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Frauengesundheit On Air Archiv

24 Episoden
26 Minuten
Über Hintergründe, Mythen und Folgen weiblicher Genitalverstümmelung sowie Möglichkeiten, Frauen und Mädchen in Österreich zu stärken und zu schützen. Es gibt vieles, was es zu diesem schwierigen Thema zu wissen gibt. Woher kommt die Praxis der Beschneidung von Frauen? Was sind die Begründungen? Welche Folgen hat sie und wie können Frauen und Mädchen in Österreich gestärkt und geschützt werden? Das Frauengesundheitszentrum Salzburg ist Teil der österreichweiten FGM/C-Koordinationsstelle. Das Projekt leitet das FEM Süd (Wien) und wird vom Integrationsministerium finanziert. Marietta Hajek interviewt dieses Mal Aline Halhuber als Expertin. In der zweiteiligen Sendung wird auch über Mythen aufgeklärt, die nicht hilfreich sind. Mehr Informationen unter: https://fgm-koordinationsstelle.at/ Foto: UU Fotographie
28 Minuten
Unser Podcast – Ja ich kann! Aktiv mit chronischen Krankheiten und Krebs umgehen. (Gesundheitskompetenz und Selbstmanagement stärken) Es gibt große Herausforderungen nach der Diagnose einer chronischen Erkrankung. Das Frauengesundheitszentrum in Graz bietet auch online Unterstützung: Der vierteilige kostenlose online Workshop für Frauen (Betroffene, Angehörige und für Multiplikatorinnen), hilft auch bei chronischen Erkrankungen und Krebs selbst wirksam und aktiv damit umgehen zu können. Marlene Pretis-Schader (Frauengesundheitszentrum in Graz) informiert im Gespräch mit Aline Halhuber was die Inhalte der Workshopreihe sind. Es wird auch über Schlaf, Erschöpfung und Schmerzen gesprochen und es gibt auf hilfreiche Hinweise für den Umgang mit schwierigen Gefühlen, wie Angst, Trauer und Wut. Der Kurs beginnt am 22.09.2026 – Online können auch Frauen aus anderen Bundesländern daran teilnehmen. Anmeldung: im Frauengesundheitszentrum Tel: 0316 83 79 98 oder per frauen.gesundheit@fgz.co.at. Frauengesundheitszentrum in Graz: www.Frauengesundheitszentrum.eu Foto: Rita Obergeschwandner
27 Minuten
Eigentlich ist das keine große Überraschung, unterscheiden sich doch auch die Körper. Es wurde lange nur am männlichen Körper geforscht, Wirkungsweise und Dosierungen für Frauen einfach für einen „kleinen Mann“ angegeben. Es muss sich ändern: Die Leiterin der Apotheke am AKH Wien, Mag.a Martina Anditsch hat sich dieses Themas aus pharmakologischer Sicht angenommen und informiert im Gespräch mit Aline Halhuber über unterschiedliche Medikamentenwirkungen für Männer und Frauen. Es geht u.a. um Schmerzmittel, Beruhigungs- und Schlafmittel. Sie erklärt auch, warum das „Babyaspirin“ in der Prävention dezidiert nicht mehr empfohlen wird, weil der Nutzen zur Verhinderung von koronaren Herzerkrankungen geringer ist als der Schaden durch Blutungen. Für Frauen hatte es sich schon viel früher gezeigt, dass die niedrig dosierten Aspirine es keine Infarktprävention. Foto: Julia Anditsch
28 Minuten
