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Episoden

16 Minuten
Pentium 120, graues Midi-Tower-Gehäuse mit Magenta-Zierleiste, und irgendwo im Handbuch diese zwei rätselhaften Worte: „IBM-kompatibel“. Aber was genau war da eigentlich kompatibel?

Die Antwort führt zurück ins Jahr 1981, nach Boca Raton, Florida. Dort soll Don Estridge mit seinem Team in nur zwölf Monaten einen Computer für den Schreibtisch bauen, und IBM erschafft dabei ganz aus Versehen einen offenen Standard, der die Computerwelt bis heute prägt. Wenig später skizzieren drei arbeitslose Ex-Manager von Texas Instruments bei Kuchen im House of Pies einen tragbaren Rechner auf eine Serviette. Mit einem ausgeklügelten Clean-Room-Verfahren, einer Million Dollar und jeder Menge Anwälten knacken sie das Herzstück des IBM PC und legen den Grundstein für Compaq.

Außerdem blättern wir durch einen alten Vobis-Werbeprospekt von 1986, der ziemlich frech fragt: „Warum dann ‚nur‘ einen IBM-Kompatiblen?“

Eine Folge über Pioniere, Kopierkunst und die Frage, wie aus einem IBM-Produkt einfach „der PC“ wurde.
11 Minuten
Sonntagabend. Es ist kurz nach elf. Du hängst müde auf der Couch, Doctor Who läuft im Hintergrund, alles ganz normal. Und dann stimmt plötzlich etwas nicht.

Das Bild flackert. Weiße Streifen schneiden durch den Bildschirm. Der Ton kippt, rauscht, verzerrt – als hätte jemand eine abgerockte VHS-Kassette eingelegt. Und dann steht da auf einmal dieser Typ. Maske im Gesicht. Starrt dich an. Nickt mechanisch. Eine blecherne Wand wabbelt hinter ihm, seine Stimme klingt wie aus einem Albtraum.

Kein Trailer. Keine Kunstaktion. Ein Hack.

Chicago, 1987. Zwei Fernsehsender. Zwei Übernahmen. Ein Täter – bis heute unbekannt. Und eine Figur, die eigentlich nur Satire sein sollte: Max Headroom.

Was wie ein bizarrer Witz begann, wurde zur vielleicht verstörendsten Signalentführung der TV-Geschichte. Mitten in den Nachrichten. Mitten in Doctor Who. Und mit Technik, die eigentlich niemand „einfach so“ haben konnte.

Wer steckte dahinter? Wie war das überhaupt möglich? Und warum endete das Ganze mit nacktem Hintern und einer Fliegenklatsche?

In dieser Episode tauchen wir ein in einen der rätselhaftesten Hacks der Mediengeschichte – irgendwo zwischen Cyberpunk, Fernsehhölle und Urban Legend.

Kopfhörer auf. Signal steht. Und dann: Übernahme.
20 Minuten
Clive Sinclair, Erfinder und Unternehmer, prägte die 80er Jahre mit seinen preisgünstigen Sinclair-Computern. Sein erster Erfolg war der Taschenrechner Executive, gefolgt von der Black Watch Uhr, die jedoch scheiterte. Mit dem ZX80, einem Heimcomputer für 99 Pfund, etablierte sich Sinclair im Markt, trotz der Einschränkungen durch die Folientastatur und den Verzicht auf einen Grafikchip.

Sir Clive Sinclair entwickelte den ZX80, ZX81 und ZX Spectrum, die trotz technischer Mängel erfolgreich waren. Der ZX Spectrum, mit verbessertem Grafikchip und Gummiknubbel-Tastatur, verkaufte sich weltweit 5 Millionen Mal. Spätere Modelle wie der Sinclair QL und das Elektrofahrzeug C5 waren weniger erfolgreich, was zum Verkauf der Computersparte an Amstrad führte.
27 Minuten
Bei der heutigen Folge Pad One Please war ich mir sehr unsicher: Soll ich dazu was erzählen? Interessiert das überhaupt wen? Eines Abends schloss ich dann eine alte HDD an meinen Mac an. Eigentlich war ich auf der Suche nach was ganz anderem, als ich auf Bilder aus dem Februar 2009 stoß. Sie zeigen das letzte GIGA-Studio in Köln-Deutz. LC-Displays wurden bereits entfernt, Kabel hängen von den Decken. Es ist eine traurige Anmutung.

Ich hatte die Bilder völlig vergessen. Sie entstanden 3 Tage nachdem man uns Mitarbeitern damals gesagt hatte, dass unser wilde Ritt nun leider zu Ende sei. Damals saß ich fast täglich in der Bildregie und Schnitt Format wie GIGA Games oder zum Schluß GIGA The Show. In der heutigen Folge des Podcasts geht es deshalb um GIGA, meinen Weg dort hin, die Erfahrungen die ich bei Turtle Entertainment und der ESL gesammelt habe und was das Ganze mit Cheats zu tun hat.

#007: @

8 Minuten
Das @-Zeichen, ursprünglich im Mittelalter als Ligatur von “a” und “d” verwendet, fand im 19. Jahrhundert im Handel Anwendung. 1950 wurde es im “Fieldata”-Projekt als Steuerzeichen definiert und 1971 von Ray Tomlinson für die E-Mail-Kommunikation adaptiert. Heute ist es ein Symbol für Vernetzung und findet sich in E-Mail-Adressen, Social Media und Programmiersprachen wieder.

Pad on Please - Heute mit dem Touch Bildungsauftrag rund um das @-Zeichen.
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Über diesen Podcast

Das letzte Jahrtausend und der Beginn des Neuen waren gespickt mit technologischen Errungenschaften und grandioser 8- sowie 16-Bit Unterhaltung in unseren Wohn- und Kinderzimmern. Erste Spiele-Genres werden geschaffen und der Mikro-Controller bringt technologische Möglichkeiten, von denen man zuvor zu träumen kaum wagte. Dieser Podcast stellt Spiele, technische Errungenschaften und interessante Geschichten dieser Zeitepochen in Mittagspausen-kompatiblen Episoden mit kleiner, persönlicher Note im entspannten Setting vor. https://datort.de
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„Pad One, Please! Der nächste Retro-Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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