Savitri – Das Sonnenwort Archiv
8 Episoden
25 Minuten
Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT
Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Savitri
Titel: Das Sterbliche und die Berührung des Ewigen
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 215-240
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Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Savitri
Titel: Das Sterbliche und die Berührung des Ewigen
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 215-240
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55 Minuten
Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT
Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Savitri
Titel: Das Gottlicht
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 102-185
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Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Savitri
Titel: Das Gottlicht
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 102-185
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58 Minuten
Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT
Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Sri Aurobindos Savitri
Titel: Die Offenbarung und die Flamme
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 48–101
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
Die Offenbarung und die Flamme
Ein ungeformtes Bewusstsein wünschte Licht
Und ein bloßes Ahnen sehnte sich nach ferner Wandlung.
Als mahnte ein kindlich Finger, auf eine Wange gelegt,
Die unachtsame Mutter des Universums
An die unaufhörliche Bedürftigkeit der Dinge,
So umklammerte eine junge Sehnsucht die düstere Weite.
Unmerklich begann irgendwo ein Bruch:
Eine lange einsame Linie zögernder Färbung
Gleich einem vagen Lächeln, das lockt ein verödet Herz,
Wühlte auf den fernen Saum des Lebens dunklen Schlaf.
Von der anderen Seite der Grenzenlosigkeit angelangt,
Spähte ein Gottheitsauge durch die stummen Untiefen;
Ein Späher auf Erkundung von der Sonne her,
So schien es inmitten einer schweren kosmischen Ruhe,
Der Erstarrung einer kranken und überdrüssigen Welt,
Nach einem einsamen und verzweifelten Geist zu suchen,
Zu tief gefallen, um sich vergessener Seligkeit zu erinnern.
Eingreifend in ein mentalloses Universum,
Schlich seine Botschaft durch die widerstrebende Stille,
Rufend das Abenteuer des Bewusstseins und der Freude,
Und, erobernd der Natur ernüchterte Brust,
Erzwang erneute Zustimmung zum Sehen und Fühlen.
Ein Gedanke ward gesät in der klanglosen Leere,
Ein Sinn ward geboren in den Tiefen der Finsternis,
Eine Erinnerung erbebte im Herzen der Zeit
Als würde eine längst verstorbene Seele zum Leben erweckt:
Doch das Vergessen, das dem Falle folgt,
Hatte die vollen Tafeln der Vergangenheit gelöscht,
Und alles, was vernichtet wurde, musste neu errichtet
Und alte Erfahrung neu erarbeitet werden.
Alles kann getan werden, wenn da die Hand Gottes ist.
Eine Hoffnung stahl sich ein, die kaum zu sein sich wagte
In der trostlosen Gleichgültigkeit der Nacht.
Als ob es sich anbot in einer fremden Welt
Scheu und verwegen mit unwillkürlicher Anmut,
Verwaist und hinausgetrieben ein Heim zu suchen,
Ein umherirrend Wunderbares ohne einen Platz zum Leben,
So kam in einen entlegenen Winkel des Himmels
Die leise flehentliche Bitte einer zögerlich wundersamen Geste.
Die anhaltende Erregung einer verklärenden Berührung
Überzeugte die träge schwarze Stille
Und Schönheit und Wunder brachten Gottes Gefilde durcheinander.
Eine schweifende Hand aus blass zauberhaftem Lichte,
Die an der Schwelle eines dahinschwindenden Augenblicks erglühte,
Errichtete aus goldnen Paneelen und schillernden Scharnieren
Ein Tor aus Träumen, halb offen zur Schwelle des Mysteriums.
Eine lichte Ecke, die das Verborgene sichtbar machte,
Zwang die blinde Unermesslichkeit der Welt zum Sehen.
Die Dunkelheit verging und glitt wie ein fallender Umhang
Vom ruhenden Körper eines Gottes ab.
Dann, durch den schmalen Spalt, der zunächst
Kaum groß genug erschien für einen Rinnsal von den Sonnen,
Ergossen sich die Offenbarung und die Flamme.
Das flüchtige immerwährende Zeichen tauchte oben wieder auf.
I.1.48-101
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Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Sri Aurobindos Savitri
Titel: Die Offenbarung und die Flamme
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 48–101
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
Die Offenbarung und die Flamme
Ein ungeformtes Bewusstsein wünschte Licht
Und ein bloßes Ahnen sehnte sich nach ferner Wandlung.
Als mahnte ein kindlich Finger, auf eine Wange gelegt,
Die unachtsame Mutter des Universums
An die unaufhörliche Bedürftigkeit der Dinge,
So umklammerte eine junge Sehnsucht die düstere Weite.
