diese Frage, mit News, bei denen sich mehr als nur ein Kreis schließt: Es geht um Carl Cox im englischen Königshaus, den neuen Track von Martin Garrix und Ed Sheeran nach zwölf Jahren Dornröschenschlaf und HUGELs neue Daytime-Only-Ära. Der spielt seine Gigs ab sofort nämlich nur noch vor Mitternacht! In den Festivalnews wird’s politisch, denn nach Konflikten mit der Regierung verlässt das EXIT seine Heimat Serbien. Ein guter Reminder daran, dass elektronische Musik nach wie vor für bestimmte Werte steht. Das DJ Mag hat außerdem sein traditionelles Voting für die besten Festivals der Welt gestartet. Haben kleine, nicht-kommerzielle Festivals hier überhaupt eine Chance? Oder ist eh schon klar, dass das Tomorrowland wieder auf Platz 1 landet? Zum Abschluss nehmen Katha und Anna eine neue Instagram-Seite unter die Lupe, die für mehr Transparenz in der Szene sorgen will. Welche Techno-Acts haben möglicherweise gekaufte Follower auf Social Media? Wie beeinflusst das Line Ups und Bookings? Und warum zeigt sich hier noch mal ein ganz neues Level von Kommerzialisierung in der elektronischen Musikszene? Ihr hört es in dieser Folge.
27 Minuten
Als "Dario Rodriguez" war er jahrelang auf Club- und Festivalbühnen unterwegs, hat Songs mit Acts wie Robin Schulz oder VIZE produziert und auch im SUNSHINE LIVE-Studio aufgelegt. Inzwischen arbeitet Dario Schürmann unter seinem Klarnamen als Produzent und Songwriter vor allem im Hintergrund – und steckt unter anderem hinter „Fire“, dem deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest 2026. Diese ganze Experience ist ein absoluter Fiebertraum! Wie schreibt man einen Song für den ESC? Welche Details und Easter Eggs verstecken sich in der Produktion? Was macht es mit einem, wenn plötzlich ganz Deutschland die eigene Arbeit bewertet und am Ende 180 Millionen Leute zuschauen? Wir machen den Deep Dive und sprechen über die Entstehung von „Fire“ in Marokko, die Zusammenarbeit mit Sarah Engels, YouTube-Reactions und Social-Media-Kommentare. Außerdem geht’s um Produktionstrends, dem Verlust von Individualität in der elektronischen Musikszene, Darios ganz persönliche ESC-Momente und am Ende sind wir uns sicher: Beim Eurovision Song Contest 2026 wird Deutschland bestimmt nicht Letzter werden.
19 Minuten
Diese Woche gibt‘s Double Trouble bei Electronic Music Weekly: Katha und Johannah sitzen endlich mal wieder zusammen am Mikro und sprechen über einen absoluten Boss Move des Ultra Music Festival in Miami: Es hat sich seinen Standort im Bayfront Park für die nächsten 20 Jahre gesichert. Gleichzeitig klagen Anwohner:innen wegen Lärm, Müll und psychischer Belastung. Wie viel Festival ist mitten in der Stadt zumutbar? Und warum sind 95 Dezibel eben nicht einfach nur ein bisschen laute Musik? Eine 30-Stunden-Party im Kraftwerk lädt nicht nur zum Feiern, sondern zwischendrin auch zum Schlafen ein. Katha und Johannah sind on fire: Betten statt Ballern ist ohnehin auch ihr Konzept! Warum gibt es Naptime im Club nicht längst überall? In den Clubnews geht es von Berlin über Leipzig nach Luzern: Das SchwuZ sucht eine neue Location, das ost:end sammelt mit Soli-Tickets Geld für eine feste Open-Air-Fläche und der Rok-Club macht Ende des Monats nach 18 Jahren dicht – unter anderem wegen „verändertem Ausgehverhalten“. Was bedeutet das eigentlich? Und ist ein Comeback mit neuem Konzept im Untergeschoss des Flora-Hotels denkbar? Gute Nachrichten für alle Fans von Fred again..: Seine USB002-Tour ist kostenlos auf YouTube verfügbar! 108 Stunden Live-Audio mit über 70 Feature Artists und unzähligen Gänsehautmomenten. Warum die Aktion komplett zur Marke „Fred again..“ passt und wieso diese Tour Legendenstatus hat, klären wir in dieser Folge. Und wir checken, was es mit dem neuen Gesetzentwurf in Frankreich auf sich hat, laut dem man fürs Raven bald in den Knast kommen kann. Hold my Kir Royal!
