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Episoden

13 Minuten
Was ist beim Bestatter eigentlich so gar nicht erlaubt? Mehr, als man denkt. In dieser Folge von „Neulich im Bestattungsladen“ sprechen Julia und Renske über die Grenzen des deutschen Bestattungsrechts und darüber, welche Wünsche von Angehörigen immer wieder mit dem Gesetz kollidieren. Warum darf die Asche eines verstorbenen Menschen nicht einfach geteilt werden? Was steckt hinter dem sogenannten „Schweizer Modell“? Und warum führt der Weg für manche Bestattungswünsche über die Niederlande, die Schweiz oder sogar bis nach Norwegen? Außerdem geht es darum, welche Alternativen es gibt, wenn Angehörige ein persönliches Andenken behalten möchten, und warum sich die Bestattungsgesetze in Deutschland langsam verändern. Eine Folge über Gesetzeslücken, ungewöhnliche Bestattungswünsche und die Frage, wie zeitgemäß unsere Regeln rund um Tod und Bestattung noch sind.
17 Minuten
Was passiert, wenn ein Mensch selbstbestimmt aus dem Leben gehen möchte? Und was passiert danach? Renske und Julia erzählen von ihren Erfahrungen als Bestatterinnen mit assistierten Suiziden: von liebevoll geplanten Abschieden, überforderten Angehörigen und komplizierten Abläufen mit Polizei und Rechtsmedizin. Dabei geht es auch um einen Mann, der verzweifelt nach einem würdevollen Ort zum Sterben in Hamburg suchte – und um die Frage, warum gerade das Danach trotz aller Vorbereitung so schwierig sein kann. Warum unterscheiden sich die Abläufe von Bundesland zu Bundesland? Und müsste bei der Begleitung eines selbstbestimmten Todes nicht viel stärker mitgedacht werden, wo ein Mensch eigentlich sterben kann? Eine sehr persönliche Folge über Selbstbestimmung und Abschied – und über ein Thema, bei dem es noch verdammt viele offene Fragen gibt.
14 Minuten
Was ist heute eigentlich eine Standardbestattung? Julia und Renske sprechen darüber, wie unterschiedlich Abschiede aussehen können – auf St. Pauli, auf dem Dorf und von Familie zu Familie. Es geht um Feuer- und Erdbestattungen, klassische Rituale und die Frage, wie viel Tradition eine Trauerfeier braucht. Was auf dem Dorf selbstverständlich dazugehört, kann auf St. Pauli schon ganz anders aussehen. Warum eine Currywurst auf dem Jungfernstieg manchmal der passendere Leichenschmaus ist, weshalb kleine Süßigkeiten eine große Bedeutung haben können und warum es trotz aller Individualität einen gewissen Rahmen braucht. Außerdem erzählen Renske und Julia von einer sehr klassischen Bestattung, bei der plötzlich Symmetrie, große Kerzenleuchter und traditionelle Dekoration gefragt waren – und warum auch das am Ende genau richtig sein kann. Denn das Wichtigste ist: Der Abschied muss zu dem Menschen und seinen Angehörigen passen.
17 Minuten
Kinder trauern anders als Erwachsene. Sie springen in ihre Trauer hinein und im nächsten Moment wieder heraus. Dieses Wechselspiel hat einen Namen: „Pfützentrauer“ – und genau darüber sprechen Julia und Renske in dieser Folge. Anhand bewegender Geschichten aus ihrem Bestattungsalltag erzählen sie, wie Kinder den Tod eines Elternteils erleben, warum sie oft ungefilterte Fragen stellen und wie wichtig es ist, sie in Abschied und Trauer einzubeziehen. Es geht um bemalte Urnen, Welpen und Glitzerstifte, um lautes Weinen auf dem Friedhof und um das Vertrauen darauf, dass Kinder ihren ganz eigenen Weg finden, mit Verlust umzugehen – wenn Erwachsene ihnen den Raum dafür geben. Eine Folge über Kindertrauer, ehrliche Gefühle und die Erkenntnis, dass Trauer nicht immer leise sein muss.
16 Minuten
Fühlen wir uns manchmal unsterblich? In dieser Folge sprechen Julia und Renske über die ganz unterschiedlichen Arten, wie Menschen mit ihrer eigenen Endlichkeit umgehen. Sie erzählen von Begegnungen mit Menschen, die den Gedanken an den Tod konsequent verdrängen, von großer Angst vor dem Unbekannten und von jenen, denen ihr eigener Abschied erstaunlich gleichgültig ist. Außerdem werfen sie einen Blick auf den Longevity-Trend und die Frage, warum der Wunsch nach einem möglichst langen Leben manchmal den Blick auf das eigentliche Leben verstellt. Eine Folge über die Angst vor dem Sterben, den Wunsch nach Unsterblichkeit und einen gelasseneren Blick auf die eigene Vergänglichkeit.
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Über diesen Podcast

Herzlich willkommen bei faarwel. In diesem Podcast öffnen Julia Kreuch und Renske Steen die Tür zu ihrem Bestattungsladen auf St. Pauli und berichten von ihrem Alltag als Bestatterinnen. Dabei erleben sie nicht nur traurige, sondern auch merkwürdige und sogar lustige Momente. Sie begegnen Menschen, die von ihren Verstorbenen erzählen wollen oder davon, wie sie selbst einmal bestattet werden möchten - und manchmal wird ihnen einfach nur mitgeteilt, warum die Dekoration in ihrem Schaufenster unmöglich ist. In jeder Folge erzählen Julia und Renske von diesen Begegnungen und räumen mit Klischees aus dem Bestattungswesen auf. Sie sprechen über den Tod, das Sterben und die Trauer und eröffnen dabei ganz neue Perspektiven auf das Abschiednehmen.
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„Neulich im Bestattungsladen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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