Es ist nicht so einfach sich bei Gesundheits- und Krankheitsthemen zurecht zu finden. Dr. Google liegt bei fast 90Prozent falsch, die Nachbarin kennt sich vielleicht doch nicht so gut aus und auch die Heilsversprechen in Social Media sind oft teuer und wirkungslos. Eine hilfreiche und aktualisierte Broschüre bietet allen Interessierten Orientierung und ist sehr gut verständlich: Meine Gesundheit- meine Entscheidung! Vom Dachverband der österreichischen Sozialversicherung (Dez 2025) veröffentlicht. Die Autorinnen Marlene Pretis-Schader und Ulla Sladek sind vom Frauengesundheitszentrum in Graz und erklären im Gespräch mit Aline Halhuber, was es braucht, um gute Entscheidungen für die eigenen Gesundheit treffen zu können. Broschüre „Meine Gesundheit – meine Entscheidung!“ Dachverband der österreichischen Sozialversicherung, 2025: https://www.sozialversicherung.at/cdscontent/?contentid=10007.844514&portal=svportal Frauengesundheitszentrum Graz: https://www.frauengesundheitszentrum.eu/ Foto: Rita Obergeschwandner
29 Minuten
Ab wann gab es eigentlich Ärztinnen in Österreich und wo haben sie studiert und die Ausbildung bekommen? Warum durften sie zu dieser Zeit noch nicht bei uns studieren? Kleiner Spoiler: wegen der Menstruation und der schwachen Konstitution… Die Historikerin Priv.-Doz.in Dr.in Sabine Veits-Falk, Amtsleiterin des Stadtarchiv und Statistik der Stadt Salzburg ist in einer 600 Seiten langen Habilitation dieser Frage nachgegangen. Es waren sogenannte „Schweizer Ärztinnen“ ( oft auch so diffamiert) die noch länger nicht in der Habsburger Monarchie studieren durften, aber dann sehr wohl in der Habsburgermonarchie praktiziert haben, besonders für Patientinnen. Im Gespräch mit Aline Halhuber erzählt Sabine Veits-Falk wie empowernd sie für Frauen waren und wie wichtig die Vermittlung der psychischen und körperlichen Zusammenhänge diese Pionierinnen waren und welche Role-Model sie für den ganzen Gesundheitsbereich sind. Foto Stadt Salzburg, Rocio Escabosa Veits-Falk, S. (2025). Die „Schweizer Ärztinnen“ der Habsburgermonarchie: Weibliche Karrieren, Handlungsspielräume und Grenzüberschreitungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Wien: Böhlau
29 Minuten
Sucht sieht bei Frauen oft anders aus als bei Männern, und wird deshalb auch häufig übersehen. Univ.-Prof. Dr.in Gabriele Fischer, Leiterin der Drogenambulanz, Suchtforschung und -therapie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, in Wien informiert darüber im Gespräch mit Aline Halhuber. Sucht ist oft ein Versuch der Heilung, um etwas schwer zu ertragendes überlebbar zu machen, oder um die eigene Funktion aufrecht erhalten zu können. Foto MedUni Wien
28 Minuten
Die Gynäkologin Dr. Jenny Sarcletti informiert im Gespräch mit Aline Halhuber umfassend darüber, was nach einem sexuellen Übergriff oder einer Vergewaltigung im Krankenhaus passiert und welche forensischen Verfahren zur Anwendung kommen. Es ist sehr schwer nach einer so schrecklichen und verletzenden Erfahrung, dann auch noch an die Beweissicherung zu denken, damit Täter*innen auch strafrechtlich verfolgt werden können. Es wäre gut, wenn möglichst viele Menschen darüber Bescheid wissen. Trigger Warnung.
