Wohlstand für Alle Archiv
537 Episoden
32 Minuten
Wohlstand für Alle Endlich wird in Deutschland wieder gestreikt! Die Inflation und die vielen Berichte über die horrenden Übergewinne von Unternehmen sowie der berechtigte Verdacht, dass wir es mehr und mehr mit einer Profitinflation zu tun haben, lassen den Arbeitskampf wieder aufblühen. Aber auch ein neues Selbstverständnis der Arbeiterschaft ist entscheidend. Hinzu kommt, dass die Organisation wieder deutlich besser funktioniert: Nicht nur gibt es viele neue Gewerkschaftsmitglieder zu verzeichnen, auch gelingt es den verschiedenen Bewegungen stärker miteinander zu kooperieren. Arbeitgeberverbände und Konservative Politiker sind nicht begeistert und fordern schon eine Einschränkung des Streikrechts. Ähnliches ist in Großbritannien zu beobachten, wo die Sunak-Regierung die Rechte von Arbeitern beschneidet, denn dort gewinnen die Gewerkschaften neu an Macht. Bei den ohnehin streiklustigeren Franzosen herrscht mitunter Ausnahmezustand, weil sie es nicht hinnehmen wollen, dass sie nun zwei Jahre länger arbeiten müssen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ blicken Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt auf die neuesten Entwicklungen im europäischen Arbeitskampf. WERBUNG: Zum OXI-Abo geht es hier entlang: https://oxiblog.de/oxi-abo/ Der Gutscheincode lautet "Wohlstand". Literatur: Nelli Tügel: “Neue deutsche Streikwelle”, in: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1172152.gewerkschaften-neue-deutsche-streikwelle.html. GegenStandpunkt: “Die Lohnfrage in schweren Zeiten”, in: https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/lohnfrage-schweren-zeiten. Zu Nelli Tügels Twitter-Kanal geht es hier entlang: https://twitter.com/nellinelke?t=BpDt5qHQYZmcFrVAlY8NMw&s=09 Zu "Genug ist genug!" geht es hier entlang: https://instagram.com/wirsagengenug?igshid=MjljNjAzYmU= Veranstaltungen: Am 19.4. ist Wolfgang in Frankfurt: https://lichter-filmfest.de/filme/abschied-von-morgen-kracauers-erben-filmkritik-zwischen-podcasts-und-dem-feuilleton/1643 Am 21. 4. ist Ole in Ravensburg: http://www.imblauensessel.de/RB-2023-Geld/ Am 22.4. ist Wolfgang in Düsseldorf: https://www.instagram.com/p/CqXnlv3NcFh/ Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
30 Minuten
Wohlstand für Alle Der Kapitalismus ist angewiesen darauf, dass Frauen unbezahlte Reproduktionsarbeit verrichten. Die italienische Feministin und Aktivistin Mariarosa Dalla Costa hat in den 1970er-Jahren mit dieser These zum Kapitalismus für Furore und Diskussionen gesorgt. Dalla Costa argumentiert, dass die Hausarbeit, die von Frauen geleistet wird, eine wichtige Voraussetzung für die Reproduktion der Arbeitskraft und damit für die Aufrechterhaltung des Kapitalismus darstellt. Diese These impliziert zugleich eine Kritik an Marx, der sich in seinem Werk vorwiegend mit der Lohnarbeit beschäftigt hat. Historisch ist Dalla Costas Analyse zutreffend, aber stimmt diese Annahme auch per se? Ist der Kapitalismus auf die sogenannte Hausfrauisierung angewiesen? In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Arbeitswelt stark gewandelt, immer mehr Frauen nehmen am Erwerbsleben teil und sind immer seltener auf den „male breadwinner“ angewiesen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die These von Dalla Costa und zeigen auf, wie der neue Geist des Kapitalismus tickt. Literatur: Mariarosa Dalla Costa: “Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft”, in: Mariarosa Dalla Costa , Selma James: Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft, Merve. Katherine A. Moos: “The political economy of state regulation: the case of the British Factory Acts”, in: Cambridge Journal of Economics, online verfügbar unter: https://academic.oup.com/cje/article/45/1/61/5880215. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