30 Minuten
Coachella aus erster Hand, ein Urteil mit Folgen für alle Producer – und die Frage: Macht der Algorithmus unsere Musik kaputt? Katha ist zurück im Podcast und hat prominente Verstärkung mitgebracht: Lovra ist in dieser Folge zu Gast! Als House und Tech House DJ, Produzentin, „Housecat“-Label-Ownerin und Veranstalterin kennt sie die Szene in und auswendig. Die beiden kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus, denn das zweite Coachella-Wochenende liegt hinter uns und während Katha das bisher nur durch Reels und Stories miterlebt hat, kann Lovra aus erster Hand berichten, denn sie stand 2025 auf dem Line Up. Ist der Hype um das Festival berechtigt? Wie ist es wirklich vor Ort und was reizt DJs, beim Coachella dabei zu sein? Als Produzentin hat Lovra in dieser Woche gespannt auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Rechtsstreit zwischen Kraftwerk und Moses Pelham geschaut. Der dauert einfach schon 27 Jahre und dreht sich im Kern um die Frage: Ist Sampling eine Urheberrechtsverletzung? Kleiner Spoiler: Das Urteil lässt uns alle aufatmen. Außerdem checken die beiden das neue Label von Kollektiv Turmstraße aus, denn das stellt sich ganz bewusst gegen den Output-Zwang der heutigen Zeit und gegen das Produzieren für TikTok und sonstige Algorithmen. Von Lovra gibt’s dafür viel Applaus. Sie erklärt, wie Social Media nicht nur unsere Hörgewohnheiten, sondern auch die Musik an sich verändert und was das eigentlich für DJs und Producer bedeutet. In den Clubnews dreht sich diese Woche alles um das DJ Mag Top 100 Club Voting. Welcher ist der beste Club der Welt? Es gibt eine neue Nummer 1 und die ist zugleich wenig überraschend und dennoch beachtenswert. Was für Lovra einen guten Club ausmacht und wo sie am liebsten feiert und auflegt, das hört ihr in dieser Folge. Zum Abschluss hat sie noch Gästelistenplätze für ihre nächste Housecat-Party am 25.04. in Berlin mitgebracht, spricht über Nachwuchs-Förderung und FLINTA* in der elektronischen Musik und Katha hat alle Infos zum SUNSHINE LIVE DJ Contest für Rave the Planet am Start.
22 Minuten
Für Johannah und Pauline ist klar: Das ist das Club-Comeback des Jahres! Nach nur einem halben Jahr meldet sich das SchwuZ mit neuem Team zurück. Während noch nach einer neuen Heimat für das “queere Wohnzimmer” Berlins gesucht wird, geht der Club auf Tour durch die Hauptstadt. Wann und wo die erste Party stattfindet und wieso es für die Szene so wichtig ist, dass das SchwuZ weiter besteht, das hört ihr in dieser Folge. Nach den Vorwürfen gegen einige Hard-Techno DJs im Februar meldet sich außerdem die Initiative MetooDJs erneut zu Wort. Inzwischen haben sich über 300 Betroffene von sexuellen Übergriffen gemeldet. Um mögliche rechtliche Schritte zu unterstützen, wurde eine SpendenkamFür Johannah und Pauline ist klar: Das ist das Club-Comeback des Jahres! Nach nur einem halben Jahr meldet sich das SchwuZ mit neuem Team zurück. Während noch nach einer neuen Heimat für das “queere Wohnzimmer” Berlins gesucht wird, geht der Club auf Tour durch die Hauptstadt. Wann und wo die erste Party stattfindet und wieso es für die Szene so wichtig ist, dass das SchwuZ weiter besteht, das hört ihr in dieser Folge. Nach den Vorwürfen gegen einige Hard-Techno DJs im Februar meldet sich außerdem die Initiative MetooDJs erneut zu Wort. Inzwischen haben sich über 300 Betroffene von sexuellen Übergriffen gemeldet. Um mögliche rechtliche Schritte zu unterstützen, wurde eine Spendenkampagne gestartet. Wie viel Geld