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Episoden

53 Minuten
Unternehmen scheitern selten daran, dass ihnen noch ein KPI fehlt.

Sie scheitern daran, dass auf der Wand „Respekt“ steht – und im Meeting trotzdem niemand den Mund aufmacht.

Als Unternehmer, HR- und Organisationsentwickler sowie Auditor sehe ich seit über 20 Jahren, wie professionell Unternehmen ihre Strategie beschreiben und wie unprofessionell Menschen teilweise miteinander umgehen.

Eine Unternehmenskultur entsteht eben nicht durch Leitbilder, PowerPoint oder den nächsten Obstkorb. Sie entsteht durch Haltung, Kommunikation und das Verhalten, das wir jeden Tag dulden oder vorleben.

Genau darüber spreche ich im neuen Mind Over Bullshit Podcast mit Beate Nimsky. Beate verbindet jahrzehntelange Erfahrung in Führung und Unternehmensentwicklung mit einem Blick auf Energie, Werte und Selbstführung, der weit über klassische Managementmodelle hinausgeht.

Wir sprechen darüber, warum Strategie und Umsetzung allein nicht ausreichen, weshalb Respekt keine Hierarchiestufe braucht und warum nicht nur Führungskräfte ihre Mitarbeitenden prägen – sondern Mitarbeitende manchmal auch ihre Führungskräfte zu Arschlöchern erziehen.

Besonders stark fand ich Beates Definition von Mind Over Bullshit: Hör auf, dir selbst und anderen Bullshit zu erzählen. Hinterfrage, was zwischen deinen Ohren den ganzen Tag redet – und entscheide bewusst, welche Haltung dich wirklich weiterbringt.

Liebe Beate, vielen Dank für deine Offenheit, deine Erfahrung und ein Gespräch, bei dem ich an verdammt vielen Stellen unterschreiben konnte. Ich freue mich darauf, dich bei Mind Over Bullshit in Heidelberg auch persönlich auf der Bühne zu erleben.

Die komplette Podcastfolge und alle Links zu Beate sowie ihrem Buch „Der Frequenz-Effekt“ findest du wie immer unter:

www.mindoverbullshit.de

Denn Unternehmenskultur beginnt nicht an der Wand. Sie beginnt in dem Moment, in dem du den Raum betrittst.

#MindOverBullshit #MOBPodcast #Führung #Unternehmenskultur #Organisationsentwicklung #DerFrequenzEffekt
45 Minuten
Was passiert, wenn du dich nicht nur mit deinen Stärken beschäftigst, sondern auch mit den Teilen von dir, die du lieber verdrängst?

Genau darüber spreche ich mit Ruth Day.

Ruth begleitet seit fast 30 Jahren Menschen in ihrer eigenen Praxis. Ihr Weg führte sie über integrative Kinesiologie, Persönlichkeitsentwicklung und die intensive Beschäftigung mit unbewussten Mustern zu einer Haltung, die ich ziemlich spannend finde:

Unter jedem Schatten liegt auch ein Potenzial.

Im Podcast sprechen wir darüber, warum Persönlichkeitsentwicklung kein Projekt ist, das irgendwann „fertig“ ist. Ruth ist 74 und sagt selbst, dass sie seit rund 30 Jahren auf dem Weg zu sich selbst ist, sich gefunden, wieder verloren und dabei immer weiterentwickelt hat.

Wir sprechen über Kinesiologie und den Muskeltest, über unterbewusste Muster und Blockaden, aber auch über Verantwortung, Loslassen und die Frage, warum manche Menschen Jahrzehnte an Dingen festhalten, die längst vergangen sind.

Und dann wird es grundsätzlich:

Was machen wir mit Rückschlägen?

Ruth betrachtet ihre Umwelt als Spiegel und Herausforderungen als Möglichkeit, etwas über sich selbst zu erkennen. Für sie bedeutet Leben: lernen, wachsen und sich verändern.

Wir reden über Beziehungen, Familie, Alter, Respekt, Werte, Feminismus, Ehrlichkeit und darüber, warum ein volles Konto wenig bringt, wenn du dem Menschen im Spiegel nicht mehr in die Augen schauen kannst.

Natürlich gibt es auch die MOB-Barfrage. Und sollte Dieter Lange zufällig zuhören: Ruth würde sich über ein Getränk mit dir freuen. :D

Ein Satz von Ruth ist bei mir besonders hängen geblieben:

„Ehrlichkeit ist für mich die Ehre, die ich mir gebe.“

Das trifft auch ziemlich genau den Spirit von Mind Over Bullshit.