33 Minuten
Wohlstand für Alle Im Bankensektor sind derzeit alle Akteure in höchster Alarmbereitschaft, denn die Gefahr eines Domino-Effekts ist real: Im März waren eben noch geschätzte Banken wie die Silicon Valley Bank und die Credit Suisse wegen Zahlungsunfähigkeit aufgefallen. Die Banken sind nun beide Geschichte und wurden von Konkurrenten geschluckt – dies gelang aber nur durch ein beherztes Eingreifen der Zentralbanken. Diese wiederum sind bemüht, die Fälle herunterzuspielen, denn falsche Signale könnten weitere Bankruns auslösen und das gesamte System ins Wanken bringen. Wiederholt sich hier etwa das Jahr 2008? Das lässt sich noch nicht prognostizieren, fest steht aber, dass es diesmal andere Gründe hat, warum Geldhäuser an den Abgrund getrieben werden. Die steigenden Leitzinsen jedenfalls sind daran nicht unschuldig. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ beleuchten Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die möglicherweise drohende neue Bankenkrise. WERBUNG: Zum Jacobin-Magazin geht es hier entlang: https://www.jacobin.de/wohlstand Literatur: Fabio de Masi in der „Berliner Zeitung“: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/credit-suisse-bankenkrise-ezb-fed-zinserhoehung-bankenrettung-droht-eine-neue-finanzkrise-wie-nach-lehman-peite-2008-li.330721. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
55 Minuten
WfA-Literatur 1885 erschien Émile Zolas in mehrerer Hinsicht revolutionärer Gesellschafts- und Bildungsroman „Germinal“, auf dessen Schultern viele sozialistische Autoren des 20. Jahrhunderts stehen. Der Roman handelt vom Aufstand der Grubenarbeiter in einer nordfranzösischen Kohle-Siedlung, die arg von der Krise und den Profitinteressen der Kapitalisten gebeutelt sind. Etienne, der junge Protagonist, kommt als Fremder in die Ortschaft, unter Tage erlebt er die Härte der Arbeit, in der Familie Maheu all das Elend der arbeitenden Klasse. Zugleich schildert Zola die feiste Bourgeoisie mit ihren Konventionen und Gepflogenheiten. Scharf kontrastierend, ohne auf eine reine Schwarz/Weiß-Malerei zu setzen, gelingt Zola eine herausragende Analyse der kapitalistischen, industrialisierten Gesellschaft. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur! Literatur: Émile Zola: Germina, Reclam. Heinrich Mann: Zola. Essay, Insel. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
25 Minuten
Wohlstand für Alle Der Kapitalismus schafft mit großen Schritten die Armut ab! Der freie Markt realisiert Wohlstand für Alle – und zwar überall! Das wiederholen fortwährend Fans des Kapitalismus. Hochdotierte Professoren wie Steven Pinker touren mit dieser guten Nachricht durch die Welt und erhalten überwiegend Beifall. Tatsächlich ist es so, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen aus der absoluten Armut gehoben wurden, jedoch ist damit die Armut keineswegs überwunden. Es lohnt sich, einmal gründlicher zu analysieren, welche Definitionen und Maßstäbe von Armut diskursbestimmend sind. Die absolute Armut mag zwar abgenommen haben, aber das Elend in der Welt ist nach wie vor entsetzlich groß. Das zeigt sich vor allem, wenn man sich ansieht, wie von der Weltbank die absolute Armutsgrenze festgelegt wird und was es bedeutet, über ihr zu liegen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das wahre Ausmaß der globalen Armut. Quellen: Weltbank: "Fact Sheet: An Adjustment to Global Poverty Lines", in: https://www.worldbank.org/en/news/factsheet/2022/05/02/fact-sheet-an-adjustment-to-global-poverty-lines#9. Patrick Kaczmarczyk auf Twitter: https://twitter.com/pat_kaczmarczyk/status/1627975934845353990?lang=de. Andy Sumner/Eduardo Ortiz-Juarez: "Fragile Progress? Global Monetary Poverty, 1981-2030", in: https://www.un.org/development/desa/dspd/wp-content/uploads/sites/22/2021/05/Sumner-and-Ortiz-Juarez_Paper.pdf. Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