29 Minuten
Verhütungsfragen müssen sich viele Frauen in den fruchtbaren Jahren stellen. Seltener beschäftigen sich Männer mit diesem Thema. Was es zu wissen gibt, darüber informieren die Gynäkologinnen Dr. Marion Höllriegl und Dr. Sarah Moser aus der Praxis „von frau zu frau“. Sie sind gleichzeitig Vorstandsfrauen des FGZ Salzburgs. Das Thema: Verhütungsmittel für Frauen, was es da zu entscheiden gilt, aber auch die neuesten Verhütungsmittel für Männer. Diese gibt es zwar schon länger, doch leider interessiert sich niemand dafür – weder die Forschung noch die Pharmaindustrie –, diese Methoden zur Marktreife und bis zur medizinischen Zulassung zu finanzieren. Foto Anita Ledersberger
29 Minuten
Was ist auch für erwachsene Frauen wichtig im Hin-Blick auf ihre Sexualität? Neue Begriffe für neues Denken und Wahrnehmen des eigenen Körpers: Darum geht es im Gespräch mit Hanna Rohn, Genderforscherin, Performance-Künstlerin und Sexualpädagogin im Frauengesundheitszentrum in Graz. Aus wessen Perspektive ist es eigentlich ein „Scheiden-Eingang“? Aus Sicht der Frau, aus Sicht des Mannes oder des Medizin-Systems? Beim Begriff „umschließende Sexualität“ (Scheide, die ein umschließender Muskelschlauch ist) wird auch die weibliche Aktivität beim Sex deutlich, anders als bei „penetrativer/eindringender Sexualität“. Das Wissen darum und über die weibliche Klitoris werden im Interview hinsichtlich einer frauenfreundlichen und feministischen Sexualpädagogik deutlich. Foto Rita Obergeschwandner, Frauengesundheitszentrum, Graz 2020
29 Minuten
Die Altersexpertin Sonja Schiff befasst sich mit dem Altern, ob als „letztes Abenteuer“ oder auch als „Zeit der Ernte“. Einiges gibt es auch schon vor der Pension zu bedenken, um darauf vorbereitet zu sein, wenn die oft beglückenden, selbstverständlichen Arbeitskontakte plötzlich wegfallen. Unterhaltsames und auch „Be-denkliches“ kommt zur Sprache. Foto und Illustration Sonja Schiff
30 Minuten
Die Hebamme und Lehrende Eva Rakos informiert über den Unterschied zwischen einer schweren Geburt und einem Geburtstrauma. Warum so viele Frauen die Geburt traumatisch erleben. Was könnte präventiv und auch bei der Bewältigung einer schwierigen Geburt helfen? Foto privat
29 Minuten
Es ist die häufigste Todesursache bei Frauen und es sterben mehr Frauen am Herzinfarkt als Männer. Der Infarkt äußert sich bei Frauen oft mit anderen Symptomen – welche sind das? Im Gespräch mit der Kardiologin und Internistin Dr. Edith Huber wird gut verständlich informiert, die Prävention erläutert, und was jede*r wissen muss, um auch bei Kolleginnen, Verwandtschaft und Freundinnen zu wissen was zu tun ist. Foto fgz/aha
29 Minuten
Sucht sieht bei Frauen oft anders aus als bei Männern und wird deshalb auch häufig übersehen. Univ.-Prof. Dr.in Gabriele Fischer, Leiterin der Drogenambulanz, Suchtforschung und -therapie, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, in Wien informiert darüber im Gespräch mit Aline Halhuber. Sucht ist oft ein Versuch der Heilung, um etwas schwer zu Ertragendes überlebbar zu machen, oder um die eigene Funktion aufrecht erhalten zu können. Foto Uni Wien
29 Minuten
Die Menstruation ist ein wirksames Tabu, von dem Männer oft nicht viel hören wollen und die Frauen sich häufig vermeintlich „alleine“ damit herumschlagen. Dabei betrifft es alle Frauen und Mädchen im reproduktionsfähigen Alter. Es war Zeit, dass die Betroffenen dazu das erste Mal in Österreich befragt wurden. Der Menstruationsgesundheitsbericht von 2024 bietet wissenschaftlich erhobene Zahlen. Die Studienautorin Sylvia Gaiswinkler von der „Gesundheit Österreich GmbH“ informiert im Gespräch über die Erkenntnisse. Übrigens im FrauenGesundheitsZentrum Salzburg können kostenlose Hygieneartikel abgeholt werden, dank einer Finanzierung der Stadt Salzburg! Foto bmspk
28 Minuten
Pflegt die sozialen Beziehungen und Kontakte, die Euch stärken. Das ist ein Beispiel dafür was guttut. Die psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Faktor für Frauen und Mädchen. Körperliche Gesundheit ist auch wichtig, aber wenn die Seele leidet, kann es das gesamte Wohlbefinden stören. Die klinische und Gesundheitspsychologin und Pädagogin M Mag.a Katharina Hotter vom Frauengesundheitszentrum FEM in Wien informiert im Gespräch, was die Gesundheit fördert, was Frauen und Mädchen guttut und was ein förderlicher Vorsatz für das neue Jahr wäre. Foto privat