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SNAXX - The Snackable Podcast: Neue Perspektiven auf Bauen, Stadt und Zukunft Archiv

123 Episoden
7 Minuten
Wir sprechen über die Unternehmerin Marlene Brühl, die ihre Berliner Eigentumswohnung verkauft hat, um das verlassene Dorf Billberge in Sachsen-Anhalt zu erwerben. Ihr Ziel: Aus dem Leerstand ein modernes Gemeinschaftsprojekt zu entwickeln – mit digitalem Arbeiten, gemeinschaftlichem Wohnen und neuen wirtschaftlichen Perspektiven.
2 Minuten
Tag der Baukultur 2026 in Premnitz – Die IBA 2034 vor Ort erleben Mehr Infos unter https://www.bbik.de/themen/tag-der-baukultur/programm/details/iba34-berlin-brandenburg/ Am Samstag, den 30. Mai 2026, findet in Brandenburg der "Tag der Baukultur" statt. Organisiert von der Brandenburgischen Ingenieurkammer (BBIK) und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, zeigt dieser Aktionstag landesweit die vielfältigen Aspekte von Architektur, Denkmalpflege und nachhaltiger Stadtentwicklung. Anmeldung & Kontakt: Veranstalter vor Ort ist next:premnitz34 (Sebastian Wagner). Für eine bessere Planung der Veranstaltung wird um eine vorherige Anmeldung bei Michael Th. Omilian unter presse@welten-verbinden.com gebeten.
5 Minuten
Wir sprechen über den sogenannten „Easy Code“ aus Nordrhein-Westfalen, der im Stahlbau für eine echte Entbürokratisierung sorgt. Fachverbände haben das Regelwerk von rund 1.300 auf 159 Seiten reduziert – mit dem Ziel, Standardprojekte deutlich einfacher und schneller planbar zu machen.
5 Minuten
Wir sprechen über das Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft 2026, herausgegeben im Auftrag des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss. Die Publikation liefert eine umfassende Analyse der deutschen Immobilienmärkte und dient als strategischer Kompass für Politik und Wirtschaft.
7 Minuten
Wir sprechen über die massive Flächenverschwendung durch Parkplätze in Deutschland – und warum trotz Überangebots oft Suchverkehr entsteht. Die Folge zeigt, wie ineffizient die aktuelle Infrastruktur ist und welche Alternativen entstehen: Mobilitätshubs, die Parkraum mit Services kombinieren, sowie digitale Plattformen, die privaten Stellplatz besser verteilen.
7 Minuten
Wir sprechen über die Vision, die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) in das bestehende Galeria Alexanderplatz am Alexanderplatz zu integrieren. Die ehemalige Senatsbaudirektorin Regula Lüscher beschreibt diesen Ansatz als Chance, den Ort vom Transitknoten zu einem lebendigen „öffentlichen Wohnzimmer“ zu transformieren.
7 Minuten
Wir sprechen über sogenannte Ankerorte des digitalen Wandels – physische Räume, die Bürger, Verwaltung und Innovation miteinander verbinden. Ob Stadtlabore, Makerspaces oder Digitalwerkstätten: Diese Orte machen die digitale Transformation greifbar und fördern Beteiligung, Bildung und neue Formen der Zusammenarbeit.
7 Minuten
Wir sprechen über das Projekt City Roofwalks in Hannover, das die Innenstadt über ihre Dächer neu denkt. Ziel ist es, bislang ungenutzte Dachflächen zu begrünen, zu vernetzen und öffentlich zugänglich zu machen. Der Startschuss fiel mit dem ersten Spatenstich am Parkhaus Schmiedestraße.
5 Minuten
Wir sprechen über das Zentrale-Orte-Konzept, zurückgehend auf Walter Christaller (1933), das bis heute die Raumplanung in Deutschland prägt. Die Idee: eine hierarchische Struktur von Ober-, Mittel- und Unterzentren, um die Versorgung der Bevölkerung flächendeckend zu sichern.
6 Minuten
Wir sprechen über die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg und entwerfen eine Vision für das Jahr 2035. Im Fokus steht die enge Verflechtung zwischen der Hauptstadt Berlin, dem Umland und dem erweiterten Metropolenraum – mit großen Herausforderungen wie Wohnungsmangel, wachsendem Pendlerverkehr und fragmentierten Verwaltungsstrukturen.
5 Minuten
Wir sprechen über die Geschichte und mögliche Transformation des Bogensee-Areal in Brandenburg – ein Ort mit schwerer historischer Last durch die Bauten von Joseph Goebbels und die spätere Nutzung als FDJ-Jugendhochschule. Nach jahrelangem Leerstand und einem Brand im Jahr 2026 ist das Gelände akut vom Verfall bedroht. Im Zentrum steht die bundesgeförderte „Perspektivstudie Bogensee“, die den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude sichern und eine demokratiefördernde Nutzung etablieren möchte. Gemeinsam mit der Wandlitz setzen sich Initiativen gegen Abrisspläne des Eigentümers Berlin ein, um den Ort als Beispiel für „Dissonant Heritage“ für Bildung und Kultur zu bewahren.
5 Minuten
Wir sprechen über das Berliner Baukollegium, ein unabhängiges Expertengremium, das städtebaulich bedeutende Vorhaben in Berlin prüft und beratend begleitet. In der 112. Sitzung im Februar 2026 standen unter anderem die Transformation des Segelfliegerquartier sowie Projekte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Fokus. Diskutiert wurden die denkmalgerechte Umnutzung historischer Hallen, großflächiger Wohnungsbau und die stadtgestalterischen Auswirkungen ambitionierter Hochhauspläne rund um den Stadteingang West. Besonders sensibel: mögliche Beeinträchtigungen historischer Sichtachsen, etwa zum Schloss Charlottenburg.
6 Minuten
Wir sprechen über das wachsende Spannungsfeld zwischen Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Artenschutz in Berlin. Ein geplantes Werk für Natrium-Batterien wandert wegen des Schutzes der Wechselkröte nach Bayern ab. Gleichzeitig stoppen geschützte Arten wie Zwergfledermäuse und Spatzen Bauprojekte in Berlin-Karlshorst sowie den Abriss des SEZ Berlin in Berlin-Friedrichshain. Die Folge beleuchtet, wie ökologische Gutachten und artenschutzrechtliche Vorgaben Großprojekte verzögern, verlagern oder verhindern – und welche Fragen sich daraus für Innovation, Wohnungsbau und Standortpolitik ergeben.
7 Minuten
Wir sprechen über das Forschungsprojekt MINGA, das bis 2027 die Automatisierung und digitale Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs in München testet. Unter Leitung des Mobilitätsreferats und gemeinsam mit 16 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft werden autonome On-Demand-Shuttles, selbstfahrende Solobusse und das sogenannte Bus-Platooning im realen Straßenverkehr erprobt. Gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit rund 13 Millionen Euro soll MINGA den ÖPNV effizienter, barrierefreier und zukunftsfähiger machen – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen.
4 Minuten
Wir sprechen über das Konzept einer EXPO 2035 in Berlin – als strategisches Instrument zur nachhaltigen Modernisierung und internationalen Neu-Positionierung der Stadt. Die Vision verbindet die Weltausstellung mit dem 800-jährigen Stadtjubiläum und einer möglichen Olympia-Bewerbung, um eine Dekade der Transformation einzuleiten. Im Zentrum steht das ehemalige Flughafengelände Berlin TXL als Zukunftsort für Innovation, klimaneutrale Mobilität und urbane Experimente. Gleichzeitig setzt das Konzept auf dezentrale Stadtprojekte und eine starke Einbindung der Zivilgesellschaft.