35 Minuten
Wohlstand für Alle Nahezu alle Länder der Erde rüsten gerade kräftig auf. Wenn aber immer mehr Geld ins Militär fließen soll, suchen Staaten mitunter nach eigenwilligen Möglichkeiten der Finanzierung. Für eine kleine Debatte auch hierzulande sorgte nun Dänemark. Das Parlament hat beschlossen, einen Feiertag zu streichen, um das 2-Prozent-Ziel der NATO finanzieren zu können. Die dänische Wirtschaft soll durch diese Maßnahme um etwas mehr als 400 Millionen Euro pro Jahr wachsen. Es dauerte nicht lange, bis konservativ-liberale Journalisten und Politiker vorschlugen, auch in Deutschland einen Feiertag abzuschaffen, damit mehr Geld fürs Militär bereitgestellt werden kann. Diese Posse zeigt nur im Kleinen, wie sehr ein neuer Diskurs Einzug gehalten hat: Plötzlich scheint es wieder süß und ehrenvoll zu sein, sich für sein Vaterland zu opfern. „Frieren für die Freiheit“, forderte schon vor einem Jahr Alt-Bundespräsident Joachim Gauck, inzwischen hat die Verarmung in Deutschland rasant zugenommen. Da kommt eine Ablenkung durch patriotische Appelle gerade zur rechten Zeit. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. WERBUNG: Mehr Informationen zu "Teuer!", dem neuen Buch von Maurice Höfgen, findet ihr unter: https://mauricehoefgen.com/teuer Literatur: Die Studie des ifo-Instituts zu den Feiertagen: https://www.ifo.de/DocDL/sd-2018-06-hansen-meyer-feiertag-bip-2018-03-22.pdf. Die DIW-Studie zu Erbschaften und Firmenprivilegien: https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.542137.de/16-36-4.pdf. Veranstaltungen: Am 16.3. sind wir für einen Vortrag in Leipzig: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/1I6LG/. Am 17.3. sprechen wir dann in Dresden: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/7KCKR/. Am 22.3. ist Wolfgang in Berlin beim Europapolitischen Forum zu Gast: https://www.igmetall.de/download/20230224_230223_Einladung_IGM_final_online_85bd3249ae7a49532a6a661d1677ac1261a95b4d.pdf. Social Media: Instagram: Unser gemeinsamer Kanal: https://www.instagram.com/oleundwolfgang/ Ole: https://www.instagram.com/ole.nymoen/ Wolfgang: https://www.instagram.com/wolfgangmschmitt/ TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Twitter: Unser gemeinsamer Kanal: https://twitter.com/OleUndWolfgang Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
34 Minuten
Wohlstand für Alle Seit 2010 macht ein Konzept von sich reden, das eine Alternative zum Kapitalismus darstellen soll und dem selbst einige Unternehmer nicht abgeneigt zu sein scheinen. Auch manch bürgerlicher Kapitalismuskritiker kann sich dafür begeistern, denn es wird nicht bloß eine Kritik des bestehenden Wirtschaftssystems formuliert, sondern auch noch gleich eine Lebensphilosophie mitgegeben. Die Gemeinwohl-Ökonomie hat Anhänger nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern inzwischen gibt es in vielen Ländern Konvente und Bürgerräte, Initiativen und Unternehmen, die sich mit dem Wirtschaftsmodell beschäftigen bzw. es versuchsweise in die Tat umsetzen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Konzept vor allem mit dem Aktivisten Christian Felber verbunden, dessen Buch „Gemeinwohl-Ökonomie“ den Ansatz verfolgt, einen holistischen Entwurf für eine andere Gesellschaft und Wirtschaft zu bieten. Die Wirtschaft soll in der Gemeinwohl-Ökonomie nicht länger auf möglichst viel Wachstum und Profit aus sein, stattdessen geht es darum, ein Wirtschaften zu etablieren, bei dem die Würde des Menschen und das Klima im Vordergrund stehen. Dazu bedarf es eines ausgeklügelten Anreizsystems. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ erläutern Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das Konzept und decken dessen Schwachstellen auf. Literatur: Christian Felber. Gemeinwohl-Ökonomie, Piper. Veranstaltungen: Am 15.3. ist Wolfgang zu Gast im „Literarischen Trio“ in Berlin: https://lfbrecht.de/event/das-literarische-trio-mit-wolfgang-m-schmitt/ Am 16.3. sind wir für einen Vortrag in Leipzig: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/1I6LG/ Am 17.3. sprechen wir in Dresden: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/7KCKR/ Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
26 Minuten
Wohlstand für Alle Wer leiht eigentlich Nationalstaaten Geld? In der Regel spricht man einfach von „den“ Finanzmärkten – und diese haben keineswegs immer Spendierhosen an, wie zuletzt Liz Truss während ihrer kurzen Zeit als britische Premierministerin erfahren musste. Die konservative Regierung wollte vor allem den Reichen Steuergeschenke machen, aber die Finanzmärkte erkannten darin keine solide Wirtschafts- und Haushaltspolitik, sodass schließlich sogar die Zentralbank von England einschreiten musste, um eine größere Krise zu verhindern. Blickt man jedoch in die Vergangenheit, funktionierte die Kreditvergabe an Staaten einst völlig anders. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen die Kredite aus den Händen der Handelsbankiers, die eng mit den europäischen Höfen und den jeweiligen Regierungen verbandelt waren. Berühmte Bankiers-Familien, damals häufig in Paris und London ansässig, sind heute vielleicht noch namentlich bekannt, aber ihr Einfluss ist längst verschwunden, nachdem Banken mit Haftungsbeschränkung das Geschäft übernommen haben. Erst aber nach dem Fall des Bretton-Woods-Systems internationalisiert sich das Bankenwesen wieder, ja, noch stärker als einst. Mehr dazu in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ von Wolfgang M. Schmitt und Ole Nymoen. Literatur: Quentin Bruneau: States and the Masters of Capital. Sovereign Lending, Old and New, Columbia University Press. Wir sind nun auch bei TikTok: https://www.tiktok.com/@oleundwolfgang Veranstaltungen: Am 2.3. hält Wolfgang in Wiesbaden einen Vortrag: https://www.dielinke-wiesbaden.de/start/roter-salon-veranstaltungen/ Am 15.3. ist Wolfgang zu Gast im „Literarischen Trio“ in Berlin: https://lfbrecht.de/event/das-literarische-trio-mit-wolfgang-m-schmitt/ Am 16.3. sind wir für einen Vortrag in Leipzig: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/1I6LG/ Am 17.3. sprechen wir in Dresden: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/7KCKR/ Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
45 Minuten
WfA-Literatur 1925 erschien ein Roman, auf dessen Schultern bis heute viele US-amerikanische Autoren stehen: „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald. Rasch schrieb der 27-jährige Autor in Frankreich dieses Meisterwerk über die Scherben des amerikanischen Traums nieder. Ein Buch über Illusionen und glatte Oberflächen, in denen sich maskenhafte Gesichter spiegeln. Erzählt wird die Geschichte eines Mannes, der es augenscheinlich geschafft hat: Gatsby ist unfassbar reich, sein Anwesen ist ein permanentes Party-Areal, die wilden Zwanziger werden hier als Tanz auf dem Vulkan zelebriert. Doch hinter der Fassade lauert der Tod. Gatsby sehnt sich nach vergangenen Tagen, ein Unfall mit tödlichem Ausgang offenbart die Kälte einer Gesellschaft, die im Zweifelsfall von schönen Hemden mehr gerührt ist als von der Liebe. In der neuen Folge von „Wohlstand für alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diesen Klassiker des 20. Jahrhunderts. Literatur: Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben, Suhrkamp. F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby, Diogenes. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