zusammenkommen soll und wofür es konkret eingesetzt wird, das checken wir für euch. Wir sind außerdem mittendrin in der 25. Ausgabe des Coachella-Festivals. Am ersten Wochenende wurde schon voll aufgefahren: Moby, David Guetta, Boys Noize, Jazzy und BUNT, sie alle waren am Start. Die Wüste besonders abgerissen hat Marlon Hoffstadt. Was hat seinen Gig so besonders gemacht? Und sollte man in der aktuellen politischen Lage überhaupt noch zum Coachella fahren? Zum Schluss noch ein Tipp für alle DJs, oder jene, die es werden wollen: Beim „Maximum Heat“ DJ Contest von HÖR Berlin könnt ihr euch einen Slot im bekanntesten Badezimmer der Szene klären! Johannah hat alle Infos dazu, wie ihr euch bewerbt und bis wann der Wettbewerb läuft. (Kleiner Geheimtipp: Auch bei uns steht bald ein DJ-Contest an, also haltet die Augen und Ohren offen!)pagne gestartet. Wie viel Geld zusammenkommen soll und wofür es konkret eingesetzt wird, das checken wir für euch. Wir sind außerdem mittendrin in der 25. Ausgabe des Coachella-Festivals. Am ersten Wochenende wurde schon voll aufgefahren : Jazzy, JOY (Anonymous), BUNT. und Mochakk, sie alle waren am Start. Die Wüste besonders abgerissen hat Marlon Hoffstadt. Was hat seinen Gig so besonders gemacht? Und sollte man in der aktuellen Lage überhaupt noch zum Coachella fahren? Zum Schluss noch ein Tipp für alle DJs, oder jene, die es werden wollen: Beim „Maximum Heat“ DJ Contest von HÖR Berlin könnt ihr euch einen Slot im bekanntesten Badezimmer der Szene klären! Johannah hat alle Infos dazu, wie ihr euch bewerbt und bis wann der Wettbewerb läuft. (Kleiner Geheimtipp: Auch bei uns steht bald ein DJ-Contest an, also haltet die Augen und Ohren offen!)
35 Minuten
Folge 10 – unser erstes kleines Jubiläum bei Electronic Music Weekly! Damit Johannah nicht alleine feiern muss, hat sie sich Josiane ins Studio eingeladen und die weiß definitiv, wie man feiert. Sie ist Berlinerin, DJ, Designerin, Food-Connaisseurin und noch vieles mehr. Im Gespräch geht’s unter anderem um ihr Projekt Moyo: ein Eventformat rund um Essen, Austausch und Musik. Die Idee dahinter? Wenn auf dem Dancefloor sowieso alle quatschen, kann man sich auch bewusst einen Raum dafür schaffen. Genau das macht Moyo: ein Ort neben dem Dancefloor, an dem Menschen zusammenkommen und connecten können. Ihre Leidenschaft fürs Essen kommt aus der Familie: Ihre Mutter hat für jeden Anlass groß aufgekocht. Überhaupt spielt Familie in vielen ihrer Projekte eine zentrale Rolle. Im Kongo unterstützt sie ihren Vater beim Aufbau eines Krankenhauses im Heimatdorf. Und auch ihr Modelabel, bei dem sie alles selbst designt und näht, ist nach ihrem Großvater benannt. Natürlich schauen wir auch in Folge 10 auf die News der Szene: Ein neues Clubkonzept will Feiern inklusiver machen: die 4.0 Clubnacht. Hier wird Musik live in visuelle Kunst übersetzt, sodass auch taube und schwerhörige Menschen Clubkultur erleben können. Für Josiane – und auch für Johannah – ein ziemlich starkes Zeichen für die Innovation der Szene. Weniger gute Nachrichten gibt’s vom Epplesee bei Karlsruhe: Das Grashüpfer-Festival wurde abgesagt, weil die Stadt künftig keine Events mehr am See erlaubt, unter anderem aus Naturschutzgründen. Eine Fortführung soll es geben, aber wie genau, ist noch offen. Und dann noch ein kleines Comeback aus Berlin: Das Watergate ist zurück – zumindest als Open-Air-Reihe. Sechs Events sind geplant, mit großen Namen und Berliner Favorites. Auf wen sich Josiane besonders freut, hört ihr in der Folge.
