In dieser Folge von Alte Hasen, neue Regeln dreht sich alles um ein Genre, das die Spieleszene seit über 30 Jahren prägt: Sammelkartenspiele (Trading Card Games).
Willi (Ultra Comix) und Michael (Seetroll) blicken zurück auf die Anfänge dieses Marktsegments – von klassischen Panini-Stickern und Sportkarten bis zum Urknall des TCG-Genres durch Magic: The Gathering im Jahr 1993. Sie sprechen über Pionierzeiten, die Flut an Systemen in den 90ern, verrückte Anekdoten aus dem Fachhandel und das heutige Revival zwischen Turnierszene und Investment-Hype.
Themen dieser Episode:
Die Wurzeln des Sammelns: Panini-Bilder, Duplo-/Hanuta-Sticker, US-Sportkarten und historische Zigarettenbildchen.
1993 – Der Urknall durch Magic: Richard Garfield kombiniert Spielmechanik mit Sammelaspekt.
Die TCG-Welle der 90er: Spellfire, Dark Forces, Star Wars, Star Trek, Middle-earth: The Wizards, Perry Rhodan, Vampire: The Eternal Struggle (Jyhad), Babylon 5, Netrunner & Co.
Die Mechanik des Marktes: Booster-Prinzip, Deckbuilding, Tauschordner, frühe Versandkataloge und die ersten Erfahrungen mit Fälschungen und Sekundärmärkten.
Große Meilensteine: Der gewaltige Einschlag von Pokémon, die legendäre Hype-Phase rund um Yu-Gi-Oh! (inklusive SOKO Nürnberg) und Lizenz-TCGs wie Herr der Ringe oder Die Simpsons.
Das zweite Goldene Zeitalter: Warum Sammelkartenspiele heute größer sind denn je (Disney Lorcana, One Piece, Riftbound), wie sich Formate wie Limited und Commander etabliert haben und warum man Pokémon-Karten unbedingt auch mal spielen sollte.
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