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Kurzerklärt - Der Jurapodcast Archiv

672 Episoden
16 Minuten
Beschreibung:

Im zweiten Teil zur Habgier gehen wir über die Basics hinaus und schauen uns die Fallgruppen, Grenzbereiche und Abgrenzungsprobleme an. Denn gerade bei der Habgier zeigt sich: Was einfach klingt, ist dogmatisch hoch umstritten – und in der Klausur oft Prüfstein für eine saubere Argumentation.

Wir klären, wie weit der Habgierbegriff reichen kann, ob auch geringwertige Vorteile genügen und wie sich Habgier von anderen Beweggründen – etwa der Verdeckungsabsicht – abgrenzt.

Was steckt drin?

Fallgruppen der Habgier: Schulden, Erbschaften, Versicherungen

Reicht ein geringer Vorteil?

Wann kippt Habgier in „sonstige niedrige Beweggründe“?

Abgrenzung zur Verdeckungsabsicht, zur Heimtücke und zum Raubmord

Streitstände zur Ausweitung des Habgierbegriffs

Lerneffekte:

Tiefenschärfe bei der Anwendung der Habgier in der Klausur

Argumentationshilfen für Grenzfälle

Sensibilisierung für Missbrauch des Merkmals als „Auffangkategorie“

Klausurtaugliche Prüfungsstruktur auch bei mehrdeutiger Motivlage

Schlagwörter:

§ 211 StGB, Mord, Habgier, objektive Mordmerkmale, niedrige Beweggründe, Raubmord, Tötungsdelikte, Schulden, Versicherungsfall, Erbschaft, Motivbündel, Abgrenzung, Strafrecht BT, Examenswissen, Kurzerklärt

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21 Minuten
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17 Minuten
Beschreibung:

Die Habgier gehört zu den am häufigsten geprüften Mordmerkmalen – und ist trotzdem alles andere als trivial. In dieser Folge steigen wir systematisch in das Merkmal ein: Was bedeutet „Habgier“ eigentlich? Wie grenzt sie sich zu anderen Beweggründen ab? Und wie prüft man das Ganze richtig?

Der perfekte Einstieg in ein subjektives Mordmerkmal, das oft unterschätzt wird – aber in jeder guten Falllösung präzise zu begründen ist.

Was steckt drin?

Begriff und Definition der Habgier

Abgrenzung zur bloßen Gewinnsucht oder zur Verdeckungsabsicht

Subjektive Voraussetzungen: Motivlage des Täters

Historische Entwicklung und Kritik an der Ausweitung des Merkmals

Erste klassische Klausurbeispiele

Lerneffekte:

Sicheres Beherrschen der Definition von Habgier

Einordnung im Prüfungsschema zu § 211 StGB

Dogmatische Einordnung als subjektives Mordmerkmal

Klausurformulierung für Standard- und Grenzfälle

Vorbereitung auf Teil 2 mit Schwerpunkt auf Fallgruppen und Streitstände

Schlagwörter:

§ 211 StGB, Mord, Habgier, subjektives Mordmerkmal, Gewinnstreben, Beweggründe, Abgrenzung Verdeckungsabsicht, Strafrecht BT, Tötungsdelikte, Definition Habgier, Klausurformulierung, Kurzerklärt, Examensvorbereitung

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13 Minuten
#Kurzerklärt: Anfechtungsklage | Maßgeblicher Zeitpunkt der Beurteilung der Sach- und Rechtslage in der Begründetheit

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23 Minuten
Beschreibung:

In Teil 7 zur Heimtücke geht es ans Eingemachte: Grenzfälle, Streitstände und der Sekundenargwohn. Wann kippt das Überraschungsmoment? Wann rechnet das Opfer mit einem Angriff – und was bedeutet das für das Heimtückekriterium?

Wir schauen auf die Rechtsprechung des BGH, auf Meinungsstreits in der Literatur und auf typische Klausurkonstellationen, die Feingefühl verlangen. Eine Folge für Fortgeschrittene – und alle, die in der Klausur sicher argumentieren wollen.

Was steckt drin?

Was ist ein „Sekundenargwohn“?

Wann ist das Opfer wirklich „arg- und wehrlos“?