Unmerklich begann irgendwo ein Bruch:
Eine lange einsame Linie zögernder Färbung
Gleich einem vagen Lächeln, das lockt ein verödet Herz,
Wühlte auf den fernen Saum des Lebens dunklen Schlaf.
Von der anderen Seite der Grenzenlosigkeit angelangt,
Spähte ein Gottheitsauge durch die stummen Untiefen;
Ein Späher auf Erkundung von der Sonne her,
So schien es inmitten einer schweren kosmischen Ruhe,
Der Erstarrung einer kranken und überdrüssigen Welt,
Nach einem einsamen und verzweifelten Geist zu suchen,
Zu tief gefallen, um sich vergessener Seligkeit zu erinnern.
Eingreifend in ein mentalloses Universum,
Schlich seine Botschaft durch die widerstrebende Stille,
Rufend das Abenteuer des Bewusstseins und der Freude,
Und, erobernd der Natur ernüchterte Brust,
Erzwang erneute Zustimmung zum Sehen und Fühlen.
Ein Gedanke ward gesät in der klanglosen Leere,
Ein Sinn ward geboren in den Tiefen der Finsternis,
Eine Erinnerung erbebte im Herzen der Zeit
Als würde eine längst verstorbene Seele zum Leben erweckt:
Doch das Vergessen, das dem Falle folgt,
Hatte die vollen Tafeln der Vergangenheit gelöscht,
Und alles, was vernichtet wurde, musste neu errichtet
Und alte Erfahrung neu erarbeitet werden.
Alles kann getan werden, wenn da die Hand Gottes ist.
Eine Hoffnung stahl sich ein, die kaum zu sein sich wagte
In der trostlosen Gleichgültigkeit der Nacht.
Als ob es sich anbot in einer fremden Welt
Scheu und verwegen mit unwillkürlicher Anmut,
Verwaist und hinausgetrieben ein Heim zu suchen,
Ein umherirrend Wunderbares ohne einen Platz zum Leben,
So kam in einen entlegenen Winkel des Himmels
Die leise flehentliche Bitte einer zögerlich wundersamen Geste.
Die anhaltende Erregung einer verklärenden Berührung
Überzeugte die träge schwarze Stille
Und Schönheit und Wunder brachten Gottes Gefilde durcheinander.
Eine schweifende Hand aus blass zauberhaftem Lichte,
Die an der Schwelle eines dahinschwindenden Augenblicks erglühte,
Errichtete aus goldnen Paneelen und schillernden Scharnieren
Ein Tor aus Träumen, halb offen zur Schwelle des Mysteriums.
Eine lichte Ecke, die das Verborgene sichtbar machte,
Zwang die blinde Unermesslichkeit der Welt zum Sehen.
Die Dunkelheit verging und glitt wie ein fallender Umhang
Vom ruhenden Körper eines Gottes ab.
Dann, durch den schmalen Spalt, der zunächst
Kaum groß genug erschien für einen Rinnsal von den Sonnen,
Ergossen sich die Offenbarung und die Flamme.
Das flüchtige immerwährende Zeichen tauchte oben wieder auf.
I.1.48-101
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1 Stunde 40 Minuten
Fünf Beiträge anlässlich des 21. Februar 2026 (148. Geburtstag der Mutter, Sri Aurobindo Ashram, Pondicherry)
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
Savitri – Das Sonnenwort
Zusammenfassung der Bücher I – III
Zusammenfassung von Canto 2 des III. Buches
Rezitation ausgewählter Zeilen aus Canto 2, Buch III
Zwei zentrale Themen des Integralen Yoga: Öffnung und Hingabe
Wie man Yoga praktiziert – zwei Zeitzeugen: Nirodbaran und Udar
Abschlussbetrachtung
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Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
Savitri – Das Sonnenwort
Zusammenfassung der Bücher I – III
Zusammenfassung von Canto 2 des III. Buches
Rezitation ausgewählter Zeilen aus Canto 2, Buch III
Zwei zentrale Themen des Integralen Yoga: Öffnung und Hingabe
Wie man Yoga praktiziert – zwei Zeitzeugen: Nirodbaran und Udar
Abschlussbetrachtung
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47 Minuten
Studienkreis: SAVITRI – DAS SONNENWORT
Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Sri Aurobindos Savitri
Titel: Der dunkle Anfang
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 1-28
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
Der dunkle Anfang
Es war die Stunde, bevor die Götter erwachen.
Quer über dem Pfad des göttlichen Ereignisses
Lag die Nacht mit riesigem ahnungsvollem Geist, allein
In ihrem unerhellten Tempel der Ewigkeit,
Reglos ausgestreckt an des Schweigens Rand.