31 Minuten
Die Miami Music Week ist in den Büchern! Johannah und Gast Resi schauen, was abging. Während einige aus Resis Umfeld direkt nach Florida gejettet sind, mussten die beiden das Ganze über Social Media verfolgen. Eine Woche lang wurde in Miami gefeiert: in Clubs, auf Rooftops, in Pools. Den Abschluss bildet wie jedes Jahr das Ultra Music Festival. Besonders im Fokus: das b2b von Sara Landry und Amelie Lens und der gefeierte Auftritt von Swedish House Mafia, der als „Festival im Festival“ angekündigt wurde. Auch die EDM Awards wurden wieder vergeben. Die Gewinner für „Dance Radio Song of the Year“ sind für Johannah und Resi aber keine große Überraschung. Einen anderen Fokus setzen die FEMMYs. Der Award von Femme House rückt gezielt FLINTA*, BiPoC und queere Personen in der Musikbranche in den Mittelpunkt, vor allem auch in Bereichen wie Produktion, Sound Engineering oder Management. In München sorgt das Projekt Munich Urban Celebrations von den Grünen, Rosa Liste und Volt für viel Applaus. Menschen zwischen 18 und 35 Jahren können an drei Orten in der Stadt ganz legal, unkommerziell und niedrigschwellig Raves veranstalten. Die Testphase verlief so erfolgreich, dass das Projekt nun mit weiteren Standorten ausgebaut werden soll. Diskussionen gab es außerdem rund um einen Instagram-Post vom Bootshaus, der zu einem bewussteren Umgang mit Handys auf dem Dancefloor aufruft. Im Studio ist man sich einig: Weniger filmen wäre oft gut, im Fall Bootshaus gehört es aber inzwischen dazu. Und dann noch eine ernste Nachricht zum Schluss: Im K-Club in Kehl in Baden-Württemberg ist ein Feuer ausgebrochen. Rund 750 Besucher:innen waren vor Ort, konnten den Club aber rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde niemand. Der Club bleibt vorerst geschlossen, da das Gebäude durch die Löscharbeiten stark beschädigt wurde.
22 Minuten
Die Festivalsaison ist offiziell eröffnet und startet direkt mit gemischten Gefühlen: Während auf der Time Warp tausende Menschen zu Acts wie Kobosil, Honey Dijon oder Reinier Zonneveld feiern, sorgen Berichte über Reizgas auf dem Floor für Diskussionen über die Sicherheit auf Veranstaltungen. Auch ein brutaler Angriff auf einen 18-Jährigen in einem Club in Biberach gibt Katha und Johannah zu denken: Wie hat sich unser Miteinander beim Feiern verändert? Und warum häufen sich solche Vorfälle in letzter Zeit? Oder nehmen wir das durch Social Media nur verstärkt wahr? Gute Neuigkeiten kommen aus Berlin: Der von Bauprojekten bedrohte Humboldthain-Club bekommt politische Rückendeckung. Wir checken, warum der Beschluss der BVV ein echter Hoffnungsschimmer für die Clubkultur ist und wie das Humbi nun konkret geschützt wird. In den sonstigen Clubnews geht’s von Berlin über Dortmund bis nach Schwäbisch Hall: Die Kantine26 konnte sich von den Einschnitten in der Corona-Pandemie nie wieder richtig erholen und steht nun vor dem Aus, der Tresor West denkt über seinen Standort nach und die Renate gönnt sich wiederum ein fettes Upgrade mit zusätzlicher Stage und neuem Soundsystem. Gleichzeitig sorgt eine neue Sperrstunde in Heidelberg für Existenzängste im Nachtleben. Sorgen gibt es auch um Solomun, der am Ohr operiert wurde und deshalb das Coachella abgesagt hat. Wie steht es um seinen Gesundheitszustand? Wurde sein Gehör dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen? Zum Schluss wird’s noch kurz nerdy: Elijah Wood schmeißt einen „Herr der Ringe“-Rave in Denver und Katha ist komplett begeistert. Weder sie noch Johannah wussten nämlich, dass der Schauspieler als Teil des DJ-Duos Wooden Wisdom schon seit 15 Jahren mit Vinyl auflegt! Welchen Sound er spielt und wieso seine DJ-Karriere jetzt möglicherweise so richtig Fahrt aufnimmt, das klären wir für euch in dieser Folge.