Abgrenzung von Heimtücke zu Kampfhandlungen / Konfrontationslagen

Besondere Fallkonstellationen (z. B. plötzlicher Meinungsumschwung, vorherige Drohungen, Streit-Eskalation)

Rechtsprechung zur „bewussten Unsicherheit“ des Opfers

Klausurhinweise für unsichere oder mehrdeutige Sachverhalte

Schlagwörter:

§ 211 StGB, Mord, Heimtücke, Sekundenargwohn, Arg- und Wehrlosigkeit, Überraschungsmoment, Strafrecht BT, Tötungsdelikte, Konfrontationslage, subjektives Mordmerkmal, Grenzfall, Examenswissen, Kurzerklärt

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26 Minuten
Inhalts- und Nebenbestimmungen | Überblick

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19 Minuten
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Heimtücke lebt vom Überraschungsmoment – aber was, wenn das Opfer ohnehin mit einem Angriff rechnet? In Teil 6 geht es um Konstellationen mit feindseliger Auseinandersetzung, latenter Angst oder vorherigen Drohungen. Also genau die Fälle, in denen die Arglosigkeit zweifelhaft wird.

Wir analysieren, wie Gerichte mit solchen Situationen umgehen – und worauf du in der Klausur besonders achten musst, um die Heimtücke sauber zu prüfen.

Was erwartet dich?

Definition und Grenzen der Arglosigkeit bei andauernden Konflikten

Feindselige Auseinandersetzung vs. situative Entspannung

Latente Angst: Zerstört sie die Arglosigkeit?

Maßstab der Rechtsprechung: Typisierte Betrachtung?

Hinweise für die Fallbearbeitung bei vorangegangenen Drohungen

Lerneffekte:

Dogmatisch saubere Prüfung der Arglosigkeit bei Konfliktsituationen

Klarer Blick auf problematische Grenzfälle der Heimtücke

Argumentationshilfen für die Fallbearbeitung

Anwendung der BGH-Kriterien in der Klausur

Verknüpfung subjektiver und objektiver Prüfungselemente

Schlagwörter:

§ 211 StGB, Mord, Heimtücke, Arglosigkeit, Wehrlosigkeit, feindselige Auseinandersetzung, latente Angst, Konfrontationslage, Tötungsdelikte, Strafrecht BT, subjektive Mordmerkmale, Überraschungsmoment, Examenswissen, Kurzerklärt

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24 Minuten
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In dieser Folge wird es dogmatisch besonders interessant: Kann Heimtücke auch dann vorliegen, wenn nicht das eigentliche Opfer, sondern ein schutzbereiter Dritter arglos ist? Und was ist mit Personen, die gar nicht arglos sein können – etwa bewusstlose oder gebrechliche Opfer?

Wir tauchen ein in die dogmatischen Tiefen der Arglosigkeit, zeigen dir die verschiedenen Fallgruppen und erklären dir, wie du solche Sonderkonstellationen sicher in der Klausur prüfst.

Was steckt drin?

Arglosigkeit bei schutzbereiten Dritten: Wer kann das sein?

Prüfung der Heimtücke bei reflexhafter Schutzreaktion (z. B. Eltern, Polizisten, Helfende)

Konstitutionelle Arglosigkeit: Kann das Opfer überhaupt arglos sein?

Fälle von Bewusstlosigkeit, Demenz, Kindesalter oder tiefem Schlaf

Meinungsstande, BGH-Linie und Abweichungen in der Literatur

Lerneffekte:

Saubere Definition der Arglosigkeit auch bei Dritttötung

Prüfungsaufbau bei Heimtücke gegenüber Dritten

Strukturierte Argumentation bei vulnerablen oder dauerhaft schutzlosen Opfern

Bewältigung komplexer Sonderkonstellationen in der Fallbearbeitung

Sensibilisierung für Wertungsfragen im Mordtatbestand

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16 Minuten
#Kurzerklärt: Zweistufentheorie | Formulierungshilfe | Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs | § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO | Verwaltungsprozessrecht

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21 Minuten
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In Teil 4 zur Heimtücke geht’s um die entscheidende Frage: Wann muss das Opfer eigentlich arglos sein? Und wie ist das, wenn der Täter das Opfer unter einem Vorwand in eine Falle lockt – ist es dann noch „arglos“ im Moment der Tötung?

Wir beleuchten den maßgeblichen Zeitpunkt der Arglosigkeit, typische Klausurkonstellationen rund ums „Fallenstellen“ und den Meinungsstand zu bewusst hergestellten Konfrontationslagen.

