Manchmal verstehen wir irgendwann, warum ein Mensch so handelt, wie er handelt. Wir erkennen die Verletzungen hinter seinem Verhalten, sehen die Zusammenhänge und können nachvollziehen, warum bestimmte Dinge passiert sind.
Aber macht das ungeschehen, was wir erlebt haben?
Und wann wird aus dem Verstehen eine Rechtfertigung dafür, dass sich nichts verändert?
In dieser Folge nehme ich dich mit in Gedanken, die mich nach einer Lesung von Ewald Arenz nicht mehr losgelassen haben. Es geht um familiäre Verletzungen, alte Geschichten, unerfüllte Bedürfnisse und die Frage, was wir an andere weitergeben.
Denn wir alle haben unsere Gründe. Wir alle wurden geprägt.
Aber unsere Vergangenheit muss nicht für immer darüber bestimmen, wie wir heute leben und lieben.
In dieser Folge geht es darum,
– warum Verständnis und Verantwortung zwei verschiedene Dinge sind,
– wo die Erklärung für unser Verhalten zur Rechtfertigung werden kann,
– warum wir nicht darauf warten können, dass andere Menschen sich verändern,
– und wie wir beginnen, aus unserer eigenen Geschichte etwas Neues zu machen.
Du musst deine Vergangenheit nicht verleugnen und deine Verletzungen nicht kleinreden. Aber du darfst aufhören, darauf zu warten, dass sich etwas verändert, bevor du selbst neue Wege gehst.
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