Nicht perfekt sein. Hinschauen. Verantwortung übernehmen. Lernen. Und seinen eigenen Weg gehen.

Ruth steht am 23.10. beim MOB in Bremen auf der Bühne.

Den Podcast findet ihr über:

www.mindoverbullshit.de

www.florianwey.de

Danke Ruth für dieses offene, persönliche und teilweise herrlich philosophische Gespräch. Hat mir verdammt viel Spaß gemacht.

MOB – Mind Over Bullshit.

Menschen. Wissen. Perspektiven.
35 Minuten
️ Neue Staffel im MIND OVER BULLSHIT Podcast: PROUD TO SERVE

Mit MOB wollen wir nicht mit Schubkarren voller Geld nach Hause fahren. Wäre nett. Ist aber nicht der Plan.

Wir wollen Impulse setzen, wo sie gebraucht werden, Menschen zusammenbringen und Projekte unterstützen, die jeden Tag etwas für andere tun.

Deshalb bekommt die neue Staffel einen eigenen Schwerpunkt: PROUD TO SERVE.

Wir stellen Vereine, Initiativen und soziale Projekte vor, die sich für Menschen einsetzen. Besonders für Kinder, Bildung und diejenigen, die eben nicht mit den besten Voraussetzungen starten.

Denn Unterstützung bedeutet für uns nicht nur Geld.

Es bedeutet auch Aufmerksamkeit. Reichweite. Kontakte. Und manchmal einfach dafür zu sorgen, dass mehr Menschen überhaupt erfahren, dass ein wichtiges Projekt existiert.

Zum Auftakt durfte ich meine liebe Kollegin Andrea Neubauer vom Lions Club Duisburg-Concordia im Podcast begrüßen.

Andrea war fast 40 Jahre bei der Polizei, überwiegend bei der Kriminalpolizei. Heute könnte sie sagen: Dienst getan, Füße hoch. Macht sie aber nicht.

Stattdessen engagiert sie sich ehrenamtlich bei den Lions für Projekte in Duisburg – von Bildung und Unterstützung für Kinder bis zu Hospizen und vielen weiteren sozialen Initiativen.

Ein Gedanke von ihr ist bei mir besonders hängen geblieben:

„Gibt es etwas in deinem Leben, das auch andere Menschen glücklich macht – über dein eigenes Ich hinaus?“

Genau darum geht es bei PROUD TO SERVE.

Nicht darum, sich für Engagement auf die Schulter zu klopfen. Sondern darum, Menschen sichtbar zu machen, die anpacken.

Andrea, es war mir eine echte Freude.

Und an euch: Wenn ihr einen Verein, ein soziales Projekt oder einen Menschen kennt, der hier unbedingt vorgestellt werden sollte, schreibt mir.

Vielleicht bekommt genau dieses Projekt als Nächstes unsere Bühne.
59 Minuten
OB Podcast mit Lucas Böse – sichtbar werden, ohne sich zu verstecken

Lucas macht Rebranding. Aber unser Gespräch ging ziemlich schnell weit über Logos, Websites und Markenoptik hinaus.

Denn Lucas stottert. Und statt diesen Teil von sich weiter verstecken zu wollen, hat er irgendwann entschieden, offensiv damit umzugehen – auf LinkedIn, im Business und inzwischen auch auf der Bühne. Nicht, weil die Angst einfach verschwunden wäre, sondern weil er nicht mehr wollte, dass sie entscheidet, was er tut.

Und genau das macht die Folge für mich besonders.

Wir sprechen darüber, wie viel Energie Menschen darauf verwenden, vermeintliche Schwächen zu verstecken – und was passieren kann, wenn man irgendwann sagt: Das gehört zu mir. Punkt.

Lucas bringt es später ziemlich stark auf den Punkt: Ein gutes Leben ist vielleicht eines, in dem man sich selbst wirklich mag. Einschließlich der Dinge, die man nach außen am liebsten verstecken würde.

Natürlich sprechen wir auch über sein eigentliches Handwerk: Rebranding.

Seit rund elf Jahren beschäftigt er sich damit, aus gewachsenen Unternehmen echte Marken zu machen. Nicht einfach ein neues Logo draufkleben, sondern zurück zum ursprünglichen Kern: Warum wurde das Unternehmen überhaupt gegründet? Was davon ist noch richtig? Und wie übersetzt man genau diesen Kern in die Gegenwart?

