In der öffentlichen Debatte über Spitzengehälter von Geschäftsführern und Vorständen dominiert häufig Unverständnis: Wer bloß auf Stundensätze schaut, übersieht den entscheidenden Faktor. Wer die Vergütung von Führungskräften verstehen will, muss das persönliche Haftungsrisiko betrachten.
In dieser Episode beleuchten wir, warum das Gehalt einer Geschäftsführung im Kern eine Risikoprämie ist. Sie erfahren, welchen existenziellen Haftungsrisiken Führungskräfte im Alltag ausgesetzt sind – von der persönlichen Haftung für Organisationsverschulden bis hin zu strafrechtlichen Konsequenzen. Zudem analysieren wir, warum ausufernde Bürokratie und immer neue Regulierungswut die Spitzengehälter zwangsläufig weiter nach oben treiben und wie ein echter Lösungsansatz aussieht.
Die Themen dieser Folge im Überblick:
Arbeitszeit vs. Risiko: Warum Führungskräfte nicht für Stunden, sondern für Verantwortung bezahlt werden.
Haftung in der Praxis: Das persönliche Risiko bei Sorgfaltspflichten (§ 43 GmbHG), Insolvenzantragstellung (§ 15b InsO) und Organisationsverschulden (§ 130 OWiG).
Der Treiber für Gehälter: Wie neue Gesetzgebungen (ESG, Lieferkettengesetz, Compliance) das Haftungsrisiko und damit den Marktpreis für Führungskräfte steigern.
Bürokratieabbau als Schlüssel: Warum Risikoreduktion der einzige nachhaltige Weg zu angemessenen Vergütungsstrukturen ist.
Basisbeitrag zum Nachlesen:
Diese Podcast-Folge basiert auf unserem ausführlichen Magazinbeitrag. Den vollständigen Artikel mit vertiefenden Informationen und Praxisbeispielen finden Sie unter folgendem Link:
Haftung statt Arbeitszeit: Wofür ein Geschäftsführer wirklich bezahlt wird
Unternehmersicht ist ein KI-Experiment der Unternehmensberatung Peter Saubert. Auf Basis von vorhandenen Inhalten werden Podcast automatisiert erzeugt.
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