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Episoden

36 Minuten
Wie kann moderne Technik älteren Menschen den Alltag erleichtern, ohne sie zu bevormunden? Auf der IFA Berlin 2026 stellte Philipp Hartz, Co-Gründer von Amara, eine neue Geräteidee für die zweite Lebenshälfte vor. Das sprachgesteuerte System soll Familienkontakt, Unterhaltung und einen KI-Begleiter auf einer leicht bedienbaren Plattform verbinden. Im gemeinsamen IFA-Studio von DIE MEDIENHÖLLE und welle 370 sprachen Rainer Suckow und Jörg Wagner mit Philipp Hartz über digitale Barrieren im Alter, Einsamkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Warum müssen sich bislang meist die Menschen an eine Technologie anpassen – und nicht die Technologie an den Menschen? Zur Sprache kamen die Bedienung mit einer leisen oder undeutlichen Stimme, altersbedingte Schwierigkeiten mit Touchscreens, die Einbindung der Familie und ein KI-Begleiter mit Langzeitgedächtnis. Aber auch kritische Fragen blieben nicht ausgespart: Wie viel Vertrauen schenken Menschen einer Maschine? Kann künstliche Intelligenz persönliche Beziehungen ergänzen – oder womöglich verdrängen? Was geschieht mit sensiblen Gesprächen und wie lässt sich eine neue Abhängigkeit von Algorithmen vermeiden? Philipp Hertz erläuterte außerdem das geplante Amara Home Dock mit Tablet, Familien-App und Sprachsteuerung. Er sprach über mögliche Funktionen wie Familienchat, Fotos, Spiele, Erinnerungen und künftige Dienstleistungen sowie über Marktstart, Mitgliedschaftsmodell und die angestrebte Preisgestaltung. DIE MEDIENHÖLLE #037 entstand in Kooperation mit Rainer Suckow von welle 370 live auf dem Messegelände der IFA Berlin. #Amara #IFABerlin #KünstlicheIntelligenz #KI #Digitalisierung #Senioren #TechnikImAlter #Einsamkeit #DigitaleTeilhabe #PhilippHartz #Welle370 #DIEMEDIENHÖLLE #Podcast
32 Minuten
Reporter Alexander Osang erlebte die Terroranschläge vom 11. September 2001 unmittelbar in New York. Er lief in Richtung World Trade Center, wurde beim Einsturz des zweiten Turms beinahe verschüttet und suchte mit anderen Menschen Schutz in einem Keller. Wenige Tage später berichtete er am Telefon über seine Erlebnisse, seine journalistische Arbeit und die Stimmung in Manhattan. Zehn Jahre später sprach Jörg Wagner erneut mit Alexander Osang. Wie hatte 9/11 sein Leben als Reporter und New-York-Korrespondent des SPIEGEL verändert? Wie beeinflussten die Anschläge den amerikanischen Journalismus, den Patriotismus und die Berichterstattung über die Kriege in Afghanistan und im Irak? Und kann ein Reporter angesichts einer Katastrophe überhaupt die viel beschworene journalistische Distanz wahren? DOKUMENT #005 verbindet das historische Telefongespräch vom 15. September 2001 mit einem Interview vom 7. September 2011. Darin reflektiert Alexander Osang seine persönlichen Erinnerungen, die Wirkung der endlos wiederholten Fernsehbilder, Verschwörungstheorien, den Einfluss amerikanischer Medien und seine Vorstellung von subjektiver Reportage. Ein Audio-Dokument über 9/11, journalistische Nähe und die Frage, was von diesem Tag bewahrt werden sollte. #September11 #911 #AlexanderOsang #Journalismus #Mediengeschichte #NewYork #DIEMEDIENHÖLLE
53 Minuten
100 Jahre Berliner Funkturm: DIE MEDIENHÖLLE #036 sendete LIVE aus dem historischen Restaurant in 55 Metern Höhe. Jörg Wagner spricht gemeinsam mit Rainer Suckow von der welle370 mit den Rundfunkhistorikern Dr. Kai Knörr und Prof. Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus über die Geschichte des Berliner Wahrzeichens. Warum war der Funkturm als Sendemast beinahe eine Fehlkonstruktion, als Symbol aber ein großer Erfolg? Die Jubiläumsausgabe erzählt von den Anfängen des Rundfunks, Albert Einsteins berühmter Rede auf der Funkausstellung 1930 und dem ersten Berliner UKW-Sender. Außerdem geht es um Mittelwelle, UKW und DAB+, frühe Radiounterhaltung, Medienutopien und die wechselvolle Geschichte des Funkturms.
39 Minuten
st das Radio ein Auslaufmodell? Weil der journalistische Nachwuchs gar nicht mehr Radio hört? Oder weil vielleicht nur noch für Podcasts ausgebildet wird? Philipp Nitzsche lud sich Alessandro Di Sano, Volontär an der electronic media school in Potsdam Babelsberg in die Radiosendung "Time for Vinyl" (Alex Berlin) ein und befragte ihn zum Projekt zum Projekt "Shift" der ems. Sehen Sie hier eine VisualRadio-Aufzeichnung ohne die urheberrechtliche geschützte Musik rec.: 03.08.2026, 19.00-20.00 Uhr, Alex Berlin Vgl.: https://ems-babelsberg.de/ #radio #ems #shift #alexberlin ***** DER KLASSIKER: LIKEN. ABONNIEREN. KOMMENTIEREN.
1 Stunde 1 Minute
Warum provoziert DER SPIEGEL mit seinen Titelbildern – und wann wird aus Zuspitzung Übertreibung? Ausgangspunkt der grünen DOKUMENT-Ausgabe #004 ist die aktuelle Debatte über ein umstrittenes SPIEGEL-Cover. Jörg Wagner und Philipp Nitzsche diskutieren über journalistische Verantwortung, Aufmerksamkeitsökonomie und die Frage, ob Medien durch drastische Titelbilder politische Akteure womöglich größer machen, als ihnen lieb sein kann. Im zweiten Teil geht es zurück ins Jahr 2005 zur Berliner Ausstellung „Die Kunst des SPIEGEL“ mit mehr als 150 Titelbildern aus fünf Jahrzehnten. In historischen Interviews erklären der damalige Chefredakteur Stefan Aust, die Illustratoren Jean-Pierre Kunkel und Ludvik Glazer-Naudé, sowie Titelbild-Ressortleiter Stefan Kiefer, wie die berühmten SPIEGEL-Cover entstehen, warum sie bewusst provozieren und welche Rolle Illustration, Karikatur und Verkaufswirkung spielen. Besonders ausführlich geht es um das legendäre Cover „Die Bushkrieger“, das die Bush-Regierung als amerikanische Superhelden und Actionfiguren inszenierte – und paradoxerweise im Weißen Haus offenbar eher als Auszeichnung denn als Kritik verstanden wurde. #spiegel #afd #siegmund #titelbild #cover
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Über diesen Podcast

Ein Medienpodcast mit Phillip Nitzsche und Jörg Wagner
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„DIE MEDIENHÖLLE“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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