KI spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Lucas sieht sie nicht als Ende kreativer Arbeit, sondern als Werkzeug. Denn austauschbar wird in Zukunft vermutlich noch einfacher. Eine Marke mit eigenem Charakter dagegen umso wertvoller.

Und weil MOB ohne einen gewissen Kontrollverlust kein MOB wäre, landen wir natürlich auch bei Pokémon, Star Wars, Gaming, Feuerlaufen und der Frage, wann aus Lucas Böse tatsächlich Lukas böse wird.

Spoiler: Respektlosigkeit und Egoismus sind keine besonders gute Idee.

Am 23.10. steht Lucas mit uns beim Mind Over Bullshit Event in Bremen auf der Bühne.

Und ich freue mich darauf. Denn jemand, der genau mit dem auf die Bühne geht, was er früher am liebsten versteckt hätte, muss eigentlich nicht mehr viel über Mut erzählen.

Er zeigt ihn.

Mehr zu Lucas:

www.lucas-boese.de

www.linkedin.com/in/lucas-boese/

Mehr zu MOB:

www.mindoverbullshit.de

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56 Minuten
MOB Podcast mit Tobias Wagemann – Netzwerk ist kein Sammeln von Kontakten. Es ist Beziehung.

Mit Tobias hatte ich eines dieser Gespräche, bei denen man nach fünf Minuten merkt: Das könnte länger dauern.

Vom öffentlichen Dienst über IT und Vertrieb in die Selbstständigkeit. Mit 46 noch einmal komplett neu anfangen – nicht, weil vorher alles schlecht war, sondern weil die Frage irgendwann lauter wurde: Will ich das wirklich noch die nächsten 25 Jahre machen?

Heute baut Tobias Netzwerke, moderiert Events, bringt Menschen zusammen und ist überzeugt: Niemand ist eine Insel. Wir brauchen Menschen, die ergänzen, was wir selbst nicht können.

Und genau da wurde unser Gespräch richtig spannend.

Wir sprechen über Selbstständigkeit, Familie, Mut, Scheitern, Personal Branding, Netzwerken, echte Begegnungen und darüber, warum menschliche Kommunikation in einer immer stärker von KI geprägten Welt vielleicht sogar zum Luxus wird. Tobias bringt es auf einen starken Punkt: Technik wird uns vieles abnehmen – echte Begegnung und „Biochemie“ zwischen Menschen werden dadurch eher wertvoller als unwichtiger.

Natürlich bleibt es nicht komplett seriös.

Flipperautomaten. Die Frage, warum Tobias seine Kinder gerne noch erkennen möchte, wenn er irgendwann erfolgreich ist. Familienfilter statt blindem Wachstum. Und ein vermutlich historischer Podcast-Pitch:

„Lasst mich bloß in Ruhe. Ich kann nicht mehr.“

Wenn die Auftragsbücher voll sind, darf Marketing offenbar auch mal ehrlich sein.

Am 23.10. wird Tobias unser Mind Over Bullshit Event im Bremer Kriminaltheater moderieren – und ich glaube, das passt ziemlich gut. Denn MOB soll genau das sein: Menschen zusammenbringen, Wissen teilen, echte Impulse setzen und daraus Verbindungen entstehen lassen.

Danke Tobias – war mir ein inneres Kirchenessen. Und ja: Deep Dive folgt.

Mehr zu Tobias:

www.linkedin.com/in/tobiaswagemann-netzwerker/

Baumpaten Deutschland:

www.baumpaten-deutschland.de

Mehr zu MOB:

www.mindoverbullshit.de

#MindOverBullshit #MOBPodcast #Netzwerken #Networking #Selbstständigkeit #PersonalBranding #Leadership #Kommunikation #KünstlicheIntelligenz #KI #Moderation #Events #Bremen #Persönlichkeitsentwicklung #Unternehmertum
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Über diesen Podcast

Klartext statt Bullshit. MOB – Mind Over Bullshit ist dein Podcast für echte Substanz statt heiße Luft. Wir entlarven Blender, Pseudo-Gurus & manipulative Verkaufsmaschen – und zeigen, wie es besser geht. Fundiertes Wissen, echte Geschichten, Humor der wachrüttelt. Privat & Business. Für alle, die keine Angst vor Ehrlichkeit haben und Veränderung wirklich wollen. 🎧 Mehr: www.mindoverbullshit.de
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„MOB | MindOverBullshit“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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