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1 Stunde
In dieser Folge des Podcasts „Sicherheit & Verteidigung" spricht Clemens Speer mit Stefan Lukas, CEO von Middle East Minds und Gastdozent an der Führungsakademie der Bundeswehr, über den Krieg in der Golfregion und die deutsche Nahostpolitik. Seit Anfang 2026 stehen die USA und Israel im Krieg mit Iran, die Straße von Hormus ist blockiert, das Atomabkommen ist gescheitert. Für Deutschland bleibt die Region hochrelevant – für Energie, Handel und Sicherheit –, doch der eigene Einfluss schwindet. In einem Arbeitspapier für die Bundesakademie für Sicherheitspolitik fordert Lukas deshalb eine neue deutsche Nahoststrategie: realpolitischer und im Verbund mit anderen Mittelmächten. Im Gespräch geht es um die aktuelle Lage und die Folgen der Hormus-Blockade für Europa, um die Rollen der USA, Israels, Irans, Russlands und Chinas sowie um die Frage, warum Staaten mit vergleichbaren Interessen ihre Kräfte nicht bündeln. Zum Abschluss nennt Lukas drei Maßnahmen, die er der Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode empfiehlt.

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57 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Sicherheit & Verteidigung" spricht Clemens Speer mit Fabian Hinz, Experte für Raketen, Marschflugkörper und Drohnen, über Deep Precision Strike, also die präzise Bekämpfung von Zielen tief im Hinterland des Gegners. Laut POLITICO will die Bundesregierung bis zu zwölf Milliarden Euro in diesen Fähigkeitsbereich investieren. Bislang verfügt die Bundeswehr dafür nur über den Taurus. Die beiden sprechen über die Lehren aus den Kriegen in der Ukraine und gegen den Iran, über die Frage, warum Europa bei weitreichenden Waffen so weit zurückliegt, und darüber, welche Systeme Deutschland für das Geld beschaffen sollte, einschließlich der Frage, welche Rolle ballistische Raketen dabei spielen könnten. Außerdem geht es um Aufklärung, Führungsfähigkeit und Doktrin sowie um die Trends, die Deep Precision Strike künftig prägen.

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#bundeswehr #taurus #dps
1 Stunde 12 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Sicherheit & Verteidigung" spricht Clemens Speer mit Generalleutnant a. D. Alfons Mais, von Februar 2020 bis Oktober 2025 Inspekteur des Deutschen Heeres und Autor jenes LinkedIn-Posts vom 24. Februar 2022, in dem er das Heer als „mehr oder weniger blank" bezeichnete. Kurz vor seiner Verabschiedung wurde ein vertraulicher Brief an den Generalinspekteur öffentlich: Allein das Heer brauche rund 100.000 zusätzliche aktive Soldaten und 200.000 Reservisten – weit mehr, als die politische Zielgröße von 460.000 hergibt. Im Gespräch geht es um die Frage, warum militärische und politische Bedarfsrechnung so weit auseinanderklaffen, was das für Deutschlands Glaubwürdigkeit in der NATO bedeutet und ob der neue Wehrdienst ohne verpflichtende Komponente tragfähig ist. Darüber hinaus ziehen die beiden Bilanz der Jahre 2022 bis 2025 – Mittlere Kräfte, Division 2025 und die Panzerbrigade 45 in Litauen – und sprechen über die offenen Baustellen des Heeres sowie die Lehren aus der Ukraine: Drohnen und Drohnenabwehr, Munitionsbestände für einen Abnutzungskrieg und das gläserne Gefechtsfeld.

- Kapitel -

00:00 - Einstieg – der Morgen des 24. Februar 2022

23:40 - Die Entwicklung 2022–2025 – was wurde aus dem „blanken“ Heer?

43:00 - Der Brief: die wahren Personalbedarfe des Heeres

58:00 - Lehren aus dem Krieg in der Ukraine

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#bundeswehr #heer #zeitenwende
58 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Sicherheit & Verteidigung" spricht Clemens Speer mit Christoph Bergs, Research Analyst für Airpower am Royal United Services Institute in London und Gründer des YouTube-Kanals „Military Aviation History". Die Luftwaffe plant die Beschaffung von bis zu 500 Jagdbomberdrohnen, die im Ernstfall tief in feindlichem Hinterland Präzisionsschläge ausführen sollen – doch der ursprüngliche Zeitplan bis 2029 wackelt. Im Gespräch geht es um die Frage, warum Deutschland diese Systeme anders als die USA oder Australien vor allem für Deep Precision Strike einsetzen will und wie geeignet sie dafür überhaupt sind. Darüber hinaus diskutieren die beiden den Wettbewerb der vier Konsortien – Airbus/Kratos mit der XQ-58 Valkyrie, Boeing/Rheinmetall mit der MQ-28A Ghost Bat, Helsing mit der CA-1 und General Atomics mit Gambit 6 –, die Frage nach Personal und Infrastruktur sowie das Verhältnis zum FCAS-Baustein Remote Carrier nach dem Aus des Kampfjet-Projekts im Juni.

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#Bundeswehr #Marine #DeutscheMarine
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Sicherheit & Verteidigung" spricht Clemens Speer mit Alex Luck, Marineanalyst und Fachjournalist, der die Deutsche Marine und ihre Beschaffungsvorhaben seit Jahren eng verfolgt. Am 24. Juni kam das Aus für die Fregatte 126; als Ersatz beschafft der Bund zunächst vier MEKO A-200 DEU von TKMS, die mit gut 4.000 Tonnen weniger als halb so groß sind. Im Gespräch geht es um die Frage, ob es sich dabei überhaupt um einen gleichwertigen Ersatz handelt, und um die Lehren aus dem F126-Projekt. Darüber hinaus diskutieren die beiden den Zustand der übrigen Fregattenklassen – die fehlenden U-Jagd-Fähigkeiten von F123 und F124, die verzögerte F123-Modernisierung, die Aussichten für bis zu acht F127 und die Zukunft der F125 – sowie die Frage, ob die Marine bis 2029 kriegstüchtig werden kann.

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- Kapitel -

00:00 - Fregatte 126 & MEKO A-200 DEU

24:00 - Fregatten der Marine

52:20 - Kriegstüchtig bis 2029?

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Über diesen Podcast

Im Podcast „Sicherheit & Verteidigung“ interviewt Clemens Speer Personen aus den Streitkräften, der Politik, der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie der Wissenschaft zur deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Themenschwerpunkte sind die Bundeswehr, NATO & EU sowie die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie. Für Fragen oder Feedback wenden Sie sich gerne an: kontakt@suv.report Impressum: https://suv.report/impressum/
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„Sicherheit & Verteidigung“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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