Fast fühlte man, undurchschaubar, undurchdringbar,
In dem düsteren Sinnbild ihrer augenlosen Muse
Den Abgrund des unverkörpert Unendlichen;
Eine unergründbare Null erfüllte die Welt.
Eine Macht gefallenen grenzenlosen Selbstes, wach
Zwischen dem ersten und dem letzten Nichtsein,
Zurückrufend den dunklen Mutterleib aus dem sie kam,
Wandte sich ab vom unauflösbaren Mysterium der Geburt
Und dem langsamen Prozess der Sterblichkeit
Und sehnte sich nach ihrem Ende in leerem Nichts.
Dem dunklen Anfang aller Dinge gleichend,
Wiegte des Unbekannten stumme merkmallose Erscheinung,
Ewig wiederholend den unbewussten Akt,
Ewig verlängernd den nicht-sehenden Willen,
Die kosmische Schlaftrunkenheit unwissender Kraft,
Deren bewegter und schöpferischer Schlummer die Sonnen zündet
Und in ihrem schlafwandelndem Wirbel unser aller Leben trägt.
Quer durch die sinnlos enorme Trance des Raumes,
Ihre formlose Starre ohne Denken oder Leben,
Ein Schatten, kreiselnd durch eine seelenlose Leere,
Noch einmal zurückgeworfen in gedankenlose Träume,
Rollte die Erde einsam und verlassen in den hohlen Abgründen
Im Vergessen ihres Geistes und ihrer Bestimmung.
I.1.1-28
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Thema: Der Gesang des Unendlichen und Ewigen || Auszüge aus Sri Aurobindos Savitri
Titel: Der dunkle Anfang
Buch I – Das Buch von den Anfängen
Canto 1 – Das Sinnbild Morgendämmerung
Zeilen 1-28
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
Der dunkle Anfang
Es war die Stunde, bevor die Götter erwachen.
Quer über dem Pfad des göttlichen Ereignisses
Lag die Nacht mit riesigem ahnungsvollem Geist, allein
In ihrem unerhellten Tempel der Ewigkeit,
Reglos ausgestreckt an des Schweigens Rand.
Fast fühlte man, undurchschaubar, undurchdringbar,
In dem düsteren Sinnbild ihrer augenlosen Muse
Den Abgrund des unverkörpert Unendlichen;
Eine unergründbare Null erfüllte die Welt.
Eine Macht gefallenen grenzenlosen Selbstes, wach
Zwischen dem ersten und dem letzten Nichtsein,
Zurückrufend den dunklen Mutterleib aus dem sie kam,
Wandte sich ab vom unauflösbaren Mysterium der Geburt
Und dem langsamen Prozess der Sterblichkeit
Und sehnte sich nach ihrem Ende in leerem Nichts.
Dem dunklen Anfang aller Dinge gleichend,
Wiegte des Unbekannten stumme merkmallose Erscheinung,
Ewig wiederholend den unbewussten Akt,
Ewig verlängernd den nicht-sehenden Willen,
Die kosmische Schlaftrunkenheit unwissender Kraft,
Deren bewegter und schöpferischer Schlummer die Sonnen zündet
Und in ihrem schlafwandelndem Wirbel unser aller Leben trägt.
Quer durch die sinnlos enorme Trance des Raumes,
Ihre formlose Starre ohne Denken oder Leben,
Ein Schatten, kreiselnd durch eine seelenlose Leere,
Noch einmal zurückgeworfen in gedankenlose Träume,
Rollte die Erde einsam und verlassen in den hohlen Abgründen
Im Vergessen ihres Geistes und ihrer Bestimmung.
I.1.1-28
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1 minute
3-teilige Beitragsreihe über die Bedeutung von Sri Aurobindos Hauptwerk SAVITRI und die Herangehensweise an dieses wundervolle Epos, der höchsten Offenbarung der Vision Sri Aurobindos.
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
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Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
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3-teilige Beitragsreihe über die Bedeutung von Sri Aurobindos Hauptwerk SAVITRI und die Herangehensweise an dieses wundervolle Epos, der höchsten Offenbarung der Vision Sri Aurobindos.
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
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Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
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3-teilige Beitragsreihe über die Bedeutung von Sri Aurobindos Hauptwerk SAVITRI und die Herangehensweise an dieses wundervolle Epos, der höchsten Offenbarung der Vision Sri Aurobindos.
Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
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Autor und Sprecher: Wilfried Schuh
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Savitri – Das Sonnenwort
Lese- und Studienkreis zu Sri Aurobindos Hauptwerk: Savitri – Eine Legende und ein Symbol