34 Minuten
Wohlstand für Alle „Der Podcast von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt heißt ‚Hotel Matze‘ und behandelt verschiedene Themen aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur und Politik“, antwortet ChatGPT auf die Frage, was man im Podcast von uns beiden lernen kann. Nun, unser Publikum weiß natürlich, dass unser Podcast „Wohlstand für Alle“ heißt. Aber mit diesem Titel kann ChatGPT in Bezug auf unsere Namen nichts anfangen, und ordnet diesen Titel einem völlig anderen Podcast zu. Auch wenn die KI noch viele Fehler macht, lohnt es sich, diesen Trend unter ökonomischen Gesichtspunkten in den Blick zu nehmen. Hinter ChatGPT steht das Unternehmen OpenAI, das unter anderem von Elon Musk, Peter Thiel und Microsoft finanziert wird. Google ist alarmiert, denn man befürchtet durchaus, dass Microsoft als Suchmaschinenanbieter wichtiger werden könnte. Aber droht damit tatsächlich das Ende von Google? Und noch wichtiger: Was hätte eigentlich Karl Marx zu ChatGPT gesagt? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ fragen wir bei dem Programm, das momentan in aller Munde ist nach, und wir geben natürlich auch selbst eine Antwort. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Eric Boyd im „Handelsblatt“-Interview: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/microsoft-und-openai-eric-boyd-im-interview-ueber-die-chancen-von-ki/28957678.html. „Time“-Artikel zu Arbeitern in Kenia: https://time.com/6247678/openai-chatgpt-kenya-workers/. „The Economist“ zum Kampf von Microsoft gegen Google: https://www.economist.com/leaders/2023/02/09/the-battle-for-internet-search. Wolfgang Fritz Haug: Artikel zum „General Intellect“ in: HKWM 5, Spalten 230-242. Christian Lotz, Karl Marx: Das Maschinen-Fragment, Laika Verlag. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
28 Minuten
Wohlstand für Alle Christian Linder ist in diesen Tagen sehr stolz, denn sein Projekt Aktienrente läuft allmählich auf der Zielgeraden ein. Jedoch sieht das Konzept, über das im Bundestag noch entschieden werden muss, ziemlich anders aus als das, was die FDP vor der Bundestagswahl angedacht hatte. Wir erinnern uns: Eigentlich sollten alle deutschen Bürger zu Kleinkapitalisten gemacht werden, indem ein Teil des gesetzlichen Rentenbeitrags an den Aktienmärkten angelegt werden sollte. Von dieser Idee nach schwedischem Vorbild ist nun nichts geblieben. Stattdessen nimmt der Staat jetzt Schulden auf, um jährlich 10 Milliarden Euro an den Märkten anzulegen, was dann der Bezuschussung der Renten zugutekommen soll. Niemand erhält dadurch mehr Rente. Schon jetzt muss der Staat die gesetzliche Rente mit jährlich 100.000 Euro bezuschussen, bald wird ein kleiner Teil dieser Bezuschussung durch die Aktienrente bzw. das „Generationenkapital“ finanziert sein. Viele Linke kritisieren, Lindner verspekuliere nun die Rente an der Börse – dies ist allerdings nicht der Fall. Jedoch zeigen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ auf, was stattdessen drohen könnte: eine neue Privatisierungswelle. Literatur: Benjamin Braun: Die Aktienrente ist eine Finanzialisierungsmaschine, in: https://jacobin.de/artikel/aktienrente-kritik-finanzialisierung-generationenkapital-fdp-christian-lindner/. Bundesfinanzministerium: Das Generationenkapital: für Gerechtigkeit und solide Staatsfinanzen, in: https://www.bundesfinanzministerium.de/Monatsberichte/2023/01/Inhalte/Kapitel-2b-Schlaglicht/2b-generationenkapital-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=5. Maurice Höfgen: Linke Mythen über Lindners Aktienrente, in: https://mauricehoefgen.substack.com/p/aktienrente-lindner-linke-fdp-rente. Anja Mikus im Interview: https://www.kenfo.de/fileadmin/user_upload/dokumente/cap_0222_interview_der_staat_kann_geld_anlegen.pdf. Nadine Oberhuber: Die Aktienrente kommt – aber ganz anders als gedacht, in: https://www.capital.de/geld-versicherungen/die-aktienrente-kommt---aber-ganz-anders-als-gedacht-33104806.html. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