26 Minuten
Ante Perry ist in the House! Er hat seine neue EP mit Harris im Gepäck – die beiden haben sich im Fitnessstudio kennengelernt. Aber auch sonst haben Hip-Hop und House eine enge Verbindung. Warum ist das eigentlich so? Und wieso hat Harris mit seinem eigenen Lebenswandel Ante gleich mit inspiriert? Der ist nämlich seit letztem Jahr auf ner Health Journey: Mehr Sport, weniger Alkohol, kein Fleisch – und die Frage „Was hab ich hier eigentlich die letzten 45 Jahre lang gemacht?“. Wieso Ante seine Ernährung umgestellt hat und ob eine ganze Festivalsaison lang nüchtern sein so eine gute Idee war, das kriegt Katha für euch raus. Außerdem schauen wir gemeinsam auf die Clubszene, denn das PAL in Hamburg konnte letztes Wochenende doch nicht neueröffnen – das Reopening wurde kurzfristig von Behörden und Polizei gestoppt. Ante berichtet, warum ihn das gar nicht so sehr überrascht und welches Verhältnis er als ehemaliger Clubbetreiber selbst zu Behörden und Co hat. Katha freut sich über die neue Single von Martin Garrix, denn die heißt fast genau wie sie, und ist parallel ziemlich erleichtert: Booka Shade hören zwar auf zu touren, bleiben der Musik aber treu. Auch Ante hat großen Respekt vor der Entscheidung und sagt ganz klar: Das fühlt sich nicht nach einem endgültigen Abschied an. Hat er eigentlich schon mal darüber nachgedacht, kürzer zu treten? Für Charly Lownoise steht die nächsten Monate eine Zwangspause an – er hatte einen Skiunfall mit anschließender Knie-OP. Wir wünschen gute Besserung! Ante freut sich derweil auf sein nächstes „Ante Perry & Friends“ Open Air, denn auf dem Line Up stehen zwei echte Ikonen: Die Turntablerocker aka DJ Thomilla und Michi Beck! Warum das für Ante eine große Ehre ist und wie er es trotz der angespannten Lage in der Szene immer noch schafft, ausverkaufte Partys auf die Beine zu stellen, das hört ihr in dieser Folge.
23 Minuten
Der Tresor in Berlin schmeißt die Garderobe raus und ersetzt sie durch Schließfächer – und Katha hat sehr viele große Gefühle dazu. Sind Garderobenmenschen die unterschätzten Held*innen unserer Clubnächte? Und was passiert mit der Club Experience, wenn sie plötzlich verschwinden? Auch hinter den DJ-Pulten rumort es: Artists wie Lari Luke und Miss Djax fordern mehr Sicherheit in Backstage und Booth. Wer hat dort eigentlich Zugang? Und kontrolliert irgendjemand, was hinter den Kulissen passiert und welche Substanzen konsumiert werden? Außerdem: Die Nominierten für die FEMMYs stehen fest und Anna hatte bis zu dieser Folge noch nie davon gehört. Dabei können alle für die Awards abstimmen! Ausgezeichnet werden Menschen, die die elektronische Szene diverser, fairer und inklusiver machen. Apropos Veränderungen in der Szene: Auch technologisch passiert gerade einiges. Während Anna und Katha noch ein bisschen mit KI fremdeln, nutzen viele Producer sie schon selbstverständlich im Studio. Doch wem gehört eigentlich KI-generierte Musik? Der US-Supreme-Court hat dazu jetzt ein spannendes Urteil gefällt. Der Blick auf die Clublandschaft macht Hoffnung: Nach über 2 Jahren hat das PAL in Hamburg eine neue Location! Katha checkt für euch, warum die gleichermaßen vielversprechend wie auch ungewöhnlich ist. Und wir schauen in den Berliner Westen, wo traditionell so gut wie gar keine elektronischen Clubs zu finden sind, mit dem C115 jetzt aber auch eine neue Location aufmacht.