Was steckt drin?

Maßgeblicher Zeitpunkt der Arglosigkeit: Ex-ante oder ex-ante/ex-post-Betrachtung?

„In-die-Falle-locken“: Klassischer Heimtücke-Fall oder problematisch?

Übergang von Arglosigkeit zu Wehrlosigkeit bei dynamischem Tatgeschehen

Rückbeziehung der Arglosigkeit bei kurzzeitiger Erkenntnis vor dem Angriff

Rechtsprechung und Literatur im Vergleich

Lerneffekte:

Klarer Prüfungsansatz zur Arglosigkeit im Tatzeitpunkt

Argumentation bei heimtückischer Planung (Falle stellen)

Verknüpfung von Heimtücke mit subjektivem Tatplan

Vermeidung typischer Fehler bei der zeitlichen Prüfung der Mordmerkmale

Vorbereitung auf anspruchsvolle Fallgestaltungen mit Wechselmomenten

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33 Minuten
Verpflichtungsklage | Aufbau | Problemverortung

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21 Minuten
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Heimtücke ist mehr als nur ein Überraschungsangriff – sie setzt auch voraus, dass der Täter die Arg- und Wehrlosigkeit bewusst ausnutzt – und das in feindlicher Willensrichtung. Was bedeutet das genau? Und wie grenzt man diese Elemente sicher voneinander ab?

In Teil 3 der Heimtücke-Reihe klären wir, was es mit dem sogenannten Ausnutzungsbewusstsein auf sich hat, wie man es prüft – und in welchen Konstellationen es streitig wird. Außerdem geht’s um das Korrektiv der feindlichen Willensrichtung, das vor allem in Pflege- und Mitleidstötungen eine Rolle spielt.

Was steckt drin?

Ausnutzungsbewusstsein: Was muss der Täter wissen und wollen?

Subjektive Prüfungsebene bei objektivem Mordmerkmal

Feindliche Willensrichtung: Wozu dient sie?

Anwendungsfälle: Tötung aus Mitleid, Sterbehilfe, Überforderung

Klausurtaugliche Formulierungen für beide Elemente

Lerneffekte:

Saubere Trennung objektiv/subjektiv bei Heimtücke

Definition und Prüfung des Ausnutzungsbewusstseins

Verständnis der feindlichen Willensrichtung als strafrechtliches Korrektiv

Umgang mit problematischen Fallkonstellationen

Vorbereitung auf Konstellationen mit moralischer Ambivalenz

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29 Minuten
Der Verwaltungsakt | Verkehrsschilder | Bekanntgabe | mobiles Halteverbotsschild

Literatur zum Nacharbeiten:

Stelkens/Bonk/Sachs, Kommentar zum VwVfG, § 35 Rn. 332 ff. 

Fall zum mobilen Halteverbotsschild: https://www.saarheim.de/Faelle/abgeschleppt-fall.htm

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18 Minuten
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Die Heimtücke ist das am häufigsten bejahte Mordmerkmal – aber gerade deshalb auch besonders umstritten. In Teil 2 der Reihe werfen wir einen Blick auf die restriktive Auslegung der Heimtücke: Warum ist sie nötig? Und wie wirkt sie sich auf die Prüfung in der Klausur aus?

Diese Folge bietet den theoretischen Unterbau für alle praktischen Konstellationen, die in den nächsten Teilen folgen – und macht deutlich, warum das bloße Ausnutzen von Arglosigkeit eben nicht automatisch zur Heimtücke führt.

Was steckt drin?

Warum ist eine restriktive Auslegung erforderlich?

Verfassungsrechtlicher Hintergrund: Art. 103 Abs. 2 GG und das Bestimmtheitsgebot

Kritik an der Weite des Heimtückebegriffs

Dogmatische Versuche der Eingrenzung (z. B. durch „feindliche Willensrichtung“ oder Ausnutzungsbewusstsein)

Auswirkungen auf die Fallbearbeitung in der Klausur

Lerneffekte:

Verständnis der Heimtücke als Ausnahmetatbestand

Verknüpfung von Strafrecht AT, BT und Verfassungsrecht

Argumentationsgrundlagen für Grenzfälle

Theoretischer Rahmen für die nachfolgenden Heimtücke-Folgen

Sensibilisierung für den Wertungsrahmen bei § 211 StGB

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