Authentisches Menschsein leben Archiv
66 Episoden
18 Minuten
Der Schritt "zurück" von dem die Zen-MeisterInnen oft sprechen, ist der Schritt in die größere Weite und Offenheit. Wir können aus den vielen Verstrickungen, ja sogar aus der Anstrengung wir selbst sein zu müssen zurücktreten und uns im wahrsten Sinne des Wortes er-holen! Aus der Welt der vielen Dinge und Formen für bestimmte "heilige Zeiten" zu lassen, ist eine Initiation, aus der alles neu und klarer hervorkommen kann - mit einer neuentdeckten Sinn-Fülle.
8 Minuten
In unserem gelebten Leben Tag für Tag und Nacht für Nacht ist in jedem Atemzug die Fülle gegenwärtig! Es gilt das nur zu sehen, zu erkennen. Dazu braucht es in der Regel die Übung, die existenzielle Praxis, uns dahin zu erwecken.
25 Minuten
Wenn etwas wachsen soll, so braucht es Platz und Pflege. Das gleiche gilt auch für unsere innere Reifung als authentische Wesen. Diese Reifung ruft nach Raum und Begleitung. Besondere Zeiten für uns selbst sind dazu ein guter "Garten der Seele"...
11 Minuten
Zunächst braucht es unsere Kraft und unser Engagement um in dieser unserer Welt Fuß zu fassen und unsere Form zu finden. Spätestens in der gefühlten Lebensmitte (oft viel früher - und für manche von uns von Anfang an) bricht sich etwas anderes die Bahn: Dass uns Leben wie eine glatte Oberfläche vorkommt, die uns letztlich nicht erfüllt. Das ist der Beginn von etwas völlig Neuem. Es ist ein Aufreißen der Vorhangs - es zeigt sich, worum es eigentlich geht...
23 Minuten
Mit diesem Zitat von Eckahrt Tolle im Titel geht es in diesem Live-Teaching aus einem Stille-Retreat bei uns um das Erschließen von Stille als existenziellem Raum, in dem alle Ereignisse in uns und in der Welt gut aufgehoben sind, aber nicht mehr dominieren. Diese Stille zu erfahren ist nicht Rückzug von der Welt, allerdings ein völlig neues "Sehen" lernen.
15 Minuten
Sehnsucht enthält schon einen Duft dessen, was wir ersehnen. Dies ist noch nicht da, aber die Sehnsucht danach ist äußerst real! Solche essenzielle Sehnsucht aktiviert unser ganzes Menschsein - alle Energiezentren, die die Traditionen als Chakras beschreiben. Lass Dich überraschen!
26 Minuten
Der Weg des Herzens ist wie eine "Initiation" - eine Einweihung in die Weite der Wirklichkeit. Es kann beginnen mit dem Mut sich sich selbst zuzuwenden, nach innen zu kommen. Es kann münden in eine Intuition von der großen "Symphonie", zu der wir alle gehören. Dazwischen erschließt sich Sinn von Menschsein. Dies ist ein Live-Teaching zu Beginn eines Herz-Retreats von uns.
11 Minuten
Unser Herz weiß zutiefst um unsere "Aufgabe", unseren Reifungsweg. Es lässt sich nicht betören vom Vielerlei. Sein Sprache kann die einer tiefen existenziellen Trauer oder Unbefriedetheit sein. Wir tun gut, dieser Stimme zu folgen. Sie will uns zu unserer wahren Entfaltung führen.
14 Minuten
Dies ist ein Live-Mitschnitt aus dem Start in ein Sommer-Retreat von uns. Wenn der sogenannte Retreat-Raum sich miteinander öffnet, ist viel Wesentliches möglich, was wir im Alltag so nicht vermögen. Aus dem Unterstützt-sein durch die Natur, die Stille und die Gemeinschaft können wir neu unserer tiefen authentischen Person begegnen.
13 Minuten
Ein neuer Podcast-Zyklus beginnt mit diesem Talk - es geht um "den Ruf ins Retreat - in die spirituelle Praxis - auf den Weg, der zu leben lohnt..." Im Alltag können wir Erfolg haben, gesund sein und viele Termine - zugleich bleibt etwas in "heiliger Unzufriedenheit" unerfüllt. Wenn alles passt - geht der Weg erst richtig los. Wofür lohnt unser Leben?
26 Minuten
Dieser Satz der jüdischen Therapeutin Ruth C. Cohn, Begründerin der TZI (Themenzentrierten Interaktion), zeigt uns höchst aktuell die Verirrungen unseres Wirkens und Tuns. Weder Allmachts-Vorstellungen, wie sie manche ausagieren, noch Ohnmachts-Verzweiflung in die wir kommen können durch ein Zuviel an Nachrichten etc. helfen uns wirklich weiter. Die Hinwendung zu unserem teilweise mächtigen menschlichen Handeln ist selbst schon eine Ermächtigung, die wir auch einander gehen können. Da öffnet sich ein Weg.
39 Minuten
In unserer Gesellschaft kommt es normal zuerst, was und wie und ob wir arbeiten. In einer Gesamtsicht von uns Menschen ist es ein Aspekt, ein durchaus wesentlicher, aber nicht der einzige. Diese Sicht ist ein Schlüssel für sinnerfülltes Arbeiten, für ein schöpferisches Wirken. Dass wir den Kontext sehen und fühlen - in dem und für den wir uns engagieren. Was steckt noch in dem Phänomen "Arbeit"...?
22 Minuten
Second-Meditation bedeutet, dass es eine erste Meditation gibt, wo wir meditieren. Dann ist die Second-Meditation das, was uns im Getriebe des alltäglichen Lebens dahin zurückholt - wie etwa vor einer Besprechung 3 tiefe Atemzüge, die uns mit unserer Präsenz und somatischem Selbstkontakt verbinden. Die Siddhas im alten Indien haben ihre powervolle Methode gesehen in der Verbindung von Alltag und Retreat-Zeiten.
33 Minuten
Es gibt nicht nur die offenen Zeiten des Wartens und Wahrnehmens, die uns das Leben abverlangt, es gibt auch die erfüllten Zeiten des Liebens, der Leidenschaft, der Herzöffnung. Und diese Liebe hat viele Weisen, wie sie sich uns zeigt...
27 Minuten
Es gibt Zeiten, wo wir auf dem Kissen landen, unsere explizite Meditations-Praxis. Es gibt Zeiten, wo wir so tief dahinein eintauchen, dass sich uns etwas anderes öffnet, eine neue Bewusstseins-Qualität, das nennen wir "Nicht-Meditation". Und es gibt die vielen Zeiten im Leben, wo wir all die anderen Dinge tun. Auch dies ist Teil unserer Praxis. Wie kann das gehen?