29 Minuten
Wohlstand für Alle Die Lage am deutschen Wohnungsmarkt spritzt sich zu, bereits jetzt zeigt eine Studie, dass wir uns in der größten Krise seit über 20 Jahren befinden. Inflation, Lieferkettenprobleme, Arbeitskräftemange und vor allem die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank sorgen dafür, dass Privatpersonen immer weniger bauen. Auch die Wohnungskonzerne halten sich nun zurück, so hat kürzlich Vonovia angekündigt, im Jahr 2023 keine Neubauten zu errichten – dies sei einfach momentan nicht profitabel. Die Bundesregierung hatte sich eigentlich zum Ziel gesetzt, dass jährlich mindestens 400.000 neue Wohnungen plus 100.000 Sozialwohnungen entstehen sollen. Dieses Ziel wurde jedoch im vergangenen Jahr weit verfehlt und in diesem Jahr sieht es noch schlechter aus. Auch Vonovia verweist auf die hohen Zinsen, von denen Privatleute besonders hart getroffen werden – viele Bauvorhaben lösen sich gerade in Luft auf. Nun möchte die Bundesbauministerin für Familien eine Entlastung durch Zinsvergünstigungen schaffen. Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“. Literatur: DIW zum Bauen in Deutschland: https://www.diw.de/de/diw_01.c.862934.de/publikationen/wochenberichte/2023_01_1/bauboom_geht_zu_ende_____politischer_strategiewechsel_erforderlich.html. Förderung für klimafreundliches Bauen: https://www.deutschlandfunk.de/wohnungsbau-die-reformierte-neubaufoerderung-ein-ueberblick-100.html. Markus Hinterberger im „Handelsblatt“ zu Geywitz‘ Förderungsvorhaben: https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-baukindergeld-2-0-gut-gemeint-aber-nicht-gut-gemacht/28926562.html. Stephan Kaufmann in „Oxi“ zur Bodenspekulation: https://oxiblog.de/mieten-die-erde-als-fiktives-kapital/. Caren Lay: Wohnopoly. Wie die Immobilienspekulation das Land spaltet und was wir dagegen tun können, Westend. Studie zum Sozialen Wohnen und Bauen in Deutschland: https://www.dgfm.de/fileadmin/01-DGFM/downloads/studien-wohnungsbau/2023-01_Studie_-_Bauen_und_Wohnen_in_der_Krise.pdf. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
25 Minuten
Wohlstand für Alle Frauen verdienen durchschnittlich noch immer weniger als Männer. In regelmäßigen Abständen kommen Studien zu diesem Ergebnis, daran schließt sich häufig eine Diskussion an, bei der die ökonomischen Gründe unterbelichtet bleiben. Bemerkenswert ist auch, dass Frauen deutlich weniger streiken als Männer, was die Kluft eher vertieft. Zunächst einmal muss man aber zwischen dem bereinigten und dem unbereinigten Gender-Pay-Gap unterscheiden. Während der unbereinigte Gap einfach die Gesamtheit der Gehälter von Männern und Frauen miteinander vergleicht, geht es beim bereinigten um die Gehälter von Männern und Frauen in den selben Bereichen mit gleichen Qualifikationen. Aber auch dabei gibt es noch immer einen Lohnunterschied von bis zu 7 Prozent, während der unbereinigte Gender-Pay-Gap sogar bei 18 Prozent liegt. Woran liegt das? In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ gehen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt dieser Frage nach. Literatur/Quellen: Destatis: Gender Gap Simulator, online verfügbar unter: https://service.destatis.de/DE/paygap/. Lena Hipp/Nadiya Kelle: Nur Luft und Liebe? Die Entlohnung sozialer Dienstleistungsarbeit im Länder- und Berufsvergleich, online verfügbar unter: https://www.fes.de/nur-luft-und-liebe. Carmen Tatschmurat/Ines Langemeyer: "Frauenarbeit", in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, online verfügbar unter: http://www.inkrit.de/e_inkritpedia/e_maincode/doku.php?id=f:frauenarbeit. Am 8.2. ist Wolfgang in Kassel: https://www.instagram.com/p/CoFFOMVKQkx/?fbclid=IwAR3-Pr_rxRprUi9vQkMwuBZEjNGpjBjPNmxlz4hE1LJOwAeGT9CgbQb3-5s. Oles Diskussion mit Ulrike Herrmann findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=PoigG6ZSMXM. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