25 Minuten
Der Skandal in der Hard-Techno-Szene erreicht die nächste Eskalationsstufe. Johannah und Clara sprechen über die schweren Vorwürfe und die zahlreichen Artists, die inzwischen ihre eigenen Erfahrungen geteilt haben. Viele üben deutliche Kritik an der Szene und nehmen vor allem Veranstalter in die Verantwortung. Die Forderung ist klar: Es braucht strukturelle Veränderungen. Am vergangenen Wochenende fanden außerdem die Brit Awards statt – und es wurde Geschichte geschrieben: PinkPantheress gewinnt als erste Frau den Preis als Producer of the Year. Mit 24 Jahren ist sie zudem die jüngste Gewinnerin in dieser Kategorie. Sie selbst bezeichnet den Moment als bittersüß: Natürlich freue sie sich über die Auszeichnung, aber dass erst jetzt eine Frau gewinnt, zeige auch, wie ungleich die Musikbranche noch immer ist. Eine andere Produzentin, die Musikgeschichte geschrieben hat, ist im Alter von 95 Jahren verstorben: Éliane Radigue. Johannah und Clara sprechen darüber, wie prägend Radigue und andere Pionierinnen für die elektronische Musik waren – und darüber, wie sehr sie sich in einer männerdominierten Szene behaupten musste. Dass sie früher „lieber gerochen als gehört“ wurde, sorgt bei den beiden nur für Kopfschütteln. Weitere News kommen von Cosmic Gate: Nach 27 Jahren geht das DJ-Duo getrennte Wege. DJ Bossi zieht sich aus dem Tourleben zurück – nach all den Jahren auf Reisen ein nachvollziehbarer Schritt. Wie jede Woche gibt es ein Update aus der Clubwelt: Das Hive in Zürich feiert 20-jähriges Jubiläum, das Bootshaus startet einen DJ-Contest zur Förderung des Nachwuchses, und in Berlin spitzt sich der Streit um das RAW-Gelände weiter zu. Und zum Ende senden Johannah und Clara noch Glückwünsche an den Guetta-Clan: David Guetta ist nach geheimer Schwangerschaft seiner Frau zum vierten Mal Vater geworden.
21 Minuten
Schwere Vorwürfe sexueller Übergriffe erschüttern seit Tagen die Hard-Techno-Szene. Ein ehemaliger Manager der Agentur Steer Management veröffentlicht auf Instagram unter dem Handle @bradnolimit die sogenannten „Steer Files“. Darin teilt er hunderte Screenshots von Chats, E-Mails und alten Videos, in denen mehrere DJs aus dem Umfeld der Agentur mit Vorwürfen sexueller Übergriffe konfrontiert werden. Wie es zu diesem Leak kam und was danach folgte, ordnen Johannah und Thilo für euch ein. Für sie ist klar: Solche Anschuldigungen müssen grundsätzlich ernst genommen werden. Könnt ihr euch unter einem Musical mit dem Namen „God is a DJ“ etwas vorstellen? Thilo erwartet auf jeden Fall einen DJ auf der Bühne. Das Stück befindet sich aktuell noch in der Entwicklungsphase. Fest steht aber: Am Ende darf das Publikum auch tanzen. Entwickelt wird das Musical von preisgekrönten Akteur:innen aus der Kulturszene. Erinnert ihr euch noch an das U60311? Ein legendärer Techno-Club in Frankfurt. Johannah eher nicht – sie wurde erst ein Jahr nach der Eröffnung geboren. Thilo zwar auch nicht, hat aber einen der damaligen DJs schon live erlebt: Felix Kröcher. Und genau der bringt mit seiner „Schranz Is Back 2026“-Tour die Energie von damals zurück. Das Besondere: Er holt zwölf Legenden der Szene mit auf die Bühne. Ein Blick auf die Clubs zeigt, wie dynamisch die Szene weiterhin ist: Der AM Club in Berlin-Spandau schließt nach nur zwei Veranstaltungen. Als Grund werden unterschiedliche Visionen und Werte der Betreiber:innen genannt. Gleichzeitig eröffnet in Berlin-Friedrichshain ein neuer Club: Ende März startet das Sensorium mit einer zweitägigen Opening-Party. Auf dem Line-Up stehen internationale Acts und in Berlin gefeierte DJs. Der Rest bleibt vorerst geheim. Und in München verlässt der Blitz Club seine Location auf der Museumsinsel, plant aber ein Comeback an einem neuen Ort. Falls ihr also eine passende Location kennt: Der Blitz sucht noch.
22 Minuten
Was macht es mit uns, wenn wir zu elektronischer Musik gemeinsam feiern? Das hat Fatboy Slim in seinem „Happiness Experiment“ mit einem Psychologen untersucht und wir haben die Ergebnisse für euch! Wieso Katha ein wenig an der Wissenschaftlichkeit des Experiments zweifelt und warum Johannah das wiederum komplett egal ist, hört ihr in dieser Folge. Außerdem strecken wir die Trendfühler aus und prognostizieren den Sommer-Sound für 2026. Kleiner Hint: Es hat mit dem neuen Feature von Reinier Zonneveld und GORDO zu tun, mit Popstar Bad Bunny und mit der spanischen Sprache. Johannah ist voll im Olympia-Fieber! Wo uns bei den Winterspielen in Mailand aktuell elektronische Musik begegnet, welche Athlet:innen auch DJs sind und wieso die Eröffnungsfeier in der Kritik der lokalen Kulturszene steht – das checken wir für euch. Apropos Kritik: Ein Techno-Club in Istanbul zieht wegen seiner neuen Kleiderordnung Unmut auf sich. Welche Klamotten sind dort ab sofort tabu? Und wieso sorgt das für maximale Irritation in der Szene? Gute Nachrichten kommen dagegen aus der deutschen Clublandschaft: Der U-Club in Wuppertal ist gerettet! Wie die Location ab sofort geführt und finanziert wird, das nehmen wir für euch unter die Lupe. Genau wie das Line Up für die Geburtstagssause vom Tresor – der legendäre Berliner Club wird nämlich 35. Zum Abschluss klären wir noch, wie viel Kohle ihr braucht, um euch in Skrillex‘ ehemalige Luxusvilla am Strand von Malibu einzumieten und wieso es theoretisch sogar möglich wäre, dort ein kleines Festival zu veranstalten. Viel Spaß mit der Folge!
18 Minuten
Habt ihr schon mal über eure eigene Bestattung nachgedacht? Katha und Pauline fühlen sich damit zugegeben noch unwohl, sprechen für euch aber trotzdem darüber, denn in Rheinland-Pfalz darf man die Asche von Verstorbenen neuerdings auch in eine Vinyl-Schallplatte pressen lassen. Wir checken, unter welchen Voraussetzungen das möglich ist! Katha würde sich möglicherweise als Track von Martin Garrix verewigen. Der geht in diesem Jahr auf seine bisher größte Tour. Wie er damit die lokale Szene und Newcomer-DJs unterstützt, hört ihr in dieser Folge. Außerdem geht’s um die Verzahnung von elektronischer Musik und Mode, denn Techno-DJ und Berghain-Resident der ersten Stunde Len Faki hat auf der Berlin Fashion Week sein Laufstegdebüt gegeben. Welches Label er dort vertreten hat und wie gut das in die Szene passt, nehmen wir für euch unter die Lupe. Ziemlich brisant sind die Vorwürfe gegen Matt Sassari: Sein Track „It Feels So Good“ zusammen mit HUGEL ging im letzten Jahr komplett durch die Decke. Jetzt meldet sich Produzent Ben Hemsley und sagt: Die Idee zu der Nummer wurde von mir geklaut – und ich kann das auch beweisen. Was steckt hinter den Vorwürfen? Und wie fair gehen die großen Player der Szene miteinander um? Auch in der Livemusikbranche brodelt es hinter den Kulissen: Der illegale Ticketzweitmarkt nimmt immer größere Ausmaße an und darunter leiden vor allem die Fans. Ein offener Brief an die EU soll das nun stoppen. Wir schauen uns an, was drinsteht, wer ihn unterzeichnet hat und warum manche der Beteiligten umstritten sind.