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27 Minuten
Eigentlich ist das keine große Überraschung, unterscheiden sich doch auch die Körper. Es wurde lange nur am männlichen Körper geforscht, Wirkungsweise und Dosierungen für Frauen einfach für einen „kleinen Mann“ angegeben. Es muss sich ändern: Die Leiterin der Apotheke am AKH Wien, Mag.a Martina Anditsch hat sich dieses Themas aus pharmakologischer Sicht angenommen und informiert im Gespräch mit Aline Halhuber über unterschiedliche Medikamentenwirkungen für Männer und Frauen. Es geht u.a. um Schmerzmittel, Beruhigungs- und Schlafmittel. Sie erklärt auch, warum das „Babyaspirin“ in der Prävention dezidiert nicht mehr empfohlen wird, weil der Nutzen zur Verhinderung von koronaren Herzerkrankungen geringer ist als der Schaden durch Blutungen. Für Frauen hatte es sich schon viel früher gezeigt, dass die niedrig dosierten Aspirine es keine Infarktprävention. Foto: Julia Anditsch
28 Minuten
Es ist nicht so einfach sich bei Gesundheits- und Krankheitsthemen zurecht zu finden. Dr. Google liegt bei fast 90Prozent falsch, die Nachbarin kennt sich vielleicht doch nicht so gut aus und auch die Heilsversprechen in Social Media sind oft teuer und wirkungslos. Eine hilfreiche und aktualisierte Broschüre bietet allen Interessierten Orientierung und ist sehr gut verständlich: Meine Gesundheit- meine Entscheidung! Vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherung (Dez 2025) veröffentlicht. Die Autorinnen Marlene Pretis-Schader und Ulla Sladek sind vom Frauengesundheitszentrum in Graz und erklären im Gespräch mit Aline Halhuber, was es braucht, um gute Entscheidungen für die eigenen Gesundheit treffen zu können. Broschüre „Meine Gesundheit – meine Entscheidung!“ Dachverband der österreichischen Sozialversicherung, 2025: https://www.sozialversicherung.at/cdscontent/?contentid=10007.844514&portal=svportal Frauengesundheitszentrum Graz: https://www.frauengesundheitszentrum.eu/ Foto: Rita Obergeschwandner
29 Minuten
Ab wann gab es eigentlich Ärztinnen in Österreich und wo haben sie studiert und die Ausbildung bekommen? Warum durften sie zu dieser Zeit noch nicht bei uns studieren? Kleiner Spoiler: wegen der Menstruation und der schwachen Konstitution… Die Historikerin Priv.-Doz.in Dr.in Sabine Veits-Falk, Amtsleiterin des Stadtarchiv und Statistik der Stadt Salzburg ist in einer 600 Seiten langen Habilitation dieser Frage nachgegangen. Es waren sogenannte „Schweizer Ärztinnen“ ( oft auch so diffamiert) die noch länger nicht in der Habsburger Monarchie studieren durften, aber dann sehr wohl in der Habsburgermonarchie praktiziert haben, besonders für Patientinnen. Im Gespräch mit Aline Halhuber erzählt Sabine Veits-Falk wie empowernd sie für Frauen waren und wie wichtig die Vermittlung der psychischen und körperlichen Zusammenhänge diese Pionierinnen waren und welche Role-Model sie für den ganzen Gesundheitsbereich sind. Foto Stadt Salzburg, Rocio Escabosa Veits-Falk, S. (2025). Die „Schweizer Ärztinnen“ der Habsburgermonarchie: Weibliche Karrieren, Handlungsspielräume und Grenzüberschreitungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Wien: Böhlau
29 Minuten
Sucht sieht bei Frauen oft anders aus als bei Männern, und wird deshalb auch häufig übersehen. Univ.-Prof. Dr.in Gabriele Fischer, Leiterin der Drogenambulanz, Suchtforschung und -therapie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, in Wien informiert darüber im Gespräch mit Aline Halhuber. Sucht ist oft ein Versuch der Heilung, um etwas schwer zu ertragendes überlebbar zu machen, oder um die eigene Funktion aufrecht erhalten zu können. Foto MedUni Wien
28 Minuten
Die Gynäkologin Dr. Jenny Sarcletti informiert im Gespräch mit Aline Halhuber umfassend darüber, was nach einem sexuellen Übergriff oder einer Vergewaltigung im Krankenhaus passiert und welche forensischen Verfahren zur Anwendung kommen. Es ist sehr schwer nach einer so schrecklichen und verletzenden Erfahrung, dann auch noch an die Beweissicherung zu denken, damit Täter*innen auch strafrechtlich verfolgt werden können. Es wäre gut, wenn möglichst viele Menschen darüber Bescheid wissen. Trigger Warnung.
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Über diesen Podcast

Gesundheit beginnt bei uns ­– hören wir über Frauen, Körper, Seele und Gesellschaft. Im Podcast des FrauenGesundheitszentrums Salzburg beleuchten wir monatlich Themen von A wie Alter bis Z wie Zyklus: Expert*inneninterviews, Erfahrungsberichte und Impulse für informierte Entscheidungen und mehr Lebensqualität.
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„Frauengesundheit On Air“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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