52 Minuten
WfA-Literatur Die englische Schriftstellerin Charlotte Brontë ist eine der berühmten Brontë-Schwestern, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zurückzogen vom Trubel der Welt, beachtliche literarische Werke schufen. Charlotte Brontës Roman „Shirley“ handelt von einem Fabrikbesitzer namens Robert Moore, der hochverschuldet ist, unter der Kontinentalsperre zu leiden hat und die Arbeiterschaft gegen sich aufbringt. Der technische Fortschritt in Form von neuen Maschinen vollzieht sich unbarmherzig und erhöht die Arbeitslosigkeit zusätzlich. Für die Liebe bleibt da kaum Zeit, auch wenn Cousine Caroline durchaus reizvoll ist. Dann aber taucht in Yorkshire die reiche Erbin Shirley auf, die durch eine Heirat Robert von seinen finanziellen Schwierigkeiten erlösen könnte. In der neuen Folge von „WfA-Literatur“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den opulenten Roman. Literatur: Charlotte Brontë: Shirley. Übersetzt von Johannes Reiher und Horst Wolf, Insel Verlag. Elsemarie Maletzke/Christel Schütz: Die Schwestern Brontë. Leben und Werk in Texten und Bildern, Insel Verlag. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
28 Minuten
Wohlstand für Alle Das Bruttoinlandsprodukt ist die vielleicht mächtigste Zahl der Welt. Wie gut es einem Land geht, drückt sie angeblich unmissverständlich aus. Das BIP zu erhöhen, ist das Ziel aller kapitalistischer Staaten, nicht zuletzt, um in der internationalen Konkurrenz bestehen zu können. Jährlich wird die Produktivkraft einer Volkswirtschaft mit dem BIP ausgewiesen, doch diese Kenngröße existierte nicht schon immer. Jahrhunderte lang interessierte man sich für den volkswirtschaftlichen Gesamtwert allenfalls peripher, erst im dem Zweiten Weltkrieg wird das Bruttosozialprodukt, das ähnlich wie das BIP berechnet wird, zu einer für die US-Regierung eminent wichtigen Zahl. Was einst gedacht war, um zu ermitteln, wie wehrhaft und produktiv die Kriegswirtschaft sein kann, wurde nach 1945 fortgeführt und bald von allen westlichen Volkswirtschaften übernommen. Nach 1989 kam diese Berechnungsmethode dann in allen Ländern dieser Erde an. Doch es gibt viel Kritik am BIP, denn es sagt wenig darüber, wie gut es Menschen in einer Volkswirtschaft geht oder ob diese klimaverträglich organisiert ist. Die Rede vom BIP verschleiert oft mehr als sie erhellt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ zeichnen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt die Geschichte des BIPs nach und zeigen dessen Schwächen auf. Literatur: Mathias Brüggmann im „Handelsblatt“ über Russlands Wirtschaft: https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-russlands-wirtschaft-droht-der-zusammenbruch/28919870.html?nlayer=Newsticker_1985586. Stephan Kaufmann zum BIP: https://www.fr.de/meinung/waechst-denn-10995929.html. Stephan Kaufmann über Aufrüstung und BIP: https://www.rifs-potsdam.de/sites/default/files/files/13.8.fr_lepenies.pdf. Philipp Lepenies: Die Macht der einen Zahl. Eine politische Geschichte des Bruttoinlandsprodukts, Suhrkamp. Am 25. Januar diskutiert Ole online mit Ulrike Herrmann: https://www.youtube.com/watch?v=PoigG6ZSMXM. Am 8.2. tritt Wolfgang an der Uni Kassel auf: https://twitter.com/MXPichl/status/1614